Zypern: Highlights der Mittelmeerinsel

Sehenswürdigkeit mittelalterliche Seefestung in Zypern

Was spricht für einen Zypern-Urlaub?

Im Norden Türkei, im Süden Griechenland.
Die zweigeteilte Mittelmeerinsel Zypern hat
eine Reihe von antiken Sehenswürdigkeiten aufzuweisen.

Bei mehr als 300 Sonnentagen pro Jahr haben Sie praktisch eine Schönwettergarantie für einen schönen Strandurlaub auf Zypern.

 

Sie können sich aber auch an den historischen Ausgrabungsstätten der Insel ergötzen.
Oder Sie verbringen die Ferien aktiv und fitnessbewusst. Es gibt etliche Wanderwege.

 

Erlebnisurlaub auf Zypern

Ausgehen und Feiern
Zypern ist nicht Mallorca.
Dennoch brauchen die Urlauber auf der Mittelmeerinsel auf ein Nachtleben nicht zu verzichten.
In den Badeorten und den größeren Städten im finden Sie Strandbars
mit Live-Musik, Restaurants und gemütliche Tavernen.
Besonders hervorzuheben ist Agia Napa mit seinen Diskotheken und Karaokebars.
Dorthin reisen jedes Jahr viele junge Touristen aus ganz Europa.


Wanderungen in den Bergen

In der Inselmitte liegt das 60 km lange Troodos-Gebirge.
In diesem Klima ist es angenehm, wenn man durch eine waldreiche Gegend wandert.
Damit einem die Sonne nicht ständig aufs Haupt sticht. Dafür ist das Troodos-Gebirge ideal.
Außerdem nehmen die Temperaturen mit zunehmender Höhe ab.
Oberhalb von 1.500 Meter gibt es sogar eine Skibahn.
In manchen Wintern liegt Schnee in diesem Teil Zyperns.

Wandern im Troodos-Gebirgen bedeutet nicht nur Action und schöne Ausblicke
auf Insel und Meer. Sie kommen vorbei an hinterwäldlerischen Dörfern,
einzelnen Bauernhöfen und größtenteils verlassenen Klöstern.

Im Gebirge sind zahlreiche Wandertouren (Trails) ausgeschildert.
Sie können sich zu Fuß oder mit dem Mountainbike auf den Weg machen.
An Seen und Wasserfällen können sich die Urlauber erfrischen.
Vielleicht auch mal für eine kurze Zeit ausruhen. Oder ein Nickerchen machen.


Strandleben auf Zypern

Es ist klar, dass eine sonnige Mittelmeerinsel wie Zypern eine Vielzahl von Badeorten
und Stränden aufzuweisen hat. Mehr als 50 sind es an der Zahl.
Denn trotz Kultur, sehenswerter Städte und Actionurlaub sind die Strände
der bei weitem größte Anziehungspunkt von Zypern.

Ich zähle Ihnen hier ein paar Namen auf:
Da ist der Golden Beach im Norden.
Zwischen Sanddünen und Meer verkehren Wasserschildkröten.
Neben den Hafenstädten Larnaca und Limssol finden wir lange gelbe Sandstrände.
Der Ladies Mile Beach ist aufgrund des feinen Sandes sehr beliebt.
Genau so wie der Kourion Strand an der Episkopi Bay im Süden.

Am Lara Beach auf der Halbinsel Akamas können Sie Gesellschaft
in Form von Robben oder Schildkröten bekommen.
Der Acapulco-Hotelstrand in Nordzypern ist ebenfalls schön gelegen.
Im Sommer muss man achtgeben, das man hier noch einen Platz an der Sonne bekommt.
Denn es wird voll. Das Hotel hat einen Pool mit Wasserrutschbahn.
Ihren Kindern wird das Spaß machen.

Ebenfalls für Familien empfiehlt sich der Kermia Beach bei Agia Napa (Südosten).
Gleich nebenan liegt der Nissi-Beach. Ich könnte diese Aufzählung noch fortsetzen.
Rund um die Insel wimmelt es nur so von belebten Baderessorts.
Man findet aber auch ruhige Örtchen.

Jeder muss für sich entscheiden, ob er einen Strand mit vielen jungen Leuten
und Hi-Life haben möchte. Oder lieber einen beschaulichen Urlaubsort,
wo man einfach seine Ruhe hat.

