Beliebteste Reiseländer in Afrika

Elefantensafari per Jeep durch Kenia

Urlaubs-Eindrücke aus afrikanischen Ländern

Der schwarze Kontinent lockt mit seiner Vielfalt Millionen Urlauber aus aller Welt an. Viele fahren auf Elefanten-Safari nach Kenia oder Südafrika.

Andere zieht es zu Touren in die Wüsten von Marokko (Sahara), Ägypten (arabische Wüste)
oder Namibia (Kalahari). Oder zu den Naturwundern Nil, Kilimandscharo,
Viktoriasee, zu den Pyramiden und in den afrikanischen Urwald.

Die Strände der Seychellen, auf Mauritius und La Réunion bilden weitere hochkarätige
Urlaubsziele in Afrika. Tunesien, Tansania, der Kongo und Simbabwe gehören ebenso
zu den viel gefragten Reiseländern des afrikanischen Kontinents.

Wer in Afrika Urlaub plant, muss immer nach den Wetterbedingungen fragen.
Große Hitze und extreme Regenzeiten sollte man tunlichst meiden.
Nordafrika, Südafrika, Ostafrika und Westafrika:
Jeder Teil des heißesten Kontinents der Welt hat seine speziellen klimatischen Bedingungen.
Auch auf diesen Aspekt werden ich bei den Länderbeschreibungen eingehen.

 

Kenia
Das Nachbarland Tansanias ist nicht nur durch seine Langstreckenläufer weltberühmt.
Sondern auch als beliebtes Urlaubsland für abenteuerliche Reisen in Ostafrika.
Ganz im Gegensatz übrigens zu den krisengeschüttelten Nachbarländern
Uganda und Somalia. Dort traut sich kein Mensch hin.

Wer in Kenia auf einer Safari Elefanten, Nashörner, Karibus, Löwen, Straußvögel,
Giraffen und Krokodile filmen möchte, fährt am besten ins Laikipia Hochland.
Bei den Naturvölkern im kenianischen Hochplateau liegt die Wiege
der Goldmedaillengewinner des Landes.

Für Individualreisende ist so eine Tour nicht ganz ungefährlich.
Man schließt sich besser einer vom Scout geführten Safarigruppe an.
Es gibt aber auch Reiseunternehmen, die mit Pauschalreisen ihre Schäfchen
zur faszinierenden Tierwelt Kenias führen.
Bei den oft mehrtätigen Abenteuerreisen wird in Zelten oder Lodges übernachtet.

Im Prinzip unterscheiden sich die Bilder Kenias nicht wesentlich von denen Tansanias
im Süden. Bei guter Zeit begegnet man großen Tierherden, die ständig in Bewegung sind.
Im trockenen Ostafrika sind sie jederzeit auf der Suche nach Wasser und Nahrung.
Immer begleitet von Raubkatzen und Aasfressern.
Sehr reizvoll – aber nicht billig – sind Helikopterflüge über die ostafrikanische Savanne.

So viel zur Wildnis. In Kenia werden auch Strandurlauber und Städtereisende fündig.
Nairobi und die Küstenstadt Mombasa bieten zahlreiche Sehenswürdigkeiten
aus der englischen Kolonialzeit.

Wer gern am Indischen Ozean die Sonne einfangen möchte,
findet am Bamburi Beach von Mombasa seinen Traumurlaub.
Ganz in der Nähe befindet sich übrigens eine Krokodilfarm.
Schauen Sie zu, wie die hungrigen Mäuler der Echsen mit Fleischbrocken gefüttert werden.

Bergsteiger und Kletterer können sich im Hochgebirge des Kenia-Massivs auspowern.
Wer etwas übrig hat für die Lebensweise der Eingeborenen,
findet in Massai-Dörfern reichlich Stoff für sein Reise-Tagebuch.

 

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Südafrika
Die südafrikanische Republik kann man als das reichste Land eines Kontinents bezeichnen,
auf dem viel Elend, Armut, Hungersnöte und Epidemien vorherrschen.

Begünstigt wurde die positive Entwicklung Südafrikas durch eine äußerst günstige Lage
am Kap der Guten Hoffnung, der Südspitze Afrikas.
Sowie durch ein subtropisches Klima, in dem auch Weiße aus Europa
(Holländer und Engländer) auf Dauer leben können.

