Roms weltberühmte Sehenswürdigkeiten

Spanische Treppe in Rom im abendlichen Licht

Sehenswertes in Italiens Hauptstadt

Rom bietet mit seinen Sehenswürdigkeiten seinen Besuchern ein Vergnügen,
das auf unserm Globus seinesgleichen sucht.

Weder in Paris noch in London oder Amsterdam wird ist die Weltgeschichte so gegenwärtig wie in der ewigen Stadt am Tiber.

 

 

Die interessantesten Bauwerke und Plätze Roms stammen aus verschiedenen Zeitepochen:
Kolosseum, Engelsburg, Kapitol und Forum Romanum legen Zeugnis ab vom antiken Rom.
Die Katakomben und die Trajanssäule sind Sehenswürdigkeiten aus dem frühen Christentum.

Die Spanische Treppe, die Vatikanischen Museen und die Bilder eines Michelangelo entstanden
während der Renaissance bzw. zu Beginn der Neuzeit.
Etliche Kirchen und Paläste wurden im Mittelalter errichtet.

So ist eine Stadtrundfahrt in Rom stets auch eine Reise durch die Geschichte eines Landes,
das sich erst seit 150 Jahren offiziell „Italien“ nennt.

 

Spanische Treppe in Rom
Zu den größten Freitreppen Europas gehört die Spanische Treppe.
Mit Spanien hat dieses barocke Bauwerk nur insofern etwas zu tun, dass am Fuß der Treppe
der Spanische Platz mit der spanischen Botschaft liegt.

Eigentlich müsste sie richtiger die Französische Treppe heißen.
Denn sie bildet den Aufgang zu einer berühmten Kirche, die von König Ludwig XII.
gesponsert wurde. In einer Zeit, als es in Rom und Mittelitalien die besten Künstler
und Bildhauer der damaligen Welt gab.

Irgendwie hatte bei der Spanischen Treppe auch der Papst die Finger im Spiel.
Es ging um Prestige-Angelegenheiten zwischen dem Vatikan und der französischen Krone.
Jeder wollte das Bauwerk für seine Zwecke einspannen.
Heute würde man das „Marketing“ nennen.

Doch das ist längst Geschichte.
Im heutigen Rom ist die Spanische Treppe eine der Top Sehenswürdigkeiten.
Egal ob Italiener, Touristen, Blumenkäufer, Verliebte oder Künstler:
Die Treppe mit dem Brunnen ist stets gut besucht.

Das liegt auch an den Modegeschäften in der Via Condotti.
Römer und Italien-Urlauber kaufen in feinsten Boutiquen von Weltrang
hochwertige Luxusartikel ein (z.B. Armani).
Zudem ist das Gebiet an der Spanischen Treppe ein beliebter Versammlungs-
und Kommunikationsort für Einheimische und Touristen.

 

Urlaub an der Havel –
Weltberühmte Sehenswürdigkeiten in Berlin

 

Petersdom im Vatikan
Die bedeutendste Kirche der Christenheit steht im Vatikan von Rom.
Katholiken aus aller Welt kommen angereist. Manche aus Neugier.
Andere, um bei der Heiligen Messe den Segen des Papstes zu empfangen.

Die 5 Schiffe der größten katholischen Kirche der Welt fassen mehr als 20.000 Sitzplätze.
Was die Hagia Sophia in Istanbul für den Islam bedeutet,
das stellt der Petersdom für das Christentum dar.

Niemand konnte ahnen, was aus diesem Platz einmal werden würde,
als im alten Rom an dieser Stelle der Apostel Paulus und etliche Christen exekutiert wurden.
Darunter auch ein gewisser Peter.

Der Petersdom im heutigen Format wurde erst kurz vor der Reformationszeit gebaut.
Anfang des 16. Jahrhunderts rief der Papst die besten italienischen Baumeister
und Künstler nach Rom.

Schon bald wurde Michelangelo – ein großer Meister der italienischen Renaissance –
mit der Leitung beauftragt. Vor allem die Kuppel des Petersdoms geht auf sein Konto.
Doch das Werk verschlang viel Zeit und Geld.
120 Jahre waren nötig, um den Petersdom zu vollenden.

Wer heute mit dem Lift bis zum Dach des Petersdoms fährt, hat eine schönen Aussicht
auf den Vatikanstaat, den Tiber und die gesamte italienische Hauptstadt.
Im Innern können Sie verschiedene Sehenswürdigkeiten bewundern:
Die bronzene Petrusstatue, Papstgruften in den vatikanischen Kellergewölben,
Kunstwerke von Michelangelo und diverse Mosaiken.

