7 schöne Urlaubsorte in Deutschland

Deutschland-Urlaub an der Ostsee auf Rügen

Wo in Deutschland Urlaub machen?

Laut Statistik machen die Deutschen am liebsten Urlaub im Heimatland. Aber auch
viele ausländische Gäste wissen Deutschland aus Reiseziel sehr wohl zu schätzen.
Nicht nur aus den USA und Westeuropa.
Immer mehr Asiaten (Chinesen, Japaner)
und Afrikaner verbringen die schönste Zeit des Jahres in Deutschland.

 

Ob Rhein, Mosel oder Donau.
Ob Sylt, Elbsandsteingebirge, Nordsee, Alpen oder Schwarzwald:
Es gibt viele gute Gründe, warum wir einen Urlaubsort in Deutschland
vorziehen.

Wir ersparen uns die Flugkosten. Mit der Deutschen Bahn können wir jedes
inländische Ziel erreichen. Mit dem Hotelpersonal müssen wir uns nicht auf Englisch
oder Spanisch unterhalten. Wir wissen, welche Standards uns bei der
Ausstattung von Hotels und Ferienwohnungen erwarten.

Es gibt keine unwägbaren Risiken wie Stürme, Fluglotsenstreiks oder Durchfall.
Auch Diebstähle kommen in Deutschland weit weniger vor als im Ausland.

Heute beschreibe ich Ihnen diese 7 deutsche Urlaubsregionen:
Ostfriesische Inseln
Mosel-Tal
Schwarzwald
Sylt
Sächsischen Schweiz (Elbsandsteingebirge)
Erzgebirge
Die Ostseeinsel Usedom

 

Weitere Urlaubs-Ideen für Deutschland

 

Ostfriesische Inseln: Moin moin
Die Inseln Borkum, Juist, Norderney, Baltrum, Langeoog, Spiekeroog und
Wangerooge liegen ungefähr 5 bis 10 Kilometer vor der Küste von Ostfriesland.
Dazwischen das Wattenmeer.
Bei Flut liegt es unter Wasser, bei Ebbe ist es begehbar.

Am beliebtesten bei Urlaubern sind Borkum und Norderney.
Dorthin dürfen Sie das Auto mitnehmen.
Bei den anderen 5 Inseln bekämen Sie mit dem PKW Probleme mit der Polizei.
Tourismus-mäßig befinden sie sich mehr oder weniger im Dornröschen-Schlaf.
Nur das Fahrrad ist erlaubt. Je nachdem, wie ruhig man den Urlaub verbringen will,
kann sich jeder das passende Reiseziel aussuchen.

Zunächst einmal fahren Sie mit der Fähre rüber auf Ihre Insel.
Der Koffer wird per Hand- oder Pferdewagen zur Ferienwohnung gebracht.
In Notfällen (z.B. Krankheit) kommt ein Boot oder Hubschrauber geschwind
vom Festland herüber. Die Fähre verkehrt täglich zwischen Festland
und den Ostfriesischen Inseln.

In dieser abgelegenen Position lebt die Tierwelt ungestört vor sich hin.
Keiner ist da, der die Vögel oder Seehunde vertreibt oder belästigt.

Wie groß sind die Inseln?
Die meisten sind ca. 10 Kilometer lang. Aber nur 700 bis 1.500 Meter breit.

Typisch für die Ostfriesischen Inseln sind die Friesenhäuser.
Sie haben eine recht eigenwillige Architektur.
Vor allem der Giebel über der Haustür fällt auf.
Die Dächer bestehen aus Reet (getrocknetes Schilf).

Sie können auf den Inseln ganz passabel einkaufen:
Sogar auf Baltrum gibt es einen Bäcker, einen Supermarkt, ein Cafe, einen
Käse- und Fischladen. Auf Spiekeroog habe ich sogar eine Sparkasse gesehen.

 

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Wandern und Sport auf den Ostfriesischen Inseln
Sobald sich das Wasser der Nordsee zurückgezogen hat, können Sie in Stiefeln
oder barfuß zum Festland hinüber wandern. Allerdings sollten Sie das nur
mit einer Gruppe und in Begleitung eines erfahrenen Wattführers tun.

Andernfalls könnten Sie sich verlaufen. Und von der Flut überrascht werden.
Ich selbst würde in jedem Fall ein Handy und einen Schwimmring dabei haben.

Aber nicht nur das Watt ist zum Wandern da.
Auch die sandigen Dünenstrände der Ostfriesischen Inseln laden zum Spaziergang ein.
So fallen Sie am Abend müde, aber zufrieden ins Bett.

Die Winde der Nordsee sind ideal zum Segeln, Windsurfen und Kitesurfen.
Es gibt Surfschulen, wo Sie diese Sportart unter fachkundiger Anleitung lernen.
Natürlich können Sie an den Sandstränden Beachvolleyball spielen und joggen.

Gesundheitliche Aspekte der Seeluft
Die frische, salzhaltige Nordseeluft ist eigentlich Wellness und Goodfeeling genug.
Gesundheitlich hat sie ein paar bemerkenswerte Vorteile. Auch wenn Ihr Auto
innerhalb von 2 Jahren weggerostet wäre: Ihre Atemwege wären entzückt,
wenn Sie jahrein, jahraus auf den Ostfriesischen Inseln leben würden.

Asthmakranke Menschen fahren regelmäßig an die Nordsee.
Das lindert die Beschwerden erheblich. Zumindest für eine gewisse Zeit.
Die Salzluft der Ostfriesischen Inseln tut generell unseren Bronchien
und der Lunge gut. Auch Hautkrankheiten können durch einen Urlaub
an der Nordsee günstig beeinflusst werden.

Zum Thema Wellness: Die meisten Ferienwohnungen haben eine Saunaanlage.
Die Hotels bieten diverse SPA-Anwendungen an.
Etwas außergewöhnlich sind Bernstein-Behandlungen und Hot-Stones-Massagen.

