Kubas schönste Urlaubsorte

Amerikanisches-Auto am Strand von Kuba

Warum zieht Kuba
so viele Urlauber an?

Sonnige Traumstrände, lebenslustiges Havanna, nostalgische Straßenkreuzer, Karibik-Feeling
und günstige Preise:
Seit Kuba sich immer mehr dem Tourismus geöffnet hat, beobachten die Reiseveranstalter
ein enormes Anschwellen des Urlauberstroms.

 

 

An vielen Orten der Insel sind noch Relikte aus der Vor-Castro-Zeit zu sehen.
Die Kolonialmacht Spanien hat Kuba einen besonderen Charakter verliehen.

Auch wenn diese Bauwerke immer mehr in die Jahre kommen:
Für die Urlauber aus Europa und den USA machen sie neben den weißen Sandstränden
immer noch den Charme der Karibik-Insel aus.

Kuba ist für Touristen ein sehr sicheres Land.
Ob es hier oder da mal ein paar Tropfen regnet oder zu heiß ist: das fällt nicht weiter ins Gewicht.
Nur die Hurrikanzeit (Juli bis Oktober) sollte man meiden.
Wetterbedingt liegt die ideale Reisezeit von November bis April.

Hier nun ein paar interessante Urlaubsorte für Kuba-Rundreisen

 

Havanna: Kult und Lebenslust
Genau wie in den Südstaaten der USA, so gab es vor der Revolution auch auf Kuba
reiche Plantagenbesitzer. Die prächtigen Villen der spanischen Kolonialherren
und der ehemals reichen Kubaner sind noch heute noch zu sehen.

Leider nagt der Zahn der Zeit an diesen Schönheiten von Havanna.
Der Verputz platzt ab, die Fassade wird unschön. Dennoch lässt sich erahnen,
welcher Reichtum und welche Eleganz einst hier zu Hause war.

Auch wenn der TÜV längst abgelaufen ist und die Abgaswerte jede Toleranzschwelle sprengen:
Überall auf den Straßen von Havanna fahren noch rosa, gelbe und blaue Chevrolets,
Fords und Chrysler aus der Zeit vor der Revolution.

Gönnen Sie sich eine Taxifahrt durch Havanna.
Oder nehmen Sie sich einen amerikanischen Straßenkreuzer als Mietwagen.
Dabei können Sie auch gleich das Einparken anständig üben.

Den eigentlichen Charme von Havanna machen vielleicht die Bewohner selbst aus.
Obwohl die Kubaner aufgrund armseliger Lebensverhältnisse noch immer nicht viel zu lachen
haben, lassen sie sich die Lust am Leben nicht vermiesen.

In der Altstadt hört man an jeder Ecke Kneipenmusik.
Die Menschen tanzen zu karibischen Rhythmen Salsa und Cha Cha Cha.
Unter der Sonne der Karibik scheint das Leben mehr Spaß zu machen als sonst wo auf der Erde.

Was könnte man sich in Havanna sonst noch ansehen?
Die spanische Festung Cabana. Die Uferpromenade, wo die Wellen des Atlantik manchmal
mächtig über die Kaimauer spritzen. Sowie die urtypischen Bars,
wo schon der weltbekannte Schriftsteller Hemingway Alkohol-Exzesse zelebrierte.

 

Nachtleben in Havanna
Für heiße karibische Nächte finden Sie in Havanna und Santiago de Cuba
zahlreiche Bars und Musikkneipen.
Dort präsentieren knusprig-braune kubanische Mädchen
und Latinos ihre Bodys,
Tanz- und Stripkünste. Das hört sich etwas flappig an.
In den Top-Hotels von Havanna gibt es aber auch sehr niveauvolle Tanzdarbietungen.

Es hängt davon ab, was Sie erleben wollen.
Ob Sie den Abend gepflegt oder stimmungsmäßig mit anderen Touristen verbringen wollen.
Oder ob Sie etwas abseits bei einheimischer Son-Musik
die kubanische Bevölkerung kennenlernen wollen.
Für Letzeres sollte man ein paar Worte Spanisch können.
Männer aus Europa und Nordamerika haben Kuba schon lange für den Sextourismus entdeckt.

 

Strandurlaub auf Kuba
Weißgelbe feine Sandstrände, grüne Kokospalmen, Traumwetter, blaue Wellen:
Kuba ist ein Urlaubsparadies für Menschen, die sich gern am Meer sonnen.
Die gern schwimmen, tauchen, relaxen und auf karibische Cocktails stehen.
Ich möchte Ihnen nun die 5 schönsten Strände auf Kuba vorstellen.