Südafrika gehört zu den Reiseländern Afrikas mit den meisten Naturreservaten.
Im Krüger Nationalpark kann man mit dem Jeep prima auf Tiersafari
gehen.
Hier erleben Sie Löwen, Giraffen, Zebras, Leoparden und Antilopen in freier Wildbahn.
Im Addo Elefantenpark leben mehr als 300 graue Dickhäuter.

Wer lieber am Meer ausspannen oder Wassersport treiben möchte,
findet an der Ostküste Südafrikas (Durban) schöne Strände vor.
Das Kap der Guten Hoffnung habe ich schon erwähnt.
Kapstadt gehört mit seiner kosmopolitischen und multikulturellen Bevölkerung
ebenso zu den Highlights eines Südafrika-Urlaubs
wie ein Ausflug an der Gartenroute oder zu den Weinbergen.

Im Hinterland des ehemaligen Apartheit-Staates werden Rundreisen
durch abwechslungsreiche Landschaften angeboten.
Zum Beispiel ein Campingurlaub im zentralen Hochland.
Ein Besuch von Dörfern der Naturvölker (Bantu-Neger, Zulus, Buschmänner).
Oder eine Kanufahrt auf dem Orange River. Die Diamantenminen von Johannesburg
runden das Bild eines der interessantesten Reiseziele Afrikas ab.

 

Ägypten
Keins der Reiseländer auf dem schwarzen Kontinent hat so viele kulturelle Schätze zu bieten
wie Ägypten. Vor allem der Nil, die Königsgräber der Pharaonen
und die Pyramiden am Rand der Wüste bieten herrliche Einblicke
in Gegenwart und Geschichte des nordafrikanischen Landes.

In Alexandria, aber mehr noch in der Hauptstadt Kairo,
kann man auf einer Bildungsreise die islamische Kultur verstehen lernen.
Sie können die Buntheit orientalischer Märkte bewundern, Museen besuchen
und Moscheen besichtigen. Vor den Toren von Kairo stehen die Pyramiden von Gizeh.

Eine Schiffsreise nilaufwärts kann ein ganz besonderes Erlebnis sein.
An den Ufern des längsten Stroms von Afrika sehen Sie,
wie die Ägypter das Land in Flussnähe durch Wasserkanäle fruchtbar halten.

Sie sehen Nilpferde, Krokodile, Flamingos und andere Vögel, die sich am Wasser niederlassen.
Sie kommen vorbei an Luxor, an den Pharaonen-Gräbern im Tal der Könige,
an altägyptischen Tempelausgrabungen und letztendlich zum Assuan-Staudamm.
Dort liegt eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Ägyptens:
Die Zwillingssäulen des Ramses-Tempels.

Darüber hinaus verfügt Ägypten über eine Vielzahl von Badeorten am Roten Meer.
Vor allem, wenn das Wetter in Europa kühl wird, reisen viele Touristen zum Schwimmen,
Sonnentanken oder Tauchen nach Hurghada und Marsa Alam.

95% der Fläche Ägyptens besteht aus Wüste.
Viele Afrika-Urlauber empfinden das nicht als trostlos.
Sondern als Chance für abenteuerliche Ausflüge.
Zum Beispiel mit einer Kamel-Karawane zu einer Oase.
Oder mit einem wüstentauglichen Gefährt (Quad, Jeep).

 

Marokko
In diesem nordafrikanischen Land sind viele Arten von Urlaub möglich.
Kulturliebhaber sind fasziniert von der Pracht der Königsstädte
.
Dort tauchen die Touristen ein in die Märchenwelt von 1.000 und eine Nacht.

In Marrakesch, Fès und Rabat gibt es fürstliche Paläste zu besichtigen.
Auf den Marktplätzen (Souks) Marokkos lernt man orientalisches Leben kennen.
Und viele fremdartige Köstlichkeiten, die unsere Gaumen verzücken.

Die bekanntesten kulturellen Sehenswürdigkeiten von Marokko:
Die mittelalterliche Koutoubia-Moschee und die Koranschule in Marrakesch.
Der Königspalast und das Berberviertel in Fès, die Altstadt (Medina) von Tanger.
Die Ouzoud Wasserfälle im Atlas-Gebirge. Sowie zahlreiche arabische Burgen (Kasbahs).

Die marokkanischen Landschaften werden Trekking-Abenteurer erfreuen.
Im Süden und Osten des Landes beginnt die Wüste Sahara.
Außer im Sommer können Sie mit dem Geländewagen
oder auf einem Kamel zu einer Tour aufbrechen.
Zuerst kommt die schotterige Geröllwüste. Dann die sonnenverbrannte Sandwüste.

