Ideale Reiseziele im Februar

Urlaubsziele im Februar

Weihnachten ist vorbei. Das neue Jahr ist kalt oder wolkenverhangen.
Der dunkle Januar ist für fast alle eine Tortur.
Viele Deutsche sehnen im Februar den Frühling vorbei.

Um die Zeit bis dahin abzukürzen, beschließen sie spontan,
das Hundewetter hinter sich zu lassen. Nichts wie raus aus der Winter-Tristesse.
Sie suchen nach sonnigen Reisezielen auf den Kanaren, in Afrika, Asien oder Lateinamerika.
In Ländern, wo zu dieser Zeit sommerliche Temperaturen herrschen.
Wo man im warmen Wasser schwimmen und unter Palmen relaxen kann.

Es gibt noch weitere Gründe, im Februar zu verreisen.
So manches Paar beschenkt sich am Valentinstag mit einem Liebestrip in den Süden.
Andere haben nicht viel übrig für die Karneval, Pappnasen, Kölle alaaf und Rosenmontag.
Stattdessen wollen sie lieber an einem ruhigen sonnigen Strand die Zweisamkeit genießen.

Sehen wir uns nun ein paar Reiseziele an,
die speziell im Februar eine willkommene Auszeit ermöglichen.
Im Einzelnen stelle ich Ihnen folgende Urlaubsziele vor:
Mallorca, Kuba, Thailand
Indien, Lanzarote, Malediven
Skigebiete in aller Welt, Marokko, Südafrika
Neuseeland, die Kapverden und Brasilien.

 

Mallorca zur Zeit der Mandelblüte
Die Baleareninsel ist perfekt und preisgünstig für einen Strandurlaub.
Millionen sonnenverliebte Menschen zieht es jeden Sommer
in den Mallorca Urlaub.
Um sich in der Sonne zu erholen oder um ausgelassen zu feiern.
Stichwort: El Arenal, Palma, Saufpartys, König von Mallorca.

Was viele Deutsche nicht wissen:
Speziell im ausgehenden Winter hat Malle seinen ganz besonderen Reiz.
Je nach Wetterlage fangen Anfang oder Mitte Februar die ersten Blumen und vor allem
die Mandelblüten an zu sprießen. Auf der Balearen-Insel gibt ca. 8 Millionen Mandelbäume.
Wenn die Knospen aufgehen, verwandelt sich die Insel in ein rosa-weißes Farbenmeer.
Ein schönes Naturschauspiel, das leider nur wenige Wochen lang anhält.

Die Mallorquiner exportieren Mandeln nicht nur auf den Weltmarkt.
Sie verarbeiten sie auch zu kulinarischen Leckereien.
Sie stellen Mandellikör und -gebäck her. Mandeln schmecken gut in Eis und Kuchen.
Die braunen Südfrüchte verleihen auch Parfüms und Rasierwasser eine besondere Duftnote.

Im Februar hält der Frühling Einzug auf Mallorca. Die Temperaturen steigen bereits
auf angenehme 17 Grad. Das ist sicher zu kalt zum Baden.
Ideal aber für Fahrrad-Touren, zum Golf spielen und Wandern.

Diese Sportarten sind bei frühlingshaftem Wetter auf Mallorca viel angenehmer als
im Mai oder gar im Sommer. Am besten holt man sich einen Mietwagen entscheiden,
um Palma, Valldemossa, Cap Formentor oder das Landesinnere zu entdecken.

Mallorca-Urlauber haben im Februar noch einen anderen Vorteil.
An den Stränden begegnet man nur vereinzelt Menschen.
Im Restaurant wird man prompt und liebevoll bedient. Der Gast ist noch König.
Anders als zur Ballermann-Zeit im Juli oder August.

Im Februar dürfen Sie mit Top-Hotelzimmern und gutem Service statt Massenabfertigung
rechnen. Es ist ruhiger, erholsamer und natürlich auch billiger als zur Hochsaison.

