Sonnig warme Reiseziele im Winter

Reisen im Winter:
Sonne pur statt Eis und Schnee

Der Winter hat Deutschland fest im Griff. Morgens ist es kalt, abends ab 17 Uhr dunkel.
Wie gern möchte man jetzt irgendwo auf der Welt in der warmen Sonne liegen.
An einem Strand in Thailand, Kuba, Mauritius, Südafrika, Mexiko oder Florida.

Es gibt viele reizvolle Reiseziele, die man um Weihnachten, Neujahr oder im Januar
anpeilen kann. Hier stelle ich Ihnen nun 12 Länder mit sonnigen Badestränden vor.
Wo man sich im Winter vorkommt wie im Hochsommer.
Die nachfolgenden Ziele liegen in Asien, in der Karibik, Afrika und im Indischen Ozean.

 

Thailand
Draußen sind es eiskalt. Der Winter macht das Leben wochenlang zur Qual.
Der Tee kann gar nicht heiß genug sein. Das Auto springt nicht an.
Die Heizung verschlingt Unmengen an Kosten.
Man traut sich kaum vor die Tür. So macht das Leben nach Weihnachten keinen Spaß.

Wenn das Wetter nach Neujahr Kapriolen schlägt,
denkt so mancher an einen Urlaub in warmen Gefilden nach.
Zu den schönsten Urlaubsländern für eine Reise in die Sonne gehört Thailand.
Genau genommen: die Strände im Süden des Landes.
Auch Bangkok bietet im Winter ein gefälliges Klima.
Im Norden von Thailand ist es dagegen weniger gemütlich.

Ab November ist in Thailand die Regenzeit endgültig vorbei.
Wir können jetzt unbesorgt in ein Land fahren, das seinen Gästen viele kulturelle Höhepunkte,
landschaftliche Schönheiten und Dutzende Traumstrände bietet.

Bangkok sollte man im Thailand-Urlaub unbedingt gesehen haben.
Neben buddhistischen Tempel und Königspalästen lernen wir in der Weltmetropole
die asiatische Lebensweise kennen.
Besonders aufschlussreich sind die Bootsmärkte auf dem Fluss.

Sogar eine Rundreise durch Thailand ist im Winter möglich.
Überall im Land herrscht trockenes Klima.
Für den Norden sollte man etwas wärmere Kleidung dabei haben.

Von Bangkok aus geht der Inlandsflug 400 km nach Süden.
Dort warten die palmengeschmückten Strände von Phuket,
Pattaya, Khao Lak, Koh Samui und viele andere weniger bekannte.
Weite tropische Sandstrände animieren zum Spazierengehen, Schwimmen, Tauchen.
Zum Wassersport und zum Relaxen unter der warmen Sonne Thailands.

Bei über 30 Grad hat man das weihnachtliche Sauwetter in Deutschland längst vergessen.
Viele europäische und amerikanische Touristen fliegen im Winter nach Südthailand.
Dementsprechend lebendig und abwechslungsreich ist das Nachtleben in diesen Badeorten.
Das Land ist groß genug. Man findet auch ruhige Orte, wenn man sie nur sucht.

 

Thailänderin am Meer mit Surfbrett und Bikini
Strände mit schönen asiatischen Frauen

 

Kuba
Bizarre Eiszapfen hängen von den Bäumen. Schneelawinen rutschen von den Dächern.
Täglich müssen wir den Fußweg mit Salz streuen.
Vorbei fahrende Autos versauen die Klamotten mit Schneematsch.

Die Sonne lässt sich schon lange nicht mehr blicken.
Wenn das Wetter Übelkeit verursacht ist, wird es Zeit, sich etwas Positives zu gönnen.
Dorthin reisen, wo ist es im Dezember, Januar oder Februar so richtig kuschelig warm ist.
Wo man nichts zu tun braucht, als am Pool oder in der Sonne zu liegen.
Und ab und zu ein erfrischendes Bad zu nehmen.

Es gibt etliche Reiseziele auf dem Globus mit richtig warmen Temperaturen
zur Jahreswende. Vor allem in der Karibik.

