England-Rundreise mit Top-Highlights

Steinkreise in Stonehenge England bei Sonnenuntergang

Interessante Orte
in England

Mit den Top-Highlights von England verbinden viele Reisefreudige nichts anderes als London.
In der Tat hat die Weltstadt etliche erstklassige Sehenswürdigkeiten zu bieten.

Wenn man aber mal über den Tellerrand blickt, wird man feststellen:
Auch andere Regionen in England können
dem Urlauber viel Freude bereiten.

 

Dazu gehört zweifellos Stonehenge. Vielleicht ein abwechslungsreicher Wanderurlaub
im Lake District. Das Besichtigen von Universitätsstädten und königlicher Palästen.
England besitzt zahlreiche römische Relikte oder Monumente aus keltischer Zeit.

Englische Pubs sind ebenso sehenswert wie mittelalterliche Spukschlösser,
Nationalparks, die wilde Nordseeküste, Geheimnis-umwitterte Moorlandschaften
und das Bergland von Wales.

Vor allem Städtereisende, Naturliebhaber und historisch interessierte Menschen
kommen in England auf ihre Kosten.
Mit der Sonne hapert es ein wenig im Vereinigten Königreich – von Brighton und Cornwall
mal abgesehen. Aber in Deutschland ist das auch nicht viel anders.

Ich möchte Sie jetzt auf eine kleine Rundreise durch England einladen.
Ich werde Ihnen das eine oder andere Highlight vorstellen,
von dem Sie vielleicht noch gar nichts gehört haben.

 

Stonehenge: geheimnisvolle Steine
Mit Sicherheit haben Sie ein Bild von Stonehenge schon mal irgendwo im Internet gesehen.
25 km nördlich von Southampton (Südengland) liegt eine der berühmtesten Sehenswürdigkeit
der britischen Insel: die wuchtigen Felsgesteine von Stonehenge.

Das Monument besteht aus einem äußeren Steinkreis. In der Mitte stehen weitere Brocken.
Einige wiegen an die 30 Tonnen. Das ist 20 mal so viel wie ein VW-Golf. Unvorstellbar!

Wissenschaftler und Archäologen lassen seit Jahrhunderten ihre Fantasie spielen,
was es mit den Monolithen von Stonehenge wohl auf sich haben könnte.
Wieso kamen Menschen in der Steinzeit auf die Idee, unter unsäglichen Mühen
tonnenschwere Gebilde in die südenglische Landschaft zu stellen?
Zufriedenstellende Antworten auf dieses Rätsel konnten bislang nicht gefunden werden.

Die einen meinen, es sei eine Art Kalender oder Sonnenuhr.
Durch welche die Ureinwohner Englands nicht nur die Uhrzeit, sondern auch
den Tag der Mittsommernacht exakt feststellen wollten.
Als Orientierung für die Bauern, wann es Zeit wird für die Heuernte.
Aber so richtig schlüssig sind diese Erklärungen wohl alle nicht.

Andere Experten behaupten, hier seien in der Steinzeit Verbrecher hingerichtet
oder Tote begraben worden. Wiederum andere meinen, Stonehenge sei so eine Art Tempel
gewesen. Wo man heilige Riten, Opfergaben oder heidnische Gottesdienste abgehalten habe.

Das wirkliche Geheimnis werden wir wohl nie erfahren.
Die Mystik macht diesen sagenumwobenen Ort für Touristen aus aller Welt so interessant.
Man weiß noch nicht einmal genau, wo diese Gesteinsbrocken überhaupt her geholt wurden.

Heute ist Stonehenge eine gute touristische Einnahmequelle für England.
Im Besucherzentrum vor Ort oder im Internet können Sie sich Eintrittstickets besorgen.
Der Bus bringt Sie zu den Steinen. Sie nehmen an einer Führung teil.
Ideal wäre es, wenn die Sonne scheint.
Dann können Sie selbst beurteilen, ob es sich um eine Sonnenuhr handelt.