In den Oasen treffen Sie auf Berber und auf Beduinen-Karawanen.
Faszinierend sind die endlos langen Dünen der Sahara.
Vor allem gegen Abend, wenn die Sonne die Sandberge in orangenes Licht taucht.

Das Atlasgebirge zieht sich von West nach Ost quer durch Marokko.
Mit einer Maximalhöhe von über 4.000 Meter ist es ein hervorragendes Terrain
für Querfeldein-Touren abseits vom Touristen-Mainstream.

Marokko ist auch für Badeurlauber gut geeignet.
Sowohl an der Mittelmeerküste (gegenüber Gibraltar und Málaga) als auch
am Atlantischen Ozean im Westen gibt es gut eingerichtete Strände.

Zum Beispiel in Agadir, Tanger, Casablanca und Essaouira.
Aber auch zwischen diesen großen Hafenstädten befinden sich verborgene Buchten
für ein Sonnenbad, zum Surfen oder Schwimmen im frischen Nass des Ozeans.

 

Seychellen
Die Tropeninseln der Seychellen liegen 1.000 km vor der Küste von Ostafrika.
Mahé, La Digue und Praslin gehören zu den Traumurlaubszielen
für eingefleischte Strandliebhaber.

Die Tagestemperaturen fallen dort am Äquator zu keiner Jahreszeit unter 30 Grad.
Im Badewannenwasser von 27 bis 28 Grad fühlen sich Schwimmer
und Unterwasserfreunde top-wohl.

Die palmenbewachsenen Seychellen verzaubern den Urlauber mit langen weißen Sandstränden.
Zum Beispiel die Beau Valley Bay und der Anse Lazio.
Der Anse Royal ist das Ziel vieler Windsurfer.
Der Indische Ozean eignet sich vorzüglich zum Wellenreiten.
In den Korallenriffen vor den Inseln können Taucher die bunte Fischwelt entdecken.

Aber auch Urwald-Touristen sind auf den Seychellen in ihrem Element.
Im Nationalpark Vallée de Mai kann der grüne Dschungelwald erforscht werden.
Lästige Ungeziefer und Schlangen gibt es keine auf der Insel.
Ansonsten ist auf den Seychellen hauptsächlich Relaxen in der Sonne
oder Wassersport angesagt. Eventuell noch Segeln.

Sehenswürdigkeiten im klassischen Sinne gibt es nicht so viele.
Vielleicht die alten Segelschiff-Modelle in La Marine, der Botanische Garten,
der Hindutempel in der Hauptstadt Victoria und die Gewürzinsel Poivre.

 

Tansania
Neben Kenia gehört Tansania zu den beliebtesten Reiseländern Ostafrikas.
Landschaftlich ist diese Region recht vielfältig aufgestellt. Mehr als 1 Million Tierliebhaber,
Safari-Verrückte und Wandertouristen kommen jedes Jahr nach Tansania.

An der flachen Ostküste – zwischen Daressalam und Tanga –
und auf der vorgelagerten Insel Sansibar gibt es einige tropische Strandreviere.
Der eigentliche Reiz Tansanias bilden jedoch die Massai-Savanne,
der Victoriasee, und der höchste Berg Afrikas: der Kilimandscharo.

Wer gern wildromantische Naturlandschaften kennenlernen möchte,
wird in Tansania
voll auf seine Kosten kommen.
Zwischen dem Tanganjikasee und dem Malawisee erstreckt sich eine Hochebene,
die von Kraterbergen durchsetzt ist.
Ein ideales Gebiet für anspruchsvolle Ausflüge mit dem Land Rover.

Die Grassteppe (Serengeti) von Tansania ist die Heimat zahlreicher afrikanischer Tiere.
Auf der Suche nach Nahrungsmitteln müssen ganze Herden von Elefanten,
Antilopen und Zebras ständig dem Regen nachlaufen.
Dabei bilden sie leichte Opfer für die Raubtiere Ostafrikas:
Vor allem für Löwenfamilien, für den pfeilschnellen Geparden
und beim Übersetzen an Wasserläufen für lauernde Krokodile.