Ideal ist es natürlich, wenn die Fernreise im Winter besonders billig ist.
Damit man nicht gleich das Weihnachtsgeld verbraten muss. Dafür ist Kuba echt perfekt.
Die Preise für Hotel, Verkehrs- und Lebensmittel sind im nach wie vor
kommunistischen Land immer noch sehr günstig.

Die Urlaubsinsel Kuba zehrt stark von seiner spanischen Vergangenheit,
von seiner Natur und von den Stränden. Überall auf der Insel sieht man Kirchen,
Gebäude mit Rundbögen und Seefestungen aus der spanischen Kolonialzeit.
Das Binnenland lädt ein zu Wanderungen und Besichtigungen.
Auf Kuba werden Tabak und Zuckerrohr angebaut.

Ein besonderes Highlight ist die Hauptstadt Havanna. Hier brodelt das Leben.
Bei karibischer Musik und Gesängen, beim Anblick uralter Straßenkreuzer
und an am brausenden Ufer des Atlantik vergisst man ganz schnell,
dass Deutschland jetzt im Winter ganz trist und öde aussieht.
Von den Alpen vielleicht abgesehen.

Mein Nachbar reist seit langer Zeit zweimal jährlich nach Kuba.
Nicht nur, weil er in San Cristóbal eine äußerst hübsche braunhäutige Freundin hat.
Sondern auch weil er das Klima und das Lebensgefühl der gastfreundlichen Insulaner mag.
Die Menschen sind zwar arm, aber fast immer gut gelaunt.
Griesgrämige Gesichter sieht man viel weniger als in Deutschland.

Wenn er zurück ist, schwärmt er von den Köstlichkeiten der kubanische Küche.
Und vom traumhaften Badehosen-Wetter.
Um die Jahreswende haben wir auf Kuba 30 Grad.
An den gelben Sandstränden kann man prima relaxen.
Und sich in das 27 Grad warme Wasser der karibischen Südküste stürzen.

Die Nordküste von Kubas liegt am Atlantik.
Dort ist es deutlich windiger als im Süden. Varadero ist ein Top-Reiseziele zum Segeln,
Kitesurfen, Tauchen und zum Party feiern.

 

Dominikanische Republik
Jeden Tag dieses elende Sauwetter.
Regen, Kälte, Nebel und Schneeschauer machen uns das Leben im Winter zur Hölle.
Wenn es doch wenigstens richtiger Schnee wäre, wie in Schweden und Norwegen.
Eine 20 cm hohe Pracht, die lange liegen bleibt.
Aber nein: gleich schmilzt er wieder weg. An eine schöne Winterwanderung
am Wochenende bei Sonnenschein ist meist nicht zu denken.

Wem ein Winterurlaub in den Bergen nicht zusagt,
fängt vielleicht an zu träumen vom blauen Meer, von grünen Palmen,
von Cocktails, netten Barmädchen, einer Eisdiele und von schneeweißen Sandstränden.
Das alles gibt es in der Dominikanischen Republik zu Hauf. Und zwar zu jeder Jahreszeit.

Der östliche Teil der Insel Hispaniola ist das Aushängeschild für einen Urlaub in der Karibik.
Sonnengebräunte, exotische Señoritas, eine mit sich und der Welt zufriedene Bevölkerung
machen den Aufenthalt in der Dominikanischen Republik
zu einer die Stimmung aufhellenden Angelegenheit.

Das Land bietet traumhaftes Urlaubswetter fast zu jeder Jahreszeit.
Nur im Frühherbst ziehen Stürme über die Karibik.
Aber ab Dezember heißt es nur noch Sonnenschein, unbewölkt blauer Himmel
und Wassertemperaturen wie in der Badewanne.
Ähnlich wie Kuba gehört die Dominkanische Republik
zu den günstigsten Reiseziele für den Winter.

Die übergroße Hitze, die im Sommermonaten noch an den karibischen
und atlantischen Stränden herrschte, weicht in den Wintermonaten
angenehmen Lufttemperaturen von 28 Grad.

Punta Cana, Bayahibe, Boca Chica und die Goldküste Playa Dorada gehören zu den
beliebtesten Reisezielen in der Dominikanischen Republik.
Von hier aus kann man Bootsausflüge machen in die karibische Inselwelt.

