Top Reiseziele für Schwule und Lesben

Wohin können Schwule und Lesben reisen?

Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transsexuelle sind nicht an allen Urlaubsorten
gern gesehen. Nicht jedes Reiseziel tolerant oder auf Gays eingerichtet.
Nicht an jedem Reiseziel gibt es gute Treffpunkte für schwule und lesbische Urlauber.

In diesem Artikel beschreibe ich die Städte und Länderänder,
die für den Aufenthalt von Schwulen und Lesben gut geeignet erscheinen.
Vor allem für homosexuelle Männer gibt es auf allen Kontinente etliche Schwulenhotels,
Schwulenbars und Clubs, wo sie sich treffen können.

Ob ein Land für die Schwulen- und Lesbenszene prädestiniert ist,
hängt ab von den Einrichtungen fürs Nachtleben.
Aber auch davon, ob die Gesetze eines Staates der homosexuellen Liebe
von Männern und Frauen gegenüber wohlgesonnen ist.

Auch die Einstellung der Bevölkerung der andersartigen Liebe gegenüber spielt eine Rolle.
In vielen Ländern werden schwule und lesbische Paare schikaniert,
diskriminiert, geprügelt oder sogar verhaftet.

Mittlerweile gibt es in Deutschland schon spezielle Reisebüros für Schwule und Lesbe.
Die Online-Reisevermittler sind noch nicht ganz so weit.
Sie setzen mehr auf Massentourismus.
Lediglich DERTOUR und Pinktours tun sich bisher hervor.

Deutschland ist das Schwulenland schlechthin.
Nirgendwo sonst auf der Welt ist die grüne Bewegung so stark ausgeprägt.
Aber auch Spanien, Argentinien, Griechenland, Portugal und Italien heißen Urlauber
der gleichgeschlechtlichen Liebe willkommen. Hier nun ein Überblick:

 

Ibiza
Wer auf der ehemaligen Hippie-Insel Ibiza den Urlaub mit einer lesbische Freundin
oder einem schwulen Freund verbringen möchte,
hat es deutlich einfacher als auf der Nachbarinsel Mallorca.
Die Inselverwaltung von Ibiza ist der gleichgeschlechtlichen Liebe freundlich gesinnt.

Auf Ibiza müssen sich Schwule und Lesben nicht in Bar-Ghettos verstecken.
Die Insel ist freizügig und allen Gay-Strömungen gegenüber offen.
Hinter Gran Canaria rangiert Ibiza auf Platz 2 der Hitliste spanischer Reiseziele.

Am Strand Es Cavallet kochen homosexuelle Männer ihr Süppchen.
Das ist ein echter Schwulenstrand.
Während in Playa d’en Bossa und Figueretas auch normale Strandtouristen anzutreffen sind.

Lesbian Love und Gay Love wird auch in der Inselhauptstadt groß geschrieben.
Ibiza-Stadt ist neben Palma de Mallorca die Partystadt schlichthin auf den Balearen.
Das hat sich auch unter Schwulen, Transvestiten und Lesben herumgesprochen.

Vor allem in Hafennähe finden sie etliche Party-Gelegenheiten.
Zum Beispiel in der Bar Dome, im Lady d’Ibiza, im Mona Lisa, im Leon und Toy Boys.

Wenn Sie auf Ibiza Urlaub machen, können Sie eins der Gay-freundlichen Hotels buchen.
Männer und Frauen wohnen im selben Haus. Schwule und Lesben vertragen sich
in der Regel ganz gut. Da man in verschiedenen Revieren jagt, gibt es kaum Konfliktpotential.

 

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Kapstadt
Südafrika ist nicht nur ein erstklassiges Reiseziel für Safari-Liebhaber,
für Abenteurer und Rundreisen.
Das Land am Kap macht auch durch seine homosexuelle Szene von sich reden.

