Karibik-Urlaub für Sonnenhungrige

Abendstimmung in der Karibik

Karibik – sonnige Reiseziele und Strände

Die sonnige Palmenstrände der Karibik bieten fast das ganze Jahr über ein Traumwetter mit tropischen Temperaturen an die 30 Grad.

Die Karibik ist ein beliebtes Urlaubsziel für Sonnenhungrige. Vor allem in der kühlen europäischen Jahreszeit (Dezember bis April). Wenn am Mittelmeer die Strände wie leer gefegt sind. Wenn sich auch die Kanarischen Inseln nur bedingt zum Baden eignen.

Grob gesehen unterteilt man die Karibik in die Großen Antillen im Westen (Bahamas, Kuba,
Jamaika, Dominikanische Republik, Puerto Rico) und die Kleinen Antillen im Osten
(Jungferninseln, Antigua, Barbados, Curaçao, Grenada, Martinique, Trinidad & Tobago).

Nur die windgeschützten Inseln der Kleinen Antillen bieten ein Ganzjahres-Reiseziel.
Im Rest der Karibik muss man beim Buchen einer Reise auf Sturm- und Regenzeiten achten.

Im Sommer und Frühherbst sind weite Teile der Karibik nicht zu empfehlen.
Dann herrscht im Seegebiet zwischen New Orleans, Florida
und dem Golf von Mexiko Hurrikanzeit. Dann machen auch die Kreuzfahrtschiffe
einen großen Bogen um die sonnenverwöhnten Inseln.

Ich stelle Ihnen nun 15 beliebte Urlaubsländer in der Karibik vor:

 

Dominikanische Republik
Haiti und die Dominikanische Republik bilden zusammen die karibische Insel Hispaniola.
Gute Nachbarn könnte man sagen.
Doch touristisch gesehen liegen Welten zwischen beiden Staaten.

Ungefähr 3 Millionen Urlauber hat die Dominikanische Republik zu verzeichnen.
Sie schätzen vor allem die tropischen Palmenstrände, das angenehme Badewetter
auf der sonnigen Karibik-Insel und die liebenswürdige Mentalität der Einheimischen.
Bei um die 30 Grad lässt es sich prima schwimmen,
planschen, flirten, turteln und die Sonne einfangen.

Die meisten Touristen reisen aus den USA und Kanada an.
Aber immerhin jeder 12. Urlauber kommt aus Deutschland.
Die beliebtesten Urlaubsziele der Dominikanischen Republik sind die Strände
von Punta Cana, Boca Chica, Santo Domingo und die Halbinsel Samaná.

Aber es kommen nicht nur Wasserratten und Sonnenhungrige auf die Insel.
Die Bergkette der Kordilleren (bis 3.100 m hoch) im Westen der Dominikanischen Republik
bietet reichlich Gelegenheit zu Bergwanderungen, Ausritten,
zu Mountainbike-Touren, Rafting-Abenteuern und zum Klettern.

Zu den kulturellen Sehenswürdigkeiten zählen vor allem uralte Gebäude
und Kolonial-Denkmäler in der Hauptstadt Santo Domingo.
Wie Sie vielleicht wissen, hat Kolumbus hier zum ersten Mal amerikanischen Boden betreten.

Santo Domingo ist die älteste Stadt in der Neuen Welt.
Hier können Sie etwas über die Kolonialgeschichte des Landes lernen.
Schauen Sie sich den Palast des spanischen Vizekönigs (Alcázar de Colón) an.
Gehen Sie zur Hafenfestung, zum Kolumbuspark und zur Kathedrale Santa Maria.
Bummeln Sie durch die Stände am Plaza Enriquillo.
Dort pulsiert das Leben der dominikanischen Hauptstadt.

Viele Jahrhunderte lang hat Spanien Lateinamerika beherrscht.
Zum karibischen Flair gehören nicht nur Strände und braunhäutige Menschen.
Sondern auch ein unbeschwertes Lebensgefühl.
Davon wird sich der Urlauber in der Dominikanischen Republik gern inspirieren lassen.

 

Sexy Frauen aus der Karibik treffen

 

Kuba
Wie auf fast allen Inseln der Karibik, scheint auf Kuba die Sonne an mehr als 300 Tagen.
Dabei werden ganzjährig Meerestemperaturen an die 30 Grad erreicht.
Ein ideales Terrain für einen Badeurlaub, zum Tauchen und für Wassersport.

