Schweden: Naturerlebnis im Sommerurlaub

Bootfahrer beim Angeln im Schweden-Urlaub

Sommerurlaub
in Schweden

Kanufahren, Wandern, Campen oder Angeln.
Die Wälder und Seen von Schweden bieten im Sommer für jeden die Möglichkeit
für einen schönen Aktivurlaub in freier Natur.

300.000 deutsche Touristen finden das skandinavische Land im Sommer sehr anziehend.

 

 

Von Nord nach Süd ist Schweden doppelt so lang (1.500 km) wie Deutschland.
In der Luftlinie so weit wie von München in die Türkei oder nach Südspanien.
Dementsprechend unterschiedlich sind die Landschaftsbilder in Schonen,
in der mittelschwedischen Seenlandschaft, bei Östersund und am Polarkreis.

Eines aber haben alle Regionen gemeinsam:
Schweden ist ein relativ menschenleeres Land, mit viel Wald, Wasser und Natur.
Gute Voraussetzungen, um im Sommer einen erholsamen Urlaub zu verbringen.

Damit Sie meine geografischen Angaben mit verfolgen können,
klicken Sie bitte auf diese Schweden-Karte. Diese Karte können Sie mit der Maus
am Bildschirm verschieben, größer oder kleiner machen.

 

Kajak und Kanu fahren in Schweden
Mehrere tausend Seen und fast ebenso viele Inseln vor den Küsten sind ein ideales Terrain
für Wassersportler. Hier möchte ich Ihnen die 4 großen Paddelregionen vorstellen.

Kurz noch der Unterschied zwischen Kajak und Kanu:
Beim Kanu sitzt der Unterkörper frei auf der Bootsbank.
Beim Kajak steigen Sie oben durch eine Öffnung hinein.
Die Beine sind nach vorn gestreckt. Sie nutzen ein Doppelpaddel.

Beide Boote bieten Platz für Rucksack, Zelt und sonstiges Reisegepäck.
Sollte das Boot kentern, haben Sie beim Kajak mehr Probleme,
sich zu befreien als beim Kanu.


Paddeln an der Westküste von Schweden

Die 500 km lange Küste zwischen Malmö, Göteborg und Oslo ist ein Paradies für Natururlauber,
Camper und Kanufahrer. Zum Beispiel an der Küste von Bohuslän (Region Göteborg).
Die Küste ist wild zerklüftet. Es gibt mehrere Tausend Inseln und Inselchen. 

Sie können am Abend das Lager aufschlagen.
Sich Hummer, Lachs oder Langusten aus der See fischen und grillen.
Die Wellen des blauen Meeres lullen Sie ein in eine ruhige Nacht
unter dem sommerlichen Sternenhimmel.
Natürlich können Sie auch an einem Fischerdorf halt machen.
Sich dort bewirten lassen und schlafen.

Kurz vor der Grenze zu Norwegen befindet sich der Meeresnationalpark Kosterhavet.
Zwischen Strömstad und Fjällbacka.
Auch in dieser Inselwelt haben Sie gute Möglichkeiten zum Paddeln und Fischen.
Von der Grenze bis zum Oslo-Fjord sind es noch 20 Kilometer.
Ein geübter Paddler schafft das an einem halben Tag.

Die naturbelassene Küste von Bohuslän wurde übrigens zu den 10 besten Wildnis-Gebieten
der Erde gewählt. Wenn Sie sich nicht allein hinaus trauen in den Skagerrak:
Dann paddeln Sie eben in einer Gruppe.
Sie können sich auch einer geführten Kajaktour oder Robbensafari anschließen.


Die stille Seenlandschaft in Südschweden

Dalsland nennt sich die schwedische Seenlandschaft östlich von Bohuslän.
Dort gibt es ebenso viele Gewässer und stille Wälder wie in Finnland.
Der Vänern-See ist der drittgrößte See in Europa – Russland mit eingerechnet.
10 Mal so groß wie der Bodensee.

Der Vätternsee ist der sechstgrößte auf dem Kontinent.
Daneben zählen wir hunderte kleinere Seen,
die meist von grünen Waldgebieten umgeben sind.
Dalsland und die großen Seen sind perfekt,
um im Sommerurlaub Kajak zu fahren und zu angeln.

In der dünn besiedelten Wildnis von Schweden können Sie abends ein Zelt aufschlagen.
Oder in einer Hütte schlafen. Sollten Sie zu den sportlichen Bootsfahrern gehören:
Im August findet der Dalsland ein Kanu-Marathon über 55 Kilometer statt.