 

Reiseziel Kuba
Während in Deutschland der Winter oft deprimierend wirkt, ergibt sich im Februar auf Kuba
ein ganz anderes Bild. Auf der Karibikinsel haben wir eine absolute Schönwetter-Garantie.
Die Sonne sorgt für T-Shirt-Temperaturen von 22 bis 24 Grad im Schatten.
Nur in den Bergen ist es mit 17 Grad kühler.

Das bedeutet: Sie können schon schwimmen. Auch ohne Neoprenanzug können Sie tauchen.
Vor allem die Strände im Süden von Kuba überzeugen durch angenehm warmes Wasser.
Wer es lieber sportlich hat, kann in den Bergregionen wandern oder eine Radtour machen.

Die beste Reisezeit für Kuba liegt in den Monaten Februar bis April.
Dann ist die trocken-warme Jahreszeit. Es ist nicht so schwül-heiß wie im Sommer.
Auch die gefürchteten Karibikstürme mit starken Regenfällen setzen erst im Frühsommer ein.

Neben den karibischen Badestränden bietet das Reiseziel Kuba
etliche interessante Sehenswürdigkeiten. Statten Sie dem lebendigen Havanna einen Besuch ab.
Fahren Sie hinaus zu den Zigarrenplantagen. Besichtigen Sie eine Rumfabrik.
Lassen Sie sich verzaubern von kubanischer Musik und Lebenslust.
Von der tropischen Vegetation der Urwälder und von den Zuckerrohrfeldern der Insel.

 

Thailand – ideale Reisezeit
Noch wärmer als auf Kuba ist es im Februar in Thailand.
Im Landesdurchschnitt werden in dieser Zeit Temperaturen von 29 Grad gemessen.
An den Traumstränden im Süden steigt das Quecksilber sogar auf tropische 33 Grad.

Das macht einen Urlaub in Thailand sehr angenehm.
Erst im März/ April beginnt die absolute Hitze, gepaart mit der Regenzeit.
Dann fühlen sich Urlauber aus Europa und den USA nicht mehr so wohl.

Die Wassertemperaturen an Thailands Stränden erreichen im Februar 27 Grad Celsius.
Man kann also unbesorgt im warmen Ozean ein Bad nehmen.
Pro Tag haben wir im Schnitt 8 Sonnenstunden.
Im Januar und Februar ist es äußerst trocken in Thailand.
Statistisch kommt es nur an 3 Tagen pro Monat zu geringen Niederschlägen.
Nur ein Zehntel dessen, was im Sommer vom Himmel fällt.

Thailand ist ein ideales Reiseziel von Dezember bis Februar.
Erst im Mai setzt die Regenzeit ein.
Dann macht es deutlich weniger Spaß, im Land des Lächelns auf Rundreisen zu gehen.

Vielleicht muss man noch ein wenig differenzieren.
Denn Thailand ist von Nord nach Süd ein lang gestrecktes Land (1.500 km).
Wer einem Badehose-Urlaub eine nicht so große Bedeutung beimisst, sollte besser
in die Landesmitte (Bangkok) oder in den etwas kühleren Norden (ca. 25 Grad) reisen.

Von den Sehenswürdigkeiten her gibt es dort eh am meisten zu sehen:
Goldene Königstempel, Dschungel, Elefanten, Märkte auf dem Wasser,
Paläste und wilde Berglandschaften.
Der Süden des Landes ist ganz auf Badetourismus fokussiert.

 

Ideales Reisewetter für Indien
Ziemlich unterschiedlich gestaltet sich die Klimatabelle für den indischen Subkontinent.
Das Land ist mehrere Tausend Kilometer lang und breit.
Wüsten, Hochgebirge, Dschungel, Strände und Flusstäler ergeben jedes für sich eine andere
ideale Reisezeit. Wobei man insgesamt gesehen im Februar nicht viel falsch machen kann.

Abgesehen von den Ausläufern des Himalaya in Nordindien herrscht generell
ein warmes, sonniges Wetter vor. Ab Mai kann es in Indien extrem heiß und regnerisch werden.
Daher ist der Frühlingsbeginn im Februar sicher die beste Reisezeit.