Mehr als 300 goldgelbe Sandstrände gibt es auf der größten Insel der Karibik.
Damit steht fest: Kuba ist ein Top-Reiseziel für alle,
die dem kühlen Winterwetter in Deutschland entrinnen wollen.

Aber die Insel Kuba ist mehr als nur Sonne und Strand.
Das Land strotzt nur so von sehenswerten Orten. Allen voran die Hauptstadt Havanna.

Dort können Sie zahlreiche altspanische Gebäude aus der Kolonialzeit besichtigen.
Genießen Sie den Anblick alter amerikanischer Vans,
das Rauschen der atlantischen Wellen an der Uferpromenade.
Lassen Sie sich bei schwül-warmer Luft an den Stränden Havannas
und der gesamten Insel von den Strahlen der Sonne verwöhnen.

Achten Sie auch auf die Eigenheiten der kubanischen Bevölkerung:
Auf Musikkneipen, Tänzerinnen, Gitarrenspieler und den Voodoo-Zauber.
Machen Sie einen Ausflug zu einer Tabakfarm, zu einer Kaffeeplantage,
in tropische Sumpfgebiete und in die kubanischen Berge.

 

Jamaika
Nächste Station unserer Karibik-Rundreise ist die Reggae-Insel Jamaika.
Der Urlaub spielt sich hauptsächlich an tropischen Palmenstränden ab.
Während das Leben auf Kuba immer noch unter der kommunistischen Staatsführung
leidet (viele Einschränkungen), ist Jamaika das genaue Gegenteil.

Lebensfreude pur und eine nach europäischem Maßstab fast fahrlässige Sorglosigkeit
bestimmen das Bild der Insel – wie sonst nirgendwo in der Karibik.
Die Menschen auf Jamaika genießen die Zeit. Sie leben in der Gegenwart.
Hier kann der Urlauber ein bisschen Anschauungs-Unterricht nehmen
in Sachen Lebenskunst und easy living.

Landschaftlich braucht sich Jamaika vor Kuba nicht zu verstecken.
Auf der nur 150 mal 50 km großen Insel kommt man sich vor wie in einem Mini-Cosmos.
Gebirgs-Regionen, tropische Regenwälder, Blumenlandschaften und die palmengesäumten
Strände können für viel Abwechslung sorgen bei einem Jamaika-Urlaub –
Wenn man ein Auge hat für die Schönheiten der Natur.

Schlechtes Wetter gibt es nicht auf Jamaika.
Wenn Sie dennoch genug haben vom Sonnenbaden: dann machen Sie einen Ausflug
in die Hauptstadt Kingston. Dort finden Sie etliche Sehenswürdigkeit
aus der Kolonialzeit (Spanien, England).
Kingston war lange Zeit Hauptumschlagsplatz des karibischen Sklavenhandels.

Genießen Sie karibische Nächte in den Beachclubs und Nachtclubs.
Und nicht zuletzt den zauberhaften Anblick der jamaikanischen Strandschönheiten.

Welche die Augen eines Manne zum Glänzen bringen.
Reisen Sie zu den Zuckerrohr-Plantagen oder hoch ins Gebirge (2.200 m).
An vielen Orten können Sie Golf spielen, reiten oder Quad fahren.

 

Barbados
Ganz im Osten der Kleinen Antillen liegt die Karibik-Insel Barbados.
Die Bilder im Internet zeigen traumhafte Sonnenuntergänge.
Grüne Palmenwälder, die bis an den Strand heran reichen.
Smaragdgrünes Wasser und kilometerlang nur weißen Sand an den Stränden.

Auf Barbados findet man noch viele ruhige Plätzchen zum Entspannen und Loslassen.
Ein trubeliges Touristenaufkommen wie z.B. in der Dominikanischen Republik
und neuerdings auf Kuba gibt es nicht. Wer Ruhe sucht, ist hier goldrichtig.
Erst langsam kommt die Insel in die Gänge.
Der Crane Beach z.B. hat sich von der Attraktivität her schon
zu einem der Top-Strände der Karibik gemausert.