Man nennt sich stolz „Regenbogen-Nation“.
Dieser Begriff symbolisiert die Buntheit der multikulturell-toleranten Gesellschaft.
Nach Absetzung des Apartheits-Regimes wurde die gleichgeschlechtliche Liebe
in Südafrika erlaubt. Wenige Jahre später wurde die Homo-Ehe anerkannt.
12 Jahre früher als in Deutschland.

Im Gegensatz zum Rest von Afrika begegnen die Großstädte Kapstadt, Johannesburg
und Durban schwulen und lesbischen Urlaubern und Einheimischen
zumindest mit wohlwohlender Gleichgültigkeit. Damit ist wieder einmal bewiesen:
Südafrika ist mit Abstand das europäischste aller afrikanischen Länder.

Im Frühling und Sommer finden in Kapstadt und Johannesburg Liebes-Paraden
der Homo-Szenen statt. Im weltoffenen Cape Town können Sie im Abstand von 8 Wochen
so genannte Pride Veranstaltungen besuchen.

Bei den Umzügen sind Schwule und Lesben aller Hautfarben ganz in Pink gekleidet.
Eine hervorragende Möglichkeiten für einen Gay-Urlauber, eine Liebschaft zu finden.

Kapstadt überzeugt mit einem regen homosexuellen Nachtleben.
Hervorzuheben sind die Angels-Bar und das Bronx.
In solchen Häusern findet man sowohl weiße und schwarze Lesben und Schwule.

Wenn Sie vor dem Südafrika-Urlaub nach weiblichen oder männlichen Gays vorfühlen
wollen: auf bestimmten Online-Portalen finden Sie attraktive Afrikaner und Afrikanerinnen.
Sowohl Heteros als auch Homos.
Wer Bi ist, hat die Wahl zwischen starken Neger-Boys und sexy Afrika-Mädchen.

 

Afrikanische Lesben und Gays kennenlernen

 

Beim Urlaub in Kapstadt haben Schwule und Lesben die Chance
zur Teilnahme an einer „Pink Elefanten Safari“.
Bei diesen Touren ins südafrikanische Hinterland nehmen nur Schwule oder Lesben teil.
Außerdem gibt es in der Nähe von Kapstadt mehrere Schwulenstrände.

 

München
Wie anständig und wohlbehütet war doch die Adenauer-Zeit.
Lesbeln oder Schwuchteln war ein Vergehen gegen die gottgewollte Moral.
Gerade die deutschtümelnden Pharisäer, die am meisten gegen Sittenverfall, Scheidung,
Abtreibung und vorehelichen Sex predigten, hatten den meisten braunen Dreck am Stecken.

Franz Josef Strauß würde sein Grab bekotzen, wenn er sähe,
was aus seinem geliebten München geworden ist.
Ein Sodom und Gomorrha aus Schwulen- und Lesben-Bars.
Dabei hat Schwul-sein durchaus Tradition im Freistaat.
Der legendäre Bayernkönig Ludwig der II. steht im Ruf,
eine Schwäche für Männer und Jünglinge gehabt zu haben.

Die Münchner lieben das Oktoberfest noch mehr als den FC Bayern.
Bei einer waschechten Bayerin im tief ausgeschnittenen Dirndl würde niemand auf die Idee
kommen, sie würde auf Frauen stehen. So genau weiß man das aber nie.
Warum sollte sie sich hübsch machen, um nur Männern zu gefallen?

Auf dem größten Volksfest der Welt gibt es starke Tendenzen in Richtung freie Liebe.
Tausende Schwule, Lesben, Transgender und Transsexuelle kommen nach München
auf der Suche nach Spaß. Und nach einem außergewöhnlichen Sex-Abenteuer.

Der Freistaat Bayern mag lifestyle-mäßig noch so rückständig sein.
In der Landeshauptstadt München ist alles anders.
Die Isarstadt präsentiert sich den Besuchern aufgeklärt und weltoffen.
In zahlreichen Bars und Clubs feiert das Homovolk ungeniert seine Orgien.

