Reiseziele USA

Rote Felsen in Colorado-Wüste

Wohin reisen
in den USA

Sie möchten endlich die USA kennenlernen? Damit haben Sie sicher eine gute Wahl getroffen. Kaum ein Land auf unserem Globus hat so tolle Reiseziele zu bieten wie die Vereinigten Staaten von Amerika.

Wenn man den weiten Flug über den Atlantik gemacht hat, möchte man natürlich so viel wie möglich sehen. Eine Rundreise wäre perfekt. Doch passen Sie bitte auf, dass Sie sich nicht verzetteln.

 

Es wäre unsinnig, alle Staaten der USA auf einmal sehen zu wollen.
Auch dann nicht, wenn Sie 6 Wochen Urlaub genommen haben.
Überlegen Sie, welcher Teil der USA Sie am meisten faszinieren könnte:
Neuengland, die Westküste, New York, die Canyons, Florida,
der Mississippi oder die Rocky Mountains.

Wenn Sie zu viel im Land herum reisen, verlieren Sie bei Inlandsflügen und erst recht
mit dem Mietauto zu viel Zeit. Außerdem können Sie das Charakteristische einer Region
nur dann voll in sich aufnehmen, wenn Sie dort ohne Hast und Eile einige Tage verweilen.

Der folgende Beitrag soll einen groben Überblick über die Sehenswürdigkeiten der USA geben.
Eine Rundreise im Schnellflug.
Die Sie so umfassend niemals am Stück ausführen könnten.
In späteren Artikeln werde ich mich allen Reisezielen individuell widmen.

Ich fange an mit meiner Lieblingsregion: dem Nordosten der USA.
Es folgen der Westen mit LA, San Francisco und den Nationalparks.
Danach die Südstaaten der USA.
Und die wüstenähnlichen Gebiete an der mexikanischen Grenze.

 

Den Westen der USA kennenlernen
Infos über die Reiseziele

 

Reiseziele im Nordosten der USA
Wie in allen Regionen, so nenne ich auch hier nur die berühmtesten Highlights.
Es gäbe noch viel mehr zu erzählen. Zum Beispiel über Vermont, Delaware
Rhode Island oder über die Seen im Hudsontal.
Ich will mich aber auf das Wesentliche beschränken. Vorweg aber die Feststellung:
Die Neuenglandstaaten der USA sind in ihrer landschaftlichen Schönheit kaum zu übertreffen.


Städtereise zum Big Apple

New York City ist für sich gesehen eine Reise wert. Viele Europäer sehen sich im Rahmen
eines Städtetrips die weltberühmten Sehenswürdigkeiten am Big Apple an:
Die Freiheitsstatue, die Wolkenkratzer, Long Island,
den Broadway und den Times Square im Stadtteil Manhattan.

Auch der Flächenstaat New York bildet ein schönes Reiseziel.
Vor allem die Wasserlandschaften: Der Ontario See, der Lake George, der West Canada Lake
und das Mohawk-Tal bieten tolle Aussichten und Erholungsmöglichkeiten.


Washington DC

Die Hauptstadt der USA hat seinen Besuchern Interessantes zu bieten.
Sie können das Weiße Haus besichtigen.
Machen Sie Fotos vom Pentagon und vom Lincoln-Denkmal.
In der 100 km langen der Bucht, die von Washington aus zum Atlantik führt,
ergeben sich gute Möglichkeiten zum Angeln und für Wassersport.


Bundesstaat Massachusetts

Bleiben wir bei den großen Städten: ein Abstecher nach Boston/ Massachusetts ist ein Muss
bei einer Rundreise im Nordosten der USA. Die Stadt hat viele Geschichten zu erzählen.
Zum Beispiel vom amerikanischen Unabhängigkeitskrieg, der genau hier begann.

Gehen Sie zum Freedom-Trail. Auf diesem Lehrpfad wird die Entwicklung der USA demonstriert:
Von der frühen Kolonialzeit, über die Boston Tea Party bis hin zur Unabhängigkeit
der Yankee-Staaten von Großbritannien.
Besuchen Sie den Campus der weltberühmten Harvard University.
Das Mayflower- und das New England-Museum. Boston ist voll von sehenswerten Orten.

Der Bundesstaat Massachusetts ist das Hinterland der Hafenstadt Boston.
Wandern Sie an der Küste entlang oder durch Weinanbaugebiete.
Fahren Sie hinaus zu den Leuchttürmen am Cape Cod.
Um sich die raue Seeluft um die Ohren wehen zu lassen.
Oder besuchen Sie ehemalige Quäker-Städte wie Lexington, Salem und Plymouth.


