Amsterdam: City-Guide für Städtereisende

Bootsfahrt in Amsterdam auf Grachtenkanal

Stadtführer für Amsterdam-Reisen

Städtereisen nach Amsterdam gehören neben London, Barcelona, Rom und Berlin zu den beliebtesten in Europa.

Die City von Amsterdam bietet eine große Auswahl an Vergnügungsmöglichkeiten,
welche Touristen aus allen Erdteilen begeistern.

 

 

Sie können Blumenmärkte und Museen besuchen.
Oder Sehenswürdigkeiten wie den Königspalast, die Alte Kirche,
das Anne-Frank-Haus, den Zoo oder die Sportarena von Ajax Amsterdam.

Die größte Stadt Hollands bietet gute Einkaufsmöglichkeiten.
Im Sommer finden in der City von Amsterdam zahlreiche Veranstaltungen statt.
Auch der Vondelpark und eine Grachtenfahrt sollten bei Städtereisen nach Amsterdam
nicht ausgelassen werden.
Hier nun ein Überblick, was Sie bei Ihrem Urlaubstrip alles unternehmen können.

 

Bootsrundfahrt über die Grachten
Wenn es ein typisches Merkmal für das Stadtbild von Amsterdam gibt:
Dann sind es die Grachten. Die Kanäle sind tief genug für Ausflugsschiffe.
Sie schließen einen Ring um die City.

Der einzige natürliche Fluss in Amsterdam ist hingegen die Amstel.
Holländische Kaufherren haben die Grachten früher künstlich anlegen lassen.
Damit sie ihre Waren mit Booten transportieren konnten.

Sie können die Highlights Amsterdam ganz gut vom Wasser her kennenlernen –
wie Sie das vielleicht schon von Venedig her kennen.
Für solche City-Rundreisen stehen etliche Boote auf den größten Grachten zur Verfügung:
Auf der Prinsengracht, Herengracht, Keizersgracht und Singelgracht.

Am beliebtesten ist die Tour auf der Prinsengracht.
Der Fremdenführer zeigt den Städtereisenden dabei die schönsten Stellen der Stadt.
Dazu gehören vor allem die schmucken Villen der reichsten Handelsfamilien
aus dem 17. Jahrhundert. Damals erlebte die Niederlande ihre goldene Zeit.
Die Gewinne aus Tulpen- und Ostseehandel machten den Bau einer mächtigen Flotte
und die Errichtung von Kolonien möglich.

Bei den Grachten-Ausflügen sehen die Urlauber auch, wie viele Brücken Amsterdam hat.
Sie kommen an den berühmtesten Kirchen, Marktplätzen und Museen vorbei.
Die Erklärungen dazu werden in verschiedenen Sprachen geliefert.
Das Boot fährt langsam, es ist genug Zeit.

Die Rundfahrten sind mit einem Straßenbahnsystem vergleichbar.
Es gibt weder Anfang noch Ende. Die Ausflugsboote legen an Haltestellen an.
Dort steigen Touristen ein oder aus.
Sie können sich zwischendurch etwas anderes ansehen.
Und danach wieder einsteigen. Solange bis das Ticket aufgebraucht ist.

Wenn Sie starke Beine und sportliche Ambitionen haben:
Dann können Sie auch mit dem Tretboot über die Grachten fahren.
Müssen dabei allerdings den Verkehr auf dem Wasser im Auge behalten.

 

Einkaufen in Amsterdam

Shopping-Angebote im Überblick
Amsterdam ist eine Schatztruhe zum Shoppen.
Nun ist es sicher interessant zu wissen, was man in den Geschäften, Einkaufshäusern
und Boutiquen von Amsterdam Besonderes bekommt für sein Geld.

Da wären zunächst einmal die Diamanten.
Amsterdam ist bekannt für seine Diamantenschleifereien und Juweliergeschäfte.
Wer es sich leisten kann, bekommt dort edelsten Schmuck aller Art.

Ein Land, das in seiner Vergangenheit die Heimat berühmter Maler war,
wartet naturgemäß mit wertvollen Gemälden auf.
Viele Städtereisende kommen an die Amstel, um sich neu einzukleiden.
Wir finden sowohl gewöhnliche Konfektionsware von der Stange (H&M).
Aber auch Designer Klamotten (z.B. Esprit) und extravagante Schuhe.

