Top-Reiseziele Frankreich

Mittelmeerstrand in Nizza an der Côte d'Azur

Sehenswürdigkeiten
in Frankreich

Frankreich gehört zu den beliebtesten Urlaubsländern in Europa. Die Mittelmeerküste bei Nizza zieht jährlich Millionen Strandurlauber an. Neben London und Rom gehört das weltoffene Paris zu den Top-Reisezielen für Städtereisende.

In der Camargue erleben die Touristen eine unverfälschte Naturlandschaft. In der sonnigen Provence verzaubern Lavendelfelder und römische Relikte den Besucher. Die Bretagne und die Weingebiete an der Atlantikküste gehören zu den reizvollsten Gebieten Frankreichs.

Die Cevennen im Zentralmassiv laden zu Wanderungen und ungewöhnlichen
Entdeckungsreisen ein. Radtouren entlang der Schlösser im Loiretal bringen Erinnerungen
an eine Zeit, wo der französische Hochadel das Land beherrschte.
Die Region am Mont Blanc ist ein Paradies für Skifahrer und Bergsteiger.

Werfen wir nun kurz einen Blick auf die oben genannten Top-Reiseziele.
Als Entscheidungshilfe, wohin ein Frankreich-Urlaub gehen könnte.

 

Sonnige Côte d’Azur 
Zu den Top-Reisezielen in Frankreich gehört auf jeden Fall die französische Riviera.
Die Südküste (Côte d’Azur) ist gespickt mit sonnigen Stränden.
Dort kann man von Sommeranfang bis September einen schönen Badeurlaub verleben.
Zum Schwimmen ist das Wetter immer super.
Durchaus vergleichbar mit Mallorca und Menorca.

Den Namen verdankt die Côte d’Azur zwischen dem Fürstentum Monaco
und Marseille dem azurblauen Wasser des Mittelmeers.
Leider hat die Sache einen Schönheitsfehler: Wer in Nizza, Antibes oder Saint-Tropez
den Sommerurlaub verbringen möchte, muss tief in die Tasche greifen.

Dort verkehren nämlich viele Stars und Promis.
Demzufolge ist das Preisniveau ziemlich hoch.
Nur die relativ geringe Flugentfernung wirkt sich positiv auf die Urlaubskosten aus.

Wer eine ruhige Auszeit braucht, sollte sich nicht unbedingt die Côte d’Azur aussuchen.
Westlich von Marseille – Richtung spanische Grenze – sind die Strände nicht so überfüllt
wie an den mondänen Küstenstädten der französischen Riviera.

Schöne Bilderbuchstrände findet man vor allem in Nizza, Cannes und Saint-Tropez.
Aber auch die Plage da la Gravette (bei Antibes), die Plage de l’Almanarre (in Hyères)
und die Strände bei Marseille können sich sehen lassen.

Wer gern segeln, tauchen oder schnorcheln möchte, für den hält die Côte d’Azur ebenfalls
interessante Wasserreviere bereit. Nicht nur auf dem Festland, sondern auch auf den Inseln,
die vor der Küste liegen. Zum Beispiel die Iles de Frioul in der Bucht von Marseille.

Als Ausflugsziele bieten sich an:
Die Provence (z.B. Avignon, Nimes), der Naturpark Camargue,
vielleicht auch eine ausgedehnte Tagestour hinüber nach Korsika.
Wenn Sie ein Faible für Glücksspiele haben:
In Monte Carlo, Antibes, Cannes und Menton gibt es jeweils mehrere Casinos.

 

Eiffelturm in Paris
Zu den berühmtesten Bauwerken Frankreichs gehört neben dem Notre Dame
und dem Versailler Schloss der Eiffelturm in Paris.
Lange Zeit hat man sich gestritten, ob man dieses Stahlmonster wieder abreißen sollte.
Dann aber kamen die Besucher aus aller Herren Länder.
Und bescherten Paris damit unerhoffte Tourismus-Einnahmen.

Gebaut wurde der Eiffelturm für die Weltausstellung von 1889.
Der Eiffelturm sollte zum 100-jährigen Jubiläum der Französischen Revolution ein Symbol
für Freiheit und unternehmerisches Können darstellen.
Die ganze Welt sollte sehen, zu welchen Leistungen die Grande Nation in der Lage ist.

