Spaniens sonnige Strände

Sonnige spanische Küste am Mittelmeer

Top-Urlaubsstrände
in Spanien

Die spanischen Strände sind nach wie vor das Top-Urlaubsziel der Deutschen.

Die Mittelmeerküsten Costa del Sol, Costa Dorada, Costa Blanca und Mallorca locken mit viel Sonne und hochsommerlichen Temperaturen
zum Strandurlaub.

 

Die spanischen Küsten haben außerdem schöne Ausflugsziele zu bieten.
Mit kulturellen Sehenswürdigkeiten. Und etlichen Möglichkeiten,
den Spanien-Urlaub sportlich und aktiv zu erleben.

Dabei ist es nicht egal, für welches Reiseziel man sich entscheidet.
Klimatisch gesehen haben die Badeorte vieles gemeinsam.
Aber es besteht schon ein Unterschied, ob ich mit der Familie oder als Single nach Spanien
reise. Ob ich ruhig in der Sonne liegen möchte.
Einen FKK-Strand suche oder im Urlaub gern Feste und Partys feiere.
Ob ich im Hotel oder in einer Ferienwohnung leben möchte.

Die Strände auf Mallorca, Ibiza und den Kanarischen Inseln werde ich hier nicht beschreiben.
Es soll in diesem Artikel nur um die Mittelmeerstrände des spanischen Festlandes gehen.

 

Costa Brava – Traumstrände an der Grenze zu Frankreich
Fangen wir ganz im Norden an.
Die Costa Brava liegt nördlich von Barcelona, in der Provinz Girona (Nord-Katalonien).
Die nördliche Costa Brava – beim Badeort Roses – liegt an den Ausläufern der Pyrenäen.
Der Spanien-Urlauber hat also die Chance zu Mountainbike-Ausflügen
oder Wanderungen in die Berge.

Die Medes-Inseln im Süden der Costa Brava bietet schöne Tauchreviere.
Wer sich nicht nur für sonnige Strände interessiert,
kommt in dieser Region auch kulturell auf seine Kosten. Besonders in Girona.

Dort können Sie berühmte Bilder des spanischen Malers Dali besichtigen.
Oder das ehemalige jüdische Viertel der Stadt. Die Naturparks und Seen am Golf de Roses
laden ein zu Spaziergängen, Picknicks und Tierbeobachtungen.

Costa Brava bedeutet auf Deutsch: wilde Küste.
Wir haben es hier weniger mit kuschelig-goldene Sandstränden zu tun.
Die meisten Badebuchten sind von Felsen und Klippen umgeben.
Und somit nicht so lang wie an anderen Küsten Spaniens.
Wer FKK liebt, wird sicher ein abgelegenes Plätzchen finden.


Die besten Strände in diesem Teil Spaniens

finden wir in den Orten Lloret de Mar, Palamós, Roses, Tossa de Mar
und Sant Feliu de Guíxols. Lloret de Mar ist der meistbesuchte Badeort,
mit einem regen Nacht- und Partyleben. Die Strände bei Portbou (französische Grenze)
und Tamariu sind ruhig gelegen. Ein ausgesprochener Familienstrand mit flachem Wasser
ist der Platja Port Pelegri bei Palafrugell.

 

Costa Dorada – die Goldküste Spaniens
Wenn es auf der Iberischen Halbinsel ein ideales Reiseziel für Familien
oder Singles mit Kindern gibt, dann ist es die Gegend südlich von Barcelona.
Wegen dem golden schimmernden Sand nennen die Spanier
diesen sonnigen Abschnitt „Costa Dorada“.

Die Goldküste reicht von Vilanova im Norden über Tarragona im Zentrum bis zum Ebro-Delta
im Süden. Insgesamt nur ein kurzer Küstenabschnitt, mit ca. 60 km Länge.
Erreichbar auch über Billigflüge, zum Flughafen Reus bei Tarragona.

Die flach abfallenden Sandstrände sind ein perfekter Spielplatz für Kinder.
Aber auch barrierefrei eingerichtet für behinderte Menschen (z.B. Rollstuhlfahrer).
Das sollte man bei der Auswahl seines Urlaubsortes in Spanien berücksichtigen.