Lesben und Schwule sind in München keineswegs Todfeinde.
Man versteht sich. Lesben sind in Schwulen-Kneipen herzlich willkommen.
Nötig wäre das nicht. Denn in München gibt es etliche Bars und Lokale
speziell für lesbische Frauen und Mädchen.
Zum Beispiel Inges Grotte, das Melchers, Prosecco und das Lotterleben.

Das schwule Männervolk bevorzugt tagsüber den Englischen Garten.
Sowie die Cafés Nil und Kraftwerk. Am Abend können sie im Ochsengarten
oder im Edelheiss mit anderen Gays trinken, feiern, anbandeln und knutschen.
Aber wie gesagt: in vielen Münchener Häusern feiern Schwule und Lesben gemeinsam.
Bisexuelle haben dabei eine besonders große Auswahl an Flirt-Kandidaten.

 

Buenos Aires
Eigentlich würde man es einem so konservativ regierten Land gar nicht zutrauen.
Aber Argentinien ist in Südamerika der Vorreiter für die Schwulen- und Lesbenehe.
Diese Toleranz äußerst sich auch gegenüber Transvestiten und Transgendern.

Dementsprechend gut ist das Pampaland auf gleichgeschlechtliche Urlauber eingestellt.
Diskriminierung von homosexuell eingestellten Menschen
ist am Rio de la Plata ein Fremdwort.

Buenos Aires ist die Gay-freundlichste Metropole in ganz Lateinamerika.
Haupttreffpunkt für homosexuelle Urlauber ist die zentral gelegene Lesben-
und Schwulenmeile Avenida Corrientes – nahe der Plaza Italia.
Dort findet man etliche Kaffeehäuser, Tanzlokale und Kneipen,
die sich der schwulen und lesbischen Kundschaft verschrieben haben.

Niemand regt sich in Buenos Aires darüber auf, wenn ein Männer-
oder Frauenpärchen eng umschlungen durch Buenos Aires flaniert.
Denn es ist mittlerweile ein gewohntes Bild.
Viele Argentinier, die in der Hauptstadt leben, sind anders herum gepolt.

Auch der am Atlantik gelegene Stadtteil Palermo und vor allem San Telmo
mit seinem berühmten Flohmarkt sind beliebte Treffpunkte der Szene:
Mit etlichen Schwulen-Discos, einem Gay-Hotel, dem Café Pride,
verschiedenen Gay Bars und mit Clubs für Lesben.

Ein besonderes Top-Highlight ist die Homo-Stripperparty von Buenos Aires.
Wenn Sie im Herbst nach Argentinien reisen,
können Sie die Love Parade von Buenos Aires miterleben.
Ein Volksfest, das aber auch von großen Teilen der Bevölkerung besucht wird.

Zu den beliebtesten Treffpunkten für Schwule und Lesben in Buenos Aires gehören
die Disco Glam, der Club Titanic, und der Schwulenclub Contramano in Recoleta.

 

Prag
In Europa gibt es mehr als ein Dutzend Metropolen, wo schwule und lesbische Urlauber
willkommen sind. Hinter vorgehaltener Hand wird gemunkelt:
Sie geben mehr Geld als andere Urlauber.

Eine dieser Metropolen ist die tschechische Hauptstadt Prag.
Eine sympathisch weltoffene Stadt in der Mitte Europas.
Nirgendwo sonst in den östlichen EU-Ländern können homosexuelle Urlauber
so befreit aufatmen wie in Prag.
Im rechtsregierten Budapest und Warschau schon gar nicht.

In Tschechien ist die Homo-Ehe noch nicht legalisiert.
Dennoch finden weder Behörden noch die Prager Bevölkerung etwas dabei,
wenn Schwule und Lesben Hände haltend und mit verliebten Blicken über den Wenzelsplatz
gehen. Oder wenn sie sich öffentlich küssen.
Nur mit Transvestiten und Transgendern haben die Tschechen noch Probleme.

