Südafrika: Rundreise südafrikanische Republik

Elefant im Krüger-Nationalpark Südafrika

Abwechslungsreicher Urlaub in Südafrika

Das Land am Kap der Guten Hoffnung besticht durch eine große landschaftliche Vielfalt:
Buschland, Steppe, Wüste, Bergregionen, Täler, Strände und Plateaus wechseln sich ab.

Bei einer Safari im Krüger Nationalpark lernen Sie die afrikanische Tierwelt kennen.

 

Südafrika verfügt über interessante Städte, mit historischen Sehenswürdigkeiten
aus der Kolonialzeit. Die Ostküste eignet sich ganzjährig für einen Badeurlaub.
Die Weinregionen des Landes dürfen bei einer Rundreise nicht fehlen.
Ebenso wenig wie die Nationalparks und ein Ausflug in die Halbwüste Richtung Namibia.

Wir gehen nun auf eine kleine Tour durch die südafrikanische Republik.
Ich zeige Ihnen die berühmtesten Highlights eines Landes, das mit Recht
zu den aufregendsten der Welt gezählt werden darf.

Die südafrikanische Republik ist 4 mal so groß wie Deutschland.
Auf einer Rundreise sind große Entfernungen zu überwinden.
Das Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist in Südafrika zu zeitaufwändig.
Empfehlenswert ist ein Mietwagen. Am besten gleich ein Land Rover.

Hier auf Google Maps können Sie meine Rundreise in Südafrika mit verfolgen.
An Weihnachten ist übrigens Sommer auf der südlichen Erdhalbkugel.

 

Abenteuer-Urlaub im Krüger-Nationalpark
Der größte Nationalpark auf dem Kontinent ist ein Must-Go bei einer Rundreise in Südafrika.
Er liegt in der Serengeti, an der Grenze zu Mosambik.
Das Klima hier im Nordosten ist deutlich heißer als am Kap.
So dass Sie bei einer Jeep-Safari immer genügend Wasser dabei haben sollten.
Die Wege im Park sind teilweise geteert, wie das Bild mit dem Elefanten oben zeigt.
Man kommt also hurtig voran.

Die Tierwelt im Krüger Nationalpark setzt sich zusammen aus Raubkatzen
(Löwen, Leoparden, Geparden). Sie sehen Nashörner, Flusspferde, afrikanische Büffel,
Impalas, Nilflughunde. Sowie verschiedene Bockarten und Reptilien.

Außerdem zeigt Ihnen der Tourenführer Störche, Flamingos und kleinere Vogelarten.
Und natürlich den afrikanischen Strauß, der eine Kopfhöhe von über 2 Meter erreicht.
Die Lüfte werden beherrscht von Raubvögeln (Adler) und Aasfressern (Geier).

Rundtouren im Krüger Nationalpark werden als Gruppenreisen angeboten.
Der Ranger bringt die Urlauber mit dem Jeep in den Wildpark.
Sie kommen in der Regel ziemlich nah an brüllende oder fauchende Raubkatzen heran.
Zu Nashörnern und Elefanten wird lieber etwas Abstand gehalten.
Um keinen Blechschaden zu riskieren. Die Tiersafaris im Krüger Nationalpark gehen über
einen oder mehrere Tage. Übernachtet wird in Camps.

 

Kapstadt – das Tor zur Welt
Am Fuß des 1.100 m hohen Tafelbergs liegt eine der reizvollsten Städte auf dem afrikanischen
Kontinent. Kapstadt wurde schon um 1650 von den Holländern gegründet.
Zunächst weniger als Auswanderungsziel oder Kolonie.
Sondern als Proviantstation für holländische Segler in Richtung Ostindien.

Später übernahm Großbritannien das Kommando in Südafrika.
Schon durch die Sklavenhaltung bildete sich eine Rassentrennung (Apartheid).
Heute leben Schwarz und Weiß in Kapstadt und im ganzen Land in Eintracht nebeneinander.
Von Unruhen hört man fast gar nichts mehr.

Wie so viele Großstädte in den Küstenregionen von Ost- und Südafrika,
finden wir in Kapstadt eine multikulturelle Bevölkerung.
Mit englischer Hilfe siedelten Menschen aus viel ärmeren Kolonien
wie Indien und China ans Kap der Guten Hoffnung um.