Amsterdam bietet eine Reihe von Luxusartikeln.
Dazu gehören Antiquitäten, Kunst- und Porzellangegenstände.
Und Teppiche aus exotischen Ländern.
Für den normalen Hausgebrauch bekommt man Möbel für Küche, Bad und Wohnzimmer.

In den Buchläden kann man sich auch mit deutschen Büchern eindecken.
Amsterdam ist bekannterweise ein großer Umschlagplatz für Drogen.


Straßen und Geschäfte: Wo findet man was in Amsterdam?

Shopping-Geschäfte für Luxus- und Designer-Artikel findet man vor allem in der Hoofstraat.
Zum Beispiel von Cartier, Chanel und Hugo Boss. Aber auch in der Baerlestraat.
Einkaufzentren mit mehreren Shops drin nennen sich
De Bijenkorf, De Kalvertoren und Magna Plaza.

In der Kalverstraat kann man sich preiswert einkleiden.
Dort gibt es Schuhe, Herren- und Damenmode für den kleinen Geldbeutel.
Wie wir sie von Kaufhof, H&M und C&A her kennen.
Die Straßenstände und Flohmärkte von Amsterdam könnte man
nach Reise-Souvenirs durchstöbern.

Wer Diamanten, goldene Ohrringe, Halsketten oder Uhren sucht,
sollte sich zum Diamond-Center auf dem Damplatz begeben.
Das Spiegelviertel (Spiegelkwarter) wartet mit Bildern holländischer Maler
und anderen Kunstgegenständen auf.
Deutsche Bücher bekommen Sie z.B. in der Buchhandlung „Zur Rose“.
Cannabis-Drogen sind in Coffeeshops erhältlich.
Dieses Thema werde ich weiter unten noch separat behandeln.

 

Städtereise nach London
Was hat die englische Hauptstadt zu bieten?

 

Königspalast in Amsterdam
Das Repräsentationshaus des holländischen Königs liegt in der Innenstadt,
neben dem Platz Dam. Dort empfängt er ausländische Staatsgäste und Politiker.
Kommt aber auch zwischendurch manchmal zu Besuch.

Eigentlich war der heutige Königspalast gar nicht zu diesem Zweck angedacht.
Sondern als Rathaus. Seit Mitte des 17. Jahrhunderts tagten hier die Ratsherren.
Als Napoleon Amsterdam einnahm, brauchte er einen würdevollen Wohnsitz für seinen Bruder.
Den er kurzerhand zum König von Holland ernannt hatte.
So wurde das Gebäude zum ersten Mal in seiner Geschichte ein Königspalast.

Später zogen wieder die Stadträte ein.
Erst kurz vor dem Zweiten Weltkrieg macht der holländische König mit der Stadt Amsterdam
einen Kaufvertrag. Er erwarb das Gebäude für die Monarchie.

Der Königspalast kann jederzeit besichtigt werden.
Es sei denn der Beatrix, Willem-Alexander und Maxima kommen aus ihrem Schloss
Huis ten Bosch bei Den Haag auf Stippvisite.
Bei der Führung sehen das alte Ratszimmer, verschiedene Gemälde von niederländischen
Königen. Und das Mobiliar von Napoleons Bruder.
Manchmal findet im Königspalast auch ein Konzert statt.

 

Weitere Sehenswürdigkeiten in Holland
Schöne Plätze und Landschaften der Niederlande

 

Leidseplein – das Unterhaltungsviertel von Amsterdam
Neben dem Rembrandtplein ist der Leidseplein das beste Vergnügungsviertel der Stadt.
Es liegt schön zentral, am Rand der City.

In den Discos, Kneipen, Tanzclubs und Bars pulsiert das Nachtleben
der holländischen Weltstadt. Sie können in Restaurants einkehren.
Oder eine Kino- oder Theatervorstellung besuchen.
In einer gemütlichen Kneipe kann der Städtereisende bei einem Bier oder Longdrink
leicht Einheimische oder andere Touristen kennenlernen.

Der Leidseplein ist auch das Revier für Straßenkünstler.
Sie singen, sie spielen Gitarre und Mundharmonika. Sie malen Portraits.
Gaukler führen artistische Spiele vor.
In den Coffeeshops werden Stimmungsmacher verkauft.
Im Casino können Sie Geld los werden oder gewinnen.

