Philippinen Urlaubsinfos und Tipps

Meer vor einem philippinischen Strand. Frau in Boot

Urlaub auf den Philippinen

Die Philippinen bestehen aus mehreren tausend Inseln. Grob gesehen sind das Luzon im Norden, Mindanao im Süden und die kleineren Visayas-Inseln im Zentrum des Landes.

Es ist fast unmöglich, das ganze Land in einer einzigen Rundreise kennenzulernen.

 

 

 

Die Philippinen bieten schöne Strände für Badeurlauber.
Sie sind perfekt für Wassersportler, Trekking-Liebhaber und Taucher.
Sowie für Menschen, die sich für die asiatische Kultur interessieren.

Die Sehenswürdigkeiten der Philippinen sind in der Natur zu suchen
(Vulkane, Regenwälder, Reisfelder). Und in der spanischen Vergangenheit.
Denn bis zum Jahr 1898 war die Inselwelt Teil ein des Königreiches Spanien.
Vor allem die Gründer der Kolonie haben in Manila
und Cebu City deutliche Spuren hinterlassen.

Im Gegensatz zu Myanmar und Thailand sind die Philippinen touristisch noch ein wenig
unterentwickelt. Durch die Inseln und Gewässer ist das Land ziemlich zerklüftet.
Damit hat man aber gute Chancen auf einen ruhigen Urlaub,
mit einem Hauch von Abenteuer. Man muss nicht befürchten,
an der nächsten Ecke dem Nachbar Willi Meyer zu begegnen.

Hier nun ein paar Urlaubstipps für die Philippinen.

 

Manila
Ein Muss in jedem Philippinen-Urlaub ist natürlich die Hauptstadt.
Manila ist eine moderne Weltstadt mit großen Einkaufzentren, Bankhäusern und Bars.
Doch das ist nur die eine Seite.

Manila besitzt eine Reihe von interessanten Sehenswürdigkeiten,
die an die spanische Kolonialzeit erinnern.
Zum Beispiel die Festung Intramuros.
Oder das Fort Santiago – den Tower von Manila.

Genau wie in im Tower von London wurden hier einst Verbrecher
und unbequeme Zeitgenossen eingesperrt.
Und im ungünstigsten Fall dem Henker übergeben. Nicht nur in der spanischen Zeit,
sondern auch während der japanischen Okkupation im 2. Weltkrieg.

Wenn Sie beim Philippinen-Urlaub die Lust aufs Shoppen überkommt,
dann schauen Sie am besten in der Mall of Asia vorbei.
Pro Tag gehen in diesem Einkaufs- und Erlebniszentrum unglaubliche 200.000 Menschen
shoppen. Oder sich zumindest die Angebote in den Schaufenster der Shops ansehen.

Gleich neben der Mall of Asia steht das Riesenrad MOA-Eye.
Von oben haben Sie einen guten Überblick über die Skyline
und das Häusermeer von Manila.

Die spanische Weltmacht hatte scheinbar ein feines Näschen für Gold und Silber.
Nicht nur in Südamerika und Mexiko wurden sie fündig. Sondern auch hier in Ostasien.
Das Goldmuseum von Manila zeigt, was die Filipinos schon vor der Kolonialzeit
aus Gold herstellten: Schmuck, Münzen und kunstvolle Skulpturen.

Der Rizal Park ist der Top-Freizeitpark in Manila.
Zu Ehren eines Märtyrers gegen die spanische Bevormundung gebaut,
bildet der Rizal Park heute die grüne Lunge der asiatischen Millionenstadt.

Zu den herausragenden Highlights des Parks zählen der Japanische
und der Chinesische Garten, der Ocean Park (Aquarium), das Manila-Planetarium
und die spanische Fregatte im Nationalmuseum.
Im Rizal Park findet der Urlauber Zeit zur Entspannung vom teilweise hektischen Manila.

Viele Großstädte auf der Welt können mit einem Chinesenviertel aufwarten.
Man denke nur an Kapstadt, Amsterdam, Bangkok, Toronto oder San Francisco.
In Manila befindet sich die älteste Chinatown auf dem ganzen Globus.