Varadero

Ungefähr 100 km östlich von Havanna liegt das Strandgebiet Varadero –
am Ende einer langen schmalen Halbinsel.
Sandstrände und wolkenfreier Himmel soweit das Auge blicken kann.
Varadero gehört zu den schönsten Urlaubsorten auf Kuba.

Der feine Sand scheint je nach Sonneneinstrahlung mal weiß, mal gelb, mal golden.
Wenn Sie gern surfen oder tauchen, sind Sie hier an der Nordküste von Kuba gut aufgehoben.

Die Hotels organisieren Ausflüge mit Schiffen oder einem Unterseeboot.
Sie können sich einer Segeltour anschließen. Oder auf dem Golfplatz die Bälle ins Loch zirkeln.
Varadero ist auch für Kinder recht interessant.
Im Delfinpark zeigen die Meeressäugetiere ihre Spring- und Spielkünste.


Holguin

Im Osten von Kuba – nicht weit von der amerikanischen Enklave Guantánamo
liegt das Ferienzentrum Holguin. Beliebte Sandstrände dieser Region sind die Playa Blanca,
die Playa Esmeralda, die Playa Guardalavaca und die Bahia de Barray.
In dieser Bucht bekamen die Kubaner im Jahr 1492 den ersten weißen Mann zu Gesicht:
Den Seefahrer Christoph Columbus – der sich hier zunächst in Indien wähnte.

Die Riffe vor Holguin sind ein gefundenes Fressen für Taucher.
Unter der Wasseroberfläche warten Korallen und wunderschön bunte Fischschwärme.
Wie aus einer andern Welt.
Die weißen Strände unter dem blauen Karibikhimmel sind touristisch gut erschlossen.
Auch Kolumbus hätte am liebsten gleich die Badehose angezogen.

Wenige Kilometer weiter östlich haben Sie die Chance, einige Naturparks zu besuchen.
Der Alexander Humboldt Nationalpark liegt fast vollständig in Guantánamo.
Im Park Sierra Cristal können Sie in schattigen Schluchten wandern.
Oder auf dem 1.200 m hohen Pico Cristal einen schönen Ausblick auf den Atlantik genießen.


Havanna

Die Strände in der Region Havanna erstrecken sich über einen Raum von 30 km.
Manche sind einige Kilometer lang. Andere in einer Bucht versteckt.
Überall sieht man lebenslustige Einheimische und ausländische Urlauber in der Sonne liegen,
Beachvolleyball spielen oder lesen. Kubanische Musik und tanzende Menschen
sind allgegenwärtig an den Badestränden von Havanna.

Die bekanntesten Strände sind die Playas del Este.
Tagsüber, wenn die Sonne vom blauen Himmel herunter knallt, ist hier noch tote Hose.
Nur ein paar verirrte Urlauber, die gern braun wie ein Hühnchen werden wollen.
Oder im Strandkorb ein Nickerchen machen.

Am Abend dann kommen sie her, die Kubaner. Bei Musik, Cuba Libre, Karibik-Cocktails,
Paella, Mofongo und Schinkenröllchen werden Beachpartys gefeiert bis spät in die Nacht.


Cayo Coco

Cayo Coco ist die Spitze einer 600 km langen schmalen Insel englang der Nordküste von Kuba.
Mehr als 2 Millionen Badetouristen aus Europa und den USA strömen pro Jahr
an die atlantischen Sonnenstrände der Insel.

Jardines del Rey (die Gärten des Königs) wird Cayo Coco von den Kubanern genannt.
Damit wollen sie der Schönheit dieses Badeparadieses Ausdruck verleihen.

Die Tauchgebiete an den Korallenriffen sind für viele ein Grund, auf Cayo Coco Urlaub
zu machen. Zwischen den Riffen und der Insel bilden blaue Lagunen einen Schutz
gegen die teils heftigen Wellen des Atlantiks.
So dass Sie in aller Ruhe schwimmen oder paddeln können.

Wenn Ihnen nach einigen Tagen Faulenzen nach etwas Abwechslung zumute ist,
dann fahren Sie zu anderen Insel dieser Region:
Zur Cayo Fragoso, Cayo Santa Maria oder Cayo Romano.

Weitere Urlaubsaktivitäten auf Cayo Coco sind Hochseefischen und Segelausflüge.
Oder besuchen Sie das Naturreservat El Baga.
Dort sehen Sie Mangrovenwälder, Papageien, Schildkröten, Krokodile und Leguane.


Ruhiger Urlaub an der Playa Santa Lucia

Einen der schönsten Strände auf Kuba finden wir in dem Küstenort Santa Lucia.
Es fällt auf, dass viele der Top-Strände an der atlantischen Nordküste der Insel liegen.
50 m vom hellblauen Wasser entfernt sehen wir Palmenhaine.
Der feine Goldstrand von Santa Lucia erstreckt sich über eine Länge von 20 km.