In den Wintermonaten finden die Urlauber ein eher trockenes und erträgliches Klima vor.
Dann macht es Spaß, auf Tiersafari zu gehen. Oder die Königstempel Indiens zu besuchen.
Ab Ende März steigen die Temperaturen schon in einen Bereich,
der das Reisen beschwerlicher macht. Ab Mai/ Juni kommt dann noch der Regen hinzu.

Einzige Ausnahme bilden die Hochebenen am Rande des Himalaya.
Die Temperaturen liegen durchweg im gemäßigten Bereich.
Allerdings muss man in Darjeeling und Srinagar immer wieder mit Monsunregen rechnen.
Ganz besonders zur Sommerzeit.

Ein total anders Bild ergibt sich in der Wüstenregion des Bundesstaates Rajasthan:
Ab Mitte Mai steigt das Quecksilber über die 40-Grad-Marke.
Das Land der Maharadschas kann ebenso wie die Flusstäler von Ganges und Indus
praktisch nur von November bis maximal März angenehm bereist werden.

An den Stränden in Westindien ist es im Februar mit 30 Grad recht warm,
und nahezu niederschlagsfrei. Wer einen stressfreien Badeurlaub
mit nur wenig Tourismus bevorzugt, ist hier goldrichtig.

Als Fazit könnte man sagen: optimales Reisewetter für Indien herrscht im Februar und Herbst vor.
Dann ist es relativ trocken und nicht so furchtbar warm. Die schwül-heiße Regenzeit
(Mai bis Mitte Oktober) würde ich unbedingt meiden für eine Indien-Rundreise.

 

Entspannungs-Urlaub auf Lanzarote
Ideale Reisezeiten für die Kanarische Inseln sind der Frühherbst (September/ Oktober)
und der ausgehende Winter. Es bedeutet nicht, dass zur Sommerzeit hier nicht schön ist.
Was ich sagen will: Teneriffa, Lanzarote, La Palma und Gran Canaria sind dann besonders
wertvoll, wenn es im Mittelmeer schon oder immer noch kühl ist.
Für das ausgeglichen warme Klima sorgt die südliche Lage vor Westafrika.
Und der wärmende Golfstrom aus der Karibik.

Im Februar bilden die Kanaren erstklassige Reiseziele.
Mit kräftigem Sonnenschein, mit frühlingshaften Tagestemperaturen von 20 bis 22 Grad.
Und das nur wenige Flugstunden vom winterlichen Mitteleuropa entfernt.

Wenn die Menschen in deutschen Landen noch in dicken Mänteln und langen Unterhosen
herumlaufen, können Sie zum Beispiel auf Lanzarote schon Bikini bzw. Badehose anziehen.
Von allen Kanaren ist die Insel Lanzarote nämlich die wärmste und trockenste.
Zum Schwimmen ist das Wasser im Februar noch ein wenig kühl.
Es sei denn, Wassertemperaturen um von 18 Grad machen Ihnen nichts aus.

Dafür haben die Urlauber auf Lanzarote zahllose Freizeitmöglichkeiten.
In den Hotels können sie Golf spielen. Sie machen einen Gruppenausflug in die Vulkanberge
der Insel. Sie relaxen oder spazieren am sonnigen Strand.
Fortgeschrittene Surfer finden zu Jahresbeginn auf Fuerteventura, Teneriffa
und Lanzarote ideale Wind- und Wellenbedingungen vor.

Im Februar ist Vorsaison auf den Kanarischen Inseln.
Sie kommen in den Genuss von günstigen Flügen und guten Hotelpreisen.
Während jetzt in der Dominikanischen Republik und in Thailand schon hektisch viel Betrieb ist,
haben Sie auf Lanzarote alle Zeit der Welt für einen erholsamen Strand- oder Aktivurlaub.

 

Malediven: Bildschöne Inseln im Indischen Ozean
Die Inselgruppe der Malediven bilden ein ideales Fernreiseziel im Winter.
Ähnlich wie in Thailand haben wir hier mitten im Indischen Ozean ganzjährig gleichbleibende
Temperaturen und traumhaft sonnige Wetterbedingungen.
Vor allem in den Monaten Januar und Februar.