 

Alternative zu Zypern:
Urlaub auf den griechischen Inseln

 

Flüge nach Zypern
Hier ein paar aktuelle Beispiele:

Düsseldorf:                        mit Aegean Airlines
Köln-Bonn und Leipzig:     mit Eurowings
Hamburg und München:   mit TUIfly
Berlin-Tegel:                      mit Aertuerk
Nürnberg und Hannover:  mit Air Berlin

Bei Vergleichsportalen wie Expedia.de, Skyscanner und Momondo.de finden Sie
aktuelle Angebote, Preise und Flugzeiten.
Hin- + Rückflug sollten maximal 400 Euro kosten (in 2016).
Bei Billigfliegern können Sie deutlich günstiger davon kommen.
Beachten Sie aber bitte das Maximalgepäck bei Billig-Airlines.

 

Sehenswerte Städte auf Zypern

Nikosia
Mitten durch die Hauptstadt verläuft die „Grüne Linie“ – die Grenze zwischen Nord und Süd.
In Nikosia gibt es einige Monumente, die an die bewegte Geschichte Zyperns erinnern.
Zum Beispiel das Unabhängigkeits-Denkmal.
Es erinnert an die Loslösung von der Kolonialmacht Großbritannien.

Die Türken bzw. Osmanen haben auf Zypern Spuren hinterlassen.
Sie können sich etliche islamische Moscheen ansehen,
die heute nur noch als Museum fungieren.
Die Zyprioten selbst sind mehrheitlich orthodoxe Christen.
Nur jeder Fünfte ist Moslem.

Die Altstadt von Nikosia ist einen Tagesausflug wert.
Rundherum verläuft die venezianische Stadtmauer.
Auf dem Obstmarkt geht es quirlig zu.
Motorrad-Fans werden am Motorcycle-Museum ihre helle Freude haben.

In der City von Nikosia gibt es eine Vielzahl von Geschäften,
Ständen, Cafes und Handwerkerläden zu entdecken.
Das einzige Manko von Nikosia: die Entfernung zum Meer beträgt 10 Kilometer.


Highlights in Larnaka

Neben Famagusta gehört Larnaka zu den größten Badeorten der Mittelmeerinsel.
Genießen Sie den Urlaub unter den Palmen.
Das Meer ist sauber – wie überall auf Zypern.
Wasserverschmutzung durch Industrieabfälle gibt es so gut wie keine.

In der Altstadt befinden sich ein türkisches Fort, ein altvenezianischer Stadtpalast
und die Mustafa Moschee. Das ist ein islamisches Gotteshaus aus der osmanischen Zeit.
Bevor das Britische Empire im 19. Jahrhundert Zypern als Kronkolonie übernahm.


Famagusta

Eines der größten Touristenzentren auf Zypern. Dementsprechend viel ist hier los
von Mai bis Oktober. Vor allem auch abends, wenn die Partys steigen.
Da Famagusta direkt am Mittelmeer liegt,
gibt es in Strandnähe viele Hotels und Ferienwohnungen.

Nicht nur die Türken sind allpräsent auf Zypern. Sondern auch die alten Griechen.
Und das mittelalterliche Byzanz.
Aus dieser Zeit stammen die orthodoxen Kirchen.

In Famagusta können Sie eine altgriechische Therme besichtigen.
Auf der Altstadtmauer liegen Attrappen von türkischen Kanonenkugeln herum.
Sehen Sie sich den Othello-Tower an. Einen Verteidigungsturm Venedigs,
der seinen Namen dem bekannten Schauspiel von William Shakespeare verdankt.

 

Weitere Highlights der Mittelmeerinsel

Kyrenia
Die heutigen türkischen Besatzer nennen diese Stadt Girne.
Sie liegt an der Nordküste von Zypern.
Das moderne Kyrenia besitzt einen schönen Jachthafen und viele Urlaubshotels.
Machen Sie einen Bootsausflug.
Oder sehen Sie sich die Befestigungsanlage an.
Auf dem Foto ganz oben ist sie abgebildet.

Die Burg konnte jedoch die Invasion der osmanischen Armada im 16. Jahrhundert
nicht verhindern. Der Siegeszug dieser Flotte im Mittelmeer konnte erst
in der Seeschlacht von Lepanto durch die Allianz der christlichen Flotten
von Spanien und italienischer Stadtstaaten gestoppt werden.


Klosteranlagen auf Zypern

Es gibt wohl keine Insel im Mittelmeer, wo man eine so große Konzentration
an Klöstern und Kirchen antrifft wie auf Zypern.
Viele dieser Gebetsanstalten sind Ruinen.
Andere werden heute noch von Mönchen belebt.