7 Millionen Touristen lassen es sich heute bei einem Frankreich-Urlaub nicht nehmen,
auf den Eiffelturm hinauf zu fahren.
Der 320 m hohe Turm hat in 3 verschiedenen Etagen je eine Aussichtsplattform.
Dort kann man bei günstigem Wetter bis weit über die Stadtgrenzen von Paris sehen.

Auch für das leibliche Wohl ist auf dem Eiffelturm bestens gesorgt.
Sie finden dort Imbisbuden und mehrere Restaurants.
Sie können hervorragendes französisches Essen oder die internationale Küche genießen.

 

Wilde Camargue
Es gibt nur wenige Landstriche in Europa, die durch ihre Naturbelassenheit das Auge
so faszinieren wie die Camargue in Südfrankreich.
Der Nationalpark Camargue liegt im Mündungsdelta der Rhone. Er ist ein Teil der Provence.

Durch die Hochwasser der Rhone hat sich eine Sumpf- und Seenlandschaft gebildet,
in denen seltene Vögel, Flamingos, wild lebende Pferde, Rinder und Stiere zu Hause sind.
Auf dem äußerst fruchtbaren Boden werden Reis, Melonen und Gemüse angebaut.

Zum Urlaub in der Provence und der Camargue gehört immer auch etwas Romantik.
Die Manouche (Sinti-Zigeuner) erfreuen die Urlauber abends mit ihrem Gitarrenspiel.
Zum Beispiel auf der Sommerterrasse eines Restaurants in Arles.
In kleineren Orten auch am Lagerfeuer.

Was kann man in diesem Teil Südfrankreichs unternehmen?
Auch wenn Sie kein professioneller Reiter sind, können Sie dennoch im langsamen Tempo
an einem Pferde-Ausflug teilnehmen. Oder mit dem Rad. Die werden überall angeboten.
Bei diesen Touren lernen Sie die Tierwelt der Camargue kennen,
die Salzfelder und die landschaftliche Schönheit dieser Region.

Vogelfreunde zieht es zu Vogel-Beobachtungsplätzen.
Sie können an geführten Sumpfwanderungen teilnehmen.
Und dort die Heerscharen der stelzenden Flamingos bei der Nahrungsaufnahme beobachten.
Es soll sogar spielerische Stierkämpfe geben in der Camargue.
Im Gegensatz zu Spanien wird dabei keiner verletzt oder getötet.
Es ist nur ein unterhaltsames Spektakel.

Sie können aber auch am Mittelmeer baden. Am Rhone-Delta (untere Camargue) gibt es
richtig schöne, feinsandige Strände, mit wenig Touristenaufkommen.
Dort können Sie – ohne dass es einer merkt – auch FKK machen.
Sie können sich ein Boot ausleihen zum Paddeln oder an einem Segeltörn teilnehmen.

 

Burgen an der Loire
Was in Deutschland das Rheintal oder die Donau ist, das stellt in Frankreich das Tal
entlang der Loire dar. Alle paar Kilometer sieht man eine Burg oder ein ehemaliges Schloss.

Einige stammen aus der Zeit des 100-jährigen Krieges gegen England.
Die meisten wurden zwischen 1500 und 1630 gebaut.
Also an der Schwelle zwischen Renaissance und der Frühzeit des französischen Absolutismus.
In dieser Epoche fanden es Adelige chic, sich an der Loire eine Festung zu bauen.

Die Loire ist mit rund 1.000 km Länge der längste Fluß in Frankreich.
Sie entspringt in den französischen Alpen. Nimmt den Weg über Orléans, Tour,
Angers, Nantes. Und mündet in Saint-Nazaire in den Atlantik.

Interessant für unsere kleine Rundreise ist nur der untere Abschnitt der Loire.
Bei einer Radtour oder bei Wanderungen kommt man permanent an Schlössern vorbei.
400 Stück sollen es sein.

Oft sind sie gut erhalten und von Wasser umgeben.
Fast überall finden Schlossführungen statt.
Eingerahmt wird das romantische untere Tal der Loire von Weinbergen.
Hier gedeihen u.a. Sauvignon und Chaudenay.