Baden und Schwimmen
Die Ostfriesischen Inseln bestehen vollständig aus Sand.
So dass Sie zum Sonnenbaden und Wandern komfortable Sandstrände vorfinden.
Falls Sie gutes Wetter haben. An der Nordsee ist das nicht immer so einfach.

Mit dem Schwimmen auch nicht. Es ist nicht ungefährlich.
Obwohl die Strände von Rettungsschwimmern bewacht werden
sollte man die Kinder beim Spielen und Sandburgen-Bauen im Auge behalten.

Es ist durchaus viel Betrieb auf den Ostfriesischen Inseln.
Im Hochsommer reiht sich auf Borkum und Norderney ein Strandkorb
an den anderen. Die meiste Zeit des Jahres aber ist die Sonne
von Wolken verdeckt. Oder sie bringt nicht die nötige Wärme.

Wenn Sie einen richtigen Strandurlaub mit Sonnengarantie haben wollen:
Dann reisen Sie vielleicht besser in den Süden.
Nach Teneriffa, Mallorca, Zypern oder Kreta.

Wenn Sie bis in die Nacht hinein etwas erleben wollen:
Dann ist Norderney das beste Reiseziel. Es gibt Sport- und Musikveranstaltungen,
die Ihnen die Zeit vertreiben. Auf Baltrum sieht es ein wenig trister aus.

Ausflüge auf den Ostfriesischen Inseln
Das bedeutet Wandern am Strand. Robben und die Vogelwelt beobachten:
Möwen, Austernfischer, Zugvögel, bestimmte Gänsearten.
Vogelfreunde werden ihre Freude haben. Ausflüge bedeutet auch:
Bootstouren hinaus auf die Sandbänke. Um Seehunde zu sichten.

Etwas aufpassen sollten Sie, wenn Sie Seehund-Babys sehen.
Halten Sie einen Sicherheitsabstand.
Sonst kommt Ihnen die Robbenmutter an den Hals.

 

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Genießer-Urlaub an der Mosel
Zu den Geheimtipps für einen schönen Deutschland-Urlaub gehört
das Moseltal zwischen Trier und Koblenz.
Keine überfüllten Strände, keine Autobahn-Staus, keine überfüllten Hotels.

Stattdessen Lebens- und Weinkultur. Und die Beschaulichkeit einer Landschaft,
die eingerahmt ist von steilen Bergen und Weinbergen.
An der Mosel – zwischen Hunsrück und Eifel gelegen – können Sie einen echt
erholsamen Urlaub verbringen. Zahlreiche Feste, Veranstaltungen und Ausflüge
tragen dazu bei, dass keine Langeweile aufkommt.

Städte und Weinbau-Gemeinden im Moseltal
Das von den Römern gegründete Trier ist die älteste Stadt in Deutschland.
2 römische Kaiser haben von Treveris aus ein Imperium regiert.
Aus dieser Zeit zeugen noch heute die Konstantin-Basikila,
die Porta Nigra (schwarzes Stadttor), die Römerbrücke und die Überbleibsel
der Thermen. Wo die römischen Kaiser einst in heißem Wasser badeten.
Dagegen nimmt sich der mittelalterliche Dom von Trier schon fast gewöhnlich aus.

In römischer Zeit hatte das 2. Rom (Roma secunda) als bedeutendste Stadt
nördlich der Alpen schon fast so viele Einwohner wie jetzt.
Trier gehört zweifellos zu den beliebtesten Touristenzielen in ganz Deutschland.

Bernkastel-Kues ist der kulturelle Mittelpunkt an der Mittelmosel.
Mittelalterlich enge Gassen, Straußwirtschaften, die Burgruine, historische
Fachwerkhäuser und etliche Veranstaltungen erfreuen die Touristen Jahr für Jahr.

Es gibt eine Vinothek mit ausgesuchten Riesling-Sorten.
Weihnachtsmarkt, Weinfest mit Feuerwerk und Weinproben auf den Gütern
runden das Bild einer kleinen aber feinen Weinbaugemeinde ab.

Der nächste Ort moselabwärts ist die Doppelstadt Traben-Trarbach.
Moselschiffe fahren auf und ab. Im Kletterpark Mont Royal können mutige,
aber auch weniger Mutige ihre Kletterkünste unter Beweis stellen.
Sicherheit ist auf jeden Fall garantiert.

Noch eins weiter liegt ein sehr schöner Ort: Zell an der Mosel.
Die Uferpromenade ist länger als bei den anderen Orten.
Die Touristen können am Fluss lange Spaziertouren unternehmen.
Gesäumt wird diese Promenade von zahlreichen Kneipen und Weinstuben.
Wo man viele fremdländische Stimmen heraus hört.

Die Altstadt rund um den Marktplatz von Cochem zählt zum Besten,
was die Moselregion architektonisch zu bieten hat.
100 Meter über Cochem ragen das Kloster und die gut erhaltene Reichsburg
über die Winzergemeinde. Von der Burg aus waren die Fürsten früher in der Lage,
den Schiffsverkehr auf der Mosel zu blockieren.

Burgen, Wein und Veranstaltungen an der Mosel
Sehenswert sind – ähnlich wie am Rhein – die mittelalterlichen und neuzeitliche
Burgen an der Mosel: Die deutschlandweit bekannte Burg Eltz (Münstermaifeld).
Die Reichsburg in Cochem, die Burg Landshut in Bernkastel-Kues.
Der Kurfürstliche Palais in Trier, das Residenzschloss in Zell.
Und etwas weiter weg: die Festung Ehrenbreitstein in Koblenz.

Und – ein wenig versteckt – die Burg Mont Royal (Königlicher Berg)
in Traben-Trarbach. Eine Festung, die der französische Sonnenkönig Ludwig XIV.
während der Besatzungszeit vor 320 Jahren bauen ließ.

Ein Touristen-Magnet sind auch die Weingüter der Region.
Als Weißweine werden hauptsächlich Riesling und Müller-Thurgau angebaut.
Bei den Mosel-Rotweinen haben Spätburgunder und Dornfelder die Nase vorn.