Zu den Sehenswürdigkeiten von Kapstadt gehört das Wandergebiet am Devil’s Peak.
Das ist neben dem Tafelberg die zweitgrößte Erhebung der Kapregion.
Von beiden Bergen aus hat man eine schöne Aussicht auf die wilde Brandung des Atlantik.

Viele Millionen Touristen kommen jährlich zum Hafen (Waterfront) von Kapstadt.
In den Fischerkneipen und Restaurants können sie leckere Meeresfrüchte und Fischgerichte
essen. Am Abend findet dort das Nachtleben statt, mit südafrikanischer Live-Musik.

Weitere Highlights in Kapstadt sind das Two Oceans Meeresaquarium,
das ehemalige Malaien-Ghetto Bo-Kaap, das Jüdische Museum,
der Kirstenbosch-Garten und die altholländische Seefestung Castle of Good Hope.

 

Durban – sonnige Strände im Osten Südafrikas
Der Geburtsort von Schlagerstar Howard Carpendale bildet eins der Top-Highlights
einer Südafrika-Rundreise. Keine Region des Landes ist für einen Badeurlaub
so prädestiniert wie die Südostküste bei Durban.

Entdeckungsreisende aus Portugal waren die ersten,
die auf dem Weg nach Indien in Durban eine europäische Siedlung gründeten.
Allerdings sollte es noch Jahrhunderte dauern,
bis die Stadt am Indischen Ozean so richtig in die Gänge kam.
Heute ist Durban hinter Johannesburg die zweitgrößte Metropole der Südafrikanischen Republik.

Was die Waterfront in Kapstadt, das ist das Bat Centre in Durban.
Eine quirlige Hafengegend. Dort finden die Touristen zahlreiche Restaurants
und Einkaufsmöglichkeiten. Die Golden Mile ist ein 6 km langer Stadtstrand von Durban.
Neben Badefreuden haben Sie hier etliche Einkehrmöglichkeiten in Bars und Nachtclubs.
An der Golden Mile stehen die meisten Strandhotels. Die Wellen des Indische Ozeans
bilden ein ideales Terrain für alles, was mit Surfsport zu tun hat.

Durban bietet seinen Besuchern etliche Highlights.
Dazu gehören die Kunstgalerie, der Schlangenpark und die Juma-Moschee.
Auch Araber haben sich früher in diesem Teil Südafrikas niedergelassen.
Sehenswert sind auch Tanz-Vorführungen in Zulu-Dörfern.

Von Durban aus können Sie ins Hinterland reisen.
Im Grenzgebiet zur Enklave Lesotho liegt der Maloti-Drakensberg Park.
In der Gebirgsregion lässt sich nach Weihnachten die südafrikanische Sonne deutlich besser
ertragen als in Durban oder Johannesburg.
Auf Trekkingtouren in Tälern und Bergen lernen Sie ein Stück südafrikanische Natur kennen.

 

Erlebnisurlaub in Marokko
Höhepunkte einer Marokko-Reise

 

Kleine Rundreise im Constantia-Weingebiet
Constantia ist ein ziemlich nobler Stadtteil im Westen von Kapstadt.
Nicht weit vom Kirstenbosch-Park und dem weltberühmten Tafelberg
beginnt ein kleines, sonnenverwöhntes Weintal.

Neben Gold, Diamanten und Kohle gehört Kapwein zu den Exportschlagern
der südafrikanischen Republik. Allerdings gibt es noch andere Anbaugebiete
im Land als hier bei Kapstadt. Zum Beispiel bei Stellenbosch.

In Constantia werden folgende Reben angebaut:
Chardonnay, Merlot, Sauvignon-Weißwein, Cabernet und Shiraz.
Ich gebe zu: als Wein-Banause habe ich einige Namen noch nicht gehört.

Der  Anbau von Weintrauben begann schon Ende des 17. Jahrhunderts.
Die holländischen Kolonisten betätigten sich zuerst als Obst- und Gemüsebauern.
Damit sollten die Handelsschiffe auf dem Weg nach Ostindien und ins indonesische Batavia
mit Vitamin C-haltigem Proviant versorgt werden. Nur kurze Zeit später legten die Niederländer
im milden Klima am Kap die ersten Weinberge Südafrikas an.

Die Herrenvilla eines holländischen Gouverneurs aus dieser Zeit kann in Constantia besichtigt
werden. Die Südafrikaner nennen es „Manor House“.
Es dient heute als Ausstellungraum für die Geschichte des Weinbaus.