In jedem Fall haben Sie auf Barbados gute Voraussetzungen,
um in der Sonne neue Kraft für den aufzehrenden Alltag zu tanken.
Während Deutschland bei Niedrigtemperaturen Weihnachten oder Karneval feiert,
können Sie auf Barbados im Prinzip nackt gehen.
FKK-Kult und bloße Brüste werden allerdings nicht so gern gesehen.
Ein katholisches Land eben, wie die gesamte Karibik.

Ein wenig mehr los als an den verträumten Stränden ist in der Inselhauptstadt Bridgetown.
Haupttreffpunkt von Touristen tagsüber ist der Nationale Heldenplatz –
dem britischen Admiral Nelsen gewidmet.
Am Abend wird in den Pubs und Bars zünftig gefeiert.

Was fängt man auf Barbados an, wenn man keine Lust hat, am Strand zu faulenzen?
Sie könnten eine Zuckerrohr-Plantage besichtigen.
Das Endprodukt Zucker war früher das Gold der Karibik.
Übrig geblieben sind einige Museums-Herrenhäuser aus der Blütezeit
der Zucker-Großgrundbesitzer. Die kann man besichtigen.

Weltweit berüchtigt ist die Karibik durch die Piraten, welche die Küstenstädte unsicher
machten, die Machthaber ärgerten und mit Gold und Silber beladene Schiffe kaperten.
Wenn Sie davon einen Eindruck bekommen wollen:
Dann nehmen Sie doch an einem Ausflug mit dem Piratenschiff teil.
Wer etwas übrig hat für tropische Blumen und sonstige Pflanzen,
wird auf Barbados einige interessante Gärten besuchen wollen.

 

Bahamas
4 mal haben wir ein B in der Karibik: Belize, Bahamas, Bermudas und Barbados.
Die Bahamas liegen jeweils 200 km vor Miami (Florida) und vor Kuba.
Und somit voll im Hurrikan-Gebiet der Karibik.
Daher ist nicht jede Jahreszeit geeignet für eine komfortable Urlaubsreise.

Von Juni bis November kann es zu heftigen Tropenstürmen kommen.
Buchen Sie den Flug lieber zu Jahresbeginn.
Dann haben Sie auf den Bahamas ein super Badewetter. Ohne die Gefahr,
dass Ihnen im Wirbelsturm der Strandkorb oder Schlimmeres um die Ohren fliegt.

Die Bahamas sind eine Inselkette, bestehend aus hunderten weit verstreuter Inseln.
Die meisten Urlauber reisen aber zu den großen Inseln Grand Bahama Island,
Abacos und New Providence – mit der Hauptstadt Nassau.
Dort ist der Tourismus gut entwickelt. Viele Amerikaner verbringen hier den Jahresurlaub.
Es gibt luxuriöse Hotelanlagen, Golfplätze, Tennisplätze und sonnige Sandstrände.

Taucher kommen auf in der Unterwasserwelt vor den Bahamas auf ihre Kosten.
In den Riffen vor der Küste warten Fischschwärme und Schiffswracks darauf,
entdeckt zu werden. Wem das zu langweilig ist, hat auf den Bahamas die Chance,
im Rahmen einer von Profis geführten Expedition mit Haien zu tauchen.
Die Wassertemperaturen vor den Bahamas fallen praktisch nie unter 25 Grad.

Von den touristisch erschlossenen Hauptinseln kommt der Urlauber per Boot leicht
zu einer der vielen unbewohnten Robinson-Inseln.
Keine Hotels, kein Lärm, keine Strand-Schickeria:
Auf den Insel des Bahamas-Archipels kann man wunderbar abschalten.

 

Antigua – ehemalige britische Kronkolonie in der Karibik
Von den Bahamas aus fliegen wir 1.500 km Richtung Südosten.
Antigua ist eine winzige Insel der Kleinen Antillen. Die paradiesische Natur und die schönen
Strände machen Antigua zu einem Top-Reiseziel in der Karibik.
Im Strandkorb kann der Urlauber beim Rauschen der Atlantikwellen die Zeit vergessen.
Und sein Nervenkostüm neu aufpolieren.

Die schönsten Badestrände auf Antigua:
Der Darkwood Beach im Westen der Insel wird auf Hollydaycheck.de sehr gut bewertet.
Ferner die Galley Bay, der Jolly Beach und Valley Beach.
Ein guter Ort zum Surfen ist z.B. die Halbmond-Bucht.
Taucher begegnen vor Antigua Riffhaien, Meeresschildkröten, Barrakudas und Muränen.