Naturlandschaften in Maine

Der größte US-Staat im Nordosten ist mit Abstand Maine.
Im Norden reicht er fast bis zum kanadischen St. Lorenz-Strom.
Damit ist auch schon klar, dass es in Maine hervorragende Wintersportmöglichkeiten gibt.

Nicht nur durch die nördliche Lage. Sondern auch durch die allgemein strengen Winter
an der Ostküste. In Fort Kent und Presque Isle finden Ski- und Biathlon-Weltcups statt.
Auch am Black Mountain und Big Rock herrschen gute Skibedingungen.

Vor allem im Herbst (Indian Summer) bietet Maine eine wunderschönes Bild.
Grüne Wälder und einsame Seen laden Touristen zu weitläufigen Wanderungen
oder Radtouren ein. Böse Zungen sagen, Maine liegt hinter dem Mond.
Das ist Geschmackssache. Naturliebhaber kommen an den wilden Küsten des Atlantik
und in den Bergwäldern von Maine jedenfalls voll auf ihre Kosten.

Neben einem Indianer-Reservat gehört der Acadia-Nationalpark zu den schönsten Reisezielen
von Maine. Die unberührte Natur sieht hier noch so aus wie zu Trapperzeiten.
Raubvögel und Tiere, die außerhalb des Parks schon selten geworden sind,
fühlen sich heimisch im Acadia-Nationalpark. Ein wunderschönes Terrain für Wanderungen.


Quäkerland Pennsylvania

Unsere kleine Rundreise geht weiter nach Westen, nach Pennsylvania.
Vor 250 Jahren war das noch Indianerland – bevor das junge Amerika
an den Forks of the Ohio die Militärstation Pittsburgh gründete.
Pennsylvania gehört zu den waldreichsten Regionen der USA.
Der Eriesee im Norden eröffnet Möglichkeiten zum Baden
und für Schiffsausflüge über die Großen Seen.

Wenn Sie in Pennsylvania sind, sollten Sie unbedingt Philadelphia besuchen.
Berühmte Sehenswürdigkeiten sind die Freiheitsglocke (Liberty Bell),
das Edgar Allan Poe-Haus und Germantown.

 

Mehr Reiseinfos zu den östlichen Bundesstaaten der USA

 

Mittlerer Westen der USA
Die Staaten Indiana, Ohio, Michigan, Illinois, Wisconsin und Kentucky bilden den Mittleren Westen
der USA. Hier finden wir große Metropolen wie Chicago, Toronto, St. Louis und Detroit.
Aber auch nette Fluss- und Wasserlandschaften wie die 5 Große Seen,
den Ohio-River und die Niagarafälle. Hier meine Reiseziele für diese Region.


Chicago: das Tor zum Westen

Das ist eins der zugkräftigsten Reiseziele in den Vereinigten Staaten.
Wie in New York ist das Stadtbild geprägt von der Wolkenkratzer-Skyline.
Einer der höchsten ist das John Hancock Center.

Der größte Freizeitpark von Chicago befindet sich am Navy Pier – direkt am Michigansee.
Viele USA-Reisende lassen sich diesen Rummelplatz nicht entgehen.
Wenn Sie mit der Besichtigungstour in Chicago fertig sind:
Dann finden Sie im Millennium Park inmitten von Pavillons und Wasserfontänen etwas Ruhe.


Niagarafälle

An der Grenze zwischen der USA und Kanada liegen 5 große Süßwasserseen:
Lake Superior, Lake Michigan, Lake Ontario, Lake Erie und der Huronsee.
Es ist ein idyllisches Feriengebiet. Fast so groß wie ganz Deutschland.

Zwar kommen viele US-Bürger und Kanadier an die Ufer der Seen.
Europäer haben diese Traumlandschaft aber noch nicht so richtig entdeckt.
Gute Voraussetzungen also für einen ruhigen Strand- oder Aktivurlaub
an den größten Gewässern von Nordamerika.

Besonders im Frühherbst zeigt sich die Landschaft an den großen Seen von ihrer schönsten Seite.
Wenn der Indian Summer die Blätter der Ahornbäume rot färbt.
Dann ist auch die beste Zeit zum Wandern und für maritime Ausflüge zu den Inseln in den Seen.
Im Winter ergeben sich noch andere Möglichkeiten wie Schlittschuhlaufen,
Eishockey und Motorschlittenfahrten.
Die schneesichere Region ist auch zum Skilanglauf gut zu gebrauchen.