Wenn es in Deutschland nur in der Sauna heiß ist,
können wir mit einem Malediven-Flug dem Sommer entgegen reisen.
Bei Tagestemperaturen leicht über 30 Grad ist das Meer ungefähr 28 Grad warm.
Dazu verwöhnt die Sonne die Urlauber an 9 Stunden täglich.

In den Tropen spielt die Regenzeit generell eine wichtige Rolle.
Im Februar brauchen Sie sich auf den Malediven darüber den Kopf nicht zu zerbrechen.
Es ist einer der trockensten Monaten überhaupt.

Während es zu Hause vielleicht stürmt und schneit, geht auf den Malediven in der Karnevalszeit
noch nicht einmal ein laues Lüftchen. Ganz anders als später im Hochsommer.
Dann ziehen durchaus schon mal mittelstarke Stürme auf.

Weitere Gründe, die für das Reiseziel Malediven sprechen, sind die Tauchgründe vor der Küste.
Sie haben die Möglichkeit, Wassersport zu treiben (Surfen, Segeln, Boot fahren).
Oder Sie lassen sich an den weißen Palmenstränden braun braten.
Bevor es zurück geht ins immer noch trübselige Deutschland.

Für Sightseeing-Touren sind die Malediven nicht geeignet. Dafür sind die Inseln zu klein.
Den eigentlichen Zauber machen die Traumstrände aus,
die Natur und die Welt unter der Wasseroberfläche.

Die Malediven sind in keiner Jahreszeit so überfüllt wie die Reiseziele Kanarische Inseln,
Mittelmeer oder Karibik. Ein ideales Terrain also zum Abschalten und Sich-Verwöhnen
in einem ruhigen, stets sonnigen Ambiente.

 

Skifahren im Februar
Bisher war nur von sommerlichen Reisezielen im Winter die Rede.
Natürlich eignet sich der Februar auch ganz vorzüglich zum Skifahren, Snowboarden, Carving,
Rodeln und Eislaufen. Nicht nur in Mitteleuropa, sondern auch in Nordamerika und Skandinavien.


Alpenländer

Die Skigebiete von Österreich sind nicht nur für uns Deutsche die beliebtesten in der Alpenwelt.
Das liegt an den guten Wintersport-Bedingungen im Zillertal, in Kitzbühel, Sölden und Co.
Aber auch an der Schneesicherheit, am ausschweifenden Après-Ski
und an den erschwinglichen Kosten.
Die Skiorte der Schweiz sind hingegen nicht preislich so günstig.
Frankreich bietet die größten Pistengebiete der Alpen.
Aber auch dort sind die Kosten für Hotel oder Ferienwohnung relativ hoch.


Deutschland

Die deutsche Skigebiete hinken leider etwas hinterher.
Vor allem deshalb, weil viele Berge nicht hoch genug liegen.
So dass es immer wieder zu Schnee-Engpässen kommt.
In guten Jahren oder an manchen Wochenenden ist Skifahren aber auch in den Mittelgebirgen
wie Allgäu, Schwarzwald, Erzgebirge, Hunsrück, Bayerischem Wald und im Harz möglich.


Wintersport in Osteuropa

Am preiswertesten ist ein Skiurlaub im Osten Europas.
Zum Beispiel in der Hohen Tatra (Grenzgebirge Polen zu Slowakei).
Oder auch in den slowenischen Alpen. Die ca. 90 Skiorte in den rumänischen Karpaten
sind skitechnisch noch nicht auf Welt-Niveau. Dafür allerdings die billigste Option.


Skandinavien

In Mitteleuropa ist es in den letzten 30 Jahren immer wärmer und in Bezug auf Schnee
immer problematischer geworden. Wenn Sie wirkliche Schneesicherheit wollen:
Dann fahren Sie von Februar bis April am besten in den hohen Norden.
In Norwegen, Schweden und Finnland haben wir im Faschingsmonat
oft Temperaturen zwischen Null und minus 15 Grad.
Das kommt Langläufern, Schneewanderern und alpinen Skifahrern zugute.