Abgerundet wird das wassersportliche Angebot durch Ausflüge auf Segelschiffen.
Zum Beispiel zu den Karibik-Inseln Martinique, Dominica, Anguilla und Montserrat.
Die liegen alle im Umkreis von 100 Kilometern.

Nur im Schatten der Palmen entkommt man der Sonne.
Wenn Sie auf Besichtigungstour gehen,
sollten Sie unbedingt an Hautschutz, Sonnenhut und Sonnenbrille denken.
Mit dem Mietwagen oder Bus kommen Sie zu den schönsten Sehenswürdigkeiten der Insel.

Da wäre zum Beispiel der Hafen von Saint John’s.
Dort liegen stets mondäne Kreuzfahrtschiffe aus aller Welt.
Niemand würde je auf die Idee kommen, dass die englischen Kolonialherren
hier am Kai einst Sklavenmärkte abhielten.

Bei Ausflügen über die Insel kommt man immer wieder an Plantagen vorbei,
wo Orangen, Mangos und Bananen angebaut werden.
Im Süden von Antigua (bei English Harbour) liegen die großen Yachthäfen.
Ganz in der Nähe steht als alte britische Fort George.
Von dort haben Sie einen weiten Ausblick auf die blaue See.

Auf fast allen Inseln der Karibik wird Zuckerrohr angebaut.
Nehmen Sie sich die Zeit, eine Plantage zu besichtigen.
Sie werden dort auch Windmühlen sehen, die früher das Zuckerrohr zerkleinerten.

 

Guadeloupe – ein bisschen Frankreich in der Karibik
Türkisblaues Wasser, Yachthäfen, Katamarane, karibischer Sonnenschein.
Wasserfälle im Regenwald, tropisch grüne Vegetation, weiße Sandstrände:
Das Département Guadeloupe ist wie gemacht für einen sonnigen Urlaub
in südlichen Gefilden. Und somit eines der meist gebuchten Reiseziele in der Karibik.

Vor allem dann, wenn wir im Winter unbedingt eine Auszeit brauchen.
Wenn uns das nasskalte Wetter, Weihnachten, der Neujahrs-Firlefanz
und Fassnacht zum Hals heraus hängen.
Dann sollte man darüber nachdenken, in ein 30 Grad warmes Karibikparadies zu reisen.
Entweder im Rahmen einer großen Kreuzfahrt.
Oder auf ein kuscheliges Eiland, wie das französische Guadeloupe.

Aber bitte nicht über alle Maßen betrinken, liebe Urlauber.
Auf Guadeloupe wird ein erstklassiger Rum gebrannt.
Die Insulaner würden für dieses Gebräu ihre Großmutter verkaufen.
Zumal es neben dem Tourismus die Haupteinnahmequelle bildet.

Viele Inseln im Osten der Karibik sind vulkanischen Ursprungs.
Wenn man eine Querlinie über den Nordatlantik zieht:
Auf den Kanarischen Inseln sieht es ähnlich aus.

Auf Guadeloupe haben Sie die Chance, zum Krater des Vulkans La Soufrière hinauf
zu wandern. Oben angekommen, schauen Sie in ein 400 m breites Kraterloch.

Wenn Sie die Flora und Fauna des karibischen Regenwaldes kennenlernen wollen:
Dann machen Sie eine Tour in den Urwald von Guadeloupe.
Unter Wasserfällen können Sie sich erfrischen von der tropisch-schwülen Witterung.

Strände gibt es auf Guadeloupe in allen Varianten.
Am beliebtesten sind natürlich die weißen, sandigen Kokospalmenstrände.
Zum Beispiel bei Saint Anne, der goldene Corniche d’Or oder der Plage de Souffleur
in Port Louis. Dort können Sie nach Belieben schwimmen, sich sonnen
und bräunen. Aber auch schnorcheln oder unter Wasser Korallenriffe entdecken.

 

Britische Jungferninseln
Blaue Lagunen, grüne, bewaldete Hügel, viele lange einsame Strände, Taucher-Reviere:
Die 60 Inseln 100 km östlich von Puerto Rico bilden eines
der reizvollsten Urlaubsziele in der Karibik.