Im Gegensatz zur Costa Brava sind die Strände von Salou, Vilanova, Cambrils,
Tarragona und der Miami Beach im Süden feinsandig. Man sieht kaum Kies oder Felsen.
Schwimmen und Flanieren sind sehr angenehm.


Was kann man außer Sonnen und Baden sonst noch unternehmen?

An der Costa Dorada gibt es viele 18-Loch-Golfplätze.
Im Hügelland bei Montblanc können Sie auf Wanderschaft gehen –
Auf Schusters Rappen oder mit dem Rad.

Montblanc hat etliche alte Gebäude, die unter Denkmalschutz stehen.
In Reus finden wir vorzügliche Restaurants mit spanischen Spezialitäten.
Besuchen Sie das Geburtshaus des Malers Antoni Gaudi in Reus.
Oder das römische Amphitheater in Tarragona.


Zusammenfassung der attraktivsten Sonnenstrände der Costa Brava

Mit die schönsten Familienstrände liegen bei Cambrils und bei Salou.
In der Nähe von Salou liegt der Mega-Freizeitpark Port Aventura.
Mehr Spaß als in diesem disneyland-ähnlichen Gelände werden Ihre Kinder
nirgendwo in Spanien finden.
Außerdem sind Hotels und Ferienwohnungen bei Salou relativ günstig.

Gute Behinderten-Strände gibt es reichlich an Spaniens Goldküste.
Zum Beispiel am Südzipfel, in Les Cases d’Alcanar.
Wenn Sie den ganzen Körper sonnen wollen, reisen Sie zum FKK-Strand von Altafulla.
Ein ruhiger Strand wäre zum Beispiel bei der Küstenstadt L’Ampolla.
Gut Partys feiern können Sie an der Miami Platja (südlich von Cambrils).
Dort trifft man vorwiegend Single-Urlauber und junge Leute aus ganz Europa.

 

Costa del Azahar – Küste der Orangenbäume
Spanien hat weiß Gott viele schöne und extrem sonnige Küsten zu bieten.
Etwas ganz Besonderes ist die Costa del Azahar – am Golf von Valencia.

Neben blitzsauberen Stränden findet man in dieser Region an jeder Ecke Relikte
aus der römischen Besatzungszeit und dem Mittelalter.
Und eine außergewöhnlich schöne Natur.
Sie können den Urlaub an der Costa del Azahar also recht abwechslungsreich gestalten.

An dieser Küste scheint die Sonne mehr als 300 Tage im Jahr.
Man hat ideales Badewetter bis zum Ende des Spätsommers.
Feinsandige Strände machen den Strandurlaub zum puren Vergnügen.


Urlaubs-Aktivitäten

Landschaftlich gesehen gehört die Costa de Azahar zum Schönsten,
was Spanien zu bieten hat. Bei Wanderungen kommen Sie an Zitrusplantagen
(Zitronen, Orangen) und Mandelfeldern vorbei.

Im Mündungsgebiet des Ebro sehen Sie Reisfelder und Vogelreservate.
Im Hinterland der Costa del Azahar treffen Sie auf verschlafene spanische Dörfer.
Die Küstenstädte Valencia, Peniscola, Alcanar, Oliva, Gandia und Vinaròs
warten mit kulturellen Sehenswürdigkeiten auf.

Machen Sie einen Schiffsausflug zu den Vulkaninseln Islas Columbretes.
Dort erinnert vieles an die kahlen Mondlandschaften auf Lanzarote und Teneriffa.
Oder fahren Sie zu den Feuchtbiotopen im Mündungsgebiet des Ebro.

Auch der Albufera-See südlich von Valencia bietet ruhige Plätze zum Sonnen.
Zum Picknicken, Schwimmen und zum Filmen von Wasservögeln und Flamingos.
In der Region Castellón finden Sie schöne Wandergebiete.

Auch bei Radtouren fällt der Blick immer wieder auf endlos lange Orangen-
und Zitronenplantagen. Historisch interessierte Spanien-Urlauber werden sich
die alte Burg des Templerordens in Peniscola nicht entgehen lassen.