Nach dem Schwimmen lässt man es sich an der Strandbar gut gehen.
Wie schön kann doch das Leben sein – inmitten einer lebensfrohen Bevölkerung.
Die Dominikaner haben gut lachen. Sie profitieren natürlich vom Tourismus.

Auch das Landesinnere der Dominikanischen Republik hat seine Reize.
Suchen Sie die Hauptstadt Santo Domingo auf.
Machen Sie einen Ausflug in die tropischen Regenwälder der Nationalparks.

Am liebsten würde man die Rückreise gar nicht mehr antreten.
Sondern sich ewig von der karibischen Sonne verwöhnen lassen.
Zumindest bis es in Deutschland wieder Frühling wird.

 

Fernreiseziele für alle Jahreszeiten
Fremde Kulturen und schöne Strände

 

Kapstadt/ Südafrika
Zu den sonnigen Reisezielen im Winter gehört das Land am Kap der Guten Hoffnung.
Auch wenn es dort nicht so heiß ist wie in der Karibik oder auf den Malediven.
Viele Menschen müssen nicht unbedingt knallheiße 32 Grad haben
oder im tropisch warmen Wasser schwimmen.

Schnee gibt es in der Republik Südafrika allenfalls im dortigen Wintermonat Juli.
Auch dann nur in den höheren Bergen des Hinterlandes.
Um die Jahreswende ist es hingegen Sommer auf der südlichen Halbkugel.

Die beste Reisezeit für Südafrika haben wir von November bis März.
Die Temperaturen sind warm. Aber nicht so brütend heiß
wie in den nördlichen Nachbarstaaten Namibia, Simbabwe und Botsuana.

In Südafrika ist es zur Jahreswende äußerst angenehm
für den kälte- und rheumageplagten Europäer.
Ab und zu muss man an der Küste Südafrikas auch mit kurzen Niederschlägen rechnen.

Zum Schwimmen eignet sich im südafrikanischen Sommer am besten die Ostküste
bei Durban. Ansonsten kann man vor allem an der windgepeitschten Südspitze von Afrika
hervorragend surfen, segeln oder paragliden.
Vielleicht sind Sie aber auch nur in Urlaub gefahren, um mal etwas anderes zu sehen.
Dazu bietet Südafrika reichlich Gelegenheit.

Kapstadt gehört zu den imponierendsten Städten der Welt.
Das Zusammenleben von Schwarz und Weiß war nicht immer
so unproblematisch wie in unserer Zeit.
Erfreulicherweise hat sich eine Symbiose zwischen den Rassen entwickelt,
die man vor 30 Jahren nie für möglich gehalten hätte.

Fahren Sie hinauf zum Tafelberg. Von dort aus hat man einen weiten Ausblick
auf das Zusammentreffen zweier Weltmeere. Machen Sie einen Ausflug
an der südafrikanischen Gartenroute oder an der Weinstraße –
beides etwas nördlich von Kapstadt.

Sie können sich um die Weihnachtszeit auch ins Hinterland von Südafrika wagen.
Um auf Safari zu gehen und die afrikanische Tierwelt kennenzulernen.
Die Tageshöchsttemperaturen liegen sowohl in den Küstenstädten Kapstadt
und Port Elizabeth als auch im Hinterland (Johannesburg und Bloemfontein)
bei angenehmen 25 bis 27 Grad. Noch nicht mal so heiß wie im deutschen Hochsommer.

 

Vietnam
Der Winter hüllt Europa – wenn es gut geht – in ein weißes Kleid.
Viele Menschen mögen das.
Man kann Schneewanderungen machen oder Ski fahren.
Andere werden geplagt von Rheuma, Kreuzschmerzen, von Grippe
und von Depressionen. Erst nach Fasching wird es langsam wieder besser.

Um die Zeit bis dahin zu verkürzen, leisten sich immer mehr Deutsche eine Fernreise.
Zum Beispiel ans Rote Meer von Ägypten, nach Brasilien oder nach Südostasien.

Für einen Strandurlaub im Winter ist nur der Süden von Vietnam geeignet.
Ho-Chi-Minh-Stadt liegt ungefähr auf südlicher Höhe
der thailändischen Badeorte und von Sri Lanka.