Auf den British Virgin Islands findet kein Massentourismus statt.
Sie haben viel Zeit für sich. Zeit, um den Alltag zu vergessen.
Und in der malerisch schönen Inselwelt zur Ruhe zu kommen.
Die größten Insel sind Tortola, Jost van Dyke, St. Croix, Peter Island und Virgin Gorda.

Die Hauptstadt Road Town ist ein Stück Großbritannien in der Karibik.
Im Hafen liegen noble Yachten. Nachts feiern Urlauber und Einheimische in Pubs.
Nicht viel anders als in Brighton, Plymouth oder Edinburgh.
Nur einen Tick ausgelassener. Denn Karibik bedeutet Freiheit und Lebenslust.

Die Britischen Jungferninseln sind ein beliebtes Ziel für Hochzeitsreisen.
Wo sonst könnte ein jung verliebtes Paar den Weg ins Leben besser starten
als unter der Sonne karibischer Palmenstrände?

In den Museen der Jungferninseln erfährt man einiges über die raubeinige Geschichte
der Region: über die Piratenwelt früherer Jahrhunderte, über die Sklavenhaltung,
über den Anbau von Zuckerrohr und über die Herstellung des Rum.

Es ist keineswegs so, dass der Urlauber die ganze Zeit nur am Strand herum liegen muss.
Es gibt einiges zu entdecken auf den Britischen Jungferninseln.
Die stets warme karibische See ist sehr angenehm, um Wassersport zu treiben:
Segeln, schwimmen, paddeln, tauchen und alle Surfsportarten.

 

Belize
Auch Belize gehört zu den Traumzielen in der Karibik.
Es ist keine Insel, sondern ein kontinentaler Staat in Mittelamerika.
Das kleine Belize liegt etwas südlich vom mexikanischen Yucatán.
Nachbarstaaten des ehemaligen Britisch Guayana sind außerdem Honduras und Guatemela.

Belize ist ein Urlaubsparadies in den Tropen.
Das Wetter ist sonnig, schwül-heiß, zeitweise auch gewittrig.
An den feinsandigen Stränden kann der Urlauber abschalten.
Er kann einen Bootsausflug zu den vielen Inseln vor Belize machen.
Oder in den Korallen tauchen.

In Belize City können Sie auf Shoppingtour gehen.
Im Hafen liegen ständig Kreuzfahrtschiffe (z.B. die Aida).
Ansonsten sollte man sich lieber mit der Natur und Kultur von Belize beschäftigen.

Sehr reizvoll ist sicher ein Ausflug hinaus in den mittelamerikanischen Regenwald.
Dort haben Sie die Chance, in einer Lodge zu wohnen.
Durch die Nähe zu Mexiko gibt es in Belize zwei Dutzend Maya-Tempel.
Bei Caracol haben Archäologen eine alte Maya-Stadt freigegraben.

Auch die Tierwelt des karibischen Anrainerstaates ist bemerkenswert.
Neben allen möglichen bunten Vogel- und Papageienarten findet man in den Naturparks
Kaimane, Brüllaffen, Ozelots und Flamingos.
Und die größte lateinamerikanische Raubkatze: den Jaguar.
Aber auch einzigartige pflanzliche Gewächse wie den Mammut-Apfelbaum,
Mangroven- und Mahagonibäume. Oder den bis zu 40 Meter hohen Guanacaste-Baum.

 

Kaiman-Inseln
Ungefähr in der Mitte zwischen Mexiko und Kuba liegen die Cayman Islands.
Die mit Abstand größte Insel heißt Grand Cayman. Aber auch die ist nur 30 Kilometer lang.
Ein überschaubares Urlaubsparadies also.
Daneben gibt es noch Little Cayman und die Insel Brac.

Viel US-amerikanische Prominenz reist zu den Kaiman-Inseln. Das will aber nichts heißen.
Etwas abseits von den 5-Sterne-Hotels kann man viel Originelles entdecken:

Wenn Sie dem dampfenden Fischgeruch nachgehen:
Dann kommen Sie zu einer Stelle, wo die Fischerfrau ihre Delikatessen zubereitet.
Kurios ist auch die Gaststätte „The Hell“ (Die Hölle).
Dort bedient der rote Teufel (so nennt sich der Wirt) persönlich seine Gäste.