Die besten Strände der Orangenküste im Überblick

Trotz hohen Touristenaufkommens finden Sie an der Costa del Azahar auch ruhige Strände
und FKK-Ecken. Zum Beispiel am Küstenort Benicarló.
An anderen Beach-Ressorts können Sie surfen, tauchen und Jetski fahren (z.B. in Oropesa).
Für Familien und Alleinerziehende mit Kind habe ich leider keine richtig flachen Strände
gefunden. Am ehesten noch bei Peniscola oder am Albufera-See.

 

Palmenküste Costa Blanca
Etwas südlich von Valencia – im Raum Alicante – liegt eine Küste
mit vielen weißen Häusern und weißem Sand.
Daher wird sie von den Spaniern „Costa Blanca“ genannt.

Wie so oft an der spanischen Mittelmeerküste, so sind auch hier etliche Sandstrände
mit der Blauen Flagge für hervorragende Wasserqualität ausgezeichnet.

Das spiegelt sich auch in den Touristenzahlen wieder.
Nur wenige Strände Spaniens werden häufiger bereist als die Costa Blanca.
Sie müssen mit Massentourismus rechnen.

Die andere Seite der Medaille kennen wir:
So attraktive Urlaubsgebiete sind voll gebaut mit hässlichen Hotelblocks.
Das muss man einfach übersehen oder zu einer ruhigeren Küste reisen.

Die Costa Blanca liegt schon deutlich weiter südlich als Mallorca.
Das Klima in diesem Teil Spaniens ist über weite Strecken des Jahres warm und sonnig.
Ideale Voraussetzungen also für einen bilderbuchmäßigen Strandurlaub
am türkisblauen Mittelmeer. Allerdings mit Option auf mehr …


Ausflüge und Tagesreisen

Denn entlang der Costa Blanca und im Hinterland gibt es viel zu entdecken.
Bei Ihren Tageswanderungen kommen Sie immer wieder vorbei an Obstplantagen
und Palmen. Besichtigen Sie Ausgrabungsstätten aus der Römerzeit,
mittelalterliche Kirchen oder Gebirgshöhlen.

Die Sanddünen von Guardamar (bei Torrevieja) sind eine Augenweide.
Machen Sie einen Abstecher zur Mittelmeerinsel Tabarca.
Für den Nachwuchs sind die Naturparks an der Costa Blanca oder der Wasserfall bei Algar
sicher reizvoller als irgendwelche historischen Gebäude.

Die weiße Palmenküsten bietet den Spanien-Touristen hervorragende Möglichkeiten
für einen aktiven Urlaub. Sie können durch Weinberge, Orangen-
und Mandelplantagen wandern oder biken.
Manchmal treffen Sie in Bergdörfern auf Menschen,
die einen Urlauber in legeren Sportklamotten noch immer wie das 7. Weltwunder anschauen.


Hier ein paar sonnige Strände an der Costa Blanca

Nach Benidorm zieht es besonders junge Urlauber (satte 5 Millionen pro Jahr!).
Weitere beliebte Strände liegen bei Altea, Alicante, Villajoyosa, Calp und Denia.
Wer seinen Urlaub gern in einer ruhigen Wasser- und Naturlandschaft (Dünen) genießt,
sollte in den Süden der Costa Blanca reisen (Region Torrevieja).

Wenn Sie gesteigerten Wert legen auf Wassersport-Angebote,
sollten Sie rechtzeitig ein Hotel oder eine Ferienwohnung in einem größeren Küstenort
buchen (z.B. Benidorm und Alicante).
Nur dort bestehen Möglichkeiten fürs Ausleihen von Geräten zum Windsurfen,
Tauchen, Bananaboots oder Wasserski fahren.
Auch Golfplätze und Reiterhöfe sind vorwiegend bei größeren Urlaubsorten zu finden.

 

Reiseziele in Griechenland
Inseln, Sonne und Kultur

 

Gemächlicher Urlaub an der ruhigen Costa Cálida
Wir reisen ein Stück weiter nach Süden.
Die Costa Cálida bietet den Spanien-Urlaubern sonniges Traumwetter vom feinsten.
Von Ende Mai bis Anfang Oktober werden mindestens 25 Grad gemessen.
Im Sommer sogar an die 35.

Die Costa Cálida liegt an der Südostküste Spaniens.
Die größten Städte der Region sind Murcia, Cartagena, San Pedro del Pinatar,
Santiago de la Ribera, Mazarrón und Águilas.