Am Übergang vom Eriesee in den Lake Ontario finden wir eins der schönsten Reiseziele der USA:
die Niagarafälle. Einer der größten Wasserfälle auf unserem Globus.
Die Niagarafälle bilden an dieser Stelle die Grenze zwischen Kanada und den USA
bzw. dem Bundesstaat New York.

Auf einer Breite von 1.150 m stürzen die Fluten des Niagara-Flusses in die Tiefe.
Das geschieht unter einem solchen Getöse, dass die Indianer
das Naturschauspiel „Donnerndes Wasser“ nannten.

Wer die Niagarafälle aus nächster Nähe erleben möchte, fährt entweder auf eine Insel,
die sich mittig im Fluss befindet. Oder er lässt sich mit einem Motorboot von unten
an die Niagarafälle heranfahren. Am Rande der Fälle stehen Aussichtsplattformen.
Wo Sie ebenfalls einen überwältigenden Ausblick auf die Wassermassen haben.


Am „schönen Fluss“ Ohio

Diesen blumigen Spitznamen gaben die Ureinwohner dem Ohio-River, zwischen Pittsburgh
und St. Louis. Die Bundesstaaten Indiana und Kentucky werde ich an anderer Stelle beschreiben.
Die letzte Station unserer kleinen Rundreise im Mittleren Westen führt uns nun nach Ohio.

Auf keinen Fall sollten Sie versäumen, mit einem Ausflugsschiff auf dem schönen Fluss
zu fahren. Zum Beispiel von New Boston nach Rome (40 km).
Der Ohio ist mit 1.600 km Länge ab Pittsburgh länger als der Rhein.
Und annähernd genauso schön.

Zu den beliebtesten Erholungsgebieten des Staates Ohio gehören die Ufer des Lake Erie.
Die flache Uferlandschaft ist perfekt zum Radfahren,
Joggen, Angeln oder im Sommer zum Sonnenbaden.

Die Großstädte von Ohio (Columbus, Cincinnati, Cleveland) haben museumsmäßig einiges
zu bieten. Besonders schön finde ich sie aber nicht, ehrlich gesagt.
Dann lieber hinaus fahren in die weite Natur.
Vielleicht findet im benachbarten Indianapolis gerade Formel 1 statt.
Oder nebenan in Kentucky ein Pferderennen. Das ist alles nicht weit weg.

 

Südstaaten der Vereinigten Staaten

Virginia
ist einer der 13 Gründerstaaten der USA.
Dementsprechend viele historische Bauwerke und Denkmäler erinnern an die
Unabhängigkeitsbewegung und an den amerikanischen Bürgerkrieg. Vor allem in Richmond.

Der Sommer in Virginia ist heiß. Nicht umsonst ließen die Großgrundbesitzer früher
afrikanische Sklaven auf den Feldern arbeiten.
Am besten lässt sich das Sommerwetter an der Atlantikküste aushalten.
Die Chesapeake Bay ist ein ideales Terrain zum Schwimmen und für Wasserski.

Die Blue Ridge Mountains und der Shenandoah-Nationalpark sind landschaftlich schön gelegen.
Wie gemacht für einen Natururlaub.
In den Bergen und Wäldern können Sie endlos wandern, biken oder reiten.
Sie beobachten die Tierwelt. Oder Sie fahren mit dem Boot die Bergflüsse hinunter.
Es sind Tagestouren möglich. Oder längere Ausflüge mit Campingausrüstung.


South Carolina

Traumhaft schöne Bilderbuchstrände, grüne Palmen, blaues Wasser:
South Carolina geizt nicht mit seinen Reizen.
Der Nachbarstaat von Georgia ist ein Geheimtipp
für einen schönen Badeurlaub in den Südstaaten der USA.

Wer sich für amerikanische Geschichte interessiert, sollte sich die Plantagen
und alten Herrenhäuser ansehen. Zum Beispiel die Boone Hall Plantage bei Charleston.
Oder die Magnolia-Plantage am Ashley River.
Wenn Sie Fauna und Flora lieben: dann sind Sie in den Cypress Gardens richtig.
Wenn das Wetter nicht zu warm ist,
dann würde sich ein Wanderausflug in einen Nationalpark anbieten.

Bei den Städten in South Carolina hat wohl Charleston das interessanteste Flair.
Gehen Sie auf eine Zeitreise in die Südstaaten-Romantik.
Jedes dritte Haus erzählt eine Geschichte von wohlhabenden Baumwollbaronen.
Von Eleganz und Dolce Vita. Aber auch von Peinigung, Unterdrückung und Neger-Armut.