Fahren Sie mit dem Mietwagen oder Fahrrad an der Wine Route entlang.
Sie können mehrere Weingüter samt Kellereien besichtigen.
Natürlich werden Sie zu einer Weinprobe eingeladen.
Dabei lernen ganz nebenbei die Feinheiten der südafrikanischen Küche kennen.
Weinkenner werden sich für das historische Weinbaumuseum interessieren.

 

Safari in der Savanne Südafrikas
Zu den größten Attraktionen einer Südafrika-Rundreise gehört der Besuch wenigstens
eines Naturschutzparks. Davon gibt es fast 3 Dutzend im Lande.
Den Krüger Nationalpark habe ich oben schon erwähnt.
Andere schöne Tierschutzgebiete sind der Mkhaya Game Reserve (in Swaziland),
der Addo-Elefanten-Nationalpark (bei Port Elizabeth),
und die Wasserlandschaft im Wetland Park (Ostküste).
Dort erlebt man Störche, Pelikane, Schildkröten, Flusspferde und Krokodile in ihrem Element.

Die Tierwelt in der südafrikanischen Republik ist recht vielfältig.
In den Wildparks finden wir Löwen, Leoparden, Giraffen, Antilopen, Affen,
Luchse, Zebras, Nilpferde, Schlangen und alle möglichen Vögel.
Der Ranger wird dafür Sorge tragen, dass Sie zu Fotoschnappschüssen kommen.
Und dass es vor allem nicht zu kritischen Situationen kommt.

Die Naturparks liegen im Buschland, in den Bergen oder in der Savanne.
Bei mehrtätigen Safaris übernachten Sie meist in komfortablen Lodges.
Wer unbedingt draußen zelten oder unter freiem Sternenhimmel schlafen will,
kann das natürlich auch tun. Allerdings kann es je nach Jahreszeit nachts empfindlich kalt werden.

Safaris in Afrika sind ungefährlich.
Zum einen wird genügend Abstand zu Raubtieren und Kolossen gehalten.
Diese haben durchaus Respekt vor Menschen, solange sie dem Nachwuchs
nicht zu nahe kommen. Außerdem ist der Fremdenführer gut bewaffnet.

 

Naturerlebnisse auf der Garden Route
Die Garden Route und der gleichnamige Nationalpark liegen an der Südküste des Landes.
Sie beginnt südlich von Kapstadt. Führt über die Mossel Bay und endet in Port Elizabeth.
Auch an der Garden Route findet der Südafrika-Urlauber goldene Sandstrände
(z.B. in der Plettenberg Bay). Genauso imponierend ist aber auch die Schönheit der Natur.
Relativ viele Niederschläge sorgen für ein gutes Pflanzenwachstum an der Südküste.

Wer sich gern bewegt, kann in den Wäldern verschiedener Parks auf Wanderschaft gehen.
Immer wieder gleitet der Blick hinaus auf den blauen Ozean.
Wo bei guter Zeit Wale und Delfin-Rudel vorbei schwimmen.
Südafrika ist berühmt für seine Walvorkommen.

An der Garden Route begegnen Sie verschiedenen Tieren.
Es laufen hier zwar keine Löwen in freier Wildbahn herum.
Aber Sie sehen Affen, Vögel und an Seen und Buchten putzige Wassertiere.

30 km nördlich von Mossel Bay befindet sich die größte Straußenfarm Afrikas.
Wussten Sie, dass ein Straußenei 30 mal so schwer ist wie ein Hühnerei?
Leichtgewichtige dürfen auf einem Strauß reiten.
Trotz der dünnen Beine ist der ausgewachsene Vogel mit seinen 130 Kilo schon ziemlich robust.

Mutige Urlauber haben die Möglichkeit, auf der Bloukrans-Brücke Bungee Jumping zu üben.
Zum Schwimmen ist es an der Südküste fast ein wenig zu kühl.
Selbst im Sommer erreichen die Wassertemperaturen an der Garden Route nur 20 Grad.
Surfer stört das nicht. Mit den Neoprenanzügen finden sie gute Wind- und Wellenbedingungen vor.