Die hellen Sandstrände sind nicht so überbelegt wie an vielen anderen Küsten Spaniens.
Damit ist ein ruhiger Erholungsurlaub, auch mit Kindern, absolut möglich.


Wassersport und Entdeckungen

Ruhig bedeutet aber keineswegs langweilig.
Besonders am Mar Menor haben Sie hervorragende Möglichkeiten, sich auf dem Wasser
auszutoben. Sie können selbst segeln oder an einem Trip teilnehmen.
Sie können Kajak fahren, tauchen oder im Wind surfen.

Das alles in einem ruhigen Gewässer, das durch eine schmale Nehrung vom Mittelmeer
abgetrennt ist. Das Mar Menor bei Cartagena ist sicher auch etwas für Kinder,
Jugendliche und mäßig gute Schwimmer.

Fast jede Küstenregion in Spanien bietet ein spezielles Landschaftsbild.
Charakteristisch für die Costa Cálida ist die große Anzahl
an kleinen Zwergpalmen, Kakteenpflanzen und Oleandergewächsen.

Als Ausflugsziele bieten sich verschiedene Naturparks an.
Die Stadt Murcia und die Sierra Espuña.
Auf Ausritten, beim Radfahren oder Wandern lernen Sie malerische Dörfer kennen.
Auf keinen Fall sollte man sich die Landzunge am Mar de Menor entgehen lassen.
In den Kurorten der Costa Cálida gibt es gesundheitsfördernde Anwendungen.


Prominente Strände der Costa Cálida

Die Sandstrände von Mazarrón erfreuen jedes Urlauberherz.
Ebenso wie die Naturstrände bei Cartagena und die Tauchstrände von Cala Avellan.
Der Stadtstrand La Manga del Mar Menor ist besonders kinderfreundlich.
Die Kleinen können hier auf einem Spielplatz toben.
Empfehlenswert ist der lange Sandstrand San Pedro del Pinatar. Und der Strand von Águilas.
Hier ganz im Süden der Costa Cálida beginnt schon Andalusien.

 

Costa del Almería
Wir sind in Südspanien angekommen.
Auch der Küstenstreifen um die Urlauber-Hochburg Almería bietet seinen Gästen
zahlreiche Strände und Buchten, wo sie sich von der Sonne verwöhnen lassen.

Für Urlauber ist das Wetter im Süden Spaniens schlichtweg paradiesisch.
Weit weniger für die Einheimischen.
Denn die Trockenheit bildet ein großes Problem (Trinkwasser, Waldbrände).

Das schreckt jedoch viele Rentner, Rheumatiker und Wintermüde aus Deutschland
und anderen europäischen Ländern nicht ab,
hier bei warmen Wetterbedingungen ihren Lebensabend zu verbringen.

Die bekanntesten Urlaubsorte an der Costa del Almería sind die gleichnamige Hafenstadt,
Roquetas de Mar, San José, Mojácar, Vera, Garrucha und Adra.
In jedem Ferienort wird Unterhaltung und Wassersport angeboten.
Sie finden Tauchschulen, Segelschulen, Wasserski-, Boots- und Jacht-Unternehmen.


Die Freizeitmöglichkeiten an der Costa del Almería

lassen keine Wünsche offen.
An den Promenaden können Sie nach Belieben shoppen gehen.
Am Abend beginnt in den Beach-Clubs und den Innenstädten das spanische Nachtleben.
Bei Tagesausflügen können Sie entdecken, welche Spuren die Araber in Südspanien
hinterlassen haben. Dazu gehören alte Burgen wie die Alcazaba in Almería.

Ebenfalls eine schöne Touristen-Attraktion bildet die Westernstädte in der Tabernas-Wüste –
wo schon der eine oder andere Wildwestfilm gedreht wurde.
Die Andalusier verstehen es vorzüglich, Fiestas zu feiern.
Falls Sie zufällig im August in Südspanien Urlaub machen:
Dann erleben Sie an der Costa del Almería das einwöchige Volksfest.

Sie können den Badeurlaub auch sportlich-aktiv verbringen.
Nicht jeder Zeitgenosse ist dazu geschaffen, tagelang untätig am Strand herumzuliegen.
Sie können mit dem Mietauto oder zu Pferde die Landschaft erkunden.
Sollten dabei aber immer genügend Getränkeflaschen dabei haben.
Außerdem bietet sich Gelegenheit zum Wellenreiten und Windsurfen.