Tagsüber kann man in schwulenfreundliche Restaurants und Cafés einkehren.
Nach der Stadtbesichtigung finden Gays am Abend in Prag
diverse Möglichkeiten zum Ausgehen.

Verschiedene Tanzclubs sind speziell auf Schwule ausgerichtet:
Der Club Max oder die Bar Friends Prague. In der tschechischen Hauptstadt befinden sich
mehrere Schwulen-Saunas: z.B. das Labyrinth und das Babylonia.
Für eine Kurzreise kann man Prag Schwulen und lesbischen Frauen absolut empfehlen.

 

Lissabon
Südeuropa und viele Reiseziele in Lateinamerika sind der Schwulenszene gegenüber
seit eh und je ziemlich aufgeschlossen. Woran das liegt, lässt sich schwer sagen.
Latinos, Spanier, Italiener und Griechen gelten als hitzige Liebhaber und eifrige Flirter.
Ausländischen Urlauberinnen wird ständig nachgepfiffen.

Dessen ungeachtet findet man in der Altstadt von Lissabon etliche Häuser,
die speziell von männlichen und weiblichen Gays aufgesucht werden.
Im toleranten Portugal ist es ausdrücklich erlaubt, schwul oder lesbisch zu sein.

In den Stadtvierteln Barrio Alto, Principe Real und Chiado stehen warmen Brüdern
und lesbisch angehauchten Schwestern zahlreiche Bars und Discos zur Auswahl.
Wo man das homosexuelle Nachtleben voll genießen kann.

Berüchtigt sind vor allem die Discos Paradise Garage, der Hot Club of Portugal,
das Kremlin, die Musikbar 106, der Club da Esquina und der Lux Club am Hafen.
Lissabon verfügt über einen weitläufigen Schwulenstrand.
An der Praia 19 können Sie nackt baden.
Und andere Homos von Ihren körperlichen Vorzügen überzeugen.

 

 Lesben-Liebe

 

Mexiko
Wenn Sie ein Liebes-Abenteuer mit einem schwulen Latino oder eine heiße Liebesnacht
mit einer temperamentvollen Mexikanerin suchen, ist Mexico City das richtige Reiseziel.
Wo einst die Azteken und Spanier herrschten, feiern heute schwule Männer
und lesbische Frauen mit ihren Artgenossen die Nächte durch.

Die Touristen-Information gibt gern Auskunft, wo sich im Gewirr der riesigen Stadt
die besten Gay-Bars befinden. Die berüchtigte Zona Rosa liegt im Zentrum von Mexico City.
Vor allem in der Calle Amberes finden schwule Zeitgenossen auf Gleichgesinnte:
In der Kinky Bar, im Marrakesch Salon und in der Vaqueros Bar.
Das größte Schwulen-Hotel in Mexico City nennt sich Principado.

Zu den beliebtesten Reisezielen in Mexiko gehört Cancún in Yucatán.
Nicht weit weg liegt das Gay-freundliche Tulum.
Dort können Sie einen herrlichen Strandurlaub in der Karibik verbringen.
Im Gay-Hotel Adonis von Tulum sind schwule und auch lesbische Touristen willkommen.

Mit seinem Top-Strand, den Sonnenuntergängen und den Maya-Ruinen ist Tulum
ein abgefahrenes Reiseziel. Wo Sie mit dem Freund oder der Freund
eine wild- romantische Urlaubszeit verbringen können.

 

Schweden
Wenn es außer Deutschland in Europa ein Schwulen- und Transgender-freundliches Land
gibt, dann ist es Finnland und Schweden.
Schwule und Lesben gehören wie selbstverständlich zur Gesellschaft dazu.

Daher braucht es im Prinzip gar keine speziellen Bars, Hotels und Clubs.
Sie können sich in Skandinavien überall blicken lassen,
ohne belästigt oder schief angesehen zu werden.