Südvietnam wird auch im europäischen Winter reichlich von der Sonne verwöhnt.
Temperaturen von über 30 Grad sind keine Seltenheit.
Das Wasser im Südchinesischen Meer bringt es auf über 25 Grad.
Doch Vietnam ist nicht Mallorca. Die Strände hier sind nicht übervölkert.
Vor allem auf den Inseln hat man seine himmlische Ruhe.

Für eine erlebnisreiche Rundreise eignen sich nach der Weihnachtszeit
auch die Mitte und der Norden von Vietnam. Zwar ist es dort nicht so warm wie im Süden.
Vor allem aber ist es von Dezember bis Februar in der Landesmitte
mit 18 Grad nicht so heiß wie im Sommer (33 Grad).

Zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten von Vietnam gehören Ho-Chi-Minh-Stadt,
Da Nang, Hanoi, alte Kaiserstädte und Kaisertempel sowie die bizarre Bucht von Halong.

Auf einer Tour durch Vietnam kommen Sie durch Dschungelgebiete, Bergketten, Reisfelder,
Zuckerrohr-Plantagen und natürlich durch das mächtige Mekong-Delta.
So ergeben sich allerlei Besichtigungs- und Bewegungsmöglichkeiten.
Zum Beispiel ein geführter Dschungeltrip auf Elefanten.

Wenn bei uns Winter ist, wird es auch in Nordvietnam frisch bis kalt.
Bei einer Reise nach Hanoi sollte man sich entsprechend einkleiden.

 

Mexiko
Fiesta Mexicana statt bei winterlicher Tristesse jeden Abend vor der Glotze zu hocken.
An einem sonnigen Strand von Yucatán das Rauschen des Meeres,
leckere Cocktails und hübsche Bar-Girls genießen.
Anstatt bei deutschem Hundewetter und Minusgraden zu bibbern.
Der südliche Nachbar der USA ist fast zu jeder Jahreszeit ein lohnenswertes Urlaubsziel.

Die Mexikaner leben in der Regel ziemlich arm.
Haben aber dennoch ein unbeschwertes, sonniges Gemüt.
Genau die richtige Medizin für den winterlich verstimmten Mitteleuropäer,
dem Schneeglätte und Eis zum Hals heraus hängen.
Der sich an Weihnachten einen Frustbauch angefressen hat.
Der nun im neuen Jahr unbedingt einen Tapetenwechsel braucht.

In Südeuropa gibt es im Winter keinen Ballermann. Wohl aber in der Karibik.
Wer in Mexiko rauschende Feste feiern möchte,
fährt am besten in den Strandort Cancún im Osten des Landes.

Dort geht abends der Punk ab. In Cancún treffen sich Einheimische, Urlauber aus Europa
und Nordamerika, um in lauwarmen Nächten ballermann-artige Strandpartys zu feiern.

Die feinsandige Ostküste Mexikos ist ein Paradies für Wassersportler aller Art.
Wer sich vom Alltagsstress erholen möchte, sucht sich einen ruhigen Strand aus.
Zum Beispiel Playa del Carmen, Veracruz oder die Insel Holbox.

Wer sich für die alte Maya-Kultur interessiert, kann auf Yucatán zahlreiche Tempel
besichtigen. Mexiko City wartet mit Sehenswürdigkeiten aus der spanischen Kolonialzeit.

Insgesamt betrachtet sind die Wintermonate perfekt für einen Mexiko-Urlaub.
Das Klima ist in dieser Zeit nicht so heiß wie im Sommer.
Die Luftfeuchtigkeit ist recht angenehm. Vor allem am Meer kann man es prima aushalten.

Ein Rat noch für die Rückreise aus allen hier genannten Urlaubsländern:
Nach dem Rückflug kann man leicht einen Temperaturschock bekommen.
Man muss sich umgewöhnen von den 27 Grad in Mexiko oder 32 Grad
in Thailand/ Malediven an die 25 Grad kältere Luft in Deutschland.

In der ersten Zeit zu Hause sollte man sich besonders warm anziehen.
Bis sich der Körper wieder an das deutsches Winterwetter akklimatisiert hat.
Sonst droht eine Erkältung oder Schlimmeres.