Schon vor 400 Jahren kamen Flüchtlinge aus dem Reich der Mitte,
um auf den Philippinen ein neues Leben zu beginnen.
Im China-Viertel findet der Urlauber etliche Shops und Souvenirläden.
Aber auch exquisite Schmuckgeschäfte und leckeres chinesisches Essen.

Das Nachtleben von Manila gehört zum aufregendsten in ganz Asien.
In den Nachtclubs feiern die Besucher der philippinischen Hauptstadt bis zum Morgengrauen.
In Manila sprechen viele Leute Englisch.
So kann man prima Kontakte zu den Einheimischen finden.
Besonders natürlich zu den reizvollen philippinischen Girls.

 

Frauen von den Philippinen anschreiben

 

Insel Cebu mit Cebu-Stadt
Das Eiland liegt sehr zentral auf den Philippinen. Von hier aus begann der Spanier Magellan
seine Eroberungsfeldzüge über das gesamte Inselreich.
Bemerkenswert sind die Strände auf Cebu.
Badeurlauber kommen zum Beispiel bei Mactan voll auf ihre Kosten.

Die Tauchbasen bieten reichlich Gelegenheit,
die wohl temperierte Unterwasserwelt der Cebu-Strasse kennenzulernen.
Sie begegnen Mantas, kleineren Fuchshaien und Wasserschildkröten.
Aber auch gesunkene Schiffe als längst vergangenen Zeiten.
Sie können sich in der Cebu-See ein Segelschiff mieten. Oder einen Schiffsausflug buchen.
Auch Golfspieler und Wanderer finden auf Cebu ihr Revier.

Daneben gibt es etliche Ausflugsmöglichkeiten.
Besuchen Sie zum Beispiel den Cebu-Nationalpark.
Dort finden Sie selten vorkommende Tier- und Pflanzenarten.
Blumenfans wird es zum Orchideengarten von Moalboal ziehen.
Reisen Sie zu den Cebu-Wasserfällen von Mantayupan, Kawasan und Montaneza.

Wenn Sie genug von Natur und Wasser haben: dann lernen Sie Cebu City kennen.
Die drittgrößte Stadt der Philippinen ist berühmt für das aussschweifende Nachtleben.
In den Bars und Pubs (z.B. am Mango Square) wird Live-Musik gespielt.
Dazu lassen zierliche Filipinas das Herz jedes Urlaubers höher schlagen.

Denken Sie auch an die kulturellen Schätze von Cebu City.
An das spanische Fort San Pedro, den chinesischen Tempel
und verschiedene christlich-katholische Kirchen.
In der Shopping-Mall von Cebu können Sie Früchte,
Getränke und Urlaubsklamotten einkaufen.

 

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Insel-Erlebnisse auf Luzon
Luzon ist die große Insel ganz im Norden der Philippinen, am Südchinesischen Meer.
In dieser Region liegen eine Reihe von Sehenswürdigkeiten,
die man bei einem Philippinen-Urlaub gesehen haben sollte.

Anfangen möchte ich mit den Reis-Terrassen von Banaue.
Schon früh haben die Bauern erkannt, dass in diesem Klima der Reis ganz gut gedeiht.
An den Berghängen haben sie stufenförmige Terrassenfelder zum Anbau
des asiatischen Grundnahrungsmittels angelegt.
Am besten schließen Sie sich einer geführten Tages- oder Mehrtageswanderung
durch die grünen Terrassen von Luzon an.

Nicht weniger interessant sind die hängenden Grabstätten von Sagada.
In der tropischen Blumenlandschaft von Luzon befinden sich ein Freiluft-Friedhof.
Die eingeborenen Igorots waren der Meinung,
die Gebeine der Toten seien in frei hängenden Särgen besser aufgehoben als im Boden.
So hat man die Holzkasten an Bergwänden aufgehängt.

Die Strände an der Subic Bay gehören zu den schönsten Tauchreviere der Philippinen.
Neben den Korallenriffen sind besonders alte Schiffswracks der spanischen Kolonisten,
Amerikaner und Japaner (2. Weltkrieg) Anziehungspunkte für Tauchfreunde aus aller Welt.