In der Schärenstadt Stockholm kann ein schwules oder lesbisches Paar praktisch überall
hin ausgehen. Die Stadt gehört zu den Gay-freundlichsten auf der Welt.
Tagsüber können die Verliebten in den vom Wasser durchzogenen Stadtteilen
unbehelligt spazieren gehen. Am Abend lockt das Nachtleben.

Stockholm ist die Stadt mit den meisten Lesben-Lokalen und Tanzclubs in Europa.
Zum Beispiel der Lesbian Leather Club, Red Light, Roxy oder Momma.
Im Sommer findet in Stockholm ein mehrtätiges Pride-Festival statt.
An den Paraden nehmen zehntausende Schwule und Lesben aus aller Welt teil.

Auf der norwegischen Seeseite von Schweden (Skagerrak) liegt die Hafenstadt Göteborg.
Nach einem Bootsausflug an der Nordsee können Sie die Musikbar Gretas aufsuchen.
Dort finden sich vorwiegend schwule Männer ein.

 

Marseille
Neben Paris ist Marseille das Top-Reiseziel für Lesben und Schwule in Frankreich.
Die Menschen am Mittelmeer fühlen sich weniger moralischen Zwänge unterworfen
als die Franzosen in Toulouse, Lyon oder St. Etienne.
So konnte sich – begünstigt durch den Tourismus –
in Marseille eine ansehnliche Schwulen- und Lesbenszene entwickeln.

Dazu gehört die Gay-Sauna Olympic, der Schwulenstrand von Monte Rose
und die Diskothek The New Cancan – im Zentrum von Marseille.
Dort treffen sich allabendlich schwule Brüder
und lesbische Schwestern zum Tanzen, Flirten und Schmusen.

Mehr als jede andere Stadt in Frankreich ist Marseille afrikanisch geprägt.
Hier leben viele Einwanderer aus arabischen Ländern.
Man sollte dabei nicht gleich an Terrorismus denken.
Sondern an die Chance, mit einer bildhübschen Marokkanerin
oder einem starken arabischen Mann à la Zinédine Zidane exotischen Sex zu haben.

Schwule schätzen in Marseille die Trash Bar und das L’Endroit.
Lesbische Damen zieht es in die Feministen-Bar Aux 3G oder ins Les Pétroleuses.
Wer dem Freund oder der Freundin ein Liebesgeschenk machen möchte,
geht ins Eros Center. Da findet man allerlei erotische Artikel und Sex Toys.

 

Gran Canaria
Die Kanareninsel Gran Canaria gehört zu den Reisezielen mit einem breit gefächerten
Angebot an Bars, Discos und Stränden für Schwule und Lesben.
Weder Teneriffa noch Fuerteventura können diesbezüglich nur ansatzweise mithalten.

Tagsüber können Sie mit Ihrem Schatz auf Wanderschaft gehen.
Am Abend rufen Gay-Discotheken zum Tanz.
Homosexuelle Männer treffen sich gern im Strandort Playa del Inglés (Bar Diamonds).
Oder in der benachbarten Golfstadt Maspalomas.
So liegt alles schön eng beieinander.
Man muss nicht lange suchen, um mit anderen Männern zu schäkern.

Aber auch was Lesben angeht, ist Gran Canaria ein gutes Reiseziel für einen Sexurlaub.
Besuchen Sie den Maspalomas Gay Pride. Bei diesem Karnevals-Umzug trifft man nicht nur
auf halbnackte Schwule. Sondern auch auf leckere Schönheiten im Bikini-Look.

Gran Canaria hat zahlreiche Strände, wo vorrangig geile Lesben in der Sonne liegen.
Zum Beispiel am Amadores oder am Pasito Blanco. Dort geht immer was.

Später genießt man die Frauenliebe in einem Hotelzimmer.
Im kanarischen Sommer ergeben sich auch im Freien gute Möglichkeiten zum Küssen,
Klammern, Fingern, Lecken und für intime Sexspiele.