Familienurlauber wird es freuen: In diesem Küstenbereich wird das Meer nur langsam tiefer.
So dass die Kinder auch mal unbeaufsichtigt in der Lagune spielen können.
Insgesamt ist Santa Lucia ein relativ ruhiger Ort für einen Badeaufenthalt.
Man findet alles, was zu einem Karibikurlaub dazu gehört:
Ausgehmöglichkeiten, Strandvolleyball, Wassersport, Bars, Hotels, Restaurants.
Wirklich große Menschenmassen aber findet man an anderen Stränden von Kuba.

Taucher kommen unheimlich gern nach Santa Lucia.
Denn vor der Lagune befindet sich eine der größten Korallenbänke der Welt.
Auf dem Meeresboden liegen alte Schiffswracks herum, die am Riff zugrunde gingen.
Die Fischwelt besteht aus Rochen, Mantas, Stierkopfhaien und Zackis.
Die starken Wellen des Atlantik erlauben Kitesurfen und Segeln.

Wenn Sie sich für Wasservögel interessieren:
In der Bucht von El Real können Sie Flamingos bei der Fischsuche filmen.

 

Tabakplantagen
Die weltberühmte Havanna gibt es unter verschiedenen Namen.
Zum Beispiel Cohiba, Montecristo, Vegas Robaina, Romeo y Julieta und Churchill.
Das sind lebenswichtige Exportschlager für ein Land,
dessen Wirtschaft heute ohne Finanzspritzen aus Russland auskommen muss.

Wenn Sie sehen wollen, die die Havanna-Zigarre hergestellt wird, dann besuchen Sie
eine Anbauplantage und eine Tabakfabrik. Die berühmtesten Anbaugebiete sind
Pinar del Rio (Westkuba) und Remidios (Südküste bei Trinidad).

Richtig guter Tabak braucht exzellente Wetter- und Bodenbedingungen.
Deshalb kann die Havanna nur an wenigen Orten auf Kuba hergestellt werden.
Für billigere Zigarren gibt es viel mehr Tabakfarmen.

 

Trinidad
Der Küstenort Trinidad bildet das touristische Zentrum an der mittleren Karibikküsten von Kuba.
Am Golf von Mexiko also. Bevor wir zu den Stränden kommen, noch ein paar Worte zur Stadt.
Trinidad ist eine schöne Palmenstadt. In der Innenstadt und an der Plaza Mayor
können Kuba-Urlauber alte Gebäude und Kirchen aus der spanischen Zeit bewundern.
Auch hier sieht man wieder alte US-Straßenkreuzer in allen möglichen Farben und Farbmustern.

Trinidad hat kulturell einiges zu bieten.
Besuchen Sie das Architekturmuseum, das Franziskanerkloster.
Schauen Sie alten Männern zu, wie sie ihre Havanna zusammen rollen.
Oder schwingen Sie das Tanzbein zu karibischer Musik in den Tavernen von Trinidad.
Typisch kubanisches Essen gibt es in kleinen Restaurants wie dem Guitarra Mia.

Trinidad liegt nicht direkt am Meer. Sie müssen ca. 5 km fahren,
um an der Playa Ancón und der Playa de las Personas zur türkisblauen Golfküste zu kommen.

 

Santiago de Cuba
Die zweitgrößte Stadt auf Kuba liegt ganz im Osten. Und zwar auf der südlichen Karibikseite.
Von hier aus ist es näher nach Jamaika oder zur Dominikanischen Republik als nach Havanna.
Bis zum 18. Jahrhundert war Santiago de Cuba Mittelpunkt des Sklavenhandels.
So trifft man auf den Straßen heute mehr Afroamerikaner als weiße Menschen.

Sehenswert sind vor allem die Kanonentürme der spanischen Seefestung.
Santiago de Cuba hatte in der guten alten Zeit viele Piratenangriffe zu überstehen.
Sie können eine Kaffeeanbau-Plantage besuchen.
Oder es sich in der Altstadt von Santiago de Cuba gemütlich machen.

Wie überall auf der Insel sehen Sie prächtige alte Häuser.
Allerorts hört man Lieder, Trommeln und Gitarrenspiele.
Die Leute tanzen Salsa, Tango und Flamenco.
Man hat stark den Eindruck, die Menschen auf Kuba sind viel musikalischer als in Europa.

Weitere Sehenswürdigkeiten: das französische Viertel Tivoli.
Und die Wälder des Nationalparks Turquino im Sierra Maestra Gebirge.
Dort erhebt sich der höchste Berg auf Kuba, der Pico Turquine (1.970 m).