Florida

Der Sonnenstaat zählt zu den First-Reisezielen für ausländische Besucher.
Kein amerikanisches Bundesland ist der Karibik so nah wie Florida.
Daytona Beach, Melbourne und Fort Lauderdale haben bildschöne Badestrände.
Ums Wetter müssen Sie sich an der Gold Coast von Florida keine Sorgen machen.
Über weite Teile des Jahres verwöhnt die Sonne die Touristen.

Mit den Kindern können Sie zum Disneylandpark in Orlando fahren.
Miami Beach steht für Luxus und Reichtum.
Weitere interessante Städte in Florida sind Tampa, Fort Myers
und Saint Petersburg (Golfküste im Westen).
Am meisten Karibik-Flair erleben wir auf den Inseln von Key West.
Bis nach Kuba sind es nur noch 150 km Luftlinie.

Wenn Sie auf Abenteuerurlaub stehen:
Dann lassen Sie sich mit dem Boot in die Everglades-Sümpfe fahren.
In der größten Sumpfwildnis der USA gibt es Riesenschlangen, Alligatoren, Panther, Geier
und Pelikane. Es ist ratsam, sich einen Bootsführer mitzunehmen.
Der weiß genau, wo eventuell Gefahren lauern. Und wo Sie welche Tiere am ehesten finden.


Louisiana

Das Land am Golf von Mexiko ist eins der ungewöhnlichsten Urlaubsziele in den USA.
Das hängt mit den klimatischen Verhältnissen zusammen.
Aber auch mit der der Kolonialgeschichte Louisianas.

New Orleans und das Umland sind stark von französischer, afrokaribischer und spanischer Kultur
geprägt. Das sieht man an den Rundbögen der Villen.
Und im French Quarter. Wo noch heute die kreolische Küche und viele Baudenkmäler
an die Kolonialzeit mit Frankreich erinnern.

Das Wetter in Louisiana ist gnadenlos schwül-warm und gewittrig.
So dass eine Flussfahrt auf dem Mississippi eine willkommene Erfrischung bringt.
Beim Ausflug ins Delta des größten Stroms von Nordamerika tauchen die Urlauber ein
in die subtropische Tier- und Pflanzenwelt der Bajous und Sümpfe.
Flussaufwärts gibt es immer noch ehemalige Baumwollplantagen
aus der Zeit vor dem amerikanischen Bürgerkrieg.


Tennessee

Rock ’n Roll, Banjo, Blues und Country-Musik.
Der Bundesstaat Tennessee ist das Mekka für alle Musikliebhaber in den USA.
Besuchen Sie daher die Städte Nashville, Knoxville und Memphis am Mississippi.
Dort können Sie (ähnlich wie in New Orleans) einen nostalgischen Flussdampfer besteigen.
Und auf den Spuren von Tom Sawyer und Huckleberry Finn wandeln.

Tennessee und der Whiskey (Bourbon, Jack Daniel’s) gehören untrennbar zusammen.
Besuchen Sie eine Destillerie in Lynchburg.
Bevor Sie weiter fahren zum Graceland – dem Haus der Rock ’n Roll-Legende Elvis Presley.
Weitere interessante Städte in Tennessee sind Chattanooga (großes Aquarium)
und Asheville – am Rande des Cherokee National Forest.

Bei Ausflügen in den Great Smoky Mountains Nationalpark oder beim Wandern
auf alten Indianerpfaden lernen US-Touristen originelle Berge, Schluchten, Flüsse,
Wasserfälle und Wälder kennen. Das Landschaftsbild von Tennessee ist ferner geprägt
von vielen Seen. Sie laden ein zum Kajakfahren, Fischen und zu Familientouren auf dem Fahrrad.


Georgia

2 Dinge sind es, durch die Georgia weltweit bekannt ist:
Durch die Mega-City Atlanta und durch die Okefenokee-Sümpfe.
Das sind mit die größten in den USA.
Am besten, Sie nehmen an einer organisierten Kanutour teil.
In der Welt der 1.000 Wasserkanäle, der Alligatoren, Wasserschlangen
und Seerosen können sich sogar Einheimische verirren.

Atlanta ist eine amerikanische Großstadt von Weltformat. Viele internationale Großfirmen
haben sich hier angesiedelt. Wolkenkratzer und Shopping Malls wohin das Auge schaut.
Im Centennial Olympiapark können Sie der brennenden Südstaatensonne
für eine Weile entkommen.