Nordlich vom Vänernsee beginnt die Seenkette von Värmland –
bis zur Grenze von Norwegen. Im Umkreis von 50 km um die Küstenstadt Karlstadt
finden Sie ein Labyrinth vieler kleiner Gewässer –
inmitten der grünen schwedischen Naturlandschaft.

Viele ausgebrannte Mitteleuropäer fahren im Sommer nach Värmland.
Um in der Stille der schwedischen Wälder wieder zu sich zu finden.
Dazu muss man nicht unbedingt Paddeln oder Kajak fahren.
Das geht auch mit leichten Wanderungen, beim Angeln,
Campen, Grillen oder beim bloßen Meditieren am Wasser.

Sollten Sie noch gar keine Ahnung vom Paddeln haben:
An den Seen entlang gibt es Trainingsschulen, wo sie die Grundbegriffe lernen können.
Ist aber nicht schwer. Es kommt nur darauf an, wie man über viele Stunden hinweg
günstig sitzt und das Paddel effektiv durch das Wasser führt.

Wenn Sie lieber in Stadtnähe bleiben wollen:
4 km südöstlich von Göteborg gibt es eine Reihe kleinerer Seen.
Zum Beispiel Delsjön, Stensjön, Finnsjön, und Rådasjön.
Dort können Sie zumindest mal üben. Bevor Sie aufs offene Meer hinaus schwimmen.
Es muss nicht unbedingt ein See sein.
Der Süden von Schweden hat viele kleine und mittelgroße Flüsse.
Wo man eine schöne Bootstour machen kann.


Lappland-Abenteuer auf dem Wasser

Fahren Sie auf der oben angegebene Landkarte ein wenig nach oben.
Das nördlichste Viertel von Schweden wird Lappland genannt.
Diese geografische Beschreibung trifft dort auch auf das benachbarte Finnland zu.
Wie Sie auf der Karte sehen, wimmelt es nur so von blauen Flecken.
Das bedeutet: viele Seen stehen zum Kajakfahren in der einsamen Natur zur Auswahl.

Im Gegensatz zu Südschweden sind die Flüsse und Bäche in Lappland deutlich wilder.
Man findet Lachsbestände. Und Tierarten, welche die Einsamkeit lieben:
Elche, Rentiere, Wölfe, Luchse und Bären.


Schärengärten der schwedischen Ostküste

Außer Amsterdam gibt es keine Hauptstadt in Europa,
die dermaßen vom Wasser umgeben ist wie die schwedische Hauptstadt Stockholm.
Westlich der Stadt finden Urlauber viele größere Seen.
Zur Ostsee hin ein Labyrinth von Inseln und Wasserstraßen.

Mehr als 20.000 Inseln hat man in den Stockholmer Schären gezählt.
Auf den großen wie Runmarö, Värmdö, Ljusterö und Sandhamm finden Sie
komfortable Ferienunterkünfte. Und sogar Hotels.
Ansonsten können Sie in der freien Natur wild campen.
So ganz einsam ist es hier aber nicht.
Denn die Stockholmer fahren am Wochenende hinaus in dieses Naherholungsgebiet.

Doch das ist bei weitem nicht alles, was der Osten von Schweden zu bieten hat.
Die gesamte Ostseeküste entlang von Kalix und Haparanda oben am Finnischen Meerbusen
bis hinunter nach Gotland und Karlskrona ist gespickt mit Inseln und Buchten.
Ein schönes Areal für Paddler und Kanusportler.

Das Gebiet vor der Küste Lapplands oben ist nur für den Sommer zu empfehlen.
Im Herbst und im Frühjahr werden die Wassertemperaturen empfindlich kalt.
Für den Fall, dass Sie mal feuchte Füße bekommen.

Weiter im Süden ist das kein Problem. In den Schärengärten von Östgöta, vor Gotland
und bei Öland können Sie zur Sommerzeit angenehm im Wasser schwimmen.
Die schwedischen Sommer sind nicht lang, aber ziemlich warm.

Insgesamt ist das Landschaftsbild der Ostküste geprägt von einer weitgehend unberührten Natur.
Sie können Robben, Seeadler, Kraniche, Vögel und Seehunde beobachten und fotografieren.

 

Sommerwanderungen in Schwedens Nationalparks
Im Land der Mitternachtssonne gibt es mehr als 400 ausgeschriebene Wanderwege.
Meist führen sie durch Nationalparks. Im Süden von Schweden ist das Land flach.
Je weiter wir nach Norden kommen, desto gebirgiger wird es.
Hier eine Zusammenstellung der beliebtesten Wanderregionen:


Leichte Trekkingtouren in Bohusleden

Der Bohusleden (5 km östlich von Göteborg) gehört zu den einfachen Wandergebieten.
Selbst wenn Sie nicht so gut in Form sind, werden Sie auf den flachen Strecken
keine Probleme haben. Alles in allem können Sie über ein Wegenetz von 360 km wandern.