 

Mykonos und Lesbos
Die griechischen Inseln gehören zu den beliebtesten Reisezielen in Südeuropa.
Eine davon ist Mykonos, das Mekka der Schwulenszene im östlichen Mittelmeer.

Vieles auf der Insel ist auf Urlauber mit homosexuellen Neigungen eingestellt.
Manche Männer fahren zu zweit dorthin. Andere sind als Single auf der Suche
nach einem gleichgesinnten Urlaubs- und Sexpartner.

Dazu gibt es auf Mykonos verschiedene Strände,
die speziell von Schwulen aufgesucht werden.
Zu nennen wäre hier der Paradise Beach, der Elia Beach oder der FKK-Strand von Agrari.

So hat man vorzügliche Gelegenheit, um mit seinem Lebensgefährten einen sonnigen
Urlaub zu erleben. Oder um einen feurigen griechischen Liebhaber kennenzulernen.
Darüber hinaus verfügt Mykonos über etliche Schwulentreffs in Bars und Clubs.

Für Frauen ist neben dem freizügigen Mykonos besonders die Insel Lesbos interessant.
Der Name ist Programm.
Hier vor der türkischen Ägäisküste begann in der Antike die Lesben-Liebe.

Das bedeutet nicht, dass alle Griechinnen oder Türkinnen hier lesbisch veranlagt wären.
Trotzdem ist Lesbos so etwas wie eine Legende. Eine Art Woodstock für Lesben.
Bisexuelle und homosexuelle Frauen treffen sich im Mai zum Sappho Women
in Skala Eressos – dem größten Lesben-Festival in Europa.

Eine Kult-Party, auf der lesbische Frauen am Strand des Mittelmeers voll aus sich heraus
gehen können. Zum Kennenlernen dienen Wanderungen, Picknicks, Bootsausflüge
und Beach-Volleyball. Dabei lässt sich mit Sicherheit eine Freundin
oder eine Geliebte für Lesbensex finden.

 

Barcelona
Die spanische Metropole ist vor allem bekannt durch harten Männersport – den Fußball.
Viele Touristen habe jedoch ganz anderes im Sinn.
Sie reisen nach Barcelona zum Shoppen.
Oder um die Sehenswürdigkeiten der Stadt zu erleben.

Lesben und Schwule interessiert das alles nur am Rande.
Für sie ist Barcelona als internationaler Treffpunkt der Gay-Szene ein erstklassiges Ziel
für einen Sexurlaub. Wie in so vielen schwulen Städte in Europa,
gibt es auch in Barcelona eine Love-Parade.

Single-Männer finden in Barcelona zahlreiche Sex-Bars,
um mit attraktiven spanischen Mädchen anzubandeln und zu poppen.
Aber auch die Schwulen- und Lesbenbars der Stadt
sind über die Landesgrenzen hinweg berühmt.

Die meisten Gay-Treffpunkte finden wir im Stadtteil Eixample.
Da stehen
die weltberühmte Kirche Sagrada Familia, das Auditorium und der Miro Park.

Ein paar Beispiele für Gay-Treffpunkte in Barcelona:
Die Diskothek Metro, die Lesbenbar Átame, Axels Sky Bar,
die Plata Bar und die Großraumdisco Arena Group.
In diesen Häusern suchen Frauen nach Frauen, Männer nach Männern.
In der Group Arena befinden sich sowohl Bars für Lesben als auch für Schwule.

Darüber hinaus bietet Barcelona homosexuellen Männer und Frauen die Chance,
ihren Körper am Mittelmeerstrand zur Schau zu stellen.
Sowohl am Platja Sant Sebastia als auch am Strand Mar Bella darf man sich nackt zeigen.
Das schafft gute Voraussetzungen, um jemand für eine Liebesnacht zu finden.