Andere sehenswerte Städte im Pfirsischstaat sind Augusta (Golf spielen, Herrenhäuser),
Athens (American Football, Kneipen).
Und die Hauptstadt Columbus (Grenze zu Alabama) mit dem Coca Cola Museum.

An der Atlantikküste von Georgia liegt das malerisch-verträumte Savannah.
Viele Häuser erzählen von vergangenen Zeiten der frühamerikanischen Geschichte.
Die meisten wurden im 18. Jahrhundert gebaut.

Wir sehen weiße Pferdekutschen, Luxusvillen, etliche Fontäne-Brunnen.
Männer in Schaukelstühlen und dicke Bäume mit Spanisch Moos.
Bilder des echten Südstaaten Klischees. wie wir es von Filmen her kennen.
Kaum eine Stadt in Old Dixieland bietet so viel Romantik wie Savannah.

In den tropisch warmen Küstengewässern vor Georgia lässt es sich gut tauchen.
Sie können die Inselwelt bei Brunswick mit dem Kajak erforschen.
Oder einen Ausflug hinüber nach Hilton Head Island (South Carolina) machen.
Dort werden Delfintouren auf den Atlantik angeboten.

 

Reiseziele im Westen der USA

Nationalparks
Bizarres, rotbraunes Felsgestein in einer nackten Wüstenlandschaft.
Mal wie Nadeln, mal wie Torbögen, mal wie Türme oder massive Klumpen. Das ist das Erscheinungsbild der Nationalparks in Utah und Nevada. In Kalifornien hingegen sind die Naturreservate feucht und stark bewaldet. Teilweise führen sie sehr hoch hinauf ins Gebirge.

Das Tal des Todes (Death Valley) ist eine extrem trockene Salzwüste.
Eine gespenstische Landschaft voller Kadaver und Skelette.
Deutlich mehr Betrieb ist im Yosemite Nationalpark (Sierra Nevada).
Und erst recht in den angenehmen Wäldern des Sequoia Parks in Kalifornien.
Dort gibt es Riesenbäume von 90 m Höhe.

Weitere Nationalparks im Westen der USA sind der Joshua Nationalpark,
der Capitol Reef, Canyonlands, Bryce Canyon und der Zion Nationalpark.
Sie können die Touren selbstständig zu Pferde oder mit einem Land Rover machen.
Oder sich bei der Parkverwaltung zu einem Gruppenausflug anmelden.


Rocky Mountains

Die Hochgebirgsregionen von Montana, Wyoming, Utah, Nevada und Colorado
sind im Sommer ein schönes Reiseziel für den USA-Urlauber.
Ein Großteil der Rockys wird durch den Rocky Mountains Nationalpark abgedeckt.

Dort können Sie nach Herzenslust wandern, reiten, klettern oder Mountainbike fahren.
In den Bergseen können Sie angeln. Im Winter Ski fahren oder skaten.
In der Bergwelt der Rocky Mountains sind Büffel, Elche,
Biber, Schwarzbären und Hirsche zu Hause.

Auch der Yellowstone Nationalpark liegt in den Rockys (US-Staat Wyoming).
Berühmt ist der größte Tierpark des Landes durch heiße Quellen (Geysire).
Und durch seine imposanten Wasserfälle.
Auf geführten Wanderungen über Ebenen, Berge und Schluchten werden Sie
aus gesicherter Entfernung Grizzlys, Pumas, Bisonherden, Luchse und Kojoten beobachten.


Colorado – zauberhafte Berglandschaft

Im höchst gelegenen Bundesstaat der USA finden wir heute noch Geisterstädte
aus der Goldgräberzeit vor 100 Jahren. Wenn die Vans und Asphaltstraßen nicht wären,
könnte man sich in Bergdörfern wie Silverton vorkommen wie im alten Wilden Westen.

Colorado ist weltberühmt durch seine Skigebiete. Die Seilbahnen in Aspen, Vail
und Beaver Creek führen hinauf bis in 3.800 m Höhe. Skifahren ist bis Anfang Mai möglich.

Denver, die Hauptstadt von Colorado, liegt in einer absoluten Traumlandschaft.
Die Hochhäuser kommen einem etwas wirklichkeitsfremd vor –
in einer Stadt, die umgeben ist von grünen Bergwäldern
und den schneebedeckten Gipfeln der Rocky Mountains.

Etwas weiter südlich kommen wir nach Colorado Springs.
1.800 m hoch gelegen, ist es ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge und Hochgebirgswanderungen.
Vielleicht sogar bis in eine Höhe von 4.000 m, an den Fuß des Pikes Peak.