In Bohusleden zeigt sich die Natur Schwedens von der schönsten Seite.
In den Wäldern stoßen Sie immer wieder auf verträumte blaue Seen,
an denen manchmal Elche vorbei kommen.
Hier steht noch alles im Einklang mit der Natur.
Übernachten können Sie in Wetterschutzhütten oder unter freiem Sternenhimmel.

Da die Nordsee nur wenige Kilometer entfernt ist,
können Sie bei einem Wanderurlaub in Bohusleden auch an einer
geführten Küsten-Bootstour teilnehmen.


Sarek-Nationalpark 

Ziemlich anspruchsvoll sind die Wanderwege im Sarek-Wildreservat.
Dort wo Lappland an Norwegen grenzt.
Das Naturschutzgebiet ist durchzogen von hohen Bergen.
Immer wieder sind erhebliche Steigungen zu bewältigen.
Dazu kommt der Umstand, dass es keine Wanderhütten zum Übernachten gibt.
Sie schlafen also unter freiem Himmel.


Padjelantaleden
 

Direkt an der Grenze zwischen Schwedisch-Lappland und Nord-Norwegen
liegt der Padjelantaleden-Nationalpark.
Auf der waldarmen Hochebene sehen Sie Rentierherden.
Etliche Seen machen einen Großteil der Parkfläche aus.

Dazwischen kommen Sie an Mooren vorbei.
Sie müssen also auf den vorgeschriebenen Wegen bleiben.
Insgesamt ist der Wanderweg ca. 150 km lang.
Da Sie sich durchweg in der Hochebene befinden, gibt es nur geringfügige Steigungen.
Die Hütten sind im Sommer geöffnet. Sie können dort übernachten.


Kungsleden

Nördlich des Sarek Nationalpark liegt der Kungsleden.
Auch hier geht es durchs Hochgebirge (Fjell).
Die Strecke geht über maximal 400 km von Abisko nach Hemavan.
Die Wege sind markiert. Sie kommen an Hütten vorbei.
Allerdings gibt es dort nichts zu Essen. Sie müssen den Proviant mit sich tragen.
Aufgrund der Höhenlage sollten Sie möglichst nur im Sommer durch den Kungsleden wandern.
Ab Ende September kann es Schnee geben.


Glaskogen

Das Naturreservat Glaskogen liegt in Südschweden:
Zwischen Vänern-See und der Grenze zu Norwegen.
Aufgrund des flachen Streckenprofils lässt es sich kinderleicht wandern.
Sie kommen an unzähligen Seen mit Seerosenfeldern vorbei.
Im Glaskogen können Sie aufgrund der südlichen Lage
auch im Früh- und Spätsommer auf Trekkingtour gehen.

Um Ihr körperliches Wohl und Übernachtungsmöglichkeiten müssen Sie sich
keine Sorgen machen. An den Seeufern finden Sie überall gastfreundliche Holzhäuser.
Für mehrtätige Touren steht im Glaskogen ein Wandernetz von 300 km zur Verfügung.

Auch hier in Südschweden gibt es noch Wölfe.
Sowie andere Tiere, die bei uns nur selten zu sehen sind.
Die Tage sind deutlich länger als in Deutschland.
Die sommerlichen Sonnenuntergänge über den Wäldern
in Südschweden geben super-schöne Fotomotive ab.


Muddus Nationalpark

Er liegt 25 km südlich der Bergwerkstadt Kiruna.
Die ausgedehnten Tannenwälder des Parks geben ein urwaldähnliches Bild ab.
Im Muddus-Park gibt es Sumpfgebiete und Bergschluchten.
So muss es bis zum Mittelalter im Hochschwarzwald ausgesehen haben.
Das scheint die Eingeborenen von Lappland (Samen) nicht zu stören.

Der Muddus Nationalpark ist auch für Familienurlauber zu empfehlen.
In einem Wildnisdorf können Kinder Rentiere knuddeln.
Sie haben die Möglichkeit, an einer Hunde- oder Rentierschlittenfahrt teilzunehmen.
Nicht nur in der winterlichen Schneelandschaft, sondern auch im Sommerurlaub.


Höga Kustenleden

An der nördlichen Ostseeküste sind leichte Wanderungen möglich.
Höga Kustenleden befindet sich am Finnischen Meerbusen: zwischen Umea und Sundsvall.
Die Gesamtstrecke geht über 130 km.
Die Wegführung ist mit orangenen Markierungen gut zu erkennen.