 

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Windsor Castle – das älteste Königshaus der Welt
35 km westlich der Londoner City befindet sich ein Schloss aus dem Mittelalter,
das man bei einem England-Aufenthalt unbedingt gesehen haben sollte.
Das Windsor Castle ist neben dem Buckingham-Palast der zweite Wohnsitz englischer Könige.
Queen Elizabeth II. empfängt im Staatsschloss ausländische Gäste.

England-Reisende können das Windsor Castle zunächst mal von außen fotografieren.
Sie gehen zum Eingangsbereich. Sie lösen ein Ticket.
Und können sich nun ganz entspannt den Schätzen widmen, die das Schloss zu bieten hat.

Sehenswert sind die Gemälde europäischer Maler aus Flandern, Frankreich und England.
Sowie das so genannte Puppenhaus der ehemaligen Queen Mary (Mary’s Doll House).
Das ist kein Spielzimmer, welches der Königin zu Weihnachten von Mama geschenkt wurde.
Sondern das Mini-Modell eines luxuriösen Hauses
aus den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Im Empire-Stil also.

Zu den Highlights in Windsor Castle gehört auch die St. George’s Kapelle.
In dieser Kirche wurden etliche englische Royals getraut und auch beerdigt.
Nicht allerdings Lady Diana. Die Königin der Herzen fand woanders ihre letzte Ruhe.
Nach der Besichtigung können Sie in den grünen Gartenanlagen des Windsor Castle
einen ausgedehnten Spaziergang machen.

 

Seebad Brighton
Kein anderer Ort in England ist so prädestiniert für einen Wellness-
oder Badeurlaub wie Brighton am Ärmelkanal.
Das Klima an der englischen Südküste ist mild. Oft sogar mediterran sonnig.
Das Wasser ist kuschelig warm zum Schwimmen.
Wie in Cornwall, so fließt auch hier der karibische Golfstrom vorbei.
Er bringt angenehm warme Wassertemperaturen mit sich.

Brighton hat keinen internationalen Flughafen.
Sie erreichen die südenglische Stadt aber von Londoner Airports aus mit dem Bus.
Die Entfernung beträgt 50 Kilometer. Viele Touristen vom Kontinent nutzen die Chance,
sich am Wochenende einen Kurzurlaub oder Kuraufenthalt zu gönnen.
In absehbarer Zeit wird ein solcher Trip noch günstiger werden.
Sobald nämlich der Brexit in Kraft tritt.

Da Brighton zu den beliebtesten Urlaubsorten in England zählt,
ist hier eine gute touristische Infrastruktur vorhanden.
Es gibt jede Menge Wellness-Hotels und Ferienwohnungen.
Dazu natürlich Restaurants, Geschäfte, Bildgalerien und Boutiquen.
Sogar Museen können Sie an diesem lebendigen Ort besuchen.

Besonders sehenswert ist die Pier von Brighton (Landungssteg).
Sowie der königliche Pavillon. Ein Schloss, das nach indischem Vorbild gebaut wurde.
Von außen sieht es aus wie ein Maharadscha-Schloss.
Umgeben von einer Wasseranlage und grünen Feldern.

Die Touristen finden im Badeort Brighton Unterhaltung in Bars und Vergnügungsparks.
Es gibt Theater-Veranstaltungen, Kino und Konzerte.
Und nicht zuletzt natürlich der Sandstrand von Brighton. Der Beach, wo „London baden geht“.

 

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Naturpark Lake District
60 km nördlich von Liverpool und Manchester beginnt eines der schönsten Naturschutzgebiete
Englands: der Lake District. Der Name „Lake“ sagt es: hier gibt es sehr viele Seen.
Ungefähr ein Dutzend davon ist mehrere Kilometer lang.
Eine perfekte Landschaft, um sich in der Natur zu erholen. Oder einen Aktivurlaub zu verleben.

Die Landschaft des Nationalparks Lake Distrikt ist ca. 50 mal 50 km groß.
Sie ist geprägt von Hügeln, kleinen Bergen, Wäldern, Tälern,
Wiesen, Wasserläufen und Landhäusern (Cottages).

Sie können den Lake Distrikt allein für sich entdecken.
Oder Sie schließen sich geführten Wanderungen an.
Der Guide wird Ihnen etwas über die Geschichte des Landes erzählen.
Die ist eng verbunden mit den norwegischen Wikingern,
die im frühen Mittelalter diese Gegend unsicher machten.