Man munkelt, dass einige Goldmünzen in den Juweliergeschäften
aus alten Seeräuber-Beständen stammen.
Wer sich für exotische Pflanzen und Blumen begeistern kann,
findet im Botanischen Garten, der Queen Elizabeth gewidmet ist, einen schönen Zeitvertreib.

Sonnige Karibikstrände mit Temperaturen um die 30 Grad gibt es natürlich auch
auf der ehemaligen Pirateninsel Grand Cayman:
Am meisten werden Rum Point und Seven Mile Beach gelobt.
Man sollte aber auch die kleinen Strände und versteckten Buchten nicht außer Acht lassen.
Manchmal hat man bei diesen entlegenen Plätzchen noch schönere Ausblicke
als an den touristisch gut besuchten Stränden.

Die Unterwasserwelt rund um die Kaiman-Inseln lädt ein zu abenteuerlichen Ausflügen.
Als Taucher können Sie in der Nähe der Sandbank Stingray City Riesenrochen begegnen,
sie angreifen und mit ihnen schwimmen.

Nicht weniger aufregend ist eine Unterwasser-Safari mit dem Touristen-U-Boot
ab dem Küstenstädtchen Georgetown.
Die Wände sind gläsern. Sie sehen praktisch alles,
was sich unter dem Meeresspiegel abspielt.

 

Puerto Rico
100 km östlich vom Karibik-Strand Punta Cana (Dominikanische Republik) liegt Puerto Rico.
Die puderzuckerweißen Strände der Insel lassen das Herz eines Strandurlaubers höher
schlagen. Inmitten der braun-schwarzen indigenen Bevölkerung kann man hier
einen unbeschwerten Urlaub unter der intensiven karibischen Sonne erleben.

Zu den schönsten Stränden auf Puerto Rico gehören der Flamenco Beach,
der Carolina Beach oder am Fuße der spanischen Seefestung der El Escambron Beach.
Für Familienurlauber ist der flache Punta Salinas Beach vorzüglich geeignet.
Tierbeobachter können abseits der Strände Plätzchen aufsuchen,
wo Meeresschildkröten an Land kommen. Um ihre Eier zu legen.

Neben der Natur hat Puerto Rico einige interessante Orte zu bieten.
Reisen Sie unbedingt zur Inselhauptstadt San Juan.
Schauen Sie sich in der Altstadt die Gebäude aus der spanischen Kolonialzeit an.
Sowie die spanische Kanonenfestung San Felipe de Morro.

Puerto Rico bietet dem Urlauber abwechslungsreiche Freizeitmöglichkeiten.
Er kann in den Bergen wandern, klettern, ein Pferd mieten oder mit dem Gleitschirm fliegen.
Bei einer Urwald-Safari kann er die karibische Tierwelt kennenlernen.
Für Golfspiele ist die Zeit auf Puerto Rico eigentlich zu schade.

Auch Wasserratten kommen nicht zu kurz.
Sie können vor Puerto Rico im Wind surfen, tauchen, schnorcheln und segeln.
Dies alles bei einer Wassertemperatur fast wie zu Hause in der Badewanne.

Noch eine Sturmwarnung:
Nach Puerto Rico sollte man auf keinen Fall in der Zeit zwischen Mai und November reisen.
Dann wird die Insel oft von tobenden Hurrikans heimgesucht.
Das wissen auch die Reedereien.
Karibikkreuzfahrten mit Zwischenstopp auf Puerto Rico finden nur über Winter statt.

 

Aruba
Vor der Nordküste von Venezuela liegen 2 kleine karibische Trauminseln: Curaçao und Aruba.
Das Klima hier ist nicht nur sonnig, sondern ausgesprochen warm.
Ein besseres Badewetter kann man sich kaum wünschen.
Die Wassertemperaturen liegen übers ganze Jahr gesehen zwischen 26 und 29 Grad.

Aruba gehört formell zu Holland.
Allerdings leben hier viele Völkerschaften bunt gemischt miteinander.
Auf dem Marktplatz von Oranjestad hört man ein undefinierbares Kauderwelsch
aus Spanisch, Englisch, Französisch und Holländisch.
Man hat also kaum eine Chance, sich mit Einheimischen zu verständigen.

Wenn ich nach Aruba reisen würde: dann nur wegen der exzellenten Sandstrände.
Das ist sicher Geschmackssache. Landschaftlich ist die Insel nicht so wahnsinnig interessant.
Aloepflanzen, Wüstengewächsen (Kaktusse) und alten holländischen Häusern
kann ich nicht viel abgewinnen.