Schöne Sonnenstrände an der Costa del Almería

Die Playas del Poniente, die eigentlich schon zur Costa del Sol im Westen gehören.
Der Stadtstrand von Almería, der Naturstrand von Torregarcía und die Playa Costacabana.
Ferner der Tauchstrand am gleichnamigen Campingplatz von La Garoffa.

Die meisten Strände fallen flach ins Meer ab.
So dass auch Kinder ungefährdet im Wasser spielen können.
Wer am Abend gern auf die Pauke hat, kommt am Strand von Cantal auf seine Kosten.

Auch ruhige Badestrände zum Relaxen gibt es in diesem Teil von Spanien.
Zum Beispiel die Playa de los Muertos (bei Carboneras)
und die Playa La Cañada (östlich von Almería).
Der sandige Strand Vera Playa ist als FKK-Revier ausgewiesen.

 

Costa Tropical (Provinz Granada)
Die tropische Küste (zwischen Almería und Malaga) gehört zu den kleinsten Strandregionen
Spaniens. Auf nur 30 Kilometer Länge finden Sie an Badestränden
und in sonnige Buchten gute Erholungsmöglichkeiten.

Bekannte Orte dieser Region Andalusiens sind Granada, Castell de Ferro, La Rábita,
La Mamola, Calahonda, Motril, Torrenueva, El Varadero
und in Richtung Costa del Sol Almuñécar.
Dazwischen liegen jeweils kleinere Fischerorte.

Das Wasser im westlichen Mittelmeer ist generell sehr sauber.
Im Süden von Spanien gibt es so gut wie keine Industrie.
Im gegenüberliegenden Marokko schon gar nicht.
So sind viele Strände der Costa Tropical mit der Blauen Flagge der EU markiert.

Neben den allüblichen Sportmöglichkeiten können Sie an der Costa Tropical von den Bergen
herunter mit dem Gleitschirm fliegen. Auch Klettern und Reiten sind möglich.


Ausflugs-Möglichkeiten an der tropischen Küste

So mancher Motorradfreund mietet sich ein Bike.
Und lässt sich auf der hügeligen Küstenstraße den Wind um die Ohren wehen.

Granada ist eine der schönsten Städte im Süden von Spanien.
Schauen Sie sich unbedingt die arabische Alhambra an –
die mächtigste Burg auf unserem Kontinent.

Eine maurische Festung steht auch in Salobreña. In Castell de Ferro und Almuñécar finden Sie
alte Schutzburgen, die Pirateneinfälle verhindern sollten.
Bergwanderer könnten einen Trip in die Sierra de Tejeda wagen (1.500 m hoch)

Ein Muss für jeden Spanien-Urlauber ist Salobreña. In den Gassen dieses Ortes spürt man
den eigentlichen Charakter von Andalusien vielleicht am deutlichsten.
Von der Burg aus hat man einen traumhaften Blick aufs blaue Mittelmeer.
Mountainiker, Kletterer und Bergwanderer zieht es in den Naturpark der Sierra Nevada.
Es ist das höchste Gebirge in ganz Spanien.


Beliebte Strände an der Costa Tropical

In der Nähe von Motril haben wir gleich mehrere davon.
Zum Beispiel den Strand von Puerto de Motril und die Playa Granada.
Gleich daneben liegen die Strand-Ressorts Calahonda und Salobreña.
Überall stehen etliche Ferienwohnungen für Touristen bereit.

Besonders an den Stränden von Almuñécar werden Sie vielen Deutschen begegnen.
Am Strand von Momola sind viele Taucher unterwegs. Auch den Cala Chines (in Rábiata)
und die Cala Perro (bei La Herradura) sollte ich noch erwähnen.


Die Andalusischen Küche

Neben Fisch, Muscheln, Garnelen und spanischem Schinken werden Früchte der Region
aufgetischt: Artischocken, Avocados, Chirimoyas und Mangos.
Fleischgerichte werden mit Gewürzen, Olivenöl, Zwiebeln und Knoblauch verfeinert.
Dazu wird gern eine Flasche Sherry gereicht.