Weitere Sehenswürdigkeiten in der Bergwelt von Colorado sind die Royal Gorge
(königliche Schlucht) – mit einer Hängebrücke 350 m über einen Fluss.
Der Aussichtspunkt Eagle’s Nest (Adlernest) an den Wasserfällen bei Colorado Springs.
Und der Cheyenne Mountain Zoo.


Kalifornien – der Sonnenstaat

San Francisco ist einer der größten Touristenmagneten der amerikanischen Pazifikküste.
Die Golden Gate Bridge in der Bucht ist das Wahrzeichen der Stadt.
Noch immer erinnert einiges an die Hippiezeit vor 50 Jahren.

Nicht weniger attraktiv ist Los Angeles.
Die Stadt der Hollywood-Filmstars. Mit den glanzvollen Villen in Beverly Hills.
In den Filmstudios werden Führungen angeboten.

Weitere schöne Reiseziele an der Westküste sind die Traumstrände von Malibu,
Santa Monica und San Diego. Ferner die Stadt Sacramento –
wo seinerzeit die ersten Goldfunde gemacht wurden.
Nicht zu vergessen die Weingebiete von Kalifornien.
Auch das Hightech-Zentrum im Silicon Valley dürfte einen Besuch wert sein.

Zu den Naturschönheiten Kaliforniens zählt mit Sicherheit die Region am Lake Tahoe.
In einer Höhe von 1.900 m sind Carson City, Tahoe City und Squaw Valley ideal
für einen aktiven Urlaub: Zum Wandern, Skifahren, Jagen
und für Ausflüge in die Bergwälder der Rocky Mountains.


Nevada

Das Land der Silberminen hat es nicht leicht im Kreis der Top-Sehenswürdigkeiten der USA.
In kaum einem Bundesstaat sind die landschaftlichen Gegensätze so groß wie in Nevada.
Am anstrengendsten sind die Sandwüsten –
die heißtesten und trockensten Gebiete in ganz Nordamerika.

Viel schöner ist es in den grünen Tälern am Rande der Rocky Mountains.
Und im Hochgebirge. Viele reisen dorthin, um die gesunde Höhenluft zu genießen.
Oder im Winter zum Skifahren.

Der berühmteste Ort in Nevada ist die Spielerstadt Las Vegas.
Viele Glücksritter und Hochzeitsreisende kommen dorthin.
Um sich in den Spielcasinos und bei den Showeinlagen zu vergnügen.

 

Sehenswertes im amerikanischen Südwesten

Texas
Das Land der reichen Ölbonzen und Rancher gehört zu den bemerkenswertesten Reisezielen
in den USA. Vor 150 Jahren stellten Cowboys in Texas Rinderherden zusammen.
Um sie auf wochenlangen Trecks durch Apachen-Gebiete in den Bundesstaat Colorado
zu treiben. Davon erzählen heute noch Hollywood-Filme und Bücher
wie „Tausend Meilen Staub“ (Clint Eastwood) oder die „Centennial Colorado Saga“.

Doch diese Zeiten gehören der Vergangenheit an.
Noch immer wird bei Festen der Cowboy-Stil gepflegt.
Das moderne Texas aber steht für Raumfahrt-Unternehmen, Hightech und Öl-Bohrtürme.

In Texas erleben US-Urlauber interessante Städte.
In der Hauptstadt Austin hat sich eine eigenwillige Musikszene gebildet.
In Amarillo gibt nach wie vor Viehzucht-Ranches.
In Houston steht das Raumfahrtcenter der NASA.
Dallas ist Mittelpunkt der texanischen Ölindustrie.
In Fort Worth finden Rodeo-Veranstaltungen statt.

Die Natur von Texas ist immer Reise wert. Nehmen Sie an einer Bootstour
auf dem Rio Grande teil. Besuchen Sie einen der Nationalparks.
Im Big Bend Kaktusland soll es noch an die 200 Berglöwen in freier Wildbahn geben.
An der Golfküste gibt es Gelegenheiten zum Segeln, Surfen und Sonnenbaden.

Leider gehört Texas wie Louisiana, Florida und Alabama zu den Hurrikan-Staaten.
Von August bis Anfang Oktober sollten Sie diese US-Bundesstaaten besser meiden.


Western-Staat Arizona

Zu den Sehenswürdigkeiten von Arizona gehört in erster Linie der Grand Canyon.
Davon werde ich weiter unten berichten.
Ein beliebtes Ferienziel ist der Lake Powell (Grenzgebiet zu Utah). Dieser ist Teil einer
großen Seenlandschaft. Wo man prima paddeln, schwimmen, angeln oder sich sonnen kann.