Die Landschaft wechselt ab zwischen Sandstränden, dichten Wäldern und kleinen Gebirgszügen.
Auch wenn der Sommer in Schweden ganz schön heiß werden kann:
Hier in Seenähe geht immer ein frischer Wind.

Am Abend können Sie das Zelt aufschlagen. Lagerfeuer sind in Schweden erlaubt.
Sie finden am Höga Kustenleden aber auch feste Unterkünfte.
Für den Fall, dass das Wetter mal nicht so angenehm sein sollte.


Wandern im winterlichen Schweden

Nicht nur im Sommer ist Skandinavien perfekt zum Wandern.
Auch im Winter sind ganz besonders schöne Naturerlebnisse möglich.
Zumindest Mittel- und Nordschweden sind 100 prozentig schneesicher.
Beim Skilanglauf, bei Schneeschuhwanderungen oder auf Fjellabfahrten kann man sich
in der reinen Winterluft exzellent erholen.

Ambitionierte Wintersportler haben die Möglichkeit,
in der Provinz Dalarna am 90 km langen Wasalauf teilzunehmen.
Wenn bei uns im März schon die ersten Frühlingsblumen spriesen,
ist in Mittelschweden noch für ein paar Wochen Winter.
Der Wasalauf ist ein erstklassiges Volksspektakel.
Mehr als 30.000 Menschen nehmen teil:
Asse, durchschnittliche Läufer und Hobbyskiläufer.

 

Angeln im Schwedenurlaub
Über 50.000 Seen und ein Küstenstreifen von 7.000 Kilometer Länge bilden ideale
Voraussetzungen, um ein stilles Plätzchen zum Fischen zu finden.
Dementsprechend bieten viele Reiseveranstalter einen Angelurlaub in Schweden an.

Am Meer und an den Seen Vänern, Vättern und Co. braucht man noch nicht einmal
einen Angelschein. Nur bei den kleineren Gewässern.
Außerdem gibt es bestimmte Fisch-Größen zu beachten.
Und bei manchen Fischarten festgeschriebene Schonzeiten.
Bei einem Sommerurlaub sind die irrelevant. Die Schonzeit beginnt im Oktober.

Im Folgenden möchte ich zwischen einen Überblick geben
über die Angelgebiete der verschiedenen Fischsorten:


Hecht

Wenn Sie im Schweden-Urlaub einen Hecht angeln, muss er laut Angelgesetz
zwischen 40 und 75 cm groß sein. Ist er leichter oder schwerer, kommt er zurück ins Wasser.
Der Raubfisch kommt in den schwedischen Seen und entlang der Ostseeküste vor.
Das bedeutet: Gotland, Öland, Östergötland und die Schärenregion vor Stockholm.

Die Köder beim Hechtangeln scheinen eine Wissenschaft für sich zu sein.
Es gibt Wobbler, XXL-Wobbler, Spinner und Gummifische.
Wenn Sie noch gar keine Ahnung haben:
Auf diesen Seiten hier finden Sie wertvolle Tipps zum Angeln


Forellen

Das Anstehen nach Forellen lohnt sich besonders bei Trekkingtouren
in der Region Östersund (Mittelschweden). Und in den Bächen der Hochgebirge (Fjells).
Die Forelle muss eine Mindestgröße von 50 cm haben.
Kleinere müssen Sie wieder aussetzen.

Die schwedische Seenplatte eignet sich gut zum Angeln nach Seeforellen.
In der Ostsee tummeln sich Meeresforellen.
Diese sind aber möglicherweise durch das nicht so saubere Wasser verunreinigt.
In den Binnenseen müssen Sie sich darum keine Sorgen machen.


Barsche

Am einfachsten ist das Angeln von Barschen.
Die Fische sind relativ klein. Sie kommen in ruhig fliesenden Bächen vor.
Sogar die Kinder können mitmachen.
Man braucht kein teures Gerät. Eine billige Angelausrüstung ist vollkommen ausreichend.
Barsche findet man in fast allen Seen und Flüssen Skandinaviens.


Zander

Der Königsfisch kann in Schweden ein stattliches Gewicht von 15 kg erreichen.
Fahren Sie in den späten Abendstunden hinaus auf den See.
Dann ist nämlich Beiß-Zeit.
Wählen Sie einen großen Fisch als Köder. Genießen Sie den Sonnenuntergang.
Seien Sie dennoch wachsam, wenn die Schnur weggezogen wird
oder der Biss-Anzeiger aufleuchtet.
Dann könnten Sie einen kapitalen Zander an der Leine haben.