Für den kleinen Hunger bei Städtebesichtigungen reicht ein Imbiss mit Tapas-Snacks.
Wenn Sie Auto fahren müssen, sollten Sie beim Frühstück vorsichtig sein.
Denn die Hotels verstärken den Kaffee gern mit einem Schluck starkem Alkohol.

 

Costa del Sol
Neben Mallorca ist die Sonnenküste (Costa del Sol) wohl das beliebteste spanische Reiseziel.
Das liegt zum einen am Traumwetter an den südandalusischen Stränden.
Zum anderen an den reizvollen Städten, teilweise mit maurischem Background.

Fast jeden Tag im Jahr scheint die Sonne auf die Badestrände herab.
So reisen pro Jahr 18 Millionen Urlauber an Spaniens südlichste Küste.

Die namhaftesten Städte an der Costa del Sol sind Málaga, Estepona,
Marbella, Torremolinos, Fuengirola, Nerja, Torre del Mar und Mijas.
Allesamt mit mehreren bildhübschen Stränden ausgestattet.


Freizeitgestaltung in Südspanien

An die Costa del Sol kommen sie alle, ohne Unterschied:
Junge Paare, Singles, Senioren, Familien oder Alleinerziehende mit Kindern.
Für den Nachwuchs stehen einige Freizeitparks zur Verfügung.
Wie zum Beispiel der Selwo Marina (Wasserpark mit Delfinen) oder der Biopark Fuengirola.
Auch das Nachtleben an der Costa del Sol muss sich
vor dem auf den Balearen kaum verstecken.

Wer möchte, kann sich im Badeurlaub an der Sonnenküste auch sportlich betätigen.
Alle renommierten Hotels stellen erstklassige Tennis- und Golfplätze zur Verfügung.
Die sandigen Strände der Costa del Sol sind ideal zum Joggen,
für Pferdetouren und zum Surfen.

Wandern und Radeln können Sie sowohl an der Küste als auch in den Bergen des
andalusischen Hinterlandes. Das Wasser des Mittelmeers ist nicht nur zum Schwimmen da.
Sie können auch anderen maritimen Hobbys nachgehen.


Welche Ausflüge sind an der Costa del Sol möglich?

Kunstliebhaber wird es zum Picasso-Museum in Málaga ziehen.
Hier ist er geboren, hier sind viele seiner Bilder ausgestellt.
In Málaga finden wir noch weitere hochkarätige Sehenswürdigkeiten wie die maurische Burg
Gibralfaro, ein Automobilmuseum und ein Römisches Theater. Das alles in Strandnähe.

Ein weiteres Highlight in Andalusien ist die Palmenstadt Sevilla mit ihrer wunderschönen
Altstadt. Schauen Sie sich den Königspalast Reales Alcázares an,
die Kathedralen, arabische Moscheen. Und das so genannte Indien-Archiv,
mit zahlreichen Dokumenten spanischer Geschichte.

Steigen Sie im Badeort Nerja auf den Europa-Balkon.
Und blicken Sie hinaus auf die Weiten des Mittelmeers.
Im Nationalpark Sierra de las Nieves (bewaldetes Mittelgebirge) können Sie nach Herzenslust
wandern. Nur ein paar Kilometer weiter liegt der kleine Ort Ronda.
Besichtigen Sie dort die Stierkampfarena und die arabischen Bäder.

Nicht weit von der Costa del Sol kann man auf Wüstentour gehen.
Andalusien ist ein sehr trockener Landstrich.
Die Wüste von Tabernas habe ich oben bei Almería schon erwähnt.
Von Málaga aus sind es über die Sierra Nevada ungefähr 100 km.
Von Almería und Granada aus werden Touren mit dem Landrover angeboten.
Kamele (wie auf Lanzarote) gibt es in Spanien leider keine.


Die meistbesuchten Strände der Costa del Sol

sind das noble Marbella, Torremolinos, Malaga und Estepona.
Die Sonnenküste gehört – wie die Côte d’Azur in Frankreich – zu den Top-Baderegionen
in Europa. Das bedeutet: es kommen auch viele reiche Urlauber hierher.
Auch arabische Ölmagnaten. Dadurch liegen die Preise für Hotel, Ferienwohnung,
Verpflegung und Ausflüge mancherorts ganz schön hoch.