Sehenswert sind die Fachwerkhäuser mit Kunstschnitzereien –
in Weinbauorten wie Traben-Trarbach, Ediger, Bernkastel-Kues, Enkirch,
Cochem und Zell. Sie geben diesen Orten ein gewisses Flair.

Die Moselgemeinden geben sich richtig viel Mühe, die Urlauber zu unterhalten.
Traben-Trarbach feiert im Juli das Moselmusikfestival. Am gleichen Wochenende
feiert Kröv auf einer schwimmenden Moselbühne das Sommernachtsfest.
Die Feste von Bernkastel Kues habe ich oben schon genannt.

Verschiedene Orte feiern in lauen Sommernächten Beach Partys.
Den ganzen Juli und August über veranstaltet die Ehrenburg in Brodenbach
(untere Mosel) einen mittelalterlichen Handwerkermarkt,
gepaart mit Kämpfen und Ritterspielen.

Sehr breit ist die Mosel nicht. Aber für Ausflugsschiffe reicht es.
Die Touren gehen über mehrere Stunden. So kann ein Urlauber in entspannter
Atmosphäre die Weinberge und Orte an sich vorbei gleiten sehen.

Eine Alternative wäre ein Spaziergang durch Weinberge.
Mit weitem Blick auf das Moseltal.
Oder eine von Winzern organsierte Gruppen-Führung durch den Wingert.
Das kommt immer mehr in Mode.
Auch in den Weinregionen Nahe und in Rheinhessen.

Ausflugs-Möglichkeiten beim Mosel-Urlaub
Die Große Saarschleife bei Mettlach
Ausflug nach Luxemburg
Deutsches Eck in Koblenz
Schinderhannes-Denkmal in Simmern
Skifahren im Wintersportzentrum Erbeskopf
Idar-Oberstein: Edelsteinmuseum, Felsenkirche und Historische Weiherschleife

Hier noch ein außergewöhnliches Event:
Anfang August findet in Kastellaun (Hunsrück) das Open Air-Festival
„Nature One“ statt. Mit Techno und House-Musik ist es eines der größten
elektronischen Musikfestivals in Europa: 72.000 Besucher kamen in 2015.

 

Schwarzwald
Es gibt nicht viele Urlaubsregionen in Deutschland, wo wir so viele
Freizeitmöglichkeiten haben wie im Schwarzwald:
Urlaub auf dem Bauernhof, durch Wälder wandern, Ski fahren, Skiwandern,
angeln, reiten, paddeln, klettern, Touren mit Mountainbike oder Fahrrad.
Das höchste deutsche Mittelgebirge bietet erstklassige Erholung
in einer noch weitgehend sauberen Natur.

Wo ist es im Schwarzwald schön?
Das Freilichtmuseum Vogtsbauernhof (in Gutach) bietet den Urlaubern Einblick
in das Leben auf den Schwarzwälder Höfen vergangener Jahrhunderte.
Dort stehen komplette Bauernhäuser. So wie sie früher ausgesehen haben.
Sie sehen Wassermühlen, Hufschmieden, Getreidespeicher, Backöfen und Ställe.
Sie können Kühe, Schafe und Ochsen hautnah erleben.
Es werden handwerkliche Vorführungen gemacht.
Sie sehen wie die Bauern früher gearbeitet haben.

Canyon-Erlebnis in der Wutachtschlucht: Wanderung durch eine 30 km lange
und 200 m tiefe Schlucht, die wild und urzeitlich wirkt. Weil in diesem unwegsamen
Gelände keine Menschenhand etwas am Urzustand verändert hat.

Nur der Wutach-Fluss verändert bei Schmelzwasser im Frühjahr das Aussehen
der Schlucht. Indem er an den Steilhängen Erdmaterial abträgt.
Sie müssen sich nicht in Gefahr begeben.
Es gibt Schluchten-Führer, die Sie auf sicheren Wegen führen.

Die Wasserfälle bei Triberg gehören zu den imposantesten in Deutschland.
In mehreren Stufen überwindet das Wasser einen Höhenunterschied von ca.
160 Metern. Das ist sehr viel mehr als bei den Niagara-Fällen (57 m).
Es gibt 4 Eingänge, um dieses lautstarke Naturspektakel zu beobachten.
Entlang des Wasserfalls gibt es Gehwege für Touristen.

Nach so viel Wildnis lassen wir es etwas zivilisierter angehen.
Freiburg, am Rande des Schwarzwaldes, ist eine der schönsten Städte
Süddeutschlands. Und sehr beliebt bei Urlaubern aus aller Welt.

Nach der Stadtbesichtigung können sie an den Rhein, an den Kaiserstuhl,
nach Frankreich oder an den Bodensee fahren.
Sehenswert ist der mittelalterliche Stadtkern, das Freiburger Münster.
Und ganz untypisch: die kleinen Bachläufe mitten in der Stadt.
So als ob die Zeit hier stehengeblieben wäre.

Der Schluchsee ist mit 7 mal 1,5 km das größte Gewässer im Schwarzwald.
Hier können Sie eine Seerundfahrt auf einem Schiff buchen.

Sport und Bewegung
Das Wandern ist nicht nur des Müller’s Lust. Immer mehr Menschen legen Wert
darauf, sich im Urlaub zu bewegen. Etwas für die Gesundheit zu tun.
Dazu bietet der Schwarzwald auf 24.000 km beschilderten Wanderwegen
reichlich Gelegenheit.

Radwege stehen in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden für Normalos
und sportliche Mountainbiker zur Verfügung.

Im Schwarzwald können Sie sich im Sommer und im Winter sportlich betätigen.
In der Feldberg-Region befinden sich Rodelbahnen.
Zum Skifahren stehen mehr als 63 km Abfahrt bereit. In Höhen über 1.000 Meter
können Sie im Winter mit Schneeschuhen auf Wanderschaft gehen.
Allein oder in einer geführten Gruppe.
Der Schwarzwald hat 700 km Langlaufloipen und 300 km Winter-Wanderwege.