 

Kolosseum – das größte Amphitheater der Welt
Rechts vom Tiber finden wir eine weitere Sehenswürdigkeit von Rom: das antike Kolosseum.
Ursprünglich von Kaiser Vespasian für Theaterspiele angedacht, entwickelte sich das Stadion
mit der Zeit zu einer Arena des Kampfes zwischen Menschen und wilden Bestien.

Zum Amüsement der römischen Bevölkerung ließen die Kaiser gefangene Gladiatoren
gegen Raubtiere aus Afrika antreten. Viele Showlustige kamen aus ganz Italien
und weit entlegenen Gebieten des Reiches, um diese Veranstaltungen live zu mitzuerleben.

Die Kämpfe im Kolosseum zeigen die Dekadenz, die Rom mittlerweile erfasst hatte.
Als sich schon deutlich abzeichnete, dass durch immer stärker werdende Germanenstämme
die goldene Glanzzeit des Römischen Weltreiches bald vorbei sein würde.

Man muss sich diese Spiele um Leben und Tod so vorstellen als wenn heutzutage der BVB
gegen Barcelona oder gegen die Bayern gegen Real Madrid antreten.
Nur halt noch spektakulärer, sehr viel blutiger und unfairer.
Nur selten hatte ein speerbewaffneter Gladiator eine reelle Chance
gegen einen hungrigen Löwen oder einen Bären.

Im Mittelalter und im Zeitalter der Renaissance diente das Kolosseum als Steine-Lieferant
für italienische Bildhauer und diverse Baustellen in Rom.
Außerdem wurde es durch 2 Erdbeben erheblich zerstört.
So dass es nicht mehr ratsam schien, an dieser Stelle Theateraufführungen
oder Sportveranstaltungen stattfinden zu lassen.

Übrig geblieben ist eine wundervolle Architektur, die viele Italien-Urlauber in ihren Bann
schlägt. Sie können die antiken Kellergewölbe unter dem Kolosseum besichtigen.
Sie werden zu den Kerkern der zum Todeskampf verurteilten Gefangenen geführt.
Auch die Tierkäfige aus dem alten Rom hat man Tourismus-tauglich instandgesetzt.

 

Weitere Sehenswürdigkeiten in Italien
Schöne Orte, Strände und Städte in Bella Italia

 

Trajanssäule
Das Stadtbild von Rom ist nicht nur durch Eiscafés, Trattorias, schöne Frauen und Pizzerien
geprägt. Sondern auch von weltberühmten Bauwerken aus verschiedenen Zeitaltern:
Sowohl aus der Renaissance als auch aus dem Altertum – der goldenen Epoche Roms.

Eines dieser Relikte ist die wohl erhaltene Trajanssäule, in der Nähe des Pantheon.
Kaiser Trajan lies sie im 2. Jahrhundert nach Christus bauen.
Anlässlich seines größten militärischen Erfolges:
Dem Sieg gegen die Barbaren in den osteuropäischen Karpaten.

Daraufhin gravierten Künstler unzählige Bilder in den Marmor der antiken Säule.
Sie demonstrieren die Siege des römischen Kaisers gegen die Daker.
Und das Soldatenleben der römischen Legionen.

Auf den Bildhauereinen sieht man Generäle, römische Waffen,
das Kriegsgeschehen auf Schlachtfeldern,
erbeutetes Gold und Kriegsgefangene vom Balkan.

Rund um die Trajanssäule läuft in spiralförmigem Anstieg ein Band von Bildern.
Touristen wie Wissenschaftler sind fasziniert von den historischen Darstellungen.
Ganz oben auf der Säule war früher der Erbauer Kaiser Trajan in einer Statue verewigt.
Später wurde er ersetzt durch einen Heiligen der römisch-katholischen Kirche.

Da die Trajanssäule fast 40 Meter hoch ist, wäre es schwierig, sie von unten aus
befriedigend zu besichtigen. Sie können eine schmale Rundtreppe hoch steigen.
An den Außenwänden befinden sich Sichtluken
zum Betrachten und Fotografieren der Kunstgravuren.

 

Trevi-Springbrunnen in Rom
Gegenüber vom Hotel Trevi Roma steht einer der berühmtesten Brunnen der Welt.
Der Trevi-Brunnen, wie wir ihn heute sehen, wurde im Zeitalter des Barock gebaut.

Schon die Römer hatten in der Antike ein Aquädukt von den Gebirgszügen um Rom
bis hin zu dieser Stelle gebaut. Um die italienische Hauptstadt besser mit Wasser zu versorgen.
Im Mittelalter restaurierten die Päpste die Wasserleitung immer wieder.

Im 18. Jahrhundert kam ein gewisser Nikolaus Salvi auf die glorreiche Ideen,
den Sehenswürdigkeiten Roms eine weiter hinzuzufügen: den Trevi-Brunnen.
Ermöglicht wurde das Projekt durch päpstliche Finanzspritzen.