 

Strandurlaub in Südafrika
Die Küste im Osten zwischen Santa Lucia, Durban, East London und Port Elizabeth
ist ein perfektes Reiseziel für einen sonnigen Badeaufenthalt am Indischen Ozean.
Besonders interessant wird die Sache, wenn im Herbst auf den Mittelmeerinseln die Lichter
ausgehen. Wenn auch die Kanaren nicht mehr so richtig sonnig und warm sind.
Dann reisen Touristen hierher an die Ostküste Südafrikas.

Das türkisblaue Wasser an den Sandstränden im Osten ist etwas ruhiger und deutlich wärmer
als an der Süd- und Südwestküste. Außer im Wintermonat August sind Schwimmen, Tauchen
und andere Wassersportarten immer möglich.

Taucher und Surfer reisen auch gern nach Kapstadt oder Durban.
Die großen Wellen der beiden Ozeane sind perfekt zum Kitesurfen.
Auch Paraglider haben in Durban Gelegenheit, ihr Hobby auszuüben.

Segeln, Angeln, Kajak und Wasserski kann man praktisch überall in Südafrika.
Die Kosi Bay in Natal eignet sich besonders gut zum Tauchen und Schnorcheln.
Denn das Meerwasser ist dort besonders klar. Man kann weit sehen.
Der Dünenstrand von Wilderness (Südküste) ist perfekt für lange Strandwanderungen.

 

Phinda Naturreservat
Safari nachhaltig und ökologisch.
Im Phinda Naturreservat (nahe Mosambik) wird Wert darauf gelegt, dass Raubkatzen
und andere Tiere nicht durch Massentourismus verstört oder aggressiv werden.

Das Landschaftsbild im Phinda Naturreservat wird geformt von Wäldern,
Bergen, Grassteppen und Feuchtgebieten (Seen, Moore). In diesem Ökosystem
finden fast alle Tiere des afrikanischen Kontinents einen idealen Lebensraum.

Die Besucher sitzen auf der offenen Ladefläche des Geländewagens.
Bei einer Kaffeepause erzählt der Ranger den Touristen Geschichten über die Verhaltensweisen
der Tiere. Wo sie sich bei Tag und bei Nacht gern aufhalten. Wie sie sich tarnen.
Ob sie menschenscheu sind. Wovon sie sich ernähren. Wie sie jagen.

Der Guide zeigt den Urlaubern nicht nur Löwen, Nashörner und afrikanische Elefanten.
Sondern auch Vögel, Kleintiere (z.B. Gazellen) und die Pflanzenwelt des Naturreservats.
Er führt sie auch zu Dörfern der schwarzen Zulu. Die Einheimischen verstehen sich
besonders gut auf Spurenlesen. So wird manchmal einer mitgenommen.

Auch im Phinda Naturreservat ist die schnellste Raubkatze der Welt zu sehen.
Der Gepard bringt es als Sprinter auf sagenhaften 90 km/h.
Allerdings nur für einen kurzen Zeitraum. Dann muss er seine Beute (meist Antilopen) erlegt haben.
Denn er ist total atemlos von der Hatz. Er muss sich vom Sprint sofort ein paar Minuten ausruhen.
Auch der Leopard hat kein leichtes Leben.
Denn die grazilen Herdentiere sind ebenfalls schnell und wendiger als er.

 

Die Jahreszeiten in Südafrika
Bleibt noch die Fragen: wann ist die günstigste Urlaubszeit für Südafrika?
Kommt ganz drauf an, welche Aktivitäten Sie sich vorstellen.
Für den Badeurlaub in der Region Durban ist der südafrikanische Sommer (Dezember bis April)
ideal. Für schweißtreibende Wanderungen, Wüstentouren und Tiersafaris
würde ich den afrikanischen Winter empfehlen (Juni bis Oktober).

Für eine Erkundungstour in der Kap-Region würde ich bei angenehmen Temperaturen
die Zeit zwischen April bis November vorziehen.
Von Dezember bis Februar haben wir nämlich bei über 10 Sonnenstunden mehr als 25 Grad.
Für meinen Geschmack etwas zu warm.
Die Niederschläge in Südafrika sind ganzjährig ziemlich gering.
So dass man im Prinzip zu allen Jahreszeiten eine Rundreise starten kann.

 

So liebe Leser,
für heute sind wir am Ende der Südafrika-Rundreise.
Es gibt noch viel mehr Attraktionen, die ich in weiteren Reiseberichten vorstellen werde.

 


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