 

Wien
Die Kaiserstadt an der Donau zieht viele Städtereisende aus aller Welt an.
Für Schwule war Wien schon immer ein heißes Pflaster.
Neuerdings haben auch Lesben zahlreiche Gelegenheit, eine Liebschaft zu finden.

Wie München, so hat auch Wien eine schwule Vergangenheit.
So mancher Kaiser, Kaiserbruder, Musiker oder General fühlte sich mehr zu Männern
hingezogen. Den Österreichern von heute kann man das nicht nachsagen.
Obwohl in Wien natürlich – wie in jeder europäischen Großstadt –
ein guter Prozentsatz der Einwohner vom anderen Ufer ist.

Schwulentreffs in Wien sind:
Why Not, Mango Bar, Heaven Vienna und die Schwulensauna Kaiserbründl.
Im Ken Club werden House Partys für gleichgeschlechtliche Paare
und solche, die es werden wollen, veranstaltet.

Das Wiener Wiesn-Fest (Herbstanfang) ist – wie in München –
für Schwule und Lesben eine willkommene Gelegenheit,
sexuelle Neigungen auszuleben und Sehnsüchte zu befriedigen.

Was kann eine liebestolle Feministin, die sich nach Frauen verzehrt, in Wien erwarten?
Im Frauencafé (Josefstadt) und in der Bar Frauenzentrum gilt das Motto „Only for women“.
Dort geht es vorrangig um feministische und emanzipatorische Diskussionen.

Wem das zu trocken ist, der begibt sich zum Lesben-Club Las Chicas
oder ins G-Spot. Beide mit guten Gelegenheiten, eine Geliebte zu finden.

 

USA
Donald Trumps erzkonservative Politik richtet sich nicht nur gegen Emanzipation,
Weltklima, Islamisten, Mexikaner, Kuba, EU und Nordkorea.
Sondern auch gegen Homosexualität von Mann und Frau.

Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist seit jeher ein Land der rauen Männer.
Doch was sich in letzten Zeit in den USA abgespielt hat, würde Staatsmänner
wie Lincoln, Washington und Reagan ganz und gar nicht gefallen.

In den Großstädten wimmelt es nur so von Homo-Bars und Lesbentreffs.
Dazu hat Barack Obama am Ende seiner Präsidenten-Laufbahn
noch die gleichgeschlechtliche Ehe für rechtens erklärt.

San Francisco ist der Prototyp der Schwulenszene in den USA.
Seit der Hippiezeit der 60er Jahre hat sich die Stadt am Pazifik das Image
der Schwulen- und Lesben-Hochburg erhalten.
Sich umarmende Frauen und Männer sind keine Seltenheit im Stadtbild von San Francisco.

In Kalifornien gibt es weitere Hotspots der Gay-Szene.
Palm Springs ist ein Eldorado für warme Jungs und Lesben-Girls.
Los Angeles gleicht dagegen eher einer Gay-Wüste.
Außer ein paar Saunen gibt es relativ wenig, wo man Homosexuelle antrifft.

New York ist nicht mehr das, was es mal war.
Zwar gibt es vor allem in Manhattan und Chelsea immer noch etliche Schwulenbars.
Das Flair der 70er Jahre ist durch konservative Gouverneure aber längst erloschen.
Höhepunkt des Jahres ist die Gay-Pride.
Ansonsten gibt es noch die Latino-Kneipen, wo man auf zuckersüße Jungs
treffen kann.

Florida ist ein extrem freundliches Reiseziel für die Homo-Liebe.
Hier blühen nicht nur Palmen und Mangrovenwälder.
Sondern auch die Träume auf eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft.

Vor allem in der Glamourstadt Miami und in Fort Lauderdale finden sich jede Menge
Gay-Bars. Am South Beach von Miami und in bestimmten Discos
werden regelmäßig schwule Partys gefeiert.

 

Thailand
Thailand ist ein extrem Schwulen- und Lesben-freundliches Reiseziel.
Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern in Asien muss man im Land des Lächelns
überhaupt keine Angst haben vor Belästigungen oder Schlimmerem.