Hinter dem Trevi-Springbrunnen steht ein ansehnlicher Palast.
Mitten im Monument können Sie einen in Stein gehauenen römischen Gott,
das Papstwappen und verschiedene Figuren aus der Antike und dem Barock filmen.

Abergläubische Touristen werfen ein paar Pennys oder Euros ins Wasserbassin.
Die kleine Spende soll angeblich Glück in der Liebe bringen.
Die Stadtverwaltung von Rom verwendet das Geld praktischerweise
für sozial Bedürftige, Flüchtlinge, Obdachlose und für Heime.

 

Vatikanische Museen
Der Vatikan ist ein selbstständiger Staat auf dem Territorium der Stadt Rom.
Im Vatikan findet der Urlauber eine ganze Reihe weltbekanntet Sehenswürdigkeiten.
Neben der Sixtinischen Kapelle, dem Petersdom und dem Petersplatz
gehören die Vatikanischen Museen zu den Höhenpunkten bei Rom-Reisen.

Die 12 Museen im Vatikan verzeichnen pro Saison ca. 5 Millionen Gäste aus allen Erdteilen.
Das bedeutet: wer nicht endlos in einer Schlange anstehen will, muss am Morgen frühzeitig
dort sein. Die Eintrittstickets sind übrigens auch im Internet erhältlich.
Damit kommt man zügig an den Besucherschlangen vorbei.

Die Vatikanischen Museen in Rom beherbergen in mehr als 1.000 Räumen
zahlreiche Kunst-Sammlungen früherer Päpste.
Sie können Gemälde, Bildhauereien und Teppiche
aus verschiedenen Weltregionen und Zeitaltern besichtigen:

Aus Ägypten, dem Zweistromland Babylon, aus dem hellenistischen Griechenland,
von Troja, aus dem christlichen gewordenen Rom,
aus dem Mittelalter und der italienischen Renaissance.
Auch zeitgenössische Kunstwerke können in den Vatikan-Museen besichtigt werden.

Vielleicht das berühmteste Monument ist die Sixtinische Kapelle.
Vor allem wegen der Deckengemälde von Michelangelo.
Legendär sind auch die Reste des Riesen Herkules.
Und die Statue von Augustus – des wohl berühmtesten römischen Kaisers überhaupt.

 

Forum Romanum
Über viele Jahrhunderte war Rom die mächtigste Stadt der damals bekannten Welt.
In den Anfängen beherrschten sogar demokratisch-republikanische Elemente
das politische Geschehen. Mit der Zeit wurde Rom aber immer diktatorischer.
Die Kaiser (Cäsaren) übernahmen als Alleinherrscher das Zepter.

Doch wo genau lag das Zentrum der Macht zu Beginn der christlichen Zeitrechnung?
Genau: in den Gebäuden, die man als Forum Romanum bezeichnet,
wurde über die Geschicke des römischen Weltreiches entschieden.
Vom sonnigen Spanien bis ins heilige Jerusalem.
Vom stürmischen Britannien über Germania bis zu den Wüsten Nordafrikas.

Forum bedeutet eigentlich öffentlicher Platz. Hier, zwischen Kolosseum und dem heutigen
Kapitolinischen Museum, wurde im alten Rom Weltpolitik gemacht.
Man betete zu römischen Göttern und feierte Feste.

Im Forum Romanum wurde Recht gesprochen, Deals abgeschlossen und Märkte abgehalten.
Im Lauf mehrerer Jahrhunderte entstanden vor und nach Christi Geburt Gebäude,
von denen manche erst vor einigen Jahrzehnten wieder ausgegraben wurden.

Die bedeutendsten Bauwerke auf dem Forum Romanum sind der Saturntempel,
die Augustus-Kirche, der Triumpfbogen (Titusbogen), der Eintracht-Tempel Concordia
und die Nachbildung des römischen Parlaments (Senat).

Leider sind die Rest-Monumente in keinem guten Zustand.
Am Ende des Mittelalters brauchten die Päpste in Rom jede Menge Steinblöcke
zum Bauen des Petersdoms und prunkvoller Paläste.
In den Dokumentierungen sieht man allerdings noch,
wie das Forum Romanum zu seiner Blütezeit ausgesehen hat.

Einen eigenen Reiz besitzt das Gotteshaus der Vestalinnen.
Heute würde man sie Nonnen nennen.
Dort waren jungfräuliche Gebetsfrauen zu Hause.
Sie unterlagen einem strengen religiösen Lebenskodex.
In verschiedenen Statuen sind einige der Heiligen Jungfrauen dargestellt.

 


Für diesen Beitrag sind die Kommentare geschlossen.