Der Kilimandscharo (Nord-Tansania) liegt am Rande der Massai-Savanne.
In dieser Region befinden sich weltberühmte Nationalparks mit Elefanten, Gnus,
Affen und Wasservögeln. Beim Aufstieg zum höchsten Berg Afrikas muss man sich
schrittweise akklimatisieren. Verschiedene Reiseveranstalter bieten in der Trockenzeit
(Winter, Sommer, Frühherbst) geführte Touren an.

 

Mauritius
Wir machen einen Sprung in den Indischen Ozean.
Zu den angesagtesten Reise-Inseln vor Ostafrika gehört neben La Réunion auch Mauritius.
Während man auf den Seychellen eigentlich nicht viel mehr machen kann als Strandurlaub,
hat Mauritius einiges an Naturschönheiten aufzuweisen.

Wer den Urlaub nicht nur unter Palmen verbringen möchte, kann zahlreiche Wanderungen
unternehmen. Zum Beispiel durch den immergrünen Black River Gorges Nationalpark.
Oder hinauf in die Bergwälder der Insel.
Das Teemuseum Bois Chéri sollte man ebenso gesehen haben
wie den 130 m hohen Wasserfall Chamarel und den Vogelpark Casela Bird.

Die Hauptstadt von Mauritius heißt Port Louis.
Dort findet der Afrika-Urlaub ein reges Nachtleben vor, mit Bars und etlichen Lokalen.
Die Bevölkerung ist bunt gemischt. Auf dem Markt von Port Louis sieht man Afrikaner,
Araber, Inder, Mulatten, Chinesen und die Nachkommen europäischer Einwanderer.
Zu den Sehenswürdigkeiten gehört auch eine muslimische Moschee
und ein hinduistischer Tempel.

Trotz dieser Aktivitäten reisen die meisten Menschen nach Mauritius,
um sich am Strand zu erholen
.
Zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Sonnenverrückten gehören:
Die Seele baumeln lassen, Surfen, Tauchen, Segelausflüge und Katamaran-Touren.

An den Stränden Flic en Flac, Blue Ray, Tamarine Trou aux Biches und Belle Mare
stehen große Hotelkomplexe. Denn das Touristenaufkommen auf Mauritius ist ganz erheblich.

Was allen Inseln im Indischen Ozean fehlt, das sind afrikanische Großtiere
wie Elefanten und Raubkatzen. Dafür kann man einige Tiere beobachten,
die speziell nur auf einer Insel vorkommen.

Wie zum Beispiel bestimmte Papageienarten, Brillenvögel, Javaneraffen,
Mauritius-Falken, Geckos und Riesenschildkröten.
Krokodile gibt es keine in freier Natur. Wohl aber im Vanille Krokodilpark.

 

Tunesien
Während in Marokko das ganze Land für Touristen hochinteressant ist,
befinden sich die Touristen-Hochburgen von Tunesien eindeutig im Norden
und an der Mittelmeerküste.

Vor allem die Stadtzentren haben es in sich. Im Gegensatz zum südlichen Afrika
liegt der Schwerpunkt hier im Norden nicht auf der Tierwelt, sondern in der Kultur.

In Tunis, Kairouan und Reqqada bestaunen wir islamische Gotteshäuser
(z.B. die Sidi Oqba-Moschee). Wir genießen die Bilder arabischer Basare.
Wie die Händler die Angebote ihrer Waren hinaus posaunen.
Wie die Einheimischen um jeden Dinar feilschen.
Wie Gaukler und Schlangenbeschwörer die Besucher in Atem halten.

Es ist wie es ist: in der arabischen Welt muss man auf sein Hab und Gut aufpassen.
Das ist in Kairo haargenau dasselbe wie in Dubai, Marrakesch oder am Roten Meer.
Außerdem sollte man keine wertvolle Sachen zur Schau stellen.
Damit ziehen Sie Diebe nur unnötig an.

Neben den Märkten, Stränden und Altstädten gehören die Ruinen des antiken Karthago
zu den Touristen-Hotspots in Tunesien.
Tunis erfreut seine Besucher durch die Ölbaum-Moschee, durch die Einkaufsstraßen
Avenue de Paris und Avenue Habib Bourguiba.
Sowie durch orientalische Souvenir- und Gewürzmärkte.

Viele Deutsche fliegen nach Tunesien, um an den Stränden des Mittelmeers
einen sonnigen Urlaub zu verbringen. Hauptanziehungspunkt ist dabei die Insel Djerba.
Man muss nicht unbedingt in die Karibik reisen,
um an weißen Stränden die Sonne zu genießen.