Die berühmtesten Burgen an der Loire nennen sich Chenonceau,
Amboise, Chaumont, Chambord, Cheverny und Villandry.
Mit 800.000 Besuchern jährlich ist Chenonceau das beliebteste Wasserschloss an der Loire.
Es liegt mitten im Cher (Nebenfluss der Loire). Schon von außen sieht imponierend aus.
Innen können die Wohnungseinrichtung und die Wandbehänge
aus der Zeit um 1500 besichtigt werden.

Chambord ist mit 440 Zimmern das größte Schloss an der Loire.
Das Chateau de Langeais besitzt wie viele andere auch einen prächtigen Schlossgarten.
Das Königsschloss Blois fungiert als Museum der schönen Künste.
Dort sind Bilder aus der Renaissance ausgestellt.
Amboise war der zeitweilige Wohnsitz des italienischen Kunstgenies Leonado da Vinci.
Diese Liste ließe sich leicht fortsetzen.

 

Zentralmassiv – Natur pur in einsamer Gegend
Le Massif Central liegt im südlichen Mittelfrankreich (in der Auvergne).
Im Dreieck zwischen Toulouse, Limoge und der Rhone bei Lyon.
Vom Charakter her ist es eine Mittelgebirgslandschaft.
Der höchste Berg (Pui de Sancy) liegt 1.880 m über dem Meeresspiegel.

Das Zentralmassiv ist ein ideales Reiseziel für Leute, die im Urlaub Abenteuer in der Natur
erleben wollen. Zum Beispiel für Rucksackreisende und Trekking-Liebhaber.
Das Landschaftsbild des Zentralmassivs setzt sich zusammen aus Vulkanlandschaften,
Schluchten, Hochebenen und Wäldern.

Große Teile des Zentralmassivs bestehen Vulkanbergen, die längst erloschen sind.
In der Auvergne wird diese Landschaft als Naturpark geschützt.
Wer in den Bergen und Schluchten wandert, wird feststellen,
dass es dort ziemlich viele Höhlen gibt.

In der Auvergne besteht die Möglichkeit zum Bergsteigen,
zu Wildwasserfahrten oder Gleitschirmfliegen.
Flora und Fauna des Massif Central lernt man in geballter Form in Naturparks kennen.

Wenn Sie in Ihrem Natururlaub noch Zeit übrig haben,
können Sie die größten Städte des Zentralmassivs besuchen.
Zum Beispiel die Kurstadt Vichy mit seinen Wellness-Einrichtungen und Heilquellen.
Schauen Sie sich in Clermont-Ferrand die Kathedrale und das Michelin-Museum an.
Limoges im Westen des Zentralmassives wartet mit einem Porzellanmuseum
und einem gallisch-römischen Amphitheater.
Oder fahren Sie in das Weinbaugebiet bei Cahors.

Ganz im Süden des Zentralmassivs liegt die Gebirgslandschaft der Cevennen.
Noch ungefähr 100 km von der Mittelmeerküste bei Montpellier entfernt.
Auf den ersten Blick sehen die Cevennen ein wenig trostlos aus.
Wir sehen nur wenig Wald, alles wurde früher für den Schiffbau abgeholzt.
Die Menschen leben von Schafzucht oder Weinbau.
Industrie gab es nie. Der Bergbau wurde schon vor langer Zeit eingestellt. 

Den Natururlauber kümmert das wenig.
Die Schluchten und Hochplateaus der Cevennen sind gut geeignet zum Wandern
und Campen. Ein wilderes Reiseziel wird man in Frankreich kaum finden.

 

Disneyland Paris
Die Hauptstadt an der Seine bietet den Besucher so manches Highlight.
Vieles davon hat mit Kultur und französischer Geschichte zu tun,
mit Mode, Genuss und angenehmer Lebensart (savoir-vivre). 

Damit kommen wir auch schon zum größten Freizeitpark Europas:
Dem Disneyland in Paris.
Sage und schreibe 16 Millionen Besucher besuchen das Wunderland jedes Jahr.

Das Disneyland Paris teilt sich auf in zwei große Themenparks:
Den Disneyland Park und die Walt-Disney Studios.
Außerhalb des Parks bietet das Disney Village in Bars, Kinos und Shops allerlei Vergnügen
und Unterhaltung nach einem Besuch des Freizeitgeländes Disneyland.

