Malediven: Tipps für Tauchurlauber | Urlaubsreisen

Malediven: Tipps für Tauchurlauber

Tauchurlaub Malediven mit Großfisch Manta

Tauchen auf den Malediven

Die Tauchgründe der Malediven gehören zu den besten der Welt. Beim Badeurlaub auf der Inselgruppe, kommt man nicht nur in den Genuss feiner weißer Sandstrände.

Man hat auch die Möglichkeit, bei rekordverdächtigen Wassertemperaturen (ganzjährig 28 Grad) zu tauchen
und zu schnorcheln.

 

An den Riffen der Malediven gibt es eine große Vielfalt an Fischen zu entdecken.
Außerdem liegen kurz vor der Küste etliche Schiffswracks auf dem Meeresboden.

 

Einzigartiger Tauchurlaub Malediven
Palmenstrände, blauer Himmel, Atolle, Stelzenbungalows, Sonnenschein, Hochzeitsreisende:
Das sind typische Klischeebilder, die wir von den Malediven-Inseln 
haben.
Wer sich fürs Tauchen interessiert, der weiß,
dass sich auf den Inseln im Indischen Ozean traumhaft schöne Korallenriffe befinden.
Der Tauchsport wird auf den Atollen ganz groß geschrieben.

Dabei können Sie unter der Wasseroberfläche Höhlen, Steilwände und Korallenbänke
erforschen. Sie können Haie, Mantas, Rochen, Barrakudas und Walhaie filmen.
Und mit Delfinen spielen. Untergegangene Schiffe bilden einen weiteren Anreiz
für einen Tauchurlaub auf den Malediven.

Bevor man sich in die Unterwasserwelt stürzt, muss man aber ein paar Dinge wissen.
Es ist nicht erlaubt, vor den Malediven tiefer als 30 Meter zu tauchen.
Die Tauchzeit ist auf 60 Minuten pro Durchgang begrenzt.
Bei einem organisierten Tauchausflug kommt man täglich auf 3 oder 4 Tauchgänge.

 

Tauchen an hotelnahen Hausriffen der Malediven
Steinriffe zum Schnorcheln und Tauchen gibt es auch vor Mallorca, Südfrankreich, Malta,
Türkei oder Kreta. Viel schöner ist die Artenvielfalt der Schwämme, Krebstiere,
Fische und Seesterne jedoch in tropischen Gewässern.
Zum Beispiel im Roten Meer, auf den Seychellen,
vor Indonesien, in der Karibik und auf den Malediven.

An den Korallenriffen der Malediven und in den Atollen
begegnet der Tauchurlauber manchmal auch kleinen Raubfischen (Riffhai).
Ferner können Seepferde, Papageienfische, Riesenschildkröten, Napoleonfische,
Muränen, Seesterne, Schmetterlingsfische und Barrakudas
mit der Unterwasserkamera gefilmt werden.

Gesunkene Schiffe und U-Boote findet man auf den Malediven fast überall:
Von den alten Chinesen und von den Kolonialmächten Portugal,
Spanien, Holland, Frankreich, England.
Man sieht aber auch gesunkene Dampfer und Handelsschiffe aus neuerer Zeit.
Die meisten Wracks liegen in unmittelbarer Nähe eines Riffs. Da sie dort gestrandet sind.
Also nur 15 bis 30 Meter unter der Wasseroberfläche.

 

Tauchen im Roten Meer
Welche Urlaubsorte kommen in Frage?

 

Längere Tauchsafaris im Indischen Ozean
Erfahrene Taucher und Profis begnügen sich nicht mit dem Tauchen in den Hausriffs.
Sie zieht es hinaus in die Weite des Ozeans.
Zu mehrtägigen Ausflügen in die Fischwelt vor den Malediven.

Angeboten werden solche Tauchsafaris von Tauchschulen.
Die Teilnehmer werden mit kleinen Booten (Dhonis) 50 oder 100 km hinaus aufs Meer
gefahren. Neben einem Tauchschein ist ausreichend Erfahrung nötig.
Die Tauchlehrer testen dies mit dem Taucher zuerst in den küstennahen Riffen.
Bevor es dann hinaus geht aufs Meer.