Lesbische Frauen kleiden sich in Thailand auch heute noch oft wie Männer.
Sie nehmen Mittel ein, welche die Stimmer rauer klingen lässt.
So haben sie gute Chancen, bei einer Bi oder einer lesbischen Urlauberin zu landen.
Da in Thailand sowohl Männer als auch Frauen ziemlich klein sind,
fällt uns der Unterschied zwischen den Geschlechtern kaum auf.

Eine Lesben-Szene, wie wir sie in Europa kennen, ist in Thailand fast nicht vorhanden.
Selbst in Bangkok wird man nur wenige Bars finden,
wo ausschließlich lesbische Damen verkehren.

Bei Schwulen sieht es anders aus. In Bangkok, Pattaya, Phuket
und in den südlichen Badeorten gibt es etliche Bars und Strände,
wo sich warme Brüder ein Stelldichein geben.

Homosexuelle Männer verkleiden sich oft als Ladyboys.
Das kann für den ausländischen Touristen manchmal zu Problemen führen.
Wenn er nämlich von einem Ladyboy angeflirtet wird,
der einer Frau zum Verwechseln ähnlich sieht.
Für die Täuschung sind entsprechende Kleidung, Gesten,
Make Up und Schönheits-OPs an der Gesichtshaut nötig.

Bangkok ist ein Top-Reiseziel nicht nur für Sextouristen,
sondern auch für Schwule aus aller Welt.

Neben den Sex-Bars mit käuflichen Thai-Mädchen findet man in der Hauptstadt
Dutzende Bars und Clubs für schwule Männer.
Zum Beispiel das DJ Station, der Fake Club oder die Castro Bar.
Dazu gibt es verschiedene Saunen für homosexuelle Männer.
Und spezielle Gay-Hotels.

Eine weitere Schwulen-Hochburg ist die thailändische Hafenstadt Pattaya.
Und zahlreiche Strandorte im Süden von Thailand.
Auch dort findet der Gay etliche Gelegenheiten, seiner Liebe zu Männern nachzugehen.

Auch wenn die Thais der gleichgeschlechtlichen Liebe lächelnd gegenüberstehen:
Küssen in der Öffentlichkeit ist nicht erlaubt. Egal, wie die sexuelle Ausrichtung ist.
Auch mit bloßen Berührungen sollte man vorsichtig sein.
Das hat mit der Mentalität in Thailand zu tun.

 

Länder, die auf Schwule und Lesben
nicht gut zu sprechen sind

Nicht jeder Staat ist der gleichgeschlechtlichen Liebe gegenüber so aufgeschlossen
wie die oben genannten. In manchen Ländern ist das öffentliche Zurschaustellen
der Schwulen- oder Lesbenliebe verboten.
Im besten Fall kommen Sie kommen Sie mit einer Verwarnung oder Geldstrafe davon.

In großen Teilen Afrikas und der arabischen Welt droht sogar eine Inhaftierung,
wenn Sie sich erwischen lassen. Sogar im sonst so weltoffenen Dubai.
In ganz radikalen Staaten droht sogar die Todesstrafe.

Problematisch für Lesben, Schwule, Bis, Transgender und Transvestiten
sind einige katholische Länder in Lateinamerika.
Zum Beispiel die Dominikanische Republik und Panama.

Autoritäre Länder wie Russland, China und Indien sind ebenfalls keine empfehlenswerten
Reiseziele für Gays. Wer im Gottesstaat Iran auffällig wird,
muss mit dem Schlimmsten rechnen. Im Wiederholungsfall sogar mit der Todesstrafe.

Wenn Sie als Homo einen Mann küssen oder als Lesbe mit der Freundin
im Bett erwischt werden, können Sie ohne weiteres ausgepeitscht werden.
Ebenfalls mit der Todesstrafe drohen der Irak,
Katar, Nigeria, Somalia, der Sudan und Saudi-Arabien.


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