 

Santa Clara
Der zentralkubanische Stadt ist eng verbunden mit dem Revolutionsführer Che Guevara.
An diesem Ort metzelten die Aufständischen 1958 die Regierungstruppen von Batista nieder.
Von diesem Zeitpunkt an war die Revolution nicht mehr aufzuhalten.

Che Guevara zettelte in Südamerika noch andere Aufstände an.
Letztlich kam er ums Leben. Hier in Santa Clara liegt er jetzt in einem Mausoleum begraben.
Vor der Grabstätte steht auf einem Sockel eine Bronzestatue von Guevara.
Im Museum sind die Heldentaten der Revolutionsarmee dokumentiert.
In Santa Clara gibt es zahlreiche Gebäude aus der spanischen Kolonialzeit zu besichtigen.
Ansonsten ist es touristisch eher ruhig.

 

Nationalpark Zapata
Dieses Naturreservat liegt im Südwesten von Kuba – am Golf von Batabanó.
Das Landschaftsbild ist geprägt von Seen, Sümpfen und Mangrovenwäldern.
In der Nähe gibt es ein paar schöne Badestrände.
Aber deshalb sind Sie bestimmt nicht hierher gekommen.

Der Nationalpark Zapata ist interessant für seine Tier- und Pflanzenwelt.

Sie sehen Krokodile, Leguane, Pelikane, Flamingos und kleinere Vogelarten der Karibik.
Man muss noch dazu sagen: Sie werden nicht wie zufällig über das Maul oder den Schwanz
eines Krokodils stolpern. In freier Natur kommen sie nicht vor.
Sondern nur in einem speziell für sie abgesteckten Gehege.
Dennoch sollten Sie sich bei der Tour zum Nationalpark Zapata einem Fremdenführer anvertrauen.

 

Sonstige Tipps für Kuba-Reisen
Urlauber aus Deutschland, Österreich und der Schweiz brauchen eine Touristenkarte –
so wird das Visum genannt. Damit können sie bis maximal 30 Tage auf Kuba bleiben.
Sollte Ihre Rundreise länger dauern: dann können Visa verlängert werden.
Eine kubanische Botschaft befindet sich in Berlin, Wien und Bern.

Außerdem benötigen sowohl Erwachsene als auch Kinder einen Reisepass,
der noch 6 Monate lang gültig ist. Auf Kuba müssen Sie jederzeit in der Lage sein,
sich auszuweisen. Sie müssen den Pass also bei sich tragen.

Am Flughafenschalter im Havanna müssen Sie bei der Ankunft ein Dokument
Ihrer Auslandskrankenversicherung vorzeigen.
Erkunden Sie sich beim Auswärtigen Amt oder bei Ihrer Versicherung,
welche Scheine Sie bei der Einreise in Kuba vorlegen müssen.

Kommen Sie ohne Krankenversicherung an, haben Sie die Chance,
am Flughafen für die Zeit Ihres Urlaubs eine Police abzuschließen.
Günstig ist das aber bestimmt nicht. Man wird Ihre Notlage ausnutzen.

Kuba hat für Touristen eine extra Währung: den Cuba Peso Convertible (CUC).
Sie nehmen vorsichtshalber ein paar Euros mit.
Und tauschen sie am kubanischen Flughafen in CUC um.
Mit Visa Card und Master Card können Sie grundsätzlich Geld abheben.
Aber nicht bei allen Banken. Noch weniger bei Hotels oder Wechselstuben.
Man sollte also eine Euro-Reserve dabei haben.

Bleibt noch die Frage mit den Mietwagen.
Es ist zwar schön, in einer protzigen amerikanischen Luxus-Limousine zu fahren.
Aber nur dann, wenn sie top in Schuss ist. Was in Kuba oft nicht der Fall ist.
Kuba hat ein vorbildliches öffentliches Verkehrsnetz.
Allerdings nur in den Städten. Für Überlandfahren müssen Sie dann wohl doch ein Auto mieten.

 

Flüge nach Kuba
Von Frankfurt/ Main:   Condor und einige andere
Düsseldorf:                 Lufthansa
Nürnberg:                   Air Berlin
Hannover.                   KLM
Köln-Bonn:                 Air Berlin
Billigflüge (mit Condor) kosten derzeit 270 Euro. Normalflüge gibt es ab 400 Euro.

Den ganzen Zirkus mit der Suche sparen Sie sich,
wenn Sie eine Pauschalreise nach Kuba buchen.
Meist ist die etwas teurer. Dafür hat man weniger Arbeit mit der Vorbereitung.

 


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