Doch Wandern ist nicht die einzige Urlaubsbeschäftigung.
An den Bächen und Seen können Sie angeln. Sie haben die Möglichkeit,
mit dem Fahrrad oder per Boot eine der naturbelassensten Regionen Englands kennenzulernen.

Dabei werden Sie immer wieder auf Steinmonumente aus ganz anderen Zeiten stoßen.
Sie entdecken mittelalterliche Schlösser. Praktisch jede Ortschaft hat einen eigenen Pub.
Dort bekommen Sie zu essen. Dazu ein dunkelbraunes englisches Ale, oder auch stärkere Sachen.

Für eine mobile Rundreise durch den Lake District empfiehlt sich ein Mietwagen.
Damit haben Sie noch ganz andere Möglichkeiten.
Sie können weitere Sehenswürdigkeiten und Städte Nordenglands besuchen:
Die schon genannten Städte Manchester und Liverpool.
Oder auch Leeds, Sheffield, Nottingham, Newcastle oder Blackpool an der Irischen See.

 

The Shard – die Pyramide in London
Der höchste Wolkenkratzer Europas (außerhalb von Russland) gehört zu den unverzichtbaren
Top-Highlights einer Städtereise nach London. Dieses Gebäude gibt es erst seit dem Jahr 2012.
So dass wohl nur eingefleischte England-Liebhaber es bereits kennen.

Das oben spitz zulaufende Gebäude am Südufer der Themse dient vorrangig
als Geschäftsgebäude. Man findet dort Restaurants, Boutiquen, Hotels und Büros.
Für den Urlauber ist wohl die Aussichtsterrasse am interessantesten.

In einer Höhe von 220 m haben sie einen fantastischen Ausblick über London:
Den nahe gelegenen Tower, das London Eye, Big Ben, Hyde Park,
Wimbledon, rote Doppeldeckerbusse und den City-Flughafen.
Bei klarem Wetter können Sie bis zu 60 km weit sehen.
Bis zur Nordsee und auch bis hinüber nach Oxford.

Im Gegensatz zu den USA ist Europa nicht gerade gesegnet mit sehr hohen Gebäuden.
Die Spitze des Shard ragt immerhin 310 m hoch in den Himmel über London.

In der Eingangshalle können Sie sich an Bildschirmen informieren über die Londoner Geschichte.
Danach fahren Sie mit dem Lift hoch in die 68. Etage.
Von dort ab beginnt das Aussichts-Erlebnis. Noch 4 Etagen höher können Sie ins Freie treten.
Und die Sehenswürdigkeiten Londons von oben fotografieren.

 

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Universitätsstadt Oxford
Die berühmtesten Hochschulen Englands stehen in Oxford und Cambridge.
Doch auch ohne Uni hält die Stadt für Urlaubsgäste jede Menge Überraschungen bereit.
In erster Linie auf dem kulturellen Sektor.
Kaum eine Stadt in England dürfte so viele Bibliotheken haben.

In der Nähe der Oxford University befindet sich die Kirche
der Heiligen Jungfrau Maria (St. Mary the Virgin).
In diesen Gemäuern bekamen im Mittelalter Studenten das Diplom überreicht.
Heute wird die St. Mary Church nur noch für die Andacht genutzt.
Allerdings haben Besucher die Möglichkeit, hinaufzusteigen auf den Aussichtsturm.
Um den Blick auf die Universitätsstadt zu genießen.

Sie können im Rahmen einer England-Rundreise die berühmteste Universität
des Landes besichtigen. Dazu finden regelmäßig Führungen statt.
Weitere schöne Plätze der Stadt lernen Sie bei einer Busrundfahrt im roten Doppeldecker kennen.
Die historische Altstadt, die Shoppingmeile, die Märkte,
die Fußgängerzone, mehrere Towers und Brücken.

Ein weiteres Fotomotiv in Oxford ist die ehemalige Radcliffe Bibliothek.
Leider ist dieses runde Kuppel-Gebäude heute nur noch für Studenten zugänglich.
Darf aber natürlich in Bildern festgehalten werden.