Zum Gesamtkomplex Disneywelt gehören zahlreiche Hotelanlagen.
Wer dort übernachtet, kommt in den Genuss kostenloser Busfahrten ins Disneyland Paris.
Eine Hotelbuchung ist dringend anzuraten.
Denn an nur einem Tag kann man die Attraktionen der Disneywelt nicht komplett erleben.

Der Themenpark Disneyland Park erinnert an weltberühmte an amerikanische Abenteuerfilme,
an Landschaften und Action-Geschichten. Er unterteilt sich in verschiedene Themenländer:
Die Hauptstraße mit dem Märchenschloss, das Abenteuerland, das Land der Entdeckungen,
das Fantasyland und das Land der amerikanischen Wildwest-Helden.

In jedem Themenbereich werden speziell für Kinder lustige Shows aufgeführt.
Zum Beispiel mit Donald Duck, Mickey Maus, schaurigen Hexen und Weihnachtsmännern.
Im Disneyland Paris laufen Achterbahnen und Geisterbahnen,
in denen man jeweils eine bestimmte Abenteuerwelt erlebt.
Zum Beispiel die von Indiana Jones, von Peter Pan, den Wilden Westen,
Raumschiff-Expeditionen und Piratenüberfälle in der Karibik.

Wer die Filmwelt von Hollywood näher kennenlernen möchte,
begibt sich am besten in die Walt Disney Studios.
Dort erlebt der Besucher, wie amerikanische Filme hergestellt werden. Aber nicht nur das.
Auf den Eventbahnen dieses Themenparks kommt es zu nervenkitzligen Erlebnissen.

 

Urlaub an der Atlantikküste
Fast ganz Frankreich ist vom Meer umgeben:
Vom Mittelmeer, vom Ärmelkanal und von der Biskaya am Atlantik.
Die Westküste Frankreichs reicht von der Bretagne im Norden,
über die Loire-Mündung, Bordeaux, Aquitanien bis zur spanischen Grenze.

Das Bild der Küste ist sehr abwechslungsreich.
Zwischen den Sandstränden liegen immer wieder hohe Felsformationen.
Außerdem finden wir am Atlantik mehrere Naturparks,
die zum Wandern oder Radfahren einladen.

Die schönsten Strände liegen wohl im Süden, bei Biarritz.
Der Badeort an der Biskaya war früher das Saint-Tropez des Westens.
Adelige und sogar Könige aus ganz Europa verbrachten in Biarritz ihren Sommerurlaub.
Noch heute verströmt der kleine Ort einen besonders eleganten Charme.

Die gesamte Atlantikküste Frankreichs ist recht windig.
Ein ideales Revier zum Segeln und Surfen.
Die Region um Bordeaux hat sich durch ihre Weine einen Namen gemacht.
Viele Urlauber nutzten die Chance zu einem Ausflug zu Winzerbetrieben.
Dort werden Rotwein, Weißwein und Champagner hergestellt.

Die schönsten Strände im Mittelabschnitt der Atlantikküste liegen bei La Rochelle
(Charente maritime), bei Royan Saint-Nazaire (Saint-Marc) und auf der Ile de Ré.

Im Norden der französischen Atlantikküste liegt die Halbinsel der Bretagne.
Nicht nur die Menschen sind von einem besonderen Schlag.
Auch die Landschaft und die Küste ist etwas rau.
In der Bretagne gibt es nicht so viele Sandstrände wie weiter im Süden.
Die schönsten sind noch bei Saint-Malo, Camaret-sur-Mer, Cancale und Clohars.

Vor der bretonischen Küste hat man vorzügliche Möglichkeiten zum Kite- und Windsurfen.
Außerdem befinden sich auf der Halbinsel etliche Sehenswürdigkeiten:
Burgen, Schlösser, steinerne Druidensteine und Grabhügel aus der Keltenzeit.

 

Mont Blanc-Revier
Die Region am höchsten Berg Europas (4.810 m) ist nicht nur für Wintersportler,
sondern auch im Sommer eine Reise wert.
Besonders spektakulär ist die oberste Aussichtsplattform in 3.840 m Höhe (Aiguille du Midi).