Im Winter werden auf dem Leidseplan eine Schlittschuhbahn und Glühweinstände
aufgebaut. Im Sommer sitzen die meisten Leute im Straßencafé.

Ich nennen noch kurz ein paar Namen aus dem Leidseplein von Amsterdam:
Das Paradiso ist eine Großraumdisco.
Murphy’s Bar bietet irische Getränke und Musik.
De Melkweg ist eine großes Entertainment-Haus mit mehreren Hallen.
Dort finden verschiedene Musik-Events statt. Es gibt Kino, Theater und Tanzabende.
The Bulldog ist der berühmteste Coffeeshop von Amsterdam.

 

Blumenverkauf auf dem Wasser
Zu den ganz speziellen Sehenswürdigkeiten von Amsterdam gehört
der schwimmende Blumenmarkt an der Singelgracht.
Er liegt zwischen den beiden großen Brückenstraßen Königsplein und Muntplein.

Auf den Booten sind ganzjährig Blumen und Gartenzubehör ausgestellt.
Die Blumenschiffe sind durchaus groß. Man kann durch die Gänge gehen
wie ín einem Geschäft. Natürlich werden die Boote von Land aus betreten.

Angeboten werden neben Blumen allerlei Pflanzen und Geräte.
Sie finden Garten- und Zimmerblumen:
Geranien, Rosen, Orchideen, Zwiebeln und Tulpen.
Ferner Zierpflanzen, Zimmerpalmen, Gartenpflanzen und Kaktusse.
Als Zubehör stehen Blumensamen, Dünger, Rasenmäher,
Spaten und andere Gartenwerkzeuge zum Verkauf.
Also alles, was irgendwie mit Gartenbau zu tun hat.

 

Museum der holländischen Schifffahrt
Das Het Scheepvaartsmuseum (Google Maps: Amsterdam Maritime History Museum)
liegt direkt am Wasser. Wo sonst?
Im Museumsgebäude selbst findet man Miniatur-Nachbildungen
von Schiffe aus der goldenen Zeit der holländischen Kriegs- und Handelsflotte (um 1650).
Durch die Vorträge des Museumsführers erfahren Sie einiges
über die Seegeschichte Hollands.

Im Hafen vor dem Museum liegt eine originalgetreue Kopie eines Dreimaster-Segelschiffes
aus dem 18. Jahrhundert. Das ist kein künstlicher Nachbau.
Vor 50 Jahren fand man das Schiff auf dem Meeresboden vor der Küste Englands.

Es wurde geborgen. Man schaffte es nach Amsterdam und restaurierte es.
Nun können Touristen die Mannschaftskajüten, Kompass, Schiffsküche,
das Deck mit Segeln und Steuerrad besichtigen.
Kinder, die von der Piratenwelt begeistert sind,
dürfte diese Segelschiff bestimmt erfreuen.

Wen dieses Thema ganz besonders interessiert, der kann sich in der Bibliothek
des Schifffahrts-Museums in Bücher vertiefen und sie sogar ausleihen.
Wirklich historische Bücher aus dem 17. Jahrhundert bekommt man nicht.
Die darf man nur anschauen.

 

Sanfte Drogen in Amsterdam
Das ist ein heikles Thema. In den Niederlanden wird es freizügiger gehandelt
als sonstwo in Europa. Es soll hier nicht der Eindruck entstehen,
als befürworte der Schreiber dieses Artikels den Drogenkonsum.
Es ist eine rein informative Seite. Die Coffeeshops gehören nun mal zum Stadtbild
von Amsterdam. Sie sind nicht zu übersehen.

Schon immer hieß es: wenn du Drogen brauchst, dann fahr nach Amsterdam.
Schon seit den 70er Jahren kann man sich hier in den Coffeeshops
mit Stimmungsaufhellern und Gehirnvernebelern eindecken.

Es ist kein Kaffee, kein Kokain, Heroin oder Ecstasy.
In den Geschäften werden die Cannabis, Marihuana und Haschisch frei verkauft.
Was möglicherweise aber nur die Spitze des Eisberges ist.
Inwieweit in Amsterdam harte Drogen gedealt werden, vermag ich nicht zu sagen.
Welche Gesundheitsschäden und psychische Störungen durch Drogenmissbrauch
hervorgerufen werden können, soll hier auch nicht das Thema sein.