Titisee, Böhringersee, Glaswaldsee und Schluchsee bieten Wassersportreviere
für Taucher, Surfer, Segler und Bootfahrer. Zum Schwimmen sind die Temperaturen
zu kühl. Aber es gibt ja noch die beheizten Freibäder.

Urlaub auf dem Bauernhof
Wo Bauernhöfe sind, dort kann man oft auch Urlaub machen.
Viele Schwarzwald-Höfe haben Ferienwohnungen eingerichtet.
Für Stadtmenschen, die mal etwas ganz anderes erleben möchten
als immer nur Strandurlaub am Mittelmeer oder auf den Kanarischen Inseln.

Besonders interessant ist ein Urlaub auf dem Bauernhof, wenn Sie Familie haben.
Kinder sind verrückt auf Tiere wie Hasen, Hunde, Katzen, Vögel und Pferde.
Vielleicht haben sie auch noch nie Kühe, Enten, Hühner,
Schweine oder einen Traktur in natura gesehen.

Auf dem Bauernhof lernen Sie deftige Hausmannskost kennen.
Sie wohnen direkt in der Natur. Können morgens gleich wandern oder reiten.
Vielleicht sogar dem Bauer beim Heu einfahren helfen.

Wellness im Schwarzwald-Urlaub
Der Schwarzwald bietet einiges an Wellness-Möglichkeiten.
Stellvertretend für andere nenne ich hier den Kurort Bad Wildbad – südlich von
Pforzheim. Dieser Badeort im nördlichen Schwarzwald ist bekannt für seine
Thermalquellen und die grünen Parkanlagen.
Ein schöner Ort zum Relaxen, bei Hot Stones Massagen, Aloe Vera-Anwendungen,
Meersalz-Inhalationen und langen Spaziergängen.

Es gibt aber noch viele andere Wellnessorte im Schwarzwald.
Wie zum Beispiel das Hotel Anna (Badenweiler), das Hotel Auerhahn (Schluchsee).
Das Hotel Lauterbad (Freudenstadt) und das Wellness-Hotel Tannhof
(Feldberg-Bärenbach). Sie bieten alle möglichen Dinge an
wie Yoga, Qi Gong, Shiatsui oder Aromatherapie.

Events und Ausflüge
Wenn Sie in Ihrem Schwarzwald-Urlaub noch Zeit übrig haben,
dann können Sie schöne Ausflüge machen.
Sie fahren über den Rhein nach Frankreich: ins Elsass, nach Straßburg,
in die Vogesen. Oder in die Schweiz (Basel, Rheinfall von Schaffhausen).
Oder nach Baden-Baden – die Stadt der Heilquellen, Thermen und Spielcasinos.

Zu einem schönen Urlaub gehören immer auch ein paar Veranstaltungen.
Im Januar findet in Freiburg ein Snowboard-Weltcup statt.
Ende April ein Jazz-Festival. Es wird ein Schnupperkurs für Gleitschirmfliegen
angeboten. In Baden-Baden finden Pfingstfestspiele statt.
Im Juli ein Seenachtsfest am Titisee.
Im August eine Open Air-Disco am Schluchsee usw.

 

Sylt
Die nördlichste Insel Deutschlands ist 40 km lang. Aber schmal wie ein Handtuch.
In Nord-Südrichtung liegt sie schon halb auf der Höhe von Dänemark.
Bemerkenswert ist das Preisniveau von Sylt. Sicher kein Fall für Schnäppchenjäger.
Wirklich teuer sind allerdings nur öffentliche Verkehrsmittel und Strandgebühren.

Weiterhin bemerkenswert: Auf Sylt ist FKK erlaubt.
Aber nur in einem bestimmten Abschnitt. Die Strände von Sylt sind schön sandig.
Wie bei allen deutschen Nordseeinseln, so ist auch hier auf der Seeseite ein Watt
vorgelagert. Das bei Flut mit Wasser überdeckt ist.
Bei Ebbe jedoch begehbarer Sand-Matsch.

Was gibt es auf Sylt zu sehen?
In Keitum (Ostseite von Sylt) finden wir das Altfriesische Museums-Haus.
Außen rote Backsteine. Innen so eingerichtet, wie es im 18. Jahrhundert hier üblich
war. Den Urlaubern wird die altehrwürdige Webkunst demonstriert.
Sie können selbst probieren, ob Sie zum Weber taugen.

Wer noch nie auf einer Nordseeinsel die Ferien verbracht hat, für den ist das Watt
sicher eine Attraktion. Bemerkenswert ist nicht nur der Schlamm.
Sondern vor allem die Tiere, die hier bei Ebbe hausen.
Seehunde, Krabben, Garnelen, Würmer und sonstiges Getier.

Auch angeschwemmte Muscheln kann man hier sehen.
Wenn Sie an diesem Thema interessiert sind:
Watt-Experten machen für Urlauber Führungen durch die Schlick-Landschaft.
Sie können Stiefel anziehen oder ganz ohne Schuhe laufen.

Als Ausflug möchte ich Ihnen eine Schiffstour empfehlen.
Und zwar hinaus zu den Sandbänken.
Dort tummeln sich hunderte Seehunde und Robben.
Das hört sich viel an. In Wirklichkeit waren es einmal viel mehr.
Sie haben unter der Wasserverschmutzung der Weltmeere zu leiden.
Sie können die Herden auch aus der Luft beobachten:
Chartern Sie dazu einen Segelflieger.

Falls Sie nicht auf Badeurlaub fixiert sind:
Dann probieren Sie Sylt doch mal im Winter aus.
Dann entwickelt die Nordsee-Insel ihren ursprünglichen Charme.
Es sind nur wenige Touristen hier.
Sie können stundenlang ungestört am Strand entlang laufen.

Am Abend lernen Sie bei einem Glühwein die Einheimischen viel besser kennen
als im trubeligen Sommer. Es wird Sie kruseln, wenn hartgesottene Friesen
bei winterlichen Wassertemperaturen nackt in die eisigen Nordseefluten steigen.
Alles nur Gewöhnungssache, sagen sie. Und sehr gesund.
Die Indianer Nordamerikas haben das jeden Tag vor dem Frühstück gemacht.

Sport auf Sylt
Die weite flache Landschaft ist ideal zum Fahrrad-Fahren.
Allerdings fast immer mit Rücken- oder Gegenwind.
Ein Ausflugsziel könnte das Rantumbecken sein. Das ist ein vom Meer getrenntes
Gewässer (wie die Bodden auf Rügen) mit einem Durchmesser von ca. 1,5 km.

Sie können das gesamte Becken umfahren. Der Deich auf der Meerseite ist nur
5 oder 10 Meter breit. Das reicht aber für einen Radweg. Außerdem können Sie
wandern, Nordic walken oder am sandigen Meeresstrand joggen.

Wasserratten werden lieber auf dem Surfbrett über die Wellen reiten.
Die Winde der Nordsee sind perfekt zum Wind- und Kitesurfen.

Nachtleben auf Sylt
Partymäßig ist die Insel hervorragend aufgestellt.
In Westerland gibt es jede Menge Diskotheken, Musik- und Cocktailbars.
Die heißesten Locations heißen Bagger-Tempel, Compass, American Bistro,
Gosch und Rotes Kliff. Es werden Party-, Suff- und Ballermannhits gespielt.

Schwimmen in der Nordsee
Die Nordseewellen sind wild. Zumindest auf der Westseite von Sylt.
Das Wasser ist frisch. Wirklich gefährlich wird das Baden für den,
der zu früh oder zu spät ins kühle Nass steigt.
Die Rettungsschwimmer haben Dienst von 10.30 bis 17 Uhr.

Gefährliche Strandstellen sind mit einer roten Fahne gekennzeichnet.
Draußen auf dem Wasser sollte man auf rote Markierungen achten.
Dort sind Strömungen, gegen die selbst der beste Schwimmer nicht ankommt.

Wenn Sie die kühle Nordsee nicht vertragen: dann besuchen Sie in Westerland
die „Sylter Welle“. Das ist eine Schwimmbad-/ Saunalandschaft.
Im Becken ist salziges Nordseewasser – natürlich aufgewärmt.

Weitere Kuriositäten auf Sylt
In der so genannten Musikmuschel werden von Mai bis Oktober
Open Air-Konzerte abgehalten. Mal Schlager, mal Pop, mal Oldies.
Sogar klassische Musik wird gespielt. Allerdings verlangen sie Eintritt.
Das Bühnendach sieht aus wie ein Kreissegment. Daher der Name Muschel.

Bevor die eigentliche Vorsaison beginnt, wird am Strand ein großes Feuer entfacht.
Kein Hexennacht-Feuer, wie Sie es vielleicht kennen. Sondern schon Ende Februar.
In alten Zeiten hat man mit diesem Feuer die Seefahrer verabschiedet.
Ein Zeichen für zurückgebliebene Männer,
dass es nun viele einsame Frauen zu trösten gilt.

An der Sommersonnenwende (21. Juni) feiert Sylt den längsten Tag des Jahres
(Dunkelheit erst ab 23 Uhr) mit einer Mittsommerparty.
Auch hier wird ein Feuer entzündet. Es spielt Live-Musik.
Die Menschen laufen mit Fackeln herum.
Zwar gehört Sylt irgendwie noch zu Deutschland. Durch die nördliche Lage
sind die Sommertage aber länger als in Düsseldorf oder München.

Die Sylter scheinen gern mit dem Feuer zu spielen.
An Ostersamstag gibt es zunächst eine Fackelwanderung.
Danach wird ein aufgetürmter Holzhaufen angesteckt.
Man feiert bei Musik, reichlich Getränken und gutem Essen.

Ich kann hier nicht ewig weiter schreiben.
Daher noch ein paar Sylt-Events in Kürze:
An Pfingsten findet ein Strand-Polo-Turnier statt.
Nicht mit Autos, sondern mit Pferden.
Motorrad-Freunde kommen beim Harley Davidson-Meeting auf ihre Kosten.
Kitesurfer und Segler führen vor Sylt WM-Kämpfe aus.
An Silvester gibt’s eine Open Air-Feier mit abschließendem Feuerwerk.
Auf der nördlichsten Insel Deutschlands ist zu allen 4 Jahreszeiten etwas los.

Billig-Urlaub auf Sylt?
Ja, auch das ist möglich. Man muss nur ein paar Abstriche hinnehmen.
Zuerst mal kommt es auf die Jahreszeit an.
Wenn Sie außerhalb der Hauptsaison nach Sylt reisen, wird es deutlich billiger.

Dann ist die Frage, wo Sie schlafen:
Im Hotel, in der Ferienwohnung, auf dem Campingplatz?
Auch hier können Sie das Urlaubsbudget schonen.
Wer sich selbst an den Kochherd stellt, fährt günstiger als jeden Abend
fein zu dinieren. Es gibt also durchaus Einsparpotential.

 

Reiseziele für einen Familien-Urlaub

 

Sächsische Schweiz
Zwischen Dresden und der Grenze zu Tschechien schlängelt sich die Elbe
durch eine imponierende felsige Landschaft: das Elbsandsteingebirge.
Ein malerisch schönes Gebiet. Ideal, um sowohl einen entspannten
und auch einen aktiven Urlaub zu erleben. Beides muss sich nicht ausschließen.
Die Sächsische Schweiz ist geprägt von Schluchten, Burgen und Felsen.

Die schönsten Punkte dieser Region
Zu den schönsten Ausflugszielen der Region gehört die „Bastei“.
Dort ragen einzelne Felstürme aus dem Boden. Ähnlich wie im Grand Canyon
der USA. Nur nicht so spitz oben. In der Bastei steht eine Sandsteinbrücke.
Über eine 40 m tiefe Schlucht führt die zu den Ruinen einer alten Ritterburg.

Auf einem Felsplateau hoch über der Elbe erhebt sich die Burgfestung Königstein.
Eine der gewaltigsten Burgen in Deutschland überhaupt.
Die 40 Meter hohen Festungsmauern konnten nie eingenommen werden.
Sie können das Bauwerk besichtigen. Wo Menschen gefangen gehalten wurden.
Und die sächsischen Könige sich mit Maitressen verlustierten.

Urlauber mit einer guten Kondition können die Treppen zum 415 m hohen Lilienstein
hinauf steigen. Das ist der höchste Punkt im Elbsandsteingebirge.
Sie können es aber auch sein lassen,
und den Felsen von einem Rundwanderweg aus filmen.

Oben wartet eine Gastwirtschaft auf Sie. Bei einem Bier genießen Sie
den fantastischen Ausblick auf die imposante Landschaft der Sächsischen Schweiz.

Gespenstisch sieht es aus, wenn der Kahn mit 20 Leuten durch die tiefe Schlucht
des Kirnitzsch-Flusses gleitet. Rechts Deutschland, links Tschechien.
Die Schlucht ist nur ein paar Meter breit. Die Steilwände aber riesig hoch
und senkrecht. Ein beeindruckendes Erlebnis für alle Teilnehmer.

Die Glanzzeit der sächsischen Könige lag im 18. Jahrhundert.
Im Barockgarten Großsedlitz können Sie etwas über Gartenbau lernen.
August der Starke ließ nach Versailler Vorbild riesige Grünflächen anlegen.
Dazwischen immer wieder kleine Gewässer mit Springfontänen.
Auch die Orangerie mit exotischen Bäumen und Gewächsen orientiert sich
am französischen Vorbild.

Wanderungen in der Sächsischen Schweiz
Die Wanderwege im Elbsandsteingebirgen erstrecken sich über insgesamt
1.200 Kilometer. Sie laufen an der Elbe entlang. Sie kommen in Seitentäler.
Die grünen Wälder führen hinauf zu Felsplateaus.
Dabei können Sie problemlos nach Tschechien hinüber wandern.
In der Böhmischen Schweiz sehen Sie z.B. das Prebischtor:
Das größte Sandsteintor auf dem Kontinent.

Die Themen Baden, Sport und Wellness sind in diesem Bericht
über die Sächsische Schweiz zu kurz gekommen.
Es ist nun mal in erster Linie ein Erlebnisurlaub, der tiefere Eindrücke hinterlässt
als in der Sauna zu sitzen oder mit dem Mountainbike einen Berg zu erklettern.

Ausflüge in Sachsen
Eine Reise auf der Elbe mit dem Schaufelrad-Dampfer lässt nostalgische Gefühle
aufkommen. 9 Schiffe der „Weißen Flotte“ kutschieren die Touristen über den Fluss.
Sie können Dresden vom Wasser aus fotografieren.

Andere Ausflüge laufen hinaus ins Elbsandsteingebirge.
Über Pirna, vorbei am Königsstein, bis nach Hrensko in Tschechien.
Die Raddampfer sind im Schnitt 100 Jahre alt.
Gemütlich schlendern sie an der Landschaft vorbei.

Dresden ist nicht weit weg von der Sächsischen Schweiz.
Was liegt näher als sich ein wenig umzuschauen.
Obwohl die sächsische Hauptstadt für sich eine Städtereise wert sein sollte.

Auf den Elbwiesen werden im Sommer Feste und Partys gefeiert.
Hier ist die Flaniermeile von Dresden. Eins der schönsten Gebäude
der Stadt ist die Frauenkirche mit ihren 4 Ecktürmen.
Das Dresdener Schloss natürlich. Wo die sächsischen Herrscher residierten.
Und das von Wasser umgebene Schloss Moritzburg.

Wenn Sie noch Zeit haben, werfen Sie einen Blick auf die Semperoper
und auf den Dresdener Zwinger.
Damit sind die Top-Sehenswürdigkeiten der Sachsen-Metropole genannt.

 

Den Osten der USA auf einer Rundreise kennenlernen
Rundreise Neuengland, Mississippi, Südstaaten

 

Erzgebirge
Das Grenzgebirge zwischen Deutschland und Tschechien hat einen ganz speziellen
Charakter. Den Namen verdankt dieser Höhenzug dem Abbau von Erz
im späten Mittelalter. Touristen können die alten Minen und Bergwerke
entlang der „Silberstraße“ heute noch besichtigen.

Berühmt wurde die Gebirgsregion südlich von Chemnitz auch durch die
Holzschnitzkunst. Fast jeder Privathaushalt im Erzgebirge verdiente früher
den Lebensunterhalt mit der Produktion von Holzspielzeugen.
Sie wurden geformt, bemalt und verkauft. Industrie und Landwirtschaft hatten
und haben einen schweren Stand in einem so abgelegenen Landstrich.

Sehenswerte Urlaubsorte im Erzgebirge
Der Fichtelberg ist mit gut 1.200 Metern die höchste Erhebung im Erzgebirge.
Sie können in Serpentinen hinauf wandern.
Bequemer ist die Fichtelberg-Schwebebahn – die älteste Seilbahn Deutschlands.
Oben erfrischen Sie sich in einer Gastwirtschaft. Und lassen sich verzaubern
von dem weiten Ausblick in Richtung Tschechien und Sachsen im Norden.

Die Thermalquellen im Kurgebiet von Wiesbad (bei Annaberg)
sind sicher einen Abstecher wert.
Dort können Sie einsteigen und die vom Wandern müden Knochen regenerieren.
Das Thermalwasser soll gut sein gegen Entzündungen und Verspannungen.

Der Ort Altenberg liegt direkt an der tschechischen Grenze.
Im Bergbau-Museum erfahren Sie, wie früher das Zinnerz zu Tage gefördert
und weiter verarbeitet wurde. Die Urlauber können in den Besucherstollen einfahren.
Sie sehen Schächte und Verstrebungen.
Und die Werkzeuge, mit denen die Kumpels das wertvolle Metall abhämmerten.

Urlauber, die sich für Bergbau-Ausstellungen interessieren, fahren gern nach
Freiberg. In dieser Region des Erzgebirges wurde im Mittelalter Silber gefördert.
Und zur Freiberger Münze geprägt.
Sehenswert ist die Silbermann-Orgel in der Freiberger Kirche.
Benannt nach dem Erbauer Gottfried Silbermann.
Ferner die Besucher-Zeche Himmelfahrt Fundgrube.
Sowie der tadellos erhaltene historische Stadtkern von Freiberg.

Spielzeuge waren lange Zeit die Hauptverdienstquelle der Familien im Erzgebirge.
Im Spielzeug-Museum von Seiffen erhalten Sie Einblick
in die Geschichte und Produktion dieses Handwerks.

Radeln im Erzgebirge
Zum Wandern, Radfahren und für Nordic Walking gut geeignet
ist der Naturpark Erzgebirge Vogtland – südlich von Annaberg.
Dieses Naherholungsgebiet dient als Heimstatt für seltene Tiere und Pflanzen.
Alles in allem gibt es im Vorland plus Gebirgsregion 5.000 Kilometer Wanderwege.
Entlang der Strecken finden Sie Wanderhütten, wo Sie sich stärken können.

Ganz besonders reizvoll ist das Wandern natürlich
in der winterlichen Schneelandschaft.
Das Erzgebirge ist auf Wochenend- und Winterurlauber eingerichtet.
Es werden zahlreiche Strecken zum Schneewandern präpariert.
Noch einen Tick schöner sind Pferdeschlittenfahren.
Am besten bei sonnigem Winterwetter.

Mountainbiker kommen gern ins Erzgebirge.
Hier fand in den 90er Jahren der erste Mountainbike-Marathon statt.
Die Steigungen sind nicht leicht, aber auch nicht zu schwer.
So dass auch der Durchschnitts-Biker ganz gut zurecht kommt.

Wintersport im Erzgebirge
Zu DDR-Zeiten war Oberwiesenthal neben Zella-Mehlis und Oberhof
eine herausragende Medaillenschmiede im Wintersport:
Ostdeutsche Bobfahrer, Rodler und Skispringer haben bei Weltmeisterschaften
und Olympischen Spielen 20 Jahre lang kräftig zugelangt.
Das sind Sportarten, wo man mit Doping nur wenig erreichen kann.

Doch das ist Vergangenheit. Heute können die Urlauber im relativ schneesicheren
Erzgebirge selbst die Piste hinunter fahren – Mancherorts auch abends
unter Flutlicht. Sie können auch im Snowpark ihre Künste präsentieren.

Es gibt Rodelbahnen (auch für den Sommer).
Sie müssen also nicht auf den Winter warten.
Oberwiesenthal, Altenberg, Carlsfeld, Annaberg-Buchholz und auch die Orte
auf tschechischer Seite (Lesna, Kliny) haben präparierte Langlauf-Loipen,
Skater-Bahnen und Schneewanderstrecken – auch kinderfreundliche.
Und natürlich Eishallen, wie in fast allen Wintersport-Orten.

Vielleicht sollte man noch die gesunde Höhenluft erwähnen.
Die Industriezentren Berlin, Rhein-Main, Ruhrgebiet und Prag
sind weit weg vom Erzgebirge.

Veranstaltungen und Tagestouren
Im Erzgebirge laufen mehrere dampfbetriebene Schmalspur-Eisenbahnen.
Mit diesen Zügen können Sie Ausflüge machen zu markanten Punkten der Region.
Zum Beispiel zum Jagdschloss Augustusburg.
Oder zum Schloss mit dem eigenartigen Namen Kuckucksstein.

Dass die Erzgebirgler auch feiern können, sehen Sie in der Weihnachtszeit.
Wenn Sie zufällig im Dezember dort Urlaub machen oder irgendwo in Sachsen
wohnen: Dann besuchen Sie doch mal einen Weihnachtsmarkt.

Hunderttausende Besucher aus angrenzenden Regionen kommen nach Freiberg
oder Annaberg. Nicht in erste Linie zum Glühwein-Trinken.
Sondern um die alten Weihnachtsbräuche im Erzgebirge zu sehen.

 

Usedom
Die Ostseeinsel Usedom liegt im Stettiner Haff.
Der Westen der Insel gehört zu Deutschland, der Osten zu Polen.
Heutzutage ist das kein Problem mehr. West-Urlauber reisen in beide Teile
von Usedom. Im polnischen Teil ist der Urlaub etwas billiger.
Die Entfernungen auf der Insel sind gering:
Der deutsche Teil von Usedom misst ca. 15 mal 10 Kilometer.

Das Bild der Insel ist geprägt von zahlreichen Seen.
Von Mecklenburg-Vorpommern ist Usedom getrennt durch das „Achterwasser“
und das Stettiner Haff – die beiden größten Gewässer dieser Region.
In Ferienwohnungen, Ferienhäusern, Pensionen und Campingplätzen
entlang der Küste können Sie relativ preiswert logieren.

Die schönsten Orte und Aktivitäten auf Usedom
Im Ostseebad Ahlbeck können die Urlauber schöne Ferien erleben.
Markenzeichen von Ahlbeck ist der Steg, der knapp 300 Meter in die Ostsee
hinein reicht. Das ist die längste Seebrücke in Deutschland.

Der weiße Sandstrand von Ahlbeck ist ungefähr 3 km lang.
Auch im Winter kann man in den Badehäusern von Ahlbeck und in den
Nachbargemeinden Heringsdorf und Bansin ganz gut kuren.
Diese 3 nennen sich ein wenig hochtrabend „Kaiserbäder“.

Ebenfalls direkt am Ostseestrand liegt das Seebad Zinnowitz.
Das Besondere hier: die Leute können sich auf Reiterhöfen Pferde mieten.
Und mit dem Vierbeiner am Strand entlang reiten.
Anfänger können Reitunterricht nehmen.
Ein weiteres Highlight in Zinnowitz ist das Badehaus „Bernsteintherme“.

Im Freizeitpark Swinemünde (Polen) können sich Groß und Klein vergnügen.
Dort finden Sie einen Kletterwald. Auch in Gullivers Welt (in Pudagla),
im Kinderland von Trassenheide oder in der Erlebniswelt Hangar finden sich
kurzweilige Spiel- und Unterhaltungs-Möglichkeiten.

In der Sternwarte von Heringsdorf können Sie ins Weltall schauen.
Dabei erklärt ein Angestellter den Besuchern, welche Sterne und Planeten
dort genau zu sehen sind. Venus, Saturn, der Große Wagen, Polarstern,
Milchstraße, das Kreuz des Südens: Für mich sind das alles böhmische Dörfer.

Sportliche Aktivitäten
Sie können auf der Ostsee segeln und surfen. Aber auch in den ruhigeren
Gewässern des Stettiner Haffs und des Achterwasser-Boddens.
Auf Usedom finden Tennisfans Spielplätze im Freien und in der Halle.

Sowohl im deutschen als auch im polnischen Teil der Ostseeinsel finden Urlauber
etliche flache Radwege. Sowohl an der Uferpromenade als auch im Innern
der Insel. Im Mai findet ein größeres Rad-Event statt.

Wellness-Urlaub auf Usedom
Wenn das Wetter an der Ostsee mal nicht mitspielt:
Dann können Sie in die Bernsteintherme von Zinnowitz ausweichen.
Das 25 m lange Schwimmbad ist gefüllt mit Meerwasser.
Für Kinder steht ein Planschbecken bereit. Wenn die Muskeln schmerzen,
gehen Sie ins warme Thermalbad oder lassen sich massieren.

Es gibt noch weitere Wellness-Anstalten.
Zum Beispiel die Ostseetherme bei Ahlbeck.
Das Angebot: Aqua-Gymnastik, finnische Sauna, Thermalbad, Solebad,
Wasserdüsen für Rückenmassage, Römisches Dampfbad,
Biosauna und Rutschbahnen für Kinder.

Schwimmen, Tauchen und FKK
Die sandigen Ostseestrände von Usedom laden die Urlauber von Juni bis
September zum Sonnenbad und Schwimmen ein.
Eine besondere Veranstaltung ist das Eisbaden am Valentinstag.
Hart gesottene Schwimmer steigen ins kalte Wasser der Ostsee.
Soll gut sein für Abhärtung und zur Stärkung der Immunabwehr.
Ich selbst würde das sicher nicht vertragen.

Im Sommer erfreuen sich die Strände von Heringsdorf, Ahlbeck
und Swinemünde großer Beliebtheit.
Auch viele Polen kommen hierher, um sich zu bräunen und vom Alltag zu erholen.
Liebhaber der Freikörperkultur können bei Karlshagen, Peenemünde,
Zinnowitz, Koserow und Zempin nackt baden.
Schon in der ansonsten prüden DDR war das sehr beliebt.

Veranstaltungen, Partys und Konzerte
Vielleicht wohnen Sie ja nicht weit von Usedom? Dann können Sie diese Events
auch im Zuge eines Wochend-Kurzurlaubs besuchen.

Von Juni bis August finden in Zinnowitz die Vineta Festspiele statt.
Die Urlauber werden mit multimedialen Theater-Aufführungen
aus dem Fantasy-Bereich unterhalten.
Teils untermalt mit Musical-Einlagen, Licht- und Lasereffekten.

Auch in der polnischen Kurstadt Swinemünde ist ganz schön was los.
In der Konzertmuschel (ähnlich wie auf Sylt) finden Musik-Veranstaltungen statt.
Am Hafenfest (August) haben wir ein Meeting von Segelschiffen.
Dort können Ostsee-Urlauber eine Segeltour hinaus auf das Meer buchen.

In der Neujahrsnacht wird in Swinoujscie eine Silvesterparty mit Feuerwerk gefeiert.
Ein Relikt aus DDR-Zeiten ist der Marathonlauf von Swinemünde nach Wolgast.
Als Hobbyläufer können Sie auch Halbmarathon laufen.
Vielleicht unterwegs mal eine Gehpause einlegen.

Weitere Veranstaltungen auf Usedom:
Der Bernstein (das Gold der Ostsee) steht im Mittelpunkt der Bernsteinwoche –
Ende April.
Im Mai findet im Ostseebad Karlshagen ein international besetztes Frisbee-Turnier
statt. Ein paar Tage später ein Tennisturnier nur für ältere Herrschaften.

Ende Juli startet ebenfalls in Karlshagen das größte Beachvolley-Turnier
Deutschlands. Anfang August und Mitte September
jeweils eine große Beach-Party in Ahlbeck.

Die Ausflugs-Möglichkeiten auf Usedom
Die Insel Wollin – östlich von Usedom – liegt ebenfalls in Polen.
Beide Inseln sind getrennt durch die Swina. Eher ein Kanal als ein richtiger Fluss.
Auf Wollin finden wir viele Wälder und Strände.
Sie können Quad fahren, Golf spielen und FKK baden.
In der Stadt Wollin ist das Slawen/ Wikinger-Museumsdorf herauszuheben.

Die alte Bockwindmühle von Pudagla könnte einen Törn wert sein.
Im Innern sehen Sie, wie Windkraft in früheren Zeiten
zum Mahlen von Getreidekorn umgesetzt wurde.

Noch interessanter werden Ihre Kids den Tierpark von Ueckermünde finden.
Die Tierwelt dieses Freizeitparks besteht aus Wölfen, Löwen,
Affen, Kranichen, Zebras und alle möglichen Vogelarten.

 

Weitere Reiseziele in Deutschland
Allgäu, Thüringer Wald, Bodensee, Rügen, Bayerische Alpen.
Mecklenburgische Seenplatte, Chiemsee, Ostfriesland, Münsterland.
Bergisches Land, Eifel, Mittelrheintal und Weserbergland.

 


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