Da gefallen mir die Palmenstrände schon deutlich besser.
Zum Beispiel der Familienstrand Palm Beach. Dorf fühlen sich auch Windsurfer zu Hause.
Oder der Boca Catalina. Der größte Strand ist der Eagle Beach.

Wer im Urlaub lieber seine Ruhe haben möchte, sollte sich ein Hotel
am Mangel Halto Strand suchen. Der Baby Beach (ganz im Süden von Aruba) fällt besonders
flach ins Meer ab. Ist also für Kinder geeignet.

Die Tauchgründe vor Aruba gehören zu den schönsten, die unser Globus zu bieten hat.
Das liegt nicht nur an den Fischen, Schwämmen, Seepferdchen und Korallenbänken.
Vor der Küste Südamerikas liegen ein gutes Dutzend gesunkene Schiffe
und ein Flugzeug auf dem Meeresgrund.

Aruba ist eine „Insel unter dem Winde“.
Das bedeutet: von Orkanen und Hurrikans hat der Sonnenanbeter nichts zu befürchten.
Sie können praktisch zu jeder Jahreszeit nach Aruba
oder auch ins benachbarte Curaçao reisen.

 

Saint Martin
Es gibt nicht viele Inseln auf dieser Welt, die zwei verschiedenen Nationen angehören.
Neben Großbritannien und Zypern gehört auch die Karibik-Insel St. Martin zu diesem Kreis.
Der Norden gehört zu Frankreich, der Süden zu den Niederlanden.

Die Strände auf St. Martin sind keineswegs überlaufen
wie teilweise auf Kuba und in der Dominikanischen Republik.
Sie haben gute Voraussetzungen für ruhige Strandtage,
zum Erholen und Relaxen unter der südlichen Sonne.

Schauen wir uns die karibischen Sandstrände auf St. Martin etwas näher an.
Wellenreiter und Windsurfer fühlen sich in der Cupecoy-Bucht besonders wohl.
Wenn Sie unter Wasser Höhlen erforschen wollen, bietet sich die Mullet Bay an.
Der längste Strand liegt in der Long Bay.

Auf St. Martin können Sie auch FKK-Baden. Oder sich zumindest ohne BH bräunen.
Zum Beispiel in der Orient-Bay im Osten der Insel.
Auf St. Martin gibt es Strände, wo viel los ist.
Aber auch einsame Plätze wie die rosafarbene Baie Rouge im französischen Teil der Insel.

Eine der kürzesten Flug-Landebahnen der Welt liegt in der Simpson Bay.
Mit nur 2 Kilometer Länge ist sie nur halb so lang wie die Startbahn-West in Frankfurt.
Das bedeutet: Die Maschinen müssen die Bahn extrem tief anfliegen.
Beim Sonnenbaden können Sie den Flieger beim Anflug aus nächster Nähe fotografieren.

Reisen in die Karibik bedeutet auch, die kulturelle Vielfalt eines Landes kennenlernen.
Auf dem Marktplatz der Hauptstadt Marigot erleben sie,
wie in der Karibik gefeilscht und palavert wird.
In Philipsburg können Sie nach Lust und Laune einkaufen.
Auf dem Plantagen-Museum Mont Vernon sieht der Urlauber,
wie früher Mais, Zuckerrohr, Kaffee und Tabak auf St. Martin angebaut wurde.

 

Trinidad & Tobago
Südlich von Grenada und Barbados liegen die beiden Zwillings-Inseln Trinidad und Tobago.
Beide bilden zusammen einen Staat.
Dieser gehört wie Jamaika, Barbados und die Bahamas zum Britischen Commonwealth.
Das ist so eine Art Verein, in dem sich alle ehemaligen Kolonien
des ehemaligen Weltreiches versammeln.

Trinidad und Tobago sind zwei recht unterschiedliche Geschwister.
Tobago ist eine ruhige Wellness-Inseln.
Die Strände sind zwar nicht leer, aber der Badeurlauber hat reichlich Platz.

Sie können mit dem Schiff hinaus fahren zum Angeln auf hoher See.
An verschiedenen Stränden können Sie gut surfen und im karibischen Meer tauchen.
Flache Kinderstrände sind vorhanden, wo die Kleinen im Wasser spielen können.
Ein Ausflug in den tropischen Regenwald könnte zum Höhepunkt des Urlaubs werden.