Skigebiete Nordamerika

Die Rocky Mountains von Kanada bieten Winterurlaubern ein einzigartiges Schnee-Feeling.
Man hat noch nie erlebt, dass hier so weit im Norden Schneemangel herrschte.
Im Februar und März sind die Abfahrten absolut traumhaft.
Noch bis in den Mai hinein ist Skifahren möglich.

Die berühmtesten Skiorte in Westkanada liegen in Bundesstaaten Alberta und British Columbia:
Banff, Lake Louise, Marmot Basin und Sunshine Village.
An vielen Orten werden Hundeschlittentouren angeboten.
Die Skipisten der Rocky Mountains sind größer als in den Alpen. Und somit nicht so überlaufen.

Kanada wirkt naturbelassener und ursprünglicher.
Après-Ski erleben Sie dort zwar nicht. Dafür aber endlose Wälder,
eine fast menschenleere Wildnis, große vereiste Seen und bei Nacht Wolfsgeheul.

Ähnlich sieht es weiter südlich aus, in den USA. Die Skiorte in den Bundesstaat Colorado,
Nevada und Wyoming halten ebenfalls vorzüglich präparierte und weite Skistrecken bereit.
Zum Beispiel in der Nähe von Denver, in Vail, Aspen, Big Sky Resort,
Salt Lake City, Lake Tahoe und Beaver Creek.
Allerdings ist in Colorado schon mehr Betrieb als oben in Kanada.

Dasselbe lässt sich von den Skigebieten im Osten Nordamerikas sagen:
In Lake Placid zum Beispiel. Oder in den Green Mountains von Vermont.
Bemerkenswert ist die Tatsache, dass die Skiorte im Osten der USA gar nicht hoch liegen.
Der Winter in Neuengland ist wesentlich kälter als in Europa.
So reichen 1.000 Meter Höhenlage schon aus für zuverlässigen Schneefall.

Okay, liebe Leser. Das waren meine Top-Favoriten für den Urlaub im Februar. Ich habe noch weitere prominente Reiseziele gefunden. Viele davon liegen in sonnigen Gefilden südlich des Äquators. Die möchte ich jetzt skizzieren.

 

Reiseerlebnis Marokko –
Berge, Wüste, Königsstädte
Durch die unterschiedlichen Landschaftsbilder wie Strände, Wüste Sahara,
Binnenland und recht hohe Gebirgszonen (bis 4.000 m Höhe)
fallen die Wettervorhersagen für Marokko sehr unterschiedlich aus.

Das Februar-Klima an Atlantik und Mittelmeer kann man ungefähr mit Mallorca
oder der spanischen Südküste gleichsetzen.
Das Wasser ist mit 16 Grad noch zu kühl zum Schwimmen.
Der Wintermonat ist aber perfekt für lange Strandwanderungen in salzhaltiger Luft.
Richtiges Strandwetter gibt’s an Atlantik und Mittelmeer erst ab dem Wonnemonat Mai.
Ein Badeurlaub in Marokko empfiehlt sich daher eindeutig nur in den Sommermonaten.

Im Februar liegen die Tagestemperaturen bei maximal 24 Grad.
In der Sahara werden 30 Grad erreicht.
Dabei gibt es außerhalb der Wüste mehr Niederschläge als in den heißen Sommermonaten.
Was sich aber als angenehm erweist. Das bedeutet: an ca. 6 Tagen pro Monat nieselt es.

Wer auf richtig warmes Rundreise-Wetter steht, sollte seinen Marokko-Urlaub lieber auf April
oder Mai verschieben. Allerdings wird es dann in der Wüste Sahara mit 35 bis 37 Grad
schon etwas zu heiß. Es kommt also immer darauf an, was Sie in Marokko vor haben.
Für eine Rundreise zu den Königsstädten und durch die Sahara
sind die Monate Februar und März perfekt.