Angeles City (die Engels-Stadt) befindet sich im Zentrum der Insel Luzon.
Die 300.000-Einwohner-Metropole hat ein reges Nachtleben aufzuweisen.
In den Go Go- und Bikinibars zeigen philippinische Mädchen
in erotischen Vorführungen, was sie drauf haben.

Ganz in der Nähe von Angeles City befindet sich der Mount Pinatubo.
Ein nicht ganz ungefährliches Vulkangebiet.
Es ist gerade mal 25 Jahre her, dass der Feuerberg große Teile der Region
in Schutt und Asche legte.
Heute wird das Berggebiet am Pinatubo gern für touristische Wanderungen genutzt.

 

Insel Boracay – das Mallorca der Philippinen
Boracay ist ein absolutes Top-Reiseziel auf den Philippinen.
Die Strände sind voll von Hotels und Ferienwohnungen.
Kaum eine Region des Landes wird so stark frequentiert
wie die kleine Insel Boracay an der Sulusee.

Sehen Sie sich bitte diese Strandbilder an.
Weiße palmenumrandete Sandstrände, soweit das Augen blicken kann.
Der prominenteste ist wohl der White Beach.
Dort können Sie nach Herzenslust schwimmen, schnorcheln, ausreiten, joggen und golfen.

Sie können auf Boracay aber auch Wassersport treiben:
Kiten, Windsurfen, Tauchen und Segeln.
Sie können Wakeboarden, Wasserski oder mit dem Banana-Boot fahren.
Ein El Dorado für jeden, der tropisch-warme Strände liebt.

Davon abgesehen ist Boracay ziemlich beliebt bei weit gereisten Partyurlaubern
aus den USA, Australien und Europa. Die finden hier Strandbars, Nachtmärkte
und andere Musik-Locations wie den Boracay Pub, das Epic und das Cocomangas.
Nur als Beispiele. Es gibt einige Hochkaräter, wo mordsmäßig die Post abgeht.

 

Reise buchen zu den Philippinen
Vor dem Urlaub lohnt es sich, über die klimatischen Verhältnisse auf den Philippinen
nachzudenken. Es ist nicht egal, ob ich im Januar oder im Juli nach Südostasien reise.
Durch die kurze Entfernung zum Äquator (ca. 500 km) ist das Wetter auf den Philippinen
als tropisch einzustufen.

Die beste Reisezeit sind eindeutig die Monate Dezember bis Februar.
Ganz schlecht sieht es aus von Juni bis September.
In diesen Monaten regnet es wie stark.
Und die pazifischen Taifune stürzen die philippinische Inselwelt ins Chaos.

Kommen wir zu den Flugverbindungen.
Die Philippinnen werden von vielen deutschen Großflughäfen angesteuert:
Von Frankfurt, Berlin, München, Düsseldorf und Hamburg.
Mit Fluggesellschaften wie Philippine Airlines, KLM, Air China, Singepore Airlines,
Saudi Arabian Airlines, Emirates, Qatar Airlines und Thai Airlines.

Die Flugzeiten variieren ein wenig.
Bei nur einer Zwischenlandung (z.B. in Peking, Hongkong, Istanbul, Amsterdam
oder Singapur) können Sie ungefähr mit 15 Stunden rechnen.
Vorher sollte man sich bei der Fluggesellschaft oder im Internet Tipps
zum Jetlag und zu Langstreckenflügen einholen.

Der Nachteil deutscher Flughäfen: es geht kein Direktflug mehr nach Manila oder Cebu City.
Wenn Sie das unbedingt wollen, müssen Sie von London Heathrow aus starten.

Die Flüge kosten je nach Zeitpunkt von Urlaub und Buchung zwischen 400 und 1.000 Euro.
Hier lohnt sich ein genauer Preisvergleich.
Schlagen Sie Vergleichsportale wie Momondo, Skycanner oder Fluege.de auf.
Dort finden Sie recht preiswerte Angebote.

Billig sind sie vor allem dann, wenn Sie auch weniger günstige Abflugzeiten (spät abends)
in Kauf nehmen. Wenn Sie außerhalb der Haupturlaubszeit für die Philippinen reisen (= Winter).
Und nicht gerade am Wochenende oder an Feiertagen.
Solche Flüge sind stark gefragt und dementsprechend teuer.

 


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