Schauen Sie sich die Rainbow-Brücke an.
Oder Sie fahren mit dem Mountainbike in die anliegenden Navajo Mountains.
Auf Antelope Island sehen Sie Wildpferde und Büffel.

Im Rahmen einer Städtereise in Arizona sollten Sie vor allem Phoenix aufsuchen.
Man wundert sich schon, wie in den wüstenhaften Gebieten des amerikanischen Südwestens
eine solche Millionenstadt entstehen konnte.
Für die Urlauber stehen Golfplätze bereit. Wir finden auffallend viele Museen in Phoenix.
An den Ausstellungsstücken können Sie etwas über die Region und die Navajo-Indianer lernen.

Sehenswert ist Tucson, im Süden von Arizona.
Von dort aus können Sie schöne Ausflüge machen zum Mount Lemmon, in die Sierra Vista,
in den Saguaro Nationalpark oder in den Coronado Nationalpark.

Coronado war der erste spanische Heerführer und Entdecker, der von Mexiko City aus
den gesamten Südwesten der USA bis nach Kalifornien bereiste.
So nah an der Grenze gibt es viele mexikanische Einwanderer.
Es wundert nicht, dass man in den Restaurants von Tucson scharfe Köstlichkeiten
aus dem südlichen Nachbarland zu essen bekommt.

Ansonsten finden im Cowboyland Arizona regelmäßig Rodeo-Spiele statt.
Sie haben viele Gelegenheiten, selbst auf einem Pferd zu sitzen. Und in die Berge auszureiten.
Mit einem Mietwagen können Sie in die grenzübergreifende (Mexiko) Sonorawüste fahren.
Die ist so groß wie ganz Deutschland.


New Mexiko

Viele amerikanische Regionen sind beeinflusst von ausländischen Kulturen.
Louisiana von Spanien, Frankreich und Afrika.
Neuengland von Europa. Und Florida von der Karibik.
In Neu Mexiko finden wir viele Sehenswürdigkeiten, die an die spanische Kolonialzeit erinnern.
Als das Land um Albuquerque noch zu Spanisch-Mexiko gehörte.

Die Landschaften dieses US-Staates sind höchst unterschiedlich.
Im Norden die hohen Berge der südlichen Rocky Mountains.
Dort können Sie wandern und klettern. Oder im Winter Ski fahren.
Je weiter man nach Süden kommt, desto wüstenartiger wird das Gelände in Neu-Mexiko.

Sehenswert sind die Pueblo-Dörfer, die Wüste White Sands und die Tropfsteinhöhlen
im Carlsberg Nationalpark. Und die Indianerfeste in Albuquerque.
Sie treffen sich zu einem Powwow.
Nach alter indianischer Sitte wird am Lagerfeuer getanzt und die Pfeife geraucht.
Es finden spielerische Wettkämpfe statt.
Sie können die Speisen und Getränke der Ureinwohner ausprobieren.
Und sich als Souvenir der USA-Reise einen handwerklich hergestellten Kunstgegenstand kaufen.

Die Städte in New Mexiko sind relativ klein – von Albuquerque abgesehen.
Dort gibt es etliche Geschäfte, Heilquellen, Golfanlagen und Museen.
In Santa Fe, Santa Rosa und El Paso sagen sich Fuchs und Hase gute Nacht.
Das bedeutet aber nicht, dass diese Orte nicht attraktiv sind.

Santa Fe liegt am Rio Grande. Sie können in der Höhensonne (2.200 m) Angelrute
oder das Badezeugs auspacken. Vielleicht besuchen Sie auch den Indianermarkt.

Die Grenzstadt El Paso liegt exakt im Dreiländerdreieck Mexiko, Texas und New Mexiko.
Die Stadt ist kulturell stark geprägt durch die Nachbarschaft zu Mexiko.
Besuchen Sie die alte spanische Mission, das 90 m hohe Wells Fargo-Haus,
Fort Bliss und den Botanischen Garten.


Nationalparks im Südwesten der USA

Den Big Bend Nationalpark in Texas habe ich oben schon erwähnt.
Das Top-Highlight ist natürlich der Grand Canyon Nationalpark, im Norden von Arizona.
Über eine Strecke von 160 Kilometer hat der Colorado River in Jahrtausenden
eine 1.600 m tiefe Schlucht in die Felsen gefressen.