Lachs

Lachse lieben Meereswasser und kalte Bergbäche.
Die besten Fanggründe befinden sich an der Nordseeküste –
zwischen Göteborg und Helsingborg.
Und in den Flüssen der Nationalparks im hohen Norden von Schweden.
Dort oben haben Sie allerdings Konkurrenz.
Denn für Bären ist der Lachs eine schmackhafte Delikatesse.

Lachse können noch größer werden als Zander.
Prachtexemplare finden Sie nur dann, wenn Sie ein Stück weit raus aufs Meer hinaus fahren.
Aber die Mühe hat sich gelohnt, wenn sie später
vor der Ferienwohnung den roten Lachs auf den Grill legen.

 

Sommer in Schwedisch-Lappland:
Mitternachtssonne und einsame Wälder

Was es mit Lappland auf sich hat, habe ich oben bei den Paddelgebieten schon beschrieben.
Das Land am Polarkreis ist menschenleer und still. Man findet viele wilde Tierarten.

Nicht nur das Wetter, sondern auch die Natur ist rauer als im Süden von Schweden.
Die Flüsse sind zum Teil reißende Ströme.
Man findet in Lappland etliche Wasserfälle.
Aber auch viele bewaldete Naturreservate.
Wo man herrlich wandern und die Seele baumeln lassen kann.

In der Einsamkeit der Wälder sind die Wanderwege ganz gut gekennzeichnet.
Immer wieder kommt man an Hütten vorbei.
Wo Sie windgeschützt übernachten können.
Und sich am Abend ein Stück Fisch oder Steak grillen können.

Leidenschaftliche Angler kommen am Polarkreis auf ihre Kosten.
Die Bäche und Flüsse sind sauber und sehr fischreich.
Es gibt Lachs, Kabeljau und Heilbutt.

Sie müssen nicht wie ein Tramp oder Neudeutsch Backpacker durch Nordschweden wandern.
Wenn Sie der bodenständige Typ sind, dann buchen Sie sich eine Ferienwohnung.
Auch die gibt es in Schwedisch-Lappland.
Das hat durchaus Vorteile. Ihr Gepäck ist tagsüber sicher verstaut.
Zu Ausflügen nehmen Sie nur das mit, was Sie für eine Tagestour brauchen.

Zu den Naturwunder der Erde gehören die Mitternachtssonne (im Sommer)
und die Polarlichter (im Winter) am Polarkreis.
In den Sommermonaten ist es rund um die Uhr hell.
Treffen Sie zum also gegebenenfalls Vorkehrungen (Schlafmaske),
um Schlaflosigkeit oder Schlafstörungen zu vermeiden.

Der Sommer ist kurz in Lappland. Eigentlich nur auf den Monat Juli beschränkt.
Ob man sich allein in die Wildnis Nordschwedens trauen sollte:
Das muss jeder für sich entscheiden. Ein potentielles Sicherheitsrisiko besteht.
Die nächste Hilfe ist nicht gleich um die Ecke.
Es wird wohl besser sein, Sie nehmen einen Freund/in mit.
Oder reisen mit einer Gruppe nach Lappland.

 

Abenteuerurlaub pur:
Gruppenreisen nach Schweden und in alle Welt

 

Campingurlaub in Schweden
Das so genannte Jedermannsrecht besagt:
Urlauber und Einheimische dürfen fast alles.
Außer der Natur schaden und die Umwelt verschmutzen.
Jeder darf kostenlos zelten, campen oder das Wohnmobil abstellen wie und wo er will.
Er muss nur den Platz sauber zurück lassen. Das bedeutet viel Freiheit,
aber auch ein hohes Verantwortungsbewusstsein für die Natur.

Es gibt allerdings ein paar Einschränkungen:
Wildes Campen ist zwar erlaubt.
Allerdings dürfen Sie Ihr Lager an derselben Stelle nur für eine Nacht aufbauen.
Danach müssen Sie weiter ziehen.

Ferner dürfen Sie nur abseits von Wohnsiedlungen zelten.
Im Sommer sollten Sie mit dem Lagerfeuer extrem vorsichtig sein.
Damit nichts anbrennt. Eigentlich ist es verboten.

Campingurlaub in Nordeuropa ist sehr beliebt.
Es gibt mehr als 1.000 Campingplätze.
Pro Jahr reisen ungefähr 300.000 Camper nach Schweden.
Einige mit dem Wohnmobil. Andere bevorzugen das Zelten in freier Natur.
Oder das Übernachten in einer der 15.000 Campinghütten,
die der schwedische Campingverband eingerichtet hat.

 


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