Im Gegensatz zum selbstständigen Tauchen in einem Atoll oder Hausriff
müssen solche Ausflüge lange vor dem Tauchurlaub gebucht werden.
Erkundigen Sie sich beim Reiseveranstalter oder direkt bei den Diver-Schulen im Internet.
Es sind auch Deutsche dabei, wie z.B. Werner Lau.
Dort können Sie Expeditionen buchen.
Die Ausrüstung können Sie im Flieger mitnehmen oder bei den Tauchschulen ausleihen.

Zu den größten Attraktionen der Tauchausflüge auf hoher See
gehören die Riesen der Weltmeere:
Walhaie (über 10 m lang), Mantas, Hammerhaie, Adlerrochen und Schwerthaie.

 

Beste Reviere für Tauchsportler
Geografie und Flugverkehr: Die 3 Top-Tauchgebiete auf den Malediven sind Nord Malé,
das Ari Atoll und die Atolle ganz im Süden. Die einzigen internationalen Flughäfen
der Malediven befinden sich in der Hauptstadt Malé und in Addu.

Das bedeutet: Um zu den Inseln und Atollen ganz im Norden und Süden zu kommen,
muss der Tauchurlauber gegebenenfalls mehrere hundert Kilometer mit dem Wasserflugzeug
bewältigen. Boote sind nur für Kurzreisen ratsam.

Hier eine Übersicht der Malediven-Atolle.

Nicht überall sieht man beim Tauchen alle Fischarten.
Walhaie gehören zu den größten Bewohnern der Weltmeere.
Man trifft sie vor allem im Süden der Malediven: im Ari-Atoll und in den Gaafu-Atollen.
In Ari fühlen sich auch der Napoleonfisch und viele Haie zu Hause.

Der anmutig schwebende Manta kommt vor in Nord Malé, in Addu und im Baa Atoll.
Tigerhaie und Fuchshaie lieben die Gewässer in Fuvahmulah.
Der Hammerhai kommt gehäuft im nördlichen Teil des Ari-Atolls vor.

Thunfische, Makrelen, Adlerrochen und Zackenbarsche haben ihren Lebensraum
vorwiegend im Süden der Inselgruppe.
Die meisten Höhlen und Steilwände werden an den Riffen in Nord Malé gezählt.

In der Mitte der Malediven ist ziemlich viel los.
Hier sind die meisten Touristen, hier fahren die meisten Tauch-Ausflugsbote.
Wer auf einen ruhigen Urlaub steht, sollte sich nach der Ankunft am Flughafen
in Richtung Norden oder Süden orientieren. Westen und Osten gibt es praktisch nicht.
Die paradiesischen Urlaubsinseln der Malediven erstrecken sich
ungefähr auf 900 Kilometer in Nord-Süd-Richtung.

Wie sieht es aus mit Wetter und Reisezeit für den Tauchurlaub im Indischen Ozean?
Von den Wassertemperaturen her ist es egal, wann man zu den Malediven reist.
Wer wert legt auf eine gute Sicht, sollte jedoch für die Zeit zwischen Dezember und Mai
buchen. Dann ist der Indische Ozean an ruhigsten. Es fallen am wenigsten Niederschläge.

 

Korallen der Malediven unter Naturschutz
Egal wo man hinsieht: Die Korallenbänke in der Karibik, vor Ostafrika, in der Südsee,
bei Australien und auch auf den Malediven leiden unter den Veränderungen des Weltklimas.

Umweltverschmutzung, Kohlendioxid-Ausstoß und steigende Temperaturen
führen zu einer schleichenden Versauerung des Wassers.
Die Folge: Kalkhaltige Gebilde (Korallenriffe) und Schalentiere (Austern)
werden immer mehr zersetzt.

Nach 400 Millionen Jahren ist das australische Great Barrier Reef klinisch fast tot.
Die Korallen verlieren ihre gesunde bunte Farbe.
Da die Algen im Meer durch die Erderwärmung giftig geworden sind.

Ein anderes Problem ist das egoistische Verhalten vieler Tauchurlauber.
Man schaut ihnen neuerdings immer mehr auf die Finger.
Auf den Malediven ist es nicht erlaubt, sich im Korallenriff ein Souvenir mitzunehmen.

Früher nahm man sich gern ein paar Fische oder eine Wasserschildkröte mit an Land.
Zum Schutz der Umwelt unter Wasser ist das nicht mehr gestattet.
Trotz dieser Verbote ist es fraglich,
wie lange uns die Unterwasserwelt der Malediven noch verzaubern kann.

Bildquelle:
© whitcomberd / Fotolia.com. #143719299

 

 

 


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