Eine Reise in die Wüste ist praktisch nur zwischen November und Februar möglich.
Danach brennt die Sonne unbarmherzig nieder auf Auto, auf Kamele und unseren Kopf.
Dabei sollte man sich aber auch bewusst sein,
dass es in der Wüste nachts verdammt kalt werden kann.

Wandern, Trekking oder Jeep-Touren in den Atlas-Gebirgen von Marokko:
Je nach Höhenlage (1.500 bis 4.000 m) ist es im Februar unterschiedlich kühl.
Im Hohen Atlas (über 3.000 m) müssen Sie mit Temperaturen zwischen
plus 5 Grad und leicht unter Null rechnen. Somit ist Schneefall möglich.
Also heißt es: warme Stiefel und Winterjacke mitnehmen.
In tieferen Mittelgebirgslagen ist die Herbstkleidung ausreichend.

Das Landesinnere Marokkos (Marrakesch, Fes) ist für Frühjahr, Herbst und Winter
als Reiseziel geeignet. Im Sommer reichen die Temperaturen über die 35 Grad im Schatten.
Von November bis April haben wir hingegen ein angenehmes Klima zwischen 18 und 24 Grad.

 

Abenteuer Südafrika
Auch das Land am Kap der Guten Hoffnung gehört zu den Top-Reisezielen im Februar.
Für einen Badeurlaub eignet sich in dieser Zeit eigentlich nur die Ostküste – bei Durban
und East London. Dort am Indischen Ozean werden Wassertemperaturen von 24 Grad erreicht.

Es kann auch schon mal schwül-warmes Wetter und Niederschläge geben.
Diese fallen aber ebenso mild aus wie im mitteleuropäischen Sommer.
An der Atlantikküste und bei Kapstadt ist es im Februar
dagegen eindeutig zu frisch zum Baden.

Ansonsten gestaltet sich das Reiseklima in Südafrika je nach Region recht unterschiedlich.
Wir befinden uns auf der Südhalbkugel. Im Februar ist also Sommer.
Die Urlauber können sich in allen Regionen des Landes auf 8 bis 9 Sonnenstunden freuen.
In Kapstadt und Johannesburg haben wir 26 Grad, in Durban und Port Elizabeth 28 Grad.
Erst gegen April hin wird es langsam kühler und feuchter.

Der Februar ist also dann die ideale Reisezeit, wenn man es angenehm warm haben möchte.
Und ein paar kleine Regenschauer kein Problem sind.
Zum Beispiel bei einer Safari oder Rundfahrt durch Südafrika.

Der Krüger-Nationalpark, die Weinstraße, der Tafelberg, die Gardenroute, die Drachenberge,
die Tierparks und die Halbwüsten an der Grenze zu Namibia bilden die Highlights von Südafrika.
Das Land am Kap ist 4 mal so groß wie Deutschland.
Große Entfernungen werden mit Mietwagen, Jeep oder Bus zurück gelegt.
Sie können sich aber auch Wanderungen in den von Farbigen besiedelten Homelands,
in der Wüste oder in den Bergen anschließen.

 

Natururlaub auf Neuseeland
Das Land der Kiwis ist kein gutes Reiseziel für einen Strandaufenthalt.
Im Gegensatz zum benachbarten Australien ist es fürs Schwimmen zu keiner Jahreszeit
wirklich warm genug – auch nicht im Sommer.
Dafür bietet Neuseeland aber exzellente Freizeitmöglichkeiten und Naturerlebnisse.

Die Höchsttemperaturen liegen im neuseeländischen Sommer (also im Februar) nur bei 23 Grad.
Das Land am anderen Ende der Welt liegt nämlich – wie Südafrika – in der südlichen Hemisphäre.
Der Februar in Neuseeland entspricht dem August in Europa.

Dass es in Neuseeland nie zu heiß wird, bringt einige Vorteile mit sich.
Auf den beiden großen Inseln können die Urlauber nach Herzenslust wandern,
Mountainbike fahren oder mit dem Schiff Delfine und Wale beobachten.