Über die Schönheit der Strände an der Costa del Sol braucht man nicht viel Worte machen.
Wohl aber über das Preisgefüge. Marbella ist ein echt teures Pflaster.
Speziell der noble Nikki Beach und die Playa de Casablanca.
Außerdem ist es in ganz Marbella wahnsinnig voll mit sonnenhungrigen Touristen.

Schon deutlich günstiger liegen die Partystrände in Torremolinos, Nerja, Estepona und Málaga.
Auch weniger prominente Strände wie Alcaidesa, Los Álamos, Playa de la Venus
und Playa El Cristo haben durchaus ihren Reiz. Wasser und Sand gibt es überall.
Die Sonne scheint auf die ganze Costa del Sol. Egal ob arm oder reich.

 

Costa de la Luz
Eine der bemerkenswertesten Küstenregionen Spaniens befindet sich fast in Portugal
und fast in Afrika. Die Costa de la Luz liegt im äußersten Südwesten Spaniens,
neben der Weinküste Costa de los Vinos.
Es ist die einzige südspanische Küste am Atlantik, und dementsprechend windig.

Die Costa de la Luz ist – wie die Costa del Sol – ein Teil der Sonnenprovinz Andalusien.
Davon abgesehen aber doch ganz anders.
Viele Menschen kommen an die Küste des Lichts, um Wassersport zu treiben.
Das Bad in der Sonne ist ein netter Nebeneffekt.

An der Costa de Luz ist nicht so viel Betrieb wie an der übervölkerten Costa del Sol –
wo ein pauschalreisender Po neben dem anderen liegt.
Wir haben hier an der Grenze zu Portugal Strände für Surfer.
Und Städte für Indivualisten und Genießer.
Die Natur ist noch weitgehend echt in dieser spanischen Urlaubsregion.


Badeorte an der Costa de la Luz

Huelva, Cádiz, Mazagón, Sanlúcar de Barrameda, El Puerto de Santa Maria,
Puerto Real, San Fernando, Barbate und Tarifa an der Straße von Gibraltar.

Sie können an der Costa de la Luz einen schönen Badeurlaub verbringen.
Sie bekommen hier nicht so schnell einen Sonnenbrand oder Sonnenstich
wie an der Costa del Sol.
Sie können sich ein Pferd mieten und am atlantischen Strand ausreiten.
Bei Windstärke 6 kommen Wellenreiter, Windsurfer und Kitesurfer voll auf ihre Kosten.


Urlaubs-Aktivitäten

Doch was fängt man an, wenn man mal genug hat vom Wasser?
Sie können sich auf Städtereisen verlegen.
Bummeln Sie durch die maurische Altstadt von Medina Sidonia oder Isla Cristina.
Sehen Sie sich andalusische Dörfer oder die Inselstadt San Fernando an.

In El Puerto de Santa Maria hat einstmals ein gewisser Christoph Kolumbus gelebt.
Genießen Sie spanische Wein in der Sherry-Stadt Jerez de la Frontera.
Besuchen Sie dort die Königlich andalusische Reitschule.
Oder fahren Sie nach Cádiz, in die älteste Stadt Europas.

Die Costa de la Luz hat viel unberührte Natur zu bieten.
Im Nationalpark Doñana kann man prima wandern.
Und dabei die Tierwelt von Südwestspanien beobachten (Luchse, Adler, Wasservögel).
Hier sieht es so ähnlich aus wie in der südfranzösischen Camargue.

Sie können auch zum südlichsten Punkt von Europa reisen: nach Tarifa.
Gleich nebenan ist der Felsen von Gibraltar.
Von dort aus sehen Sie die roten Gipfel des marokkanischen Atlas-Gebirges.

Oder setzen Sie mit der Fähre über nach Tanger.
Erleben Sie das orientalische Flair auf den Märkten der Hafenstadt.


Die Strände an der Costa de la Luz

Andalusien ist nicht nur das Land der Stiere, des Weins und des Flamenco,
sondern auch der Pferde. Am Strand von Sanlúcar de Barrameda finden im August
mehrere Pferderennen statt.
An der Playa de Isla Canela (= direkt an der portugiesischen Grenze) finden Wellenreiter
und Windsurfer optimale Bedingungen vor.