Das machen sich Touristen zunutze. Viele wandern vom South Rim aus hinunter ins Tal.
Oder sie nehmen an Pferde-Ausflügen in den Grand Canyon teil.
An den Enden der Schlucht kann man sich im Besucherzentrum einen Vierbeiner ausleihen.
Ganz verwegene Zeitgenossen nehmen an einer Wildwassertour auf dem Colorado River teil.
Die werden geleitet von ausgebildeten Rafting-Spezialisten.

Ein weiterer interessanter Nationalpark ist der Glen Canyon.
Das ist ein häufig besuchter Erholungspark in der Nähe des gleichnamigen Stausees.

Nummer 4 im Bunde ist das Monument Valley in der Colorado-Hochebene.
Solche Bilder haben Sie in vielen Wildwestfilmen gesehen.
Die trockene Wüstenlandschaft ist durchzogen von wuchtigen roten Felsburgen.
Wo Sie schon mal hier sind, können Sie das Indianerreservat der Navajos besichtigen.


Oklahoma

Wir sind fast am Ende unserer USA-Rundreise angelangt.
Oklahoma (nördlich von Texas) ist sicher kein Superstar unter den amerikanischen Reisezielen.
Und dennoch gibt es Interessantes zu entdecken.

Hier beginnt schon die amerikanische Grasebene Great Plains – auch Prärie genannt.
Die sich vom Mississippi bis zu den Rockys erstreckt.
Dieses wahnsinnig große Gebiet, das fast ein Drittel der Vereinigten Staaten ausmacht,
gehörte einst König Ludwig von Frankreich.
Napoleon hat es quasi für einen Apfel und ein Ei an die USA verkauft,
um seine Kriegskasse aufzubessern. 

Auffallend ist: sogar in der Hauptstadt Oklahoma City laufen viele Menschen als Cowboys
oder Cowgirls umher. Man sieht auch rote Gesichter.
39 Indianerstämme gibt es heute noch in Oklahoma.

Zum Beispiel die Shawnee, Apachen, Cherokee, Komantschen und Chickasaw.
Wenn Sie mehr über diese für uns fremdartige Kultur erfahren wollen:
In Park Hill steht ein Cherokee Nationalmuseum.
Außerdem können Sie das Chickasaw Museumsdorf besuchen. Dort wird den Besuchern
demonstriert, wie das Leben der Ureinwohner in alten Zeiten ausgesehen hat.

Die Städte in Oklahoma und auch im benachbarten Kansas sind eigentlich nicht der Rede wert.
Mit Ausnahme von Oklahoma City und Tulsa sind es allesamt verschlafene Nester.
Die Stärke des dünn besiedelten Landes liegt eindeutig in der Natur.
Dazu gehören auch die beiden größten Flüsse: der Red River und der Canadian River. 

Die Berge von Oklahoma sind mittelgebirgsartige Erhebungen.
Dort finden wir einige Nationalparks mit Wasserfällen,
Kletterlandschaften, Seen und wilde Bächen.
Es gibt Campingplätze. Die Touristen zelten oder fahren mit dem Wohnmobil hin.

 

Reiseziele in Kanada:
Weites Land zwischen Vancouver und Québec

 

Flüge in die USA (Stand 2016)
Die Flugkosten in die USA hängen stark von Entfernung und Länge der Flugzeit ab.
Da gibt es schon deutliche Unterschiede.
Von Deutschland nach New York sind es 8,5 Flugstunden. Nach LA 11,5 Flugstunden.
Das schlägt sich auch im Preis nieder.

Ich habe kurz recherchiert. Von Frankfurt nach New York können Sie bei United Airlines, Lufthansa
oder Iberia mit knapp 500 Euro rechnen – wenn Sie einige Zeit im Voraus den Flug buchen.
Bei Billigflügen (Condor, British Airways) geht es etwas günstiger.
Da es ein Landstreckenflug ist, sollte der Preis nicht das einzige Kriterium sein.

Generell lässt sich sagen: in Frankfurt-Airport haben Sie eine deutlich größere Auswahl
an Amerika-Flügen und Fluggesellschaften als etwa in Berlin, Hamburg oder Düsseldorf.

Wenn Sie eine Vergleichsseite wie Momondo aufschlagen,
bekommen Sie selbstverständlich die billigsten Flugangebote.
Aber bedenken Sie bitte auch den Reisekomfort.
Das Flugportal Skyscanner hat die Kostenstruktur für Flüge nach New York analysiert.
Aus preislicher Sicht ist der optimale Buchungszeitpunkt ca. 4-6 Monate vor dem Abflug.

 

 


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