Sie können mit der Gondel hoch fahren. Von der eigentlichen Plattform aus kann man
auf einen gläsernen Balkon hinaustreten, der frei in der Luft hängt.
Von hier hat man einen traumhaften Ausblick auf die weißen 4.000er Gipfel der Alpenwelt.
Auch über italienische Grenze und in die Schweiz.

Das schneesichere Skigebiet Chamonix gehört zu den schönsten Winterr-Ressorts
in Frankreich. Es ist gut besucht. Hat sich aber einen familiären Charme bewahrt.
Massentouristische Erscheinungen – wie in Österreich –
findet man fast keine am Fuß des Mont Blanc.
Hotels, Ferienwohnungen und Restaurants sind klein und persönlich gehalten.

Auch im Sommer bildet der Mont Blanc ein schönes Reiseziel.
Das Arvetal und die Berghänge laden zum Wandern ein.
In den etwas wilden Bergflüssen können Sie mit dem Boot hinunter fahren.
Urlauber mit Kletter-Erfahrung steigen an Steilwänden hoch.

Im Winter nutzen Sie die langen Pisten am Mont Blanc und seinen Nachbarbergen
zum Ski-Alpin und zum Freeriden um unberührten Schnee.
Der Skilanglauf in relativ großer Höhe ist recht anspruchsvoll.
Einziger Wermutstropfen am Mont Blanc:
Die Hotels in den Wintersportorten sind nicht gerade billig.
Im 3-Sterne-Hotel von Chamonix kostet die Nacht ungefähr 150 Euro.

 

Notre Dame
Zu den Top-Sehenswürdigkeiten in Paris gehört Notre Dame –
die bedeutsamste Kathedrale in Frankreich.
Sie liegt auf einer kleinen Seine-Insel – nicht weit vom Jardin du Luxembourg.

Gebaut wurde die gotische Notre Dame im Mittelalter. Die Bauzeit betrug fast 200 Jahre.
Jede Epoche hat ihren spezifischen Kunstgeschmack
in den Weiterbau von Notre Dame mit eingebracht.

Später ließen sich in dieser Kathedrale französische Könige krönen.
Napoleon Bonaparte wurde hier zum Kaiser der Franzosen.
Doch davon sieht man heute fast nichts mehr.

Interessant ist das gewaltige Kirchenschiff mit einer Höhe von 35 Meter.
Die Fensterrose fällt ins Auge – mit Abbildungen von biblischen Geschichten
aus dem Alten Testament. Die farbigen Mosaiken anderer Fenster führen zu einem
bunten Lichterspiel im Innenraum von Notre Dame.

Am großen Hauptaltar sind die Evangelisten Matthäus, Markus, Johannes
und Lukas als Figuren abgebildet. Auch der Sonnenkönig Ludwig IV. ist zu sehen.

Wer will, kann auch auf die beiden Türme von Notre Dame hinaufsteigen.
Vielen Touristen ist das zu anstrengend. Aber es könnte sich lohnen.
Die Türme ragen 70 Meter aus dem Kathedralendach heraus.

Der Weg hinauf zum Turm führt über lange Steintreppen.
Bis ganz oben hinauf sind es 400 Stufen. Das geht ganz schön in die Beine.
Wem das zuviel ist, der kann nach 250 Stufen auf der Zwischenempore Halt machen.

Dort sind die Glocken der Kathedrale zu sehen.
Dort muss wohl auch der „Glöckner von Notre Dame“ sein Lager gehabt haben.
Bimmeln tun die Glücken aber jetzt, wo Besucher freien Zutritt haben, nicht.
Das wäre nicht gut für die Ohren.

Wenn Sie noch Lust und Power haben:
Dann klettern Sie weitere 170 Stufen hinauf auf die Turmspitze.
Von oben hat der Frankreich-Urlauber eine schöne Aussicht über die Seine,
die Brücken von Paris, den Bois de Boulogne,
über die Champs Élysées und nach Versailles.

Notre Dame de Paris ist zwar sehr berühmt, groß und gewaltig.
Aber zumindest dem Namen nach nicht einzigartig.
In vielen Städten auf der Welt, wo Franzosen leben,
nennt man die größte Kirche „Notre Dame“.
Zum Beispiel im kanadischen Québec, in Reims
und sogar in der westafrikanischen Elfenbeinküste.

 


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