 

Sri Lanka
Der Januar ist gefühlt der längste Monat des Jahres.
Das liegt weniger an den 31 Tagen.
Sondern daran, dass es ausdauernd kalt und dunkel ist.

Fährt man um 7 zur Arbeit, wird gerade der Schnee geräumt.
Kommt man abends nach Hause, ist es schon stockfinster.
Erkältungen und Grippe haben Hochsaison. Das Frühjahr liegt noch in weiter Ferne.

Wie wäre es, wenn man zu Jahresbeginn ein Stück Frühling auf einer sonnigen Insel
einfangen könnte. Zum Beispiel im Indischen Ozean:
Auf Mauritius, den Seychellen, Sansibar oder – wie hier vorgeschlagen – auf Sri Lanka.

Die Hauptreisezeit für die Insel vor der Südostküste Indiens beginnt
kurz vor Weihnachten. Die feuchte Monsunzeit ist vorüber.
So kann man sich ohne Regenkleidung ganz auf den Urlaubsgenuss konzentrieren.

Zwar gibt es auf Sri Lanka nicht so viele Strände wie in der Dominikanischen Republik
oder auf Kuba. Aber sie bieten dem Badeurlauber dasselbe Traumwetter wie die Karibik.
Mit himmlisch warmen Wassertemperaturen von 27 Grad.
Zudem ist der Badetourismus auf Sri Lanka nicht so hoch entwickelt.
Man verbringt unter der südindischen Sonne einen eigenbestimmten, erholsamen Urlaub.

Davon abgesehen bietet Sri Lanka seinen Besuchern tropische Landschaften.
Sie können Ausflüge machen in den Regenwald. In den Bergen wird Tee angebaut.
An machen Orten können Elefantengehege besichtigt werden.
In den Nationalparks von Sri Lanka ist der indische Leopard zu Hause.
Nach so viel Exotik wird die Heimreise sicher nicht leicht fallen.

 

Florida
Von Miami Beach und Miami Vice haben Sie sicher gehört.
Der amerikanische Sonnenstaat Florida ist ein angenehm warmes Reiseziel für den Winter.
Statt den Körper in einer deutschen Sauna aufzuheizen, könnte man nach Miami,
Orlando oder auf die Key-Inseln südlich von Florida reisen.

Im Sunshine-State herrschen nach Neujahr Temperaturen von gut 25 Grad.
Auch zu anderen Jahreszeiten wird es nicht kühler.
Denn das südlichste Bundesland der USA ragt weit in die Karibik hinein.
Außerdem versorgt der mexikanische Golfstrom die Küsten mit stetig warmem Wasser.

An vielen Küstenstädten Floridas herrscht auch im Winter reger Betrieb.
Die Touristen kommen aus Kanada, New York und aus Europa.
Die namhaftesten Strände sind der Miami Beach, der Siesta Key Beach (bei Saratosa),
Fort Lauderdale Beach
und die Traumlandschaft bei Key West.

Von hier aus kann man nach Kuba hinüber spucken. Insgesamt ist die Küste Floridas
2.000 Kilometer lang. Man findet man sowohl ruhige als auch gut belebte Strände.

Zu den Top Sehenswürdigkeiten in den USA gehört die Sumpflandschaft der Everglades.
Die sollte man bei einem Florida-Urlaub unbedingt gesehen haben.
Lassen Sie sich den Glitzer von Miami nicht entgehen:
Die Wolkenkratzer und vor allem die Enklave Little Havanna.
Dort leben zahlreiche Exil-Kubaner.

Eigentlich ist der Winter in Florida die Nebensaison.
Der Sommer bringt mit 33 Grad wesentlich höhere Temperaturen.
Dann sind nicht-maritime Aktivitäten und Rundreisen ziemlich beschwerlich.

Wer aus dem kühlen Deutschland kommt, wird die 25 Grad Floridas durchaus zu schätzen
wissen. Schwimmen ist im Januar absolut möglich.
Aufgrund des milden Golfstroms ist das Meerwasser kaum kühler als die Luft.
Vor allem auf der Westseite Floridas.