Bei Gebirgswanderungen kann es hier und da ganz schön kühl sein.
Daher sollte jeder Trekking-Liebhaber angemessene Kleidung tragen.
Vor allem ganz im Süden von Neuseeland, in Richtung Antarktis.

Die meisten Touristen fliegen von Dezember bis Februar nach Neuseeland.
Aber auch in dieser „Sommerzeit“ kann sich das Wetter launisch zeigen.
Nur der äußerste Norden bietet im Februar viele warme und trockene Tage.

Zu den Sehenswürdigkeiten der immer grünen Insel gehören der Sky Tower in Auckland,
der Fjordland Nationalpark, die Thermen von Rotorua, die Hauptstadt Wellington.
Dazu Maori-Siedlungen, zahlreiche Berge und Naturschönheiten.
Sowie das Golf- und Wassersport-Paradies Bay of Islands.

In der Weihnachtszeit haben wir auf Neuseeland zwar ähnlich gute klimatische Bedingungen
wie im Februar. Allerdings sind die Reisekosten dann nicht so günstig.
Die Schule macht Ferien. Viele Orte sind von Einheimischen stark frequentiert bzw. ausgebucht.

 

Valentinstag auf den Kapverden
Wenn Sie gern am Strand liegen, allerdings nicht in einer Bullenhitze:
Dann sind die Kapverden im Februar ein ideales Urlaubsziel.
Luft- und Wassertemperaturen liegen bei 23 Grad.
Die Sonne scheint immer vom azurblauen Himmel herab.
Regen ist ein Fremdwort auf den Inseln, zumindest in der Karnevalszeit.

Dank der Winde aus der nahe gelegenen Sahara ist es im Sommer und Herbst
einige Grad wärmer als im Februar. Aber was nützt das,
wenn immer wieder mal Regengüsse über die Inseln im Südatlantik jagen.

Im Gegensatz zu den Balearen und Kanaren haben Sie auf den Kapverden
eine gute Chance auf einen kuscheligen Erholungsurlaub zu zweit.
Wenn Sie mit der Frau oder Freundin den Valentinstag wie Adam und Eva ungestört
im Liebes-Paradies verbringen wollen, sind die Inseln Sal, Boa Vista
und Santiago sicher keine schlechte Wahl.

In den Gewässern vor den Kapverden können Sie tauchen, windsurfen und baden.
Die Naturlandschaften laden zu Wanderungen ein.
Bei den gemäßigten Temperaturen im Februar ist das keine schlechte Option.
Davon abgesehen können Sie bei Bootsausflügen die Nachbarinseln kennenlernen.
Alle Kapverdischen Inseln zusammen liegen in einem Umkreis von 100 Kilometer.

 

Brasilien: Karneval in Rio
Die berühmteste Volksveranstaltung Südamerikas ist der Karneval in Rio de Janeiro.
Wenn die schokoladenfarbigen Tänzerinnen im Februar durch die Straßen tanzen
und dabei verführerisch mit dem Hintern wackeln,
sorgt die Sonne für satte 30 Grad im Schatten.

Rio und die gesamte Südküste Brasiliens sind ein ideales Reiseziel im Februar.
Auch für einen Strandurlaub.
Denn die Wassertemperaturen im brasilianischen Sommer (Südhalbkugel!) betragen 25 Grad.
Die Sonne scheint immerhin 7 Stunden lang täglich.

Neben dem Karneval hat die attraktivste Stadt Brasiliens noch mehr zu bieten.
Berühmt sind der Zuckerhut, die Christus-Statue, das größte Fußballstadion der Welt,
der Floriansplatz und der Stadtteil Santa Teresa.

Jede Menge Erotik erleben wir an der weltberühmte Copacabana.
Sie lädt im Februar nicht nur zum Sonnen und Baden ein.
An diesem Strand sehen wir, wie hunderte brasilianische String-Schönheiten ihren Sex-Appeal
zur Schau stellen. Die Männer spielen lieber Fußball.
Die Copacabana ist für sich gesehen schon eine Reise wert.

 


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