Wie zum Beispiel das Kykko-Kloster, an den Ausläufern des Troodos-Gebirges.
Oder das Kloster Agios Neofytos in der Nähe von Paphos im Westen.
Auch das Barnabas Kloster bei der Stadt Salamis.
Mir wäre die Urlaubszeit ehrlich gesagt zu schade zum Besuch dieser heiligen Stätten.
Aber viele Zypern-Touristen denken eben anders.


Ruinen von Salamis – Highlight aus dem Altertum

Salamis liegt an der gleichnamigen Bucht, im Osten von Zypern. Nicht weit von Famagusta.
Es ist keine Salamistadt, wie man vielleicht denken könnte.
Sondern eine ehemalige Königsstadt.

In den Jahrhunderten vor Christus Geburt bis zur Aufgabe der Stadt im 7. Jahrundert
wurden hier zypriotische Herrscher beigesetzt.
Aus dieser Zeit zeugen heute noch oberirdische Steingräber, Säulen und Theaterräume.
Sie wurden erst vor ungefähr 50 Jahren entdeckt und frei gelegt.
Salamis war in der Antike die bedeutendste Stadt der Mittelmeerinsel.


Die Burg von Kolossi

Sie finden das Kolossi-Castle ganz im Süden von Zypern. In der Nähe von Limassol.
Die Burg wurde im Mittelalter während der Kreuzzüge ins Heilige Land
von deutschen Rittern erbaut. Auch der englische König Richard Löwenherz soll hier
zwischenzeitlich Quartier bezogen haben.
Die Anlage ist gut erhalten. Sie können die Räume besichtigen.
Und über Treppen ganz hinauf steigen.


Felsen der Liebesgöttin

Zu den meist besuchten Plätzen auf Zypern gehört der Felsen der Aphrodite.
Vor der Küsten von Paphos liegt dieser meterhohe Wacken im blauen Meer.
Angeblich soll die griechische Göttin der Liebe und der Lust
dort aus den blauen Fluten aufgestiegen sein. Um Zypern einen Besuch abzustatten.

Wer an dieser Stelle ins Meer geht, dem soll angeblich für alle Zeiten ein tolles Liebesglück
garantiert sein. Kein Wunder, dass viele junge Urlaubspärchen dies dann auch tun.
Bevor sie weiter reisen. Und vielleicht auf dem nahe gelegen Golfplatz Zerstreuung suchen.


Halbinsel Akamas

Der Nationalpark Akamas ist etwas abgelegen von den Touristen-Hochburgen.
Ganz im Nordwesten von Zypern erstreckt sich ein Naturschutzgebiet
mit reichhaltiger Vegetation und einer interessanten Tier- und Pflanzenwelt.
Sie können z.B. riesig große Schildkröten erleben.

Mit dem Mietwagen sollten Sie den Park besser nicht befahren.
Autoabgase und CO2-Schleudern sind nicht gern gesehen.
Aber Sie können die Eukalyptus- und Kieferwälder
mit dem Trekkingrad oder Mountainbike durchqueren.

Auf der Halbinsel Akamas geht es aber nicht nur um Natur, Pflanzen,
Tiere, blaues Meer und den Lara-Strand.
In 2 Museen können Sie nämlich die zypriotische Handwerkskunst bewundern.
Korbflechter und Weber gab es schon immer auf Zypern.
Außerdem finden Sie Schatten in der relativ kurzen, aber hohen Avakas-Schlucht.


Paphos: ein Highlight für historisch Interessierte

Eine Hafenstadt an der Westküste von Zypern.
Berühmt nicht nur durch seine Strände,
sondern vor allem durch archäologische Ausgrabungen.

Der Sage nach soll hier der römische Weingott Dionysos prominente Gäste bewirtet haben.
Das kann aber genauso gut ein Märchen sein.

Fakt ist: bei Paphos finden Sie steinerne Gräber vorchristlicher Könige.
Sowie altrömische Häuser. Die Herren aus Rom müssen viel Geld gehabt haben.
Denn die Fußböden sind nicht mit Fliesen, sondern mit kleinen Mosaiken ausgelegt.
Es muss eine Heidenarbeit gewesen sein, diese Steinchen zu verlegen.

Die Wände der Häuser sind mit kunstvollen Bildern verkleidet.
Mit Wandzeichnungen, die von allen möglichen Geschichten erzählen.
Wenn Sie alles gesehen haben, können Sie Spaziergänge machen
durch Obstgärten und Bananen-Anbaugebiete.

 


Für diesen Beitrag sind die Kommentare geschlossen.