Gleich neben der Hochschule befindet sich das Sheldonian Theater.
Interessant nicht nur durch die Konzerte und Veranstaltungen.
Sondern auch durch kunstvolle Gemälde an den Decken des Gebäudes.

Wo so viel studiert, geochst und gebüffelt wird, muss auch Platz sein für Erholung.
Der Botanische Garten und der South Park bildet die grünen Lungen von Oxford.
Der Botanic Garden ist der älteste seiner Art im Vereinigten Königreich (UK).

Er ist von einer dicken Mauer umgeben. Auf dem Gelände befinden sich zahlreiche Stauden,
Blumenbeete, Wiesen, Teiche und Mohnblumen.
Ein ideales Rückzugsgebiet für gestresste Student en.
Und natürlich auch für England-Reisende.

 

Madame Tussauds Wachsfiguren
Zu den Top-Highlights eines London-Trips gehört zweifellos die Ausstellung
berühmter Persönlichkeiten bei Madame Tussauds.
Das Wachsmuseum liegt am südlichen Ende des Regent’s Park.

Madame Tussaud musste zur Zeit der Französischen Revolution nach England fliehen.
In London errichtete sie bald das Wachsfigurenkabinett.
Zunächst wurden dort nur berühmte Franzosen abgebildet, später auch Engländer.
Die Kunst, andere Menschen lebensecht darzustellen, hatte sie bereits in Frankreich gelernt.

Die Wachsmodelle von heute zeigen Prominente der Weltpolitik, Wissenschaftler,
Nobelpreisträger, Sport-Asse, Musiker und Hollywood-Größen.
Das alles in einer solchen Perfektion, dass man glauben könnte, sie stünden leibhaftig da.

Hier kurz ein paar Beispiele, welche Wachsbildnisse bei Madame Tussauds zu sehen sind:
Die Popstars Michael Jackson, Jennifer Lopez und Robbie Williams.
Politiker wie Mandela und Barack Obama.
Schauspieler wie Tom Cruise, Nicole Kidman, Brad Pitt und Angelina Jolie.

Dazu legendäre Sportler wie Muhammed Ali und Lewis Hamilton.
Und natürlich auch englische Promis wie die Beckhams, Prinz Charles und Queen Elizabeth.
Angela Merkel würde sich sicher auch geschmeichelt fühlen, dort zu posieren.
Sie alle stehen fast wie live vor den Besuchern.

 

Ein Wochenende in der Hauptstadt:
Die Top-Sehenswürdigkeiten von London 

 

Kathedrale von Canterbury
Letzte Station meine Rundreise durch England ist die weithin bekannte Kathedrale von Canterbury.
Der Ort liegt an der Südostspitze Englands – 10 km von den weißen Steilküsten bei Dover entfernt.

Englische Kirchengeschichte ist gewiss nicht jedermanns Sache.
Dennoch könnte ein Abstecher zu der berühmtesten Kathedrale der Insel interessant werden.
Viele Urlauber nutzen die Gelegenheit, an einem anglikanischen Gottesdienst teilzunehmen.
Alternativ nehmen sie an einer Führung durch das Domgebäude teil.

Bei der Tour erfahren Sie vom Fremdenführer einiges über die Historie des Gebäudes.
Und über englische Geschichte allgemein.
Die Kathedrale von Canterbury wurde um das Jahr 600 nach Christus vom heiligen Augustinus
errichtet. Dieser fungierte als erster Erzbischof von Canterbury.

Ein anderer Bischof wurde im Mittelalter in diesem Gotteshaus
von den Schergen des englischen Königs ermordet.
Zu seinem Gedenken leuchten im Altarbereich heute noch eine Kerze.

Die Kathedrale von Canterbury ist ein Leckerbissen für Kunstliebhaber.
Die Decken sind kunstvoll verziert. Schauen Sie sich das mächtige Kirchenschiff und den Chor an.
Die bunten Bilder auf den mosaikförmigen Gläsern der Fenster erzählen biblische Geschichten.
Wenn Sie wollen, können Sie im Archiv der Kathedrale schriftliche Kirchendokumente einsehen.

 


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