Wer einen Coffeeshop betritt, muss zuerst seine Papiere vorzeigen.
Wer unter 18 ist, wird gleich wieder weggeschickt.
Danach bekommt der Besucher eine Preisliste in die Hand gedrückt.
Er kann die Drogen in Form von Joints, Wasserpfeifen oder „Special Cakes“ erwerben.
Allerdings nur minimale Mengen auf einen Schlag.

In Amsterdam gibt es weit mehr als 100 Coffeeshops.
Man sieht sie überall dort, wo viele Menschen verkehren:
In der City, in den Unterhaltungszentren, im Rotlichtviertel.
Der bekannteste Cannabis-Shop ist wohl „The Bulldog“.
Dort sollen angeblich schon viele labile oder experimentierfreudige Promis
aus dem Show-Business eingekauft haben.
Ich werde mich hüten, hier Namen wie etwa Britney Spears zu erwähnen.

 

Vondelpark
Es gibt eine ganze Reihe grüner Inseln in Amsterdam.
Zum Bespiel der nach Königin Beatrix benannte Park oder der Vondelpark.
Dieser liegt 1 km südwestlich der City, in der Nähe des van Gogh-Museums.

Der Vondelpark ist nicht vergleichbar mit dem Central Park in New York.
Auch nicht mit dem Bois de Boulogne in Paris oder dem Richmond Park in London.
Dafür ist er mit 47 Hektar (1.450 m X 300 m) flächenmäßig viel zu winzig.
Dennoch kommen pro Jahr sagenhafte 10 Millionen Besucher auf dieses Freizeitgelände,
das im Stil eines Englischen Gartens angelegt wurde.

Der Vondelpark bietet seinen Besuchern ein Teehaus und mehrere Cafés.
Sie können – wie in fast allen Stadtparks dieser Welt – spazieren und Sport treiben:
Joggen, Rad fahren, oder skaten. Für die Kleinen ist ein Kinderspielplatz vorhanden.
Die grünen Wiesen laden zum Picknicken ein.

Man kann aber auch einfach nur still da sitzen, unter den Bäumen oder im Rosengarten.
Und sich beim Plätschern der Springbrunnen neue Energie holen
für den weiteren Aufenthalt im quirligen Amsterdam.
Im Sommer werden im Vondelpark Theaterstücke im Freien aufgeführt.
Manchmal treten auch Musikbands auf.

 

Van Gogh Museum
Das Museum ist dem großartigen holländischen Maler Vincent van Gogh gewidmet.
Es befindet sich zwischen der Grünfläche des Museumsplein und der Paulus Potterstraat.
Also außerhalb des Grachtengürtels der City.
Nirgendwo sonst auf unserem Erdball sind so viele Werke van Goghs zu sehen
wie in diesem Ausstellungsgebäude.

Nicht nur die Bilder, sondern auch die zwiespältige Persönlichkeit van Goghs
hat schon viele Menschen neugierig gemacht. Wie sie vielleicht wissen,
hat er viele Jahre in der Provence gelebt. Im Alter von 37 hat er sich umgebracht.

Jedes Jahr finden 1,5 Millionen Besucher den Weg in das van Gogh Museum
von Amsterdam. Die Künstlersammlung umfasst nicht nur Gemälde.
Sondern auch Zeichnungen und Briefe.

Folgende Bilder van Goghs können Sie u.a. im Museum sehen:
Mandelblütenzweige, Schlafzimmer, Selbstportrait, Kartoffelesser, 14 Sonnenblumen,
Sternennacht über der Rhone, der rote Weinberg.
An den Titeln erkennt man:
Viele von ihnen spiegeln das Landschaftsbild Südfrankreichs wieder.

Ein Einzelgänger war van Gogh eigentlich nicht.
Er stand immer in Verbindung mit befreundeten Malern wie Lautrec, Monet und Gauguin.
So dass auch von diesen 3 Künstlern hier im Museum Exponate zu sehen sind.

Wenn Sie schon mal im van Gogh-Museum sind, können Sie auch noch gleich
das Diamant-Museum oder das Rijksmuseum besichtigen.
Beide liegen gleich um die Ecke (200 m).

 


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