Auf Trinidad ist alles eine Nummer größer wie auf Tobago.
Sie können an einer Segeltour teilnehmen. Zum Beispiel aufs Festland von Venezuela.
Sehenswert ist mit Sicherheit das mächtige Delta des Orinoco-Flusses.

Viele Hotels auf Trinidad bieten Tennis- und Golfplätze an.
Am Abend haben Sie gute Möglichkeiten zum Ausgehen.
Vor allem in den größten Städten Port of Spain und San Fernando.

Auch Aktivurlauber kommen auf Trinidad auf ihre Kosten.
Der Norden der Karibik-Insel ist durchsetzt mit kleineren Bergen.
Dort können Sie Wanderungen oder Mountainbike-Touren unternehmen.
Wen es aufs Wasser zieht: es gibt verschiedene Buchten zum Surfen, Tauchen und Paddeln.

Der Wetterbericht für Trinidad & Tobago:
Wir befinden uns in den Tropen. Zwar gibt es hier unten keine Stürme wie in der mittleren
und nördlichen Karibik. Dafür aber eine unangenehme Regenzeit (Juli bis Weihnachten),
wo sich eine Reise eigentlich verbietet.
Die beste Reisezeit für Trinidad & Tobago ist rein wetterbedingt von Ende Januar
bis Anfang Mai. Dann ist man auf der sicheren Seite.

Lateinamerikanischen Karneval erlebt man nicht nur auf den Straßen von Rio de Janeiro.
Sondern auch auf der Insel Trinidad.
Vielleicht buchen Sie den Karibik-Urlaub für Februar.
In dieser Zeit findet auf Trinidad der kunterbunte Fasching statt.
Mit hübschen Frauen aller Hautfarben.

 

Isla de Margarita
Den Abschluss unserer kleinen Karibik-Kreuzfahrt bildet die Isla de Margarita.
Erneut befinden wir uns an der Nordküste des südamerikanischen Kontinents.
Die Entfernung zum Festland von Venezuela beträgt 10 Kilometer.

Das Klima auf der Margariten-Insel ist mit durchschnittlich 27 Grad genau richtig,
um am Strand nackt oder halbnackt herumzutollen. Das tun sie hier auch.
Sowohl die Touristen als auch die schönen Frauen aus der Karibik.

Die Sonne der Südkaribik erhitzt das Meer auf knapp 30 Grad.
So dass der Urlauber ohne Einschränkungen schwimmen, tauchen
oder sonstigen Wassersport treiben kann: Wellenreiten, Windsurfen und auch Segeln.

An manchen Sandstränden stehen sehr viele Palmen.
Andere sind der Sonne ungeschützt ausgesetzt.
Jeder sollte wissen, was er am liebsten mag und entsprechend disponieren.

Einen Strand auf der Isla de Margarita möchte ich dann doch noch herausheben.
Die Playa en Agua hat internationales Format. Der Strand ist lang und breit.
Dahinter findet man etliche Bars, Restaurants und Shops.
Durchaus nicht selbstverständlich für diesen ruhigen Teil der Karibik.

Was hat die Isla de Margarita an Freizeitmöglichkeiten zu bieten?
Man muss nicht immer aktiv sein, um zu genießen.
Lassen Sie sich einfach fallen.
Hören Sie den freudvollen musikalischen Darbietungen der Latino-Bevölkerung
zu. Allein dies ist ein Hochgenuss für einen auf Disziplin gedrillten Europäer.

Sie können an einer Dschungelwanderung teilnehmen.
Oder die Hauptstadt La Asunción besuchen.
Zu den Top-Sehenswürdigkeiten der ehemaligen spanischen Kolonialstadt gehört
die Plaza Bolivar mit dem Denkmal für den Freiheitskämpfer Simon de Bolivar.
Auch die spanische Bergfestung Castillo Santa Rosa sollte man sich ansehen.
Sowie die Gebäude aus der Kolonialzeit.

Ansonsten kann der Urlauber auf der Insel herrliche Sonnenuntergänge erleben.
Vielleicht machen Sie noch einen Abstecher zum Maritimen Museum in Boca del Rio.
Dort ist das Skelett eines riesigen Walfisches zu sehen.

 


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