 

Barbados
Der Winterblues gehört zu den unangenehmsten Begleiterscheinungen im Januar.
Dunkelheit, Kälte, glatte Straßen und dicke Mäntel
setzen unserer Seele in der kühlen Jahreszeit unheimlich zu.
Wir sind mürrisch und für nichts auf der Welt zu begeistern.
Wo ist nur die goldene Sonne geblieben?

Dieser Tristesse kann man leicht entkommen.
Karibische Lebensfreude findet man zum Beispiel auf Jamaika, Puerto Rico,
auf den Bahamas, in der Dominikanischen Republik, an der Golfküste von Mexiko
und auf der Antillen-Insel Barbados.

Dieses kleine Eiland (10 Kilometer Durchmesser) vor der südamerikanischen Küste
war früher britische Kolonie. Vieles auf Barbados erinnert noch heute an die englische Zeit.
Vor allem in der Hauptstadt Bridgetown.

Das Wetter auf Barbados ist perfekt für einen Badeurlaub im Winter.
Das Wasser misst ab Dezember 27 Grad. Der Urlauber hat ideale Verhältnisse
zum Tauchen in den karibischen Riffen. Oder zum Schwimmen in der blauen See.

Auch Surfsportler und Segelfreude wissen Barbados zu schätzen.
Vor allem im Osten der Insel gibt es frische Brisen.
So dass man die Temperaturen nicht als heiß empfindet.

Die Sonne sorgt von Dezember bis Februar für kuschelige 30 Grad.
Wem das mit der Zeit zu anstrengend wird, zieht sich am Nachmittag unter schattige Palmen
zurück. An der Ostküste von Barbados haben wir gut besuchte Strände.
Wer sich hingegen bei ruhigen Spaziergängen am karibischen Meer erholen möchte,
findet im Norden sein Urlaubsparadies.

 

Dubai
Das arabische Emirat Dubai gehört zu den angesagtesten Reisezielen im Nahen Osten.
Statt hoher Ölrechnungen, kalter Füße, Frostbeulen und einer fiebrigen Erkältung
holt man sich am Persischen Golf eher einen Sonnenbrand.

In der Nähe von Dubai liegen weitere reizvolle Reiseziele wie Katar, Bahrain und der Oman.
Aber keines dieser arabischen Länder kann sich wirklich mit Dubai messen.
Die Stadt mit dem höchsten Gebäude der Welt geizt nicht mit Superlativen.
An allen Ecken und Enden werden Reichtum, Überfluss und Wohlstand sichtbar.

Das Original-Dubai lernt man am besten auf den Märkten und Basaren kennen.
Dort erleben Sie arabisches Palaver und Feilschen.
Sie können aber auch das eine oder andere seltene Souvenir mit nach Hause bringen.

Besuchen Sie den Goldmarkt oder einen Kamelmarkt.
Lassen Sie sich verzaubern vom weltberühmten Springbrunnen Dubai-Fountain.
Vergessen Sie aber auch die Strände von Dubai nicht.

Am Anatara the Palm Beach, Lebanon Beach und Burj Al Arab-Beach scheint
die arabische Sonne von Dezember bis Februar –
mit einer Temperatur von um die 25 Grad.

Absolut angenehm also. Im Gegensatz zum Sommer.
Von Mai bis Oktober würde man es an den Stränden von Dubai
bei weit über 35 Grad nicht aushalten.
Eine Tour in die Wüste wäre absolut unmöglich.

Am Kite Beach kann man sich prima im Kitesurfen versuchen.
An anderen Strandabständen können Sie Wakeboard fahren
oder sogar mit einem touristischen U-Boot die Unterwasserwelt vor Dubai kennenlernen.

 

Malediven
Glühweinwetter, Weihnachtsmärkte, Christsterne.
Die Adventszeit gehört zu den schönsten im Jahr.
Wenn nur der Vorweihnachtsstress nicht wäre.
Wenn Heiligabend endlich gekommen ist, sind viele von uns urlaubsreif für die Insel.

Wer sich dieses alljährliche Martyrium nicht antun möchte,
sollte über eine Reise in der Weihnachtszeit nachdenken.
Zum Beispiel zu den Traumstränden auf den Malediven.
Die Inseln im Indischen Ozean bieten Luxushotels,
absolut sauberes Wasser und Sonnenschein bis zum Abwinken.

Taucher und Schnorchler werden viel Spaß haben auf den Malediven.
Die Lagunen und Riffe vor den vielen Inseln sind ein ideales Revier für Korallentaucher
und Brillenschnorchler. Außerdem trifft man in den Tropengewässern auf Fische aller Art.
Unter anderem auf Riffhaie, Mantas und Rochen.

Die Inseln der Malediven entwickeln sich erst langsam zu einem massentouristischen
Reiseziel. Vielerorts kann man noch immer die Stille der über 1.000 Robinson-Inseln
genießen. Nur das Rauschen des blauen Ozeans ist allgegenwärtig.

Eine perfekte Reisezeit für die Inseln im Indischen Ozean gibt es nicht.
Da man im Sommer aufgrund niedriger Flugkosten wohl eher ans Mittelmeer
oder zu den Kanaren fliegt, bieten sich die Malediven für die Wintermonate an.

Puderzuckerweiße Sandstrände, 30 Grad im Schatten,
38 Grad in der Sonne und 27 Grad im Meer machen die Inseln
zu einem Traumziel für Schwimmer und Strandurlauber.

 

Martinique
Das neue Jahr hat begonnen. An Silvester hat man gute Vorsätze gefasst.
Man möchte ein anderer Mensch werden.
Doch schon nach 2 Wochen beginnt wieder das alte leidige Spiel.
Man fängt wieder an zu rauchen, auf der Couch zu liegen
und zu essen wie in der Vorweihnachtszeit.

Frust macht sich breit. Man bräuchte ein wenig Ablenkung. Wie wäre es mit einer Reise?
Zum Beispiel auf eine kleine karibische Insel wie Trinidad, Curaçao oder Martinique.

Ich habe Sie in diesem Beitrag schon öfters in diese Region der Welt geführt.
Gegenüber den Top-Inseln der Karibik wirkt das französische Martinique
auf den ersten Blick ein wenig unscheinbar. Oder haben Sie schon mal davon gehört?

Die Antillen-Insel Martinique liegt im Dreieck zwischen Barbados,
Grenada und Guadeloupe. Wenn das nicht weiter hilft:
Ungefähr 1.000 km östlich der Dominikanischen Republik. Die kennt wohl jeder.

Martinique wird aufgrund der üppigen Vegetation gern die Blumeninsel genannt.
Das Eiland gehört zu Frankreich.
Vieles ist sogar französischer als in Paris oder Bordeaux:

Bistros, Baguettes und uralte Citroen-Enten aus den 70er Jahren.
Vielleicht auch l’amour, wer weiß? Die farbigen und dunkelhäutigen Frauen auf Martinique
sehen jedenfalls sexy und très chic aus.

Nur ein winziger Prozentsatz der Bevölkerung sind Weiße.
Auf Martinique leben vorwiegend Nachfahren afrikanischer Sklaven.
Sie sind mit der Zeit gute Franzosen geworden.

Zu den Sehenswürdigkeiten von Martinique gehören alte Gebäude aus der Kolonialzeit,
der Dschungel, der Rum und natürlich la mer.
Die Temperaturen fallen praktisch nie unter 28 Grad.
Auf Martinique können Sie zu jeder Jahreszeit im Ozean baden.

Dennoch würde ich mich nur im Winter dorthin wagen.
Im Sommer ist deutlich regnerischer. Und deutlich über 30 Grad warm.
Nachts kühlt es im Sommer viel weniger ab als im Januar.

Schwimmer, Pferdeliebhaber und Wassersportler haben auf Martinique gut lachen.
An den Stränden von Las Salinas, St. Anne und Cap Chevalier kann man Wellenreiten
und Kitesurfen. Die Welt unter der Wasseroberfläche zieht Jahr für Jahr viele Taucher an.

In diesem Teil der Karibik können Sie nach Lust und Laune surfen und segeln.
Für einen Ausritt am Strand oder ins Inselinnere kann man sich ein Pferd ausleihen.

 

 

 


Für diesen Beitrag sind die Kommentare geschlossen.