Auch in Hammamet, Sousse, Port El Kantaoui, Monastir und auf Djerba hat man
exzellente Möglichkeiten für einen erholsamen Badeurlaub.
Mit allen Möglichkeiten zum Wassersport. Und zu fantastisch günstigen Preisen.

Die Sahara erstreckt sich über viele Länder Zentral- und Nordafrikas.
Die Mitte von Tunesien besteht aus einer Art Halbwüste.
Mitten drin liegt der Chott el Djerid, ein 50 km langer Salzsee.
Wer die heiße Sonne der größten Wüste der Welt nicht fürchtet, kann sich von hier aus
nach Südtunesien aus aufmachen, zu einem Tagesausflug in die Sahara.

 

Namibia
Das Land ganz im Südwesten des schwarzen Erdteils ist für einen Strandurlaub kaum
zu gebrauchen. Dafür gibt es bessere Reiseländern in Afrika.
Die Stärke des Urlaubslandes Namibia
liegt eindeutig in seiner Natur und Tierwelt.

Wer Löwen, Geparden, Leoparden und Elefanten aus nächster Nähe fotografieren möchte,
ist im Etosha Nationalpark genau richtig.
Im wasserdurchtränkten Urwald des Caprivi-Gebietes gibt es Affen,
Flusspferde, Büffel, Krokodile und jede Menge Vögel zu beobachten.

Landschaftliche Höhepunkte einer Namibia-Reise kann ein Abenteuer-Urlaub
in den Steppen und Sandwüsten sein (Namib, Kalahari).
Oder auch eine Trekking-Tour durch den Sesriem Canyon.
Eine Übernachtung im Camp oder unter dem klaren Sternenhimmel Afrikas
gehört zu bleibenden Eindrücken für ein ganzes Leben.

Die Sanddünen von Sossusvlei gehören zu den größten der Erde.
In vielen Städten des Landes (z.B. Windhoek) finden wir deutliche Hinweise
auf die deutsche Kolonialzeit. Nach Namibia reist man am besten,
wenn es nicht so stark regnet. Also zwischen März und Dezember.

 

La Réunion
Letzte Station unserer Afrika-Reise ist La Réunion, die Nachbarinsel von Mauritius.
Wie der Name schon sagt, gehört das Eiland zu Frankreich.
Damit ist die Insel der südlichste Punkt der Europäischen Union.

Das Strandparadies vor der afrikanischen Ostküste ist bekannt
für sein sauberes türkis schimmerndes Wasser.
Die meisten Touristen reisen nach Grand Anse, L’Ermitage und Boucan Canot.
Zum Sonnenbaden, Wassersport treiben (z.B. Wellensurfen) und zum Tauchen.

Wanderfreunde lieben La Réunion ebenso.
Ähnlich wie auf Teneriffa oder Lanzarote gibt es hier etliche Vulkanberge zu entdecken.
Der höchste davon ist über 3.000 Meter hoch.
Nur wenig tiefer liegt einer der schönsten Aussichtspunkte der Insel.
Immer wieder stößt man beim Wandern auf kleine Bergdörfer.

La Réunion ist überzogen von kahlen Bergen und steilen Bergwäldern.
Beim Trekking in der Wildnis können Guajavabäume, Chamäleons,
Seidenspinnen, Webervögel und harmlose Schlangenarten gefilmt werden.

Die schönsten Dörfer Frankreichs liegen nicht nur in der Provence.
Nein, der kleine Ort Hell-Bourg mit seinen Thermalquellen hat diese Auszeichnung erhalten.
Das sollte man sich anschauen.

Sehenswert ist auch der Märchenwald Forêt de Bébour-Bélouve auf La Réunion.
Der Urlauber sollte sich den Anblick von Wasserfällen und kreolischen Landhäusern
nicht entgehen lassen. Außerdem sollte man der Hafenstadt Saint-Paul,
dem Vulkanmuseum in Le Tampon und natürlich der multikulturelle Hauptstadt St. Denis
eine Visite abstatten.

Wenn in Deutschland der Winter Einzug hält, erlebt La Réunion seinen Touristenboom.
Zwar ist es dann nicht so trocken wie in der Sommerzeit.
Aber die Temperaturen zu Wasser und zu Land liegen ca. 15 bis 20 Grad über denen
in Mitteleuropa. Das sommerlich-heiße Klima besorgt die südliche Lage am Äquator.
Noch nicht einmal die Kanarischen Inseln können da mithalten.

 


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