Bei Cádiz gibt es auf einer Länge von 140 km laute, aber auch einsame Sandstrände.
Für Familienurlauber ist der stadtnahe Strand zu empfehlen.
Ansonsten haben Sie reichlich Platz, um auch mal allein zu sein.

Kitesurfer und Windsurfer finden in den starken Luftströmungen bei Cádiz
die gleichen Idealbedingungen wie ganz im Süden bei Tarifa.
In beiden Orten haben Sie ähnlich gute Surf-Voraussetzungen
wie auf der Kanaren-Insel Fuerteventura.
Reizvoll ist auch die Playa de Bolonia mit ihren Wanderdünen.

 

Costa Verde in Nordspanien
An keiner Küste Spaniens finden wir so viele grüne Landstriche wie an der Costa Verde.
Die Wiesen, Wälder und fruchtbaren Kuhweiden reichen bis fast den Atlantik –
der hier wie auch in Frankreich Golf von Biskaya
genannt wird.

Die 350 km lange Costa Verde umfasst 6 spanische Provinzen.
Von West nach Ost sind das Galicien, Asturien, Kantabrien, Baskenland, Navarra und Aragonien.
Dementsprechend vielfältig ist das Kulturangebot bei einem Urlaub an der nordspanischen Küste.

Die größten Städte an der Costa Verde sind La Coruña, Gijon, San Sebastián,
Santander und Bilbao. Dazu gibt es unzählige kleine Fischerorte, die einen Besuch lohnen.

Das Wetter unterscheidet sich erheblich von dem am Mittelmeer.
Die Sonnenstunden fallen geringer aus.
Es regnet deutlich mehr als in Málaga, Almería oder Valencia.
Dafür hat die Costa Verde windmäßig große Vorteile.

Denn der Atlantik bringt mehr Wind und Wellen als das brave Mittelmeer.
Damit sind Wassersportarten wie Wellenreiten, Segeln und Windsurfen besser möglich
als vor Mallorca, Lloret de Mar oder Barcelona.

Für einen reinen Badeurlaub sind die grünen Küsten Nordspaniens nur im Hochsommer
zu empfehlen. Aber auch dann werden nur Wassertemperaturen von maximal 20 Grad erreicht.
Nicht ideal zum Schwimmen.
Wohl aber zum Sonnenbad, für lange Strandwanderungen und für andere Wassersportarten
wie Segeln, Boot fahren, Wasserski und Jetski.

Reizvoll sind auch Wanderungen über die grünen Landstriche und Nationalparks
im Hinterland. Durch die Eukalyptuswälder und entlang der Fischerküste.
Dabei entdeckt der Trekking-Urlauber verträumte Ortschaften.
Vor allem aber eine Top-Sehenswürdigkeit: die weltberühmte Wallfahrtsstätte
Santiago de Compostela (bei La Coruña).


Die besten Strände an der Costa Verde

Gut ausgerüstet ist die Playa Rodiles bei Villaviciosa – ein Lieblingsort für Surfurlauber.
Weiter ist der El Silencio bei Cudillero zu empfehlen. Sowie die Sandflächen des San Lorenzo
bei Gijon und der Ribadesella an der Punta del Arenal.

Die Costa Verde ist zwar eine vergleichsweise raue Küste in nördlichen Breiten.
Weist aber dennoch einige goldgelbe Sandstrände auf.
Die Ferienwohnungen in Nordspanien sind bei weitem nicht so teuer
wie in Andalusien oder an der Costa Blanca.

 

Ferien-Immobilien in Spanien
Wenn Sie für Hotel, Finca oder Ferienwohnung Urlaubsgeld einsparen wollen,
sollten Sie am besten einen längeren Weg zum Strand in Kauf nehmen.
Ein Mietauto brauchen Sie womöglich sowieso für Ihre Erkundungen.

Da macht es auch nichts aus, wenn die Unterkunft 5 Kilometer vom Strand entfernt liegt.
Die kann man sogar mit dem Fahrrad bewältigen.
Außerdem müssen Sie in einer ruhigen Gegend abseits vom Strand nicht so sehr
auf Kinder aufpassen wie dort, wo unzählige Menschen verkehren.

 

 


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