Sehenswürdigkeiten auf Sizilien

Festungsanlage mit Palmen im sizilianischen Catania

Urlaubs-Highlights
auf Sizilien

Sizilien ist nicht nur die größte Insel Italiens, sondern im gesamten Mittelmeer.
Zu den Sehenswürdigkeiten zählen der Vulkan Ätna, die Burgen und die Hauptstadt Palermo.
Aber auch viele kulturelle Hinterlassenschaften aus der Zeit der Griechen, Römer, Normannen, Araber und der deutsch-römischen Kaiser im Mittelalter.

 

Die Badestrände auf Sizilien gehören – ähnlich wie auf der Nachbarinsel Sardinien
ebenfalls in die Kategorie Extraklasse.
Das sonnig-heiße Klima Südeuropas ermöglicht einen unbeschwerten Strandurlaub
von Sommeranfang bis in den Herbst hinein.

Hier gebe ich Ihnen eine Zusammenfassung
der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Mittelmeerinsel Sizilien.

 

Palermo – Hauptstadt von Sizilien
Die Nordküste der Insel hat eine Reihe wunderschöner Strände aufzuweisen.
Zu den schönsten gehört der Stadtstrand von Palermo in der Mondello Bucht.
Hier findet der Badeurlauber alles, was man sich wünschen kann:
Weichen Sand, Sonne, Strandpartys, sauberes blaues Meer und Wassersport.

An jeder Ecke steht eine Pizzeria. Dazu findet man Restaurants, Eisstände, Bars und Discos.
Es gibt kaum einen Strand auf Sizilien, der besser für Touristen gerüstet ist
als der Mondello von Palermo. Sie können sich auch sportlich betätigen
mit Wasserski, Tauchen, Windsurfen und vielem mehr.

Palermo ist voll von historischen Bauwerken.
Jeder Architekt reibt sich die Hände beim Anblick von so viel Kunst und Kultur.

Die Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt Siziliens stellen einen Mix dar
aus italienischer, arabischer und normannischer Kultur.
Sie sind ein Abbild einer multikulturellen Geschichte,
die über mehrere Jahrtausende zurück reicht.

Stellvertretend für die Wandlung von Gebäuden nenne ich den Normannenpalast
und die Kathedrale von Palermo. Beide haben im Laufe der Zeit Änderungen erfahren.
Je nachdem, ob gerade fränkisch-christliche Kaiser, Normannen, Araber,
Deutsche Kaiser römischer Nation oder die Italiener die Geschicke der Stadt bestimmten.
Jede Epoche hat den Gebäuden in Palermo ihren Stempel aufgedrückt.

Zu den oft besuchten Sehenswürdigkeiten der italienischen Großstadt (650.000 Einwohner)
gehört das Massimo-Theater. Es ist eines der größten seiner Art in ganz Europa.
Besuchen Sie den oben erwähnten Normannen-Palast.
Und die Kathedrale von Palermo. An dieser Stelle stand zu arabischer Zeit eine Moschee.

Sehenswert ist auch der vom spanischen Vizekönig errichtete Pretoria-Brunnen
mit seinen Wassersäulen. Dort kann der Sizilien-Reisende Platz nehmen und sich ausruhen.

Eine Sehenswürdigkeit hätte ich fast vergessen:
Im Archäologischen Museum von Palermo sind sizilianische Funde
aus verschiedenen Epochen ausgestellt.
Von den Etruskern, aus der Bronzezeit und von griechischen Gottheiten.

In Palermo kann der Urlauber prima shoppen gehen.
Die Via Roma ist die Haupteinkaufstrasse. Dort gibt es Einkaufzentren mit Modeartikeln,
Badeklamotten, Wanderausrüstung, Kosmetik und vieles mehr.

Auch die Markplätze von Palermo sind einen Besuch wert.
Allen voran der Vucciria, der Ballarò oder der Mercato de Capo.
Dort bekommen Sie herzhafte Südfrüchte, sizilianische Spezialitäten
und orientalisch anmutende Urlaubskleidung.

Bislang war nur die Rede von Baden, Shoppen und Sightseeing.
Auf Sizilien gibt es viele Gebirgslandschaften, wo man vortrefflich wandern kann.
Ganz in der Nähe von Palermo befindet sich der 600 m hohe Monte Pellegrino.
Der 6 km lange Rundweg führt durch einen Naturpark.
In den Höhlen des Monte Pellegrino sind eingravierte Felsenbilder aus der Steinzeit zu sehen.

 

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Taormina – Stadt der Treppen und Aufzüge
Die Stadt liegt 50 km südlich der Straße von Messina,
welche Sizilien vom italienischen Festland trennt. Und zwar direkt am Meer.
Oberhalb der Stadt erhebt sich der Monte Tauro.
Beim Bummeln geht es ständig aufwärts oder abwärts.
In Taormina gibt es viele Treppen.

Die sizilianische Stadt ist bei Badetouristen (Mazzarò-Strand) und bei Liebhabern
antiker Kultur gleichermaßen beliebt. In Sichtweit von Taormina liegt der Ätna.

Zu den attraktivsten Sehenswürdigkeiten in Taormina gehört zweifellos die Altstadt.
Sie liegt auf einem Hügel, gut 200 Meter über Meeresniveau.
Besuchen Sie den Stadtpalast, den Dom San Nicola und das griechische Amphitheater.
Mit etwas Glück finden dort gerade kulturelle Veranstaltungen statt.
Von der Altstadt aus hat man einen traumhaften Blick auf das blaue Mittelmeer.

Der Stadtpark von Taormina wird Villa Communale genannt.
Zwischen Blumenbeeten und Grünpflanzen kann sich der Urlauber erholen
von der geländebedingt anstrengenden Besichtigung der Sehenswürdigkeiten.

Wer nach Sizilien reist, möchte am Abend wohl etwas erleben.
In Tanzlokalen, Bars und Discos haben Sie dazu reichlich Gelegenheit.
Im Sommer finden Beach-Partys statt. In den Restaurants gibt es leckeres Essen.
Obwohl Taormina mit 11.000 Einwohnern relativ klein daher kommt,
ist es touristisch gut ausgestattet.

Zu den Ausflugsmöglichkeiten gehört eine Tour zum Ätna.
Catania ist nicht weit weg. Im Golf von Taormina liegt eine kleine Insel (Isola Bella),
die besonders Naturliebhaber erfreuen wird.

 

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Ätna – größter Vulkan Europas
30 km nördlich von Catania befindet sich der höchste Vulkanberge auf dem Kontinent:
der Ätna. Als Weltkulturerbe steht er unter dem Schutz der UNESCO.
Viele Tausend Touristen kommen jedes Jahr nach Sizilien, um den Ätna zu besichtigen.
Oder um in eine Höhe von 3.300 Meter zum Kraterloch hinauf zu wandern.

Der Ätna ist die weltweit berühmteste Sehenswürdigkeit der Mittelmeerinsel.
Immer wieder hört man von Nachrichten, er sei wieder aktiv. Er raucht wieder.
Das hält die Touristen aber nicht davon ab, sich dem Koloss zu nähern.

Eine wirkliche Gefahr besteht aufgrund des hervorragenden Frühwarnsystems aber nicht.
Die Aktivitäten des Ätna werden mit Computertechnik,
Seismographie und aus der Luft sorgfältig beobachtet.

Wie kommt man nun hinauf, auf den König aller Berge auf Sizilien?
Die erste Teilstrecke bis auf 2.000 Meter (= Bergstation) wird mit dem Auto oder Bus gefahren.
Dann heißt es: umsteigen in die Seilbahn.
In schwindelerregender Höhe geht es hinauf auf 2.500 Meter über Meeresniveau.

Von dort aus geht es zu Fuß weiter oder mit einem Geländewagen –
bis an den Fuß des Kraters (3.000 Meter).
Hier oben liegt viel Lavagestein herum.
Man muss mit allem möglichen Wettern rechnen.
Der Gipfel des Berges ist oft mit Nebel eingedeckt.
Es kann kalt sein, gewittern oder stürmen.
Selbst in der warmen Jahreszeit kann auf dem Ätna Schnee liegen.

Wichtig ist, dass man ab einer bestimmten Höhe in Begleitung eines erfahrenen
Bergführers ist. Am Ende kommt man an das Kraterloch des Ätna.
Hier ist besondere Vorsicht geboten.
Natürlich ist es faszinierend, 200 m tief in das riesige Loch zu schauen.
Aber dem Ätna entströmen giftige Schwefelgase.

 

Strände auf der Sonneninsel Sizilien
Hier eine knappe Auswahl der schönsten Badeorte auf der italienischen Insel.
Auf Sizilien gibt es – wie überall am Mittelmeer – kostenlose Strandareale.
In Italien werden die „Spiaggia“ genannt.
Wo Eintritt verlangt wird, spricht man von „Lido“.
Damit möchte ich auch gleich beginnen.


Familienstrand Lido di Noto

Dieses Ferien-Ressort liegt im Südosten von Sizilien.
Aufgrund fehlender Industrie ist das Wasser sehr sauber.
Und flach genug, dass auch Kinder dort planschen und spielen können.
Ohne dass die Eltern ständig ein Auge auf sie werfen müssen.

Der Lido di Noto bietet verschiedene Ausflugsmöglichkeiten.
In den Iblei-Bergen kann der Aktivurlauber auf Wanderschaft gehen –
auch mit dem Fahrrad. In der Nähe befinden sich 2 oder 3 Schluchten,
welche ebenfalls für Trekkingtouren gut geeignet sind.


Strandurlaub an der Playa di Catania

Die Isola Bella bei Taormina habe ich schon kurz angeschnitten.
Etwas weiter südlich befinden sich die mehr als 20 km langen Strände
der sizilianischen Großstadt Catania.
Dieses Gebiet ist sehr beliebt bei Urlaubern aus Italien und Europa.
Im Sommer sieht man vor lauter Sonnenschirmen und Ferienwohnungen
den goldgelben Sand fast nicht mehr.

Wer an der Playa di Catania Urlaub macht, genießt alle Vorteile einer Großstadt.
Abends haben Sie gute Möglichkeiten zum Ausgehen.
Das ist nicht an allen Stränden Siziliens der Fall.
Außerdem hat Catania einen Flughafen. Die Anreise zum Hotel ist denkbar kurz.


Giardini Naxos

Die meistbegehrten Strände befinden sich an der Ostküste Siziliens.
Nicht dass hier die Sonne stärker scheinen würde als im Westen.
Aber die Küstenabschnitte sind besonders feinsandig. Wenn auch nicht immer hellgelb.
Das ist auch ein dickes Plus für den Badeort Giardini Naxos (bei Taormina).

Landschaftlich liegt Giardini Naxos ganz ordentlich da.
Trotz der teilweise großen Hitze halten sich grüne Pflanzen.
Hinter der Stadt liegt eine Hügellandschaft.
Für den Fall, dass Sie außer Schwimmen noch andere sportliche Ambitionen haben.

Giardini Naxos ist berüchtigt für sein intensives Nachtleben.
Damit meine ich nicht nur Bars und Kneipen.
Man kann sich auch kulturell unterhalten:
im Konzertsaal oder bei lustigen Theaterveranstaltungen.
Für letztere sollte man ein wenig italienisch verstehen.

 

Syrakus – Kulturschätze auf Sizilien
Keine Stadt in Italien (außer Rom u. Venedig) hat eine so aufregende Geschichte erlebt
wie die südsizilianische Stadt Syrakus.
Die Nahtstelle zwischen Europa und dem afrikanischen Kontinent war stets
ein begehrter Zankapfel zwischen fremden Mächten.

In der Frühzeit europäischer Kultur wurde Syrakus vom antiken Griechenland vereinnahmt.
Um 200 vor Christus kamen römische Legionen.
Nach der Völkerwanderung sogar ein Germanenstamm.
Schließlich noch Mohammeds arabische Horden.

Im Mittelalter übernahm das Byzantinische Reich in Syrakus das Zepter.
Gefolgt vom Seefahrervolk der Normannen,
von deutsche Stauferkaisern und Spaniens Königen.

Erst vor 150 Jahren kam der Ort zum Vereinigten Königreich von Italien.
Eine so vielfältige Geschichte schlägt sich natürlich auch im Stadtbild von Syrakus nieder.

Die Altstadt liegt auf einer Insel (Ortigia).
Sie ist nur durch 2 Brücken mit dem Rest der Stadt verbunden.
Mit den Sehenswürdigkeiten in der Neustadt möchte ich beginnen.

Im Archäologischen Park sollten Sie besonders das griechische Theater
und das römische Amphitheater aufsuchen.
Nur ein paar hundert Meter weiter liegt das Archäologische Regionalmuseum.
Mit einer Sammlung sizilianischer Funden aus der Antike.

Zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Altstadt von Syrakus gehört der Dom.
Er wurde zwar im Mittelalter gebaut. Beinhaltet aber auch altertümliche Elemente,
die an die griechische Zeit von Syrakus erinnern.

Noch mehr Kultur erlebt der Sizilien-Urlauber beim Besuch des Apollo-Tempels in der Altstadt.
Von den Arabern wurde er als Moschee benutzt.
Wer ein Stück Mittelalter erleben möchte, sollte sich zur Piazza Archimedes aufmachen.
Dort stehen mehrere sehenswerte Paläste verschiedener Jahrhunderte:
Von den Stauferkaisern bis hin zur Renaissance.

Mittelalterlich kommt auch die Burg Castello Maniace daher.
Ursprünglich war wurde die Festung in der normannischen Epoche erbaut.
Im 12. Jahrhundert erneuerte der König von Sizilien, der gleichzeitig Kaiser von Deutschland
und Italien war, die Burg. Auch die Spanier führten Veränderungen durch.
Der Fremdenführer wird Ihnen sicher einiges über die Geschichte der Burg erzählen können.

Bei so viel kulturellen Sehenswürdigkeiten könnte man glatt vergessen,
dass es in Syrakus natürlich auch eine Gegenwart gibt –
mit Stränden und Ausgehmöglichkeiten.
Auf der Halbinsel Maddalena und an der Spiaggia di Galina lässt es sich
bei angenehmen Wassertemperaturen gut im Mittelmeer schwimmen.

 

Cefalù
Dieser Ort liegt an der Nordküste Siziliens – 50 km östlich von Palermo.
Zu den Sehenswürdigkeiten von Cefalù gehört neben dem Badestrand
die landschaftliche Umgebung, der Ortskern und einige historische Burgen.

Beginnen möchte ich mit dem Hinterland.
Südlich von Cefalù liegt das Naturschutzgebiet Madonien.
Die fast menschenleeren Berge sind mit Wanderwegen durchzogen.
Für sizilianische Verhältnisse ist die Vegetation relativ grün.
Das bedeutet: außer im Sommer muss man ab und an mit etwas Regen rechnen.

Die Bergwelt von Madonien ist ziemlich weitläufig.
Perfekt für einen Wanderer, der mal einen Tag lang in Ruhe die Natur genießen möchte.
Da man sich hier etwas abseits der Zivilisation befindet,
sollte man den Rucksack gut mit Essen und Getränken vollpacken.

Jetzt wird es etwas lebhafter. Wir reisen in die Altstadt von Cefalù.
Genießen Sie den Spaziergang durch die engen Gassen und über die mediterranen Märkte.
Dort bekommen Sie leckeres Essen: Fisch, Orangen, Oliven,
Obst, Gemüse, Erbsenpfannkuchen und köstlichen sizilianischen Wein.

In der Altstadt gibt der palmenumwachsene Dom ein schönes Fotomotiv ab.
Etwas eigenartig ist er schon. Man könnte ihn fast für eine Verteidigungsanlage halten.
Eine weitere Sehenswürdigkeit in Cefalù bilden die mittelalterlichen Stadttore.
Und der Piraino-Palast aus dem 16. Jahrhundert.

Gleich hinter der Altstadt erhebt sich der 300 Meter hohe Rocca,
mit dem Tempel der griechischen Jagd- und Mondgötting Diana.

Von einer Normannenburg sind noch Steinmauern zu sehen.
Ein wildes Volk, das überall auf Sizilien sein Unwesen trieb.
Und zu seinen besten Zeiten die Küsten West- und Südeuropas unsicher machte.
Man sollte besser zu Fuß auf den Rocca di Cefalù hinauf wandern.
Denn Parkplätze sind Mangelware.

Die Hotels und der Strand von Cefalù sind praktisch von Mai bis Anfang Oktober voll
mit Badetouristen, die sich von der Sonne Siziliens gern verwöhnen lassen.
Es gibt aber auch ruhigere Orte auf der Insel. Vor allem an der Westküste.

 

Pantalica Naturschutzgebiet
Im Hinterland von Syrakus befindet sich eine sehenswerte Berglandschaft,
die von Schluchten und Flüssen durchzogen ist.
Das Naturreservat Pantalica ist ein ideales Terrain für Wanderfreunde und Mountainbiker.

Darüber hinaus finden Sizilien-Reisende im Naturschutzgebiet Pantalica
die Ruinen eines Dorfes aus dem frühen Mittelalter.
Vor allem aber uralte Grabstätten aus der Frühgeschichte der Insel.
Archäologen haben mehrere Tausend Gräber gefunden.
Mittlerweile gehören die zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Dabei handelt es sich um Grabstätten aus dem 13. Jahrhundert vor Christus.
Damals muss hier eine größere griechische Ortschaft gewesen sein.
Das erkennt man an Waffen, Schmuck und Tongefäßen,
die man den Toten mit ins Grab gelegt hatte.
Aber auch an der Bauart des ehemaligen Palastes.

Etwas problematisch ist die Erkundung dieses Gebietes,
da es am leichtesten zu Fuß zu entdecken ist.
Im Sommer ist es für solche Aktivitäten auf Sizilien zu heiß.
Schattenspendende Bäume gibt es kaum.
Angenehme Lufttemperaturen haben wir im Herbst und im Frühling.

 

Liparische Inseln
30 Kilometer nördlich von Sizilien liegen die 7 Liparischen Inseln.
Sie gehören nicht unbedingt zu den Top-Reisezielen von Italien.
Und dennoch nehme ich sie hier in diesen Bericht auf.

Nicht jeder Urlauber ist darauf erpicht, an den schönsten Tagen des Jahres
allen möglichen Luxus zu haben. Nicht jeder braucht Badestrände,
gut ausgestattete Hotels, Freizeitparks, Swimmingpool, Tennisplätze usw.

Wer auf die Liparischen Inseln reist, verzichtet gern auf diese Dinge.
Dafür erwartet er Ruhe, Abgeschiedenheit und echte Erholung.
Diese hat nichts zu tun mit dem Aktivismus,
durch den sich so mancher Tourist unter Stress setzt.

Auf den Liparischen Inseln gibt es keine Hotels.
Nur bescheidene Ferienhäuser und Ferienwohnungen.
Statt stundenlang am Strand zu liegen, geht der Urlauber wandern.
Er macht Spaziergänge in einer ihm wohltuenden Insel-Atmosphäre.
Zeit spielt keine Rolle auf den Liparischen Inseln.
Hier ticken die Uhren ein wenig anders.

Wer tagelang losgelassen hat, hat danach vielleicht doch noch Lust,
sich ein paar Sehenswürdigkeiten anzusehen. Das tut er aber mit Bedacht.

Auf der größten Insel Lipari steht eine alte spanische Burg.
Auf Alcudi und Stromboli können Sie jeweils einen Vulkanberg besichtigen.
Auf Salina könnte die Madonnenkirche der Jungfrau Maria interessant sein.
Auf Filicudi gibt es nicht viel zu sehen.
Sie haben die Chance, auf schmalen Wanderpfaden die Insel zu umrunden.

Dies alles ist nettes Beiwerk zu einem Urlaub, der vor allem eins bringt:
In der Ruhe der Inselwelt seine innere Mitte wieder finden.
In vielen hoch gelobten Reisezielen des Mittelmeers ist nicht oder nur bedingt möglich.

 

So liebe Leser,
das war es vorläufig über Sizilien. In späteren Artikeln werde ich Ihnen
weitere Sehenswürdigkeiten der italienischen Insel vorstellen.
Unter anderem den Westen und das Zentrum des Landes.
Dazu die Strände bei Catania, das Tal der Tempel,
Radtouren, Wanderwege und weitere kulturelle Schätze.

 


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