Sri Lanka – Urlaubsinsel im Indischen Ozean

Tierpark in Sri Lanka mit wilder Raubkatze

Urlaub in Sri Lanka

Sri Lanka liegt bei Indien. Temperaturen von 30 Grad machen die Insel zu einem beliebten Reiseziel für Urlauber, die sich am Sandstrand eine sonnige Auszeit gönnen möchten.

 

 

Das frühere Ceylon bietet seinen Gästen eine aufregende Tierwelt.
Hier ist der indische Tiger zu Hause. Sie sehen Elefanten, Leoparden, Affen, Riesenschlangen
und Krokodile. In den Nationalparks kann man diese Tiere ungefährdet beobachten.
Sie kommen aber auch in freier Wildbahn vor.

Von den weißen Palmenstränden am Indischen Ozean abgesehen ist das Bild der Insel geprägt
von Dschungel und landwirtschaftlichen Anbauflächen. Die indischen Bauern pflanzen Kaffee,
Tee und in den Wasserlandschaften auch Reis an.

Auf Ceylon gibt es zahlreiche Tempel zu besichtigen.
Die Hauptstadt Colombo gibt leider nicht allzu viel her.
Sri Lanka ist eindeutig ein Reiseziel für einen Badeurlaub mit zwischenzeitlichen Insel-Rundreisen.

 

Strände auf Sri Lanka
Ähnlich wie auf den Malediven-Inseln findet der Urlauber auf Sri Lanka blitzsaubere Traumstände.
In Südindien gibt es keine Industrie. Die Umwelt der Insel ist noch voll intakt.
Wohin man blickt, sieht man nur goldgelben Sand und eine zauberhafte Palmenlandschaft.

Zwar gibt es an den größten Stränden etliche Beachhotels.
Sie sind aber nicht so überfüllt wie in der Karibik, am Mittelmeer oder in Nordafrika.

Einer dieser Bilderbuchstrände ist Bentota an der Westküste von Sri Lanka.
Hier ist recht viel Betrieb.
Nicht nur Pauschalreisende, sondern auch Einzelkämpfer (Backpacker) lieben diesen Sandstrand.

Wo viele Menschen hinkommen, gibt es auch ein gutes Freizeitangebot.
Sie können in Bentota Wasserski fahren oder in der Brandung des Indischen Ozeans surfen.
Viele Taucher und Schnorchler haben Bentota als Unterwasserparadies ausgemacht.

Wer die Einsamkeit vorzieht, sollte sich einen anderen Badeort aussuchen.
Im Süden von Sri Lanka geht es ruhiger zu.
Zum Beispiel in Ahangama, Matara Beach oder Polhena Beach.

Es soll schon vorgekommen sein, dass Sie beim Sonnenbad plötzlich Gesellschaft bekommen.
Dann steht vielleicht eine neugierige Kuh neben Ihnen, die es ebenfalls ans Wasser treibt.
Kühe gelten auf dem indischen Subkontinent als heilig.

 

Alternative zu Sri Lanka:
Urlaub in den vielfältigen Regionen Indiens

 

Nationalparks in Sri Lanka
Schutzgebiete für Tiere und Pflanzen gibt es auf der Insel nicht erst seit gestern.
Schon die britische Kolonialmacht hatte erkannt,
dass die Natur bewahrt und vor dem Menschen beschützt werden müsse.

Heute gibt es auf Sri Lanka 14 Nationalparks. Allerdings verschiedener Ausrichtung.
Manche dürfen von Urlaubern und Insulanern überhaupt nicht betreten werden.
Andere sind frei von Tieren. In den meisten Parks findet man aber sowohl Tiere
als auch Pflanzen, die typisch sind für ein Land in der Nähe von Indien.

Ich könnte hier ein paar Namen nennen. Die einem natürlich nicht viel sagen:
Uda Walawe, Kaudulla, Sinharaja Rain Forest.
Schauen wir uns einen der größten Park an: den Yala Nationalpark.

Trotz der Naturschutzgebiete ist der Leopard auf Sri Lanka vom Aussterben bedroht.
Hier im Yala-Park gibt es noch einige dieser an und für sich scheuen Raubkatzen.
Das liegt daran, dass nur drei Viertel des Geländes für Menschen freigegeben ist.
Dennoch gehört der Yala zu den beliebtesten Nationalparks der Insel.

Viele Urlauber wollen nicht die ganze Zeit am Strand verbringen.
Sondern auch mal einen Leopard vor die Linse bekommen.
Manche Parks durchstreift man besser zu Fuß, andere mit dem Jeep.
Das hängt ganz vom Gelände ab.

Wer Schatten und Wasser liebt, sollte zum Gal Oya Nationalpark fahren.
Dort können Sie schwimmen, mit dem Boot rudern und dabei zahlreiche Wasservögel beobachten.
Die grünen Wälder dieses Nationalparks laden zu Spaziergängen ein.

Recht interessant ist auch der Udawalawe Nationalpark.
Dort können Sie sich viele bunte Vogelarten ansehen.
Außerdem gibt es Schlangen, Krokodile, mächtig hohe Urwaldbäume und Elefantenherden.

In jedem Fall ist es besser, einen ortskundigen Fahrer zu engagieren
als selbstständig auf Tour zu gehen.
Nur mit Sprachkenntnissen in Englisch können Sie den Erläuterungen des Führers folgen.
Andernfalls können Sie sich schon im Vorfeld des Sri Lanka-Urlaubes
über die Tierwelt am Indischen Ozean informieren.

 

Was wird im Sri Lanka-Urlaub sonst noch geboten?

Wassersport
Bei den konstant hohen Temperaturen in Südasien ist das Meereswasser immer sehr angenehm.
So können Sie ohne Anzug tauchen gehen.
Vor der indischen Südküste liegt so manches gesunkene Schiff auf Grund.
Sie können mit dem Surfboard auf den Wellen reiten, Wasserski oder Kitesurfen betreiben.
In vielen Badeorten werden Segeltouren entlang der Küste angeboten.


Ayurveda

Wo wir schon mal in der Nähe von Indien sind,
könnte man sich original-indische Ayurveda Behandlungen gönnen.
Es gibt zahlreiche Hotels, in denen das Ayurveda praktiziert wird.
Zum Beispiel im Lanka Princess an der Südwestküste
oder im Austrian Ayurveda Beach Resort im Süden der Insel.

Ayurveda ist zur Vorbeugung gut für gesunde Menschen.
Aber natürlich auch bei leichten, chronischen und schweren Krankheitsbildern.
Es liegt mir fern, hier Werbung zu machen.
Dennoch möchte ich stellvertretend anhand des Austrian Beach Hotels demonstrieren,
welche Ayurveda-Anwendungen in Sri Lanka angeboten werden.

Sie haben verschiedene Gesundheitsbäder zur Auswahl.
Am Strand werden Yoga-Sitzungen abgehalten.
Solche Hotels liegen direkt am Meer.
Sie haben die Möglichkeit, bei Spaziergängen den Stress vergangener Tage zu vergessen.

Das indische Ayurveda entgiftet den Körper. Dazu trägt auch eine spezielle Ernährung bei.
Muskuläre und orthopädische Probleme werden mit Massagen behandelt.
Das Bild des Ayurveda auf Sri Lanka wird abgerundet durch fernöstliche Meditationsübungen.


Besichtigungen in Sri Lanka

Nicht jeder Urlauber ist eine Wasserratte. Auch das Inland Sri Lankas hat Interessantes zu bieten.
Neben den Nationalparks finden wir im Hochland der Insel Teeanbaugebiete.
Auf einer Plantage sehen Sie, wie die grünen Blätter gepflanzt,
geerntet und zu Tee weiter verarbeitet werden.

Eine kuriose Sehenswürdigkeit von Sri Lanka ist der Berg Sigiriya.
Von der Hochebene aus ragt der Koloss 200 m hoch in den Himmel.
Sie können diesen Berg auf einer langen, steilen Treppe besteigen,
und auf der anderen Seite wieder hinunter gehen.
Ganz oben befinden sich die Ruinen einer ehemaligen Burg.

Weitere Besichtigungs-Vorschläge auf Sri Lanka:
Der Gewürzgarten von Matale, die Königshöhlen von Dambulla,
der Zahn des Buddha in Kandy und diverse Tierreservate.
Dort können Sie auf einer Tour die Leoparden, Elefanten, Bären
und viele weitere Tiere des indischen Subkontinents fotografieren.

 

Flugverbindungen nach Sri Lanka
Die Insel ist nicht so wahnsinnig groß: ungefähr 350 mal 200 km.
Sie hat nur einen einzigen internationalen Flughafen: den Bandaranayake Airport bei Colombo.
Für die 8.000 Kilometer braucht der Flieger knappe 10 Stunden (bei Direktflug).
Flugverbindungen finden wir bei den Fluggesellschaften
oder bei Flug-Vergleichsportalen wie Skyscanner, Flug.de, Tripado oder Skytours.

Außergewöhnliche Schnäppchen-Flüge können manchmal für 300 Euro zu haben sein.
Allerdings sind dies keine Direktverbindungen.
Sie müssen mindestens einmal umsteigen. Und mit stattlichen Flugzeiten rechnen.
Ansonsten kostet ein günstiger Flug nach Sri Lanka knappe 500 Euro.
Diese Preise gelten für eine Wegstrecke.

Die beste Reisezeit für Sri Lanka sind übrigens die Monate November bis April.
In anderen Monaten ist es zwar auch heiß und schwül.
Allerdings kann es dann durch den Monsun